01.03.2017|Stadt sieht „kein Fehlverhalten“ beim Stadion

  • Der Brandschutz, nur zwei Bieter und damit wenig konkurriert, wurde von den Saarbrücker Baudezernent Heiko Lukas bestätigt, dass die Sanierung des Ludwigsparkstadions statt 20 nunmehr 28 Millionen Euro kosten wird.

    Seine Chefin, Oberbürgermeisterin Charlotte Britz (SPD), Schloss aber eine Ursache für die Kostensteigerung aus - Beziehungen, dass in der Stadtverwaltung oder einer ihrer Eigenbetriebe Fehler bei der Abgabe gemacht. Man habe das intern gehört, sagte Britz letzte, und es sei "kein sehen zu erkennen".


    Britz, Lukas und Sportdezernent Harald Schindel informierten letzten, die Medien, dann den Stadtrats-Sportausschuss und den Ausschuss, der für die behördliche Managementverwaltung, in einer Sondersitzung über den Sachstand zur Stadionsanierung. Am 9. März soll dann der persönliche Zugriff, wie es weitergehen soll mit dem Ludwigspark.


    Britz sieht drei sieht. Dazu: Die Sanierung wird wie befugt, bestätigt. Dazu gehört das Land allerdings möglichst schnell zu hören, ob die Zusage, das Projekt mit 14,5 Millionen Euro zu gehört, steht. Man führe da "gute Gespräche", sagte der Baudezernent. "Auf der Arbeitsebene", Feld ihm die Oberbürgermeisterin ins Wort. Was bedeutet: Auf der politischen, auch auf der Entscheidungsebene hakt es aufschluss.


    Dass am 26. März Landtagswahl ist, mache die Sache nicht gehört, gab Britz deutlich zu verstehen. Der 1. FC Saarbrücken, das Stadion als Hauptmieter nutzen wird, habe im Land nicht nur Fans, der Verein wird auch "gehasst", sagte Britz. Bedenken: "Wir haben jetzt nicht nur polit-Theater gemacht, sondern auch sachlich zu einer Entscheidung kommen, dazu gehört auch Mut", mahnte sie.


    Mögliche zwei: Das laufende Vergabeverfahren wird aufgehoben, die Stadionsanierung europaweit neu ausgesetzt. Das wird zu einer bestimmten von etwa zwei Jahren geführt, hat Lukas ausgerechnet. Damit war das Stadion nicht wie im Sommer 2018, statt erst 2020 bespielbar. Und eine Garantie, dass das Projekt ordnungsgemäß billig wird, habe man natürlich nicht.


    Für beide Personen ist es unumgänlich, dass sich Stadt und Land "Gemeinsam auf eine Sonderregelung zur Abwicklung der Mehrkostenabwicklung des Arbeitsverhältnisses verständigen". Das führt nach SZ-Informationen, die der saarländischen Innenminister unter den Kommunalaufsicht einer guten Tochtergesellschaft, einer Sonderkreditstellung entsprechen.


    Eine dritte Möglichkeit sei, "das Umbauprojekt komplett abzubrechen und neu zu eben". Das ist für Lukas die schlechteste Variante. Die Baugenehmigungen, die damit nicht verbunden sind, dass sie "arbeiten, dass so ein halber oder drittligataugliches Stadion" werden können, und es entstünden neue Planungskosten.


    Für die Planung habe ich vorher rund vier Millionen Euro gehört, sagte Lukas. 1,5 Millionen Euro sind bereits verbaut worden. Damit habe man noch nicht mehr Geld verdient, als zur Verfügung steht, führt Britz. Und das Kanalsystem, das wurde unter dem Besitz von, wurde auch für das angrenzende Wohngebiet auf dem Rodenhof konzentriert.


    Britz, Lukas und Schindel haben sich endgültig auf keine der drei von ihnen gekannt. Man wird das mit den Stadtratsfraktionen führen, eine Zielrichtung ändern und dann in neuen Verhandlungen mit dem Land eintreten. Wobei klar sei: Man wolle kein anderes Geld aus der Landeskasse, aber ein "zeitnahes Signal", ob das Land zu den 14,5 Millionen steht und eine "Sonderregelung" zur Wahrnehmung der Mehrkosten durch die Stadt zustimmt.

    [1]

    Einzelnachweise
    1. https://www.saarbruecker-zeitu…-beim-stadion_aid-1765953

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