Verfügbar Bjarne Thoelke

  • Position: Innenverteidiger

    Nummer: 16

    Herkunft: Deutsch/Gifhorn

    Alter: 11.April 1992 (30 Jahre)

    Marktwert: 200.000 Euro

    Vertrag bis: 30.06.2023

    Foto Quelle: http://www.saarnews.com


    Bjarne Thoelke wurde am 11.April 1992 in Gifhorn (Niedersachsen) geboren und begann bereits im Alter von vier Jahren seine fußballerische Karriere. 1996 traf er seinem Heimatclub, dem VfL Wahrenholz, bei. Dort blieb er für neun Jahre bis ins Jahr 2005 rein. Er wurde für die Kreisauswahl berufen und fiel dort den Nachwuchsscouts des VfL Wolfsburg auf. In einem Sichtungstraining überzeugte er und wechselte in die Nachwuchsabteilung des VfL. Er spielte ein Jahr in der C-Jugend, ein Jahr im jüngeren Jahrgang der B-Jugend und rückte 2008 in die U17 von Wolfsburg auf. Abgesehen von zwei längeren Phasen (womöglich durch Verletzungen) war Thoelke Stammspieler in der Innenverteidigung und gewann überlegen die Nord-Staffel mit seiner Mannschaft. Er bestritt 15 Einsätze (2 Tore). In der Endrunde um die deutsche Meisterschaft spielte er die beiden Halbfinalspiele jeweils über die volle Distanz, Wolfsburg scheiterte jedoch an Bayern München. Altersgemäß rückte im Sommer in die U19 auf und war als jüngerer Jahrgang gefragt. Er stand in mehr als der Hälfte der Ligaspiele in der Startelf und kam insgesamt zu 18 von 26 möglichen Einsätzen. Wieder erzielte er zwei Saisontore. Mit Wolfsburg wurde er Vizemeister der Nordstaffel. In der folgenden Saison spielte er in der U19 keine große Rolle mehr.


    Er bestritt fünf Spiele in der U19-Bundesliga (alle über 90 Minuten) und absolvierte zudem ein Halbfinalspiel im Junioren-DFB-Pokal. Auch in der Endrunde um die deutsche Meisterschaft war er wieder gefragt und stand in beiden Halbfinalspielen gegen Leverkusen über 90 Minuten auf dem Feld. Im Rückspiel erzielte er einen Treffer. Im Endspiel wurde er nicht eingesetzt, darf sich jedoch deutsche A-Jugendmeister nennen. Er hätte wohl deutlich mehr Spiele in der U19 bestritten. Allerdings spielte er sich schon in der Vorbereitung in den Fokus der zweiten Mannschaft und war dort zu Saisonbeginn Stammspieler. Sein Aktivendebüt gab er am 6.August 2010 gegen Havelse, eine Woche später traf er bei Türkiyemspor Berlin zum ersten Mal. Verletzungsbedingt konnte er dieses Level nicht durchhalten. Am Ende der Saison kam er auf 13 Einsätze in der Regionalliga Nord, acht Mal spielte er von Beginn an. Dazu bestritt Thoelke insgesamt fünf U-Länderspiele für Deutschland.


    In der Saison 2011/12 unterschrieb er dann auch einen Vertrag für die zweite Mannschaft. Von September ab bestritt er 19 Einsätze in der zweiten Mannschaft und war Stammspieler. Ihm gelang ein Saisontor. Dazu spielte er sich in den Fokus der Bundesligamannschaft. Anfang Oktober saß er gegen Leverkusen zum ersten Mal auf der Bank, kurz darauf unterschrieb er einen Profivertrag und feierte vier Tage später gegen den 1.FC Nürnberg sein Bundesligadebüt.


