Verfügbar Lukas Boeder

  • Position: Innenverteidiger, Rechter Verteidiger

    Nummer:?

    Geburtsdatum: 18.04.1997

    Vertrag bis: 2021 + Option

    Marktwert: 225.000 Euro

    Herkunft: Deutschland



    Foto Quelle Lukas Boeder: http://www.saarnews.com


    Lukas Boeder wurde im April 1997 in Essen geboren und startete seine Karriere in Kindestages bei den regionalen Mannschaften vom SV Kupferdreh und dem SV Burgaltendorf. Bereits im Alter von neun Jahren eröffnete sich für ihn die Möglichkeit in das Nachwuchsleistungszentrum des FC Schalke 04. Dort durchlief er in den folgenden sechs Jahren die unteren Jugendklassen, 2012 folgte der Wechsel zu Bayer 04 Leverkusen. Obwohl er dem jüngeren Jahrgang der B-Junioren angehörte war Boeder in der Saison 2012/13 ein fester Bestandteil der U17-Bundesligamannschaft der Werkself und er bestritt 25 der 26 Saisonspiele.


    Bis auf zwei Ausnahmen spielte er in allen Spielen über die volle Distanz von 80 Minuten und war ein gesetzter Stammspieler. Dem Abwehrspieler gelangen zwei Saisontore. Im Dezember 2012 saß er zudem zum ersten Mal bei der U19 auf der Bank, kam gegen Bielefeld jedoch nicht zum Einsatz. Mit der U17 landete er auf dem dritten Platz der Weststaffel.


    Auch im zweiten Jahr in der U17 war Boeder an sich eine feste Größe der Mannschaft. Er bestritt 18 Einsätze und steuerte drei Saisontore zum vierten Platz in der Bundesliga bei. Zusätzlich gehörte er bereits dem Kader der U19 an und bestritt im Dezember 2013 sein erstes Spiel. In der Youth Leaque spielte er über 90 Minuten. Im Saisonendspurt bestritt er dann noch acht Spiele in der U19-Bundesliga (ein Tor).


    Schon seit seiner Zeit in der U15 spielte er zudem für Deutschland und durfte im Sommer 2014 an der U17-Europameisterschaft teilnehmen. Die Deutschen schieden in der Vorrunde aus, Boeder spielte in allen drei Gruppenspielen über die volle Distanz.


    Im Sommer 2014 rückte er endgültig in die U19 der Leverkusener auf und war dort erneut eine feste Größe der Mannschaft. In der U19-Bundesliga kam er auf 23 Einsätze und spielte fast immer über 90 Minuten. Leverkusen beendete die Saison als Vierter. Zusätzlich spielte er in fünf der sechs Gruppenspiele der Youth Leaque über die volle Distanz. In dieser Spielzeit bekam er auch seine ersten Sporen in der Bundesligamannschaft. Immer wieder durfte Boeder mit der Mannschaft trainieren und in acht Bundesligaspielen saß er auf der Ersatzbank. Eingewechselt wurde der Defensivspieler jedoch nicht.


    Dies gilt auch für seine Kadernominierung im Oktober 2014 in der Champions-Leaque. 2015/16 landete Leverkusen lediglich im Mittelfeld der U19-Bundesliga West. Boeder war weiterhin ein Leistungsträger der Mannschaft und kam nur in einem Saisonspiel nicht zum Einsatz. Mit zwei weiteren Ausnahmen spielte er sonst immer über 90 Minuten. Auch im Junioren-DFB-Pokal durfte er bei beiden Spielen über die volle Distanz ran und in der Youth Leaque bestritt er fünf von sechs Spielen über 90 Minuten. Wie in der Vorsaison gehörte Boeder zum erweiterten Kader der Bundesligamannschaft und saß bei fünf Spielen (vier Mal Bundesliga, ein Mal Europa Leaque) auf der Bank, ohne jedoch zu einem Einsatz zu kommen. Er nahm im Sommer 2016 an der U19-Europameisterschaft 2016 teil und kam hier zu zwei Einsätzen. Bereits 2015 hatte ihn Leverkusen mit einem Profivertrag ausgestattet.


    Doch im ersten halben Jahr als Aktivenspieler blieb Spielpraxis eine Mangelware. In den verschiedenen Wettbewerben spielte er keine Minute und saß bis zum Winter nur vier Mal auf der Bank. Ende Januar 2017 wurde er schließlich an den SC Paderborn in die 3.Liga verliehen. In Paderborn feierte er am 18.Februar 2017 sein Drittligadebüt. Im Spiel bei Bremen II spielte er über 90 Minuten. Bis zum Ende der Saison kam die Leihgabe auf insgesamt elf Einsätze, wobei er zehn Mal von Beginn an am Ball war. Dazu kamen zwei Einsätze im Landespokal.


    Ohne realistische Zukunft in Leverkusen wechselte er im Sommer 2017 fest nach Paderborn und etablierte sich in der folgenden Spielzeit als fester Stammspieler seiner Mannschaft. Dabei rückte er von der Innenverteidiger- auf die Rechtsverteidigerposition und absolvierte 36 Einsätze. Ein Tor gelang ihm nicht, dafür jedoch fünf Vorlagen. Neben dem Aufstieg in die 2.Bundesliga ging es im DFB-Pokal bis ins Viertelfinale. Boeder stand in allen vier Spielen über die volle Distanz auf dem Feld. Durch den Aufstieg bekam er jedoch neue Konkurrenz und verlor seinen Stammplatz in Paderborn.


    In der Zweitligasaison 2018/19 saß er überwiegend auf der Bank und kam nur zu sieben Einsätzen. In fünf Spielen wurde er zudem eingewechselt. Im August 2018 gelang ihm immerhin ein Treffer. Paderborn stieg in die Bundesliga auf und die Aussichten von Boeder waren beim SCP nicht mehr gegeben. Er wechselte zurück in die 3.Liga und schloss sich dem MSV Duisburg an. In Duisburg kehrte er überwiegend zurück in die Innenverteidigung und wurde auf Anhieb zum Stammspieler.


    34 der 38 Saisonspiele bestritt er. Lange Zeit war er mit seinem Team der Spitzenreiter, am Ende verpasste man dennoch den Aufstieg. Sein auslaufender Vertrag wurde nicht verlängert, Boeder wechselte nach Halle. Auch beim HFC etablierte er sich schnell in der Mannschaft, wenngleich wieder überwiegend als Rechtsverteidiger. So auch bei der 0:4-Niederlage des HFC beim FCS, auch im Rückspiel (1:1) kam er zum Einsatz. Am Ende reichten 31 Einsätze (27 Mal von Beginn an) jedoch nicht aus, dass Halle den auslaufenden Vertrag verlängern wollte.