Maurice Deville

  • Nummer: 13
    Position: Rechts Außen
    Alter: 27 Jahre
    Größe: 1,94 m
    Vertrag bis 2022
    Herkunft: Luxemburg/ Deutschland
    Marktwert: 225.000 Euro

    Maurice Deville ist der Sohn von Frank Deville. Er spielte in der Saison 1996/97 für den FCS. Geboren wurde Deville im Juli 1992 im deutschen Sulingen. Sein Vater ist Luxemburger, seine Mutter ist Deutsche und Maurice besitzt beide Staatbürgerschaften. Deville begann seine Karriere in der Jugend von Swift Hesperingen in Luxemburg. Der Beginn ist nicht bekannt, er blieb jedoch bis ins Jahr 2007. Dann wechselte er zur SC Uckerath nach Deutschland und spielte dort in der Saison 2007/08. Nach dieser Saison wechselte in das in das Nachwuchszentrum von Alemannia Aachen und dortlief dort die B- und A-Jugend. In der U17-Bundesliga etablierte er sich in der Saison 2008/09 zugleich als Stammspieler und kam in 21 Spielen zum Einsatz (6 Ein- und Auswechslungen). Er erzielte dabei fünf Tore. Mit Aachen hielt er die Klasse. Zur Saison 2009/10 rückte er in die U19 der Aachener auf und setzte sich als jüngerer Jahrgang ordentlich in Szene. Er wurde 23x eingesetzt, davon jedoch auch 13x nur eingewechselt. Er bestritt lediglich fünf Spiele über die volle Distanz, erzielte aber immerhin sechs Saisontore. Die Alemannia stieg jedoch aus der 1.Liga ab. Zudem wurde er auch in den Kader der Luxemburgerischen U19-Nationalmannschaft berufen und kam dort in vier Spielen zum Einsatz, u.a bei einem Freundschaftsspiel gegen Deutschland und in drei EM-Qualifikationsspielen. In seiner zweiten Saison wurde er mit Aachen souveräner Meister der Mittelrheinliga und schaffte den Wiederaufstieg in die Bundesliga-West. Als hängende Spitze erzielte er zwar nur drei Saisontore, zeigte sich aber insbesondere als Vorlagengeber gefährlich. Zudem absolvierte er zwei weitere Länderspiele für die U21-Luxemburgs, ein Treffer blieb ihm aber erneut verwehrt.


    Auf den Weg in den Aktivenbereich blieb er jedoch nicht in Aachen, sondern schloss sich 2011 dem Viertligisten aus Elversberg an. Bereits in seiner ersten Spielzeit eroberte er sich nach einer kurzen Eingewöhnungszeit seinen Stammplatz und brachte es auf 30 Einsätze in der Regionalliga West, davon auch 23 in der Startelf. Insbesondere der während der Saison gekommene Jens Kiefer setzte stark auf das Nachwuchstalent. Sein Debüt feierte er am 13.August 2011 gegen Gladbach II, seinen ersten Treffer erzielte er Ende Oktober gegen Schalke 04 II, es sollten noch sechs weitere Treffer folgen. Drei weiteren U21-Nationalspielen folgte der große Durchbruch. Am 15.November 2011 debütierte Deville gegen die Schweiz in der A-Nationalmannschaft Luxemburgs, konnte bei seinem fünf Minütigen Einsatz die knappe 0:1-Niederlage aber nicht verhindern. Bereits bei seinem zweiten Einsatz sollte er es besser machen. Zur Pause eingewechselt erzielte Deville zwei Tore und bescherte seinem Land einen 2:1-Erfolg über Mazedonien, auch gegen Malta (0:2) wurde er eingewechselt. Die zweite Spielzeit in Elversberg sollte seiner Entwicklung weiter zutragen. Beim Spitzenteam in der Regionalliga Südwest absolvierte er 31 Spiele, musste sich häufiger (14x) aber mit einer Einwechslung begnügen. Er erzielte trotzdem 10 Saisontore und bereitete weitere fünf Treffer vor und konnte wichtige Spielpraxis sammeln. In den beiden Aufstiegsspielen gegen 1860 München II kam er zum Zug und konnte mit einem Treffer im Hinspiel auf entscheidend zum Aufstieg der Elversberger beitragen. Auch in seiner Nationalmannschaft war er ein fester Teil des Kaders. In allen sechs WM-Qualifikationsspielen kam Deville zum Einsatz, wenn auch nur 1x in der Startmannschaft. Ein Tor gelang ihm nicht, beim Punktgewinn gegen Nordirland bereitete er jedoch den Treffer der Luxemburger vor.


    Zur Saison 2013/14 wechselte er mit großen Hoffnungen verbunden zum FCS. Sowohl für den FCS als auch für den Spieler war es jedoch eine Seuchensaison. Kaum in Saarbrücken angekommen zog er sich einen Wadenbruch zu und verpasste die komplette Vorbereitung. Deville kam zwei Mal zurück und verletzte sich schnell wieder. Ab Februar 2014 wurde er schließlich in die zweite Mannschaft degradiert und hatte in dieser Phase offenkundig für alle mit dem Verein abgeschlossen. Unter dem Strich kam er zu zehn Einsätzen in der Oberliga (neun Spiele von Beginn an) mit zwei Toren und zwölf Einsätzen in der 3.Liga. Dabei spielte er drei Mal von Beginn an und erzielte ebenfalls zwei Saisontore. Dazu kommen zwei Einsätze im DFB-Pokal. Dazu absolvierte er drei Freundschaftsspiele für Luxemburg. Der FCS stieg in die Regionalliga ab. Entsprechend trennten sich beide Seiten im Sommer 2014 wieder und Deville wechselte zum FCK II in die Regionalliga. Dort bekam er seine Verletzungsprobleme in den Griff und kam ab November regelmäßig zum Einsatz. Insgesamt kam er auf 24 Einsätze (19x Startelf) und erzielte fünf Saisontore. In der Nationalmannschaft blieb er weiterhin ein fester Bestandteil. In sieben von acht Länderspielen kam er zum Einsatz, aber nur in der Slowakei stand er in der Startelf.


    Zur Saison 2015/16 wurde Deville in Kaiserslautern in die 1.Mannschaft gezogen und feierte gleich im ersten Saisonspiel bei Union Berlin sein Zweitligadebüt. Kurz vor Schluss eingewechselt gelang ihm nach 87 Minuten der Ausgleich. Bis in den März blieb er im Kader der Zweitligamannschaft und war regelmäßiger Joker. Insgesamt absolvierte er 17 Einsätze, stand er aber nur einmal gegen 1860 München in der Startelf. Er erzielte vier Saisontore. Anschließend verlor er seinen Platz und stand nur noch ein Mal im Kader. Dazu kommen vier Einsätze in der U23 (1 Tor). In der Nationalmannschaft bestritt er sieben von neun Länderspielen, wobei er drei Mal in der Startelf stand. Beim Zweitligisten ging es trotz laufenden Vertrages nicht mehr weiter und Deville wechselte auf Leihbasis zum FSV Frankfurt und ging damit den Schritt in die 3.Liga. Eine wirklich tolle Saison hatte er - auch verletzungsbedingt - nicht. Am Ende kam er nur zu 13 Einsätzen und nur zwei Mal stand er in der ersten Elf. Er erzielte ein Saisontor. Für Luxemburg erzielte er fünf Länderspiele mit einem Startelfeinsatz gegen Schweden. Nach dem Abstieg der Frankfurter ging es weiter und Deville ging einen weiteren Schritt zurück und ging (dieses Mal fest) zum SV Waldhof Mannheim. Bei den Mannheimern hatte er eine mittelmäßige Saison mit 26 Einsätzen und 16 Startelfeinsätzen. Dauerhafter Stammspieler war er lediglich am Saisonende. Deville erzielte zwei Saisontore. In den Aufstiegsspielen gegen Uerdingen (1 Einsatz) scheiterte er mit Mannheim. Im März 2018 absolvierte er zwei weitere Länderspiele. 2018/19 dann sein Durchbruch in Mannheim. Abgesehen von einer kurzen Phase war Deville über die komplette Saison Stammspieler. Bei 32 Einsätzen stand er 29x in der Anfangsformation. Deville erzielte neun Saisontore, dazu kamen zwölf Vorlagen und die Meisterschaft. In allen Nations-Leaque-Spielen stand er im Luxemburger Kader, absolvierte jedoch nur einen Kurzeinsatz. Auch nach dem Aufstieg blieb Deville Stammspieler bei Mannheim. Bis zu einer Verletzung im Juni hielt dieser Zustand an und Deville kam zu 29 Einsätzen. In 25 Spielen stand er in der ersten Elf. Vier Saisontore und fünf Vorlagen standen in seiner Vita. Für Luxemburg absolvierte er vier Länderspiele, in allen Spielen stand er in der Startelf.


    Als 20-Jähriger kam Deville ohne große Erfahrungen zum FCS, mit nun 27 Jahren hat er deutlich mehr Erfahrung in seiner Vita stehen. Darunter stehen 17 Einsätze in der 2.Bundesliga und 54 Einsätze in der 3.Liga. Dort erzielte er acht Tore. Weiterhin hat er 117 Einsätze mit 27 Toren in der Regionalliga Südwest auf dem Buckel und weitere 30 Einsätze in der Regionalliga West bestritten. Die 3.Liga kennt er aus dem vergangenen Jahr mit Waldhof Mannheim. Dazu hat er im Laufe seiner Karriere insgesamt 41 A-Länderspiele für die luxemburgerische Nationalmannschaft bestritten und kommt hier auf drei Tore. Deville ist ein Offensivspieler und hat seine Karriere im Sturmzentrum begonnen. Relativ schnell rückte er jedoch aus dem vordersten Zentrum zurück ins Mittelfeld und kam dann vorzugsweise über die rechte Außenbahn. Aber auch Einsätze auf der linken Außenbahn oder im offensiven Mittelfeld/als hängende Spitze hat er bereits absolviert.


    Links:

    Maurice Deville@Instagram


    Aus der Presse:

    Saarnews - Maurice Deville verstärkt FCS

    Saarbrücker Zeitung - Der gereifte Rückkehrer (Bezahlartikel)


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    Einzelnachweise
    1. Foto: Claus Kuhn http://www.saarnews.com

    Spieler

    Status
    Verfügbar

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