FCS besiegt Hansa bei Heim-Rückkehr

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    1.757 Tage nach dem letzten Spiel im Ludwigsparkstadion des 1. FC Saarbrücken legte der Aufsteiger bei seiner Rückkehr offensiv los – und belohnte sich früh. Sebastian Bösel schoss Hansa-Stürmer Pascal Breier den Ball im Strafraum an den Ellenbogen. Es gab Elfmeter – eine durchaus harte, aber vertretbare Entscheidung. Die fällige Chance vom Punkt ließ sich Blitz-Comebacker Sebastian Jacob nicht nehmen (5.). Der Jubel im Ludwigspark? Natürlich riesig. Breier hätte beinahe die Antwort parat gehabt, vergab jedoch im Fallen aus rund zehn Metern (9.). Anschließend hielt Markus Kolke die Kogge im Spiel: Nicklas Shipnoski steckte auf Maurice Deville durch, der alleine vor dem Hansa-Keeper an eben jenem scheiterte (14.). Hansa kam nicht in die Partie, bezeichnend ein Schuss von Lukas Scherff: Statt eigentlich frei zum Abschluss zu kommen, schlug der Flügelspieler ein Luftloch (28.). Dann die Riesenchance durch Breier! Nach einem Befreiunsschlag war der Stürmer frei durch und zog aus spitzem Winkel ab – Latte (30.)! Auf der anderen Seite war wieder Kolke gefragt, denn die Hansa-Abwehr ließ einmal mehr einen Saarbrücker frei durchlaufen und Jacob scheiterte erneut an der Fußparade des besten Rostockers bis dato (36.).

    Auch im zweiten Abschnitt zeigte sich zuerst der Hausherr, indem Shipnoski in den Rückraum auf Jacob ablegte. Erst kurz vorher konnte sich Damian Roßbach noch dazwischen bringen und klären (47.). Dann aber Rostock: Korbinian Vollmann wurde von Björn Rother in Szene gesetzt, doch auch auf der anderen Seite war mit Marin Sverko ein Abwehrspieler noch dazwischen – der Ball kam dennoch auf FCS-Keeper Daniel Batz, der die Hände noch rechtzeitig nach oben riss (50.). Saarbrücken bemühte sich um Spielkontrolle und nahm immer wieder Tempo aus der Partie, in der die Rostocker nun drängte – aber ohne zwingende Chancen. Eine davon folgte und Batz klärte nach einer Ecke mit starkem Reflex (68.). Auf der Gegenseite verlor Roßbach im Aufbau den Ball, aber der FCS führte den Zwei-Mann-Konter nicht zu Ende (70.). Den Sack machten die Hausherren dann aber noch noch zu – und Shipnoski versenkte den Ball humorlos aus fünf Metern (83.). Fünf Jahre war die letzte Partie im Ludwigspark her, nun gewann der Aufsteiger das erste Spiel nach der Rückkehr in den Ludwigspark, bleibt damit ungeschlagen und ist nun Vierter. Hansa belegt Rang acht.


    https://www.liga3-online.de/fc…msv-und-1860-muehen-sich/

    Kevin Jung 26. September 2020 um 15:53 Uhr