Demo für Rückkehr in Heimspielstätte

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    Von Patric Cordier


    Und das friedlich, fröhlich und nahezu immer unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln. Die Organisatoren waren hochzufrieden. "Wir müssen den Druck auf die Entscheider hochhalten, nur so haben wir eine Chance vielleicht noch in diesem Jahr im Ludwigspark zu spielen", sagte Patrick Scholler, der die Idee zur durch Fanschals verbundenen Menschenkette ums Stadion hatte, "meine Hoffnung ist sehr groß."


    Hoffnung machte dazu machte die Meldung eines regionalen Radiosenders. FCS-Vorstandsmitglied Christian Seiffert wird dort so zitiert, als sei alleine die Verlegung des Rasens die entscheidende Maßnahme für ein Spielen in der Baustelle. Dem widersprach Oberbürgermeister Uwe Conradt, der gemeinsam mit dem neuen Chef der Baustelle Martin Welker ebenfalls bei der Veranstaltung zugegen war. "Ohne Genehmigung von Ordnungsamt, Polizei und Feuerwehr wird es nicht gehen", so der CDU-Politiker, "seit Juni beschäftigen wir uns intensiv damit, wie ein Spielen in der Baustelle möglich ist. Aber erst in etwa 14 Tagen werden wir detailiert sagen können, welche Maßnahmen dafür notwendig sind."


    Für die FCS-Fans ist klar, dass "Heimspiele" knapp 200 Kilometer entfernt im Stadion des FSV Frankfurt keine Heimspiele sind und dass ihnen weder der finanzielle noch der organisatorische Aufwand zugemutet werden könne