    Thoelke spielte über die komplette Distanz und stand auch die nächsten beiden Spiele über 90 Minuten auf dem Feld. Bis Dezember blieb er im Kreise der Mannschaft, bestritt in Bremen ein weiteres Spiel über 90 Minuten und wurde in zwei weiteren Spielen eingewechselt. Im neuen Jahr saß er dagegen nur noch zwei Mal im Kader und kam ansonsten nur noch in der zweiten Mannschaft zum Einsatz. Thoelke verlängerte schließlich seinen Vertrag in Wolfsburg bis 2015 und ließ sich für die folgenden zwei Jahre an Zweitligist Dynamo Dresden verleihen. In Dresden lief es für ihn nur mäßig. Er war nicht unbedingt Stammspieler und wurde zudem immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen. Im Endeffekt spielte er nur vier Spiele über 90 Minuten, dazu kommt eine Einwechslung. In elf weiteren Spielen stand er ohne Einsatz im Kader. Im DFB-Pokal wurde er einmal in letzter Minute eingewechselt und im April 2013 bestritt er für mehr Spielpraxis noch drei Spiele in der Oberligamannschaft für Dynamo. Die Leihe war für beide Seiten nicht befriedigend und wurde so schon nach einem Jahr wieder aufgelöst. Thoelke kehrte nach Wolfsburg zurück und sollte dort ein weiteres Jahr in der U23 spielen. In der Vorbereitung zog er sich jedoch einen Bänderriss im Sprunggelenk und fiel die komplette Saison aus. Erst im Oktober der folgenden Saison kehrte er zurück zur Mannschaft und saß zwei Mal auf der Bank. Anfang November feierte er gegen Bremen II sein Comeback über 80 Minuten und etablierte sich für die restliche Saison als Stammspieler der Mannschaft. So kam er noch auf 19 Einsätze (alle Startelf) und erzielte zwei Saisontore.


    Im Sommer 2015 probierte er dann erneut den nächsten Schritt. Er wechselte von Wolfsburg zum Karlsruher SC und probierte sein Glück wieder in der 2.Bundesliga. Der Defensivspieler konnte sich beim KSC jedoch nicht durchsetzen und stand bis Februar kaum mal im Kader. Im August wurde er einmal gegen Duisburg eingewechselt, im Dezember kam er zu einem Kurzeinsatz gegen St. Pauli. Dafür bestritt er im ersten Halbjahr acht Spiele in der Oberligamannschaft (ein Tor). Im März 2016 feierte er gegen Paderborn sein Startelfdebüt und war dann bis zum Saisonende Stammspieler in Karlsruhe (insgesamt 12 Einsätze). Auch in die Saison 2016/17 ging er noch als Stammspieler und war bis in den Januar gesetzt. Danach verlor er seinen Platz an David Kinsombi. Bis Saisonende absolvierte er noch vier Spiele von Beginn an und wurde zwei Mal eingewechselt. Im abschließenden Saisonspiel gegen Eintracht Braunschweig gelang ihm sein erster Treffer. Den Abstieg in die 3.Liga war jedoch nicht zu verändern. Im Frühjahr 2017 bestritt er zudem noch drei Spiele in der U23 (1 Tor). Nach dem Abstieg verließ er die Badener und wechselte zum Hamburger SV. Seine Zeit beim HSV war einmal mehr überschattet durch Verletzungen. Durch einen Innenbandriss und einen Syndesmosebandanriss fehlte er über Monate und spielte daher für die erste Mannschaft keine Rolle. Am Saisonende bestritt er fünf Spiele (alle über 90 Minuten) für die U23 des Clubs in der Regionalliga Nord und erzielte ein Tor. Sein Jahresvertrag lief im Sommer 2018 aus und Thoelke wechselte zu Admira Wacker nach Österreich. Beim Erstligisten war Thoelke Stammspieler und bestritt bis Februar 16 Ligaspiele (alle von Beginn an). Zuvor hatte er noch zwei Mal in der Qualifikation zur Europa-Leaque gespielt. Durch einen Schien- und Wadenbeinbruch fiel er dann wieder Monate aus und kehrte erst im Juni 2020 nach der Corona-Pause zurück. Danach bestritt er noch drei Spiele für Admira. Zwei Mal wurde er in der Schlussphase eingewechselt, einmal durfte er noch mal über 90 Minuten spielen. Im Sommer verließ er Admira und war seither ohne Verein.


    Thoelke ist heute 28 Jahre alt und wird im April seinen 29.Geburtstag feiern. Er ist ein weiterer gestandener Spieler für den Kader des FCS und hat in seiner Karriere schon einige Höhen und viele Tiefen erlebt. Seine Verletzungsmisere in den letzten Jahren war groß und zwang ihn oft in die Reha statt auf den Fußballplatz. Trotzdem bringt er die Erfahrung aus 38 Einsätzen in der 2.Bundesliga und sechs Einsätzen in der Bundesliga mit. In der Bundesliga Österreichs wurde er 19 Mal eingesetzt. Im Aktivenbereich kommen dazu noch 56 Regionalligaspiele und 14 Oberligaspiele. In seiner Jugend spielte er zudem für drei U-Nationalmannschaften von Deutschland und bestritt insgesamt fünf U-Länderspiele. Er ist ein hochgewachsener Spieler und seine Hauptposition ist die Innenverteidigung. Auf dieser Position wurde er in Wolfsburg ausgebildet und hat sie im Grunde seine komplette Karriere über gespielt. In seiner Zeit bei Wolfsburg II hat er auch mal einige wenige Einsätze im defensiven Mittelfeld bestritten.


    Mit seiner Verpflichtung stehen mittlerweile wieder 25 Spieler (inklusive U19-Spieler Luca Kerber) im Kader des FCS und die Vorgaben von Lukas Kwasniok sind erfüllt worden. Der Trainer hatte sich vor der Transferperiode einen Kader aus 22 Spielern und den Torhütern gewünscht. Schon Mitte Januar lässt sich festhalten: Mit drei Neuzugängen, einem Abgang und fünf Spielern ohne Perspektive hat sich im Kader bereits jetzt deutlich mehr getan als vor dem Transferfenster teilweise erwartet worden ist. Angesichts der Kaderstärke und 28 Spielern auf der Gehaltsliste dürften die Aktivitäten in Sachen Neuzugängen abgeschlossen sein. Thoelke ist eine zusätzliche Option in der Innenverteidigung. Im Verbund mit Steven Zellner, Boné Uaferro und Marin Sverko liegt man nun wieder bei vier Innenverteidigern im Kader, dazu kann auch Anthony Barylla im Zentrum eingesetzt werden. Die Ausbootung des perspektivlosen Christopher Schorch wurde kompensiert.


    Von seiner Ausbildung und seinem Spielerprofil passt er zum Kader und er kann eine Verstärkung, mindestens aber eine echte Alternative in der Innenverteidigung darstellen. Es stehen zwei große Fragen im Raum: Wie fit ist Thoelke? Er ist seit Jahresbeginn ins Training beim FCS eingebunden, war jedoch seit Juli vereinslos und musste sich selbst fit halten. Dazu kommt seine vorherige langwierige Verletzung. Abgesehen von rund 100 Spielminuten im Juni 2020 konnte er zuletzt im Winter 2018 mehrere Spiele in Folge bestreiten. Er wird Trainingsrückstand haben und sich in den kommenden Wochen an seine Form arbeiten müssen. Die Erwartung an eine sofortige Hilfe über viele Spiele hinweg sollte man vermeiden. Und hält sein Körper? Diese Frage wird sich in den kommenden Wochen bei stetiger Trainings- und Spielbelastung zeigen müssen.


    Thoelke wurde Mitte Januar 2021 zum ersten Mal verpflichtet. Nach seiner fußballerischen Ausbildung beim VfL Wolfsburg spielte Thoelke noch für Dynamo Dresden, den Karlsruher SC, den Hamburger SV und für den österreichischen Erstligisten Admira Wacker. Von August 2020 bis Januar 2021 war er vereinslos, nach einem erfolgreichen Probetraining führte der Weg nach Saarbrücken.


    Bei den Malstättern lief es für knapp 90 Minuten gut. Ende Januar feierte er als Einwechselspiel in Rostock ein gutes Debüt über rund 25 Minuten, am nächsten Spieltag in Halle spülte ihn die angespannte Personallage sogar in die Startelf. Thoelke spielte stark, zog sich nach einer Stunde jedoch einen Wadenbeinbruch zu. Die nächste lange Verletzung war besiegelt. Die Operationen verliefen nicht nach Plan, sein auslaufender Vertrag nicht verlängert. Der Verein bot Thoelke jedoch die Möglichkeit sowohl Reha als auch die Rückführung ins Mannschaftstraining in Saarbrücken bestreiten zu dürfen und konnte so nun die Verpflichtung erneuern.


    Die Rückkehr in den Kader dauerte länger als von vielen gehofft. Immer wieder streikte der Körper. Am Ende der Saison stand er 21/22 war er 10 Mal im Kader spielte die 2 Halbzeit gegen Viktoria Berlin und hatte beim Heimspiel gegen Zwickau einen Einsatz über 90 Minuten. Immer wenn Thoelke auf dem Platz steht, sieht man das er ein richtig guten Innenverteidiger ist, aber auch nach dem Spiel gegen Zwickau hatte er wieder Plessuren und konnt niciht mit zum letzten Spiel nach Freiburg fahren. Dennoch wird ihm laut Cheftrainer Koschinat ein weiteres Jahr Vertrag angeboten.

Kommentare 4

  • Bitte gesund bleiben. Ein Hammer Leistung heute!!!

  • Durch die Hälfte der Vorbereitung ohne Problemchen durchgekommen. Vielleicht klappt es wirklich nochmal...

  • Es wäre so geil, wenn er seine kösperlichen Probleme in den Griff bekäme und richtig durchstarten könnte, eine richtige Granate hätten wir da am Start.

  • Wenn er gesund bleibt unser bester Innenverteidiger, ich drücke ihm die Daumen.

    Eijo 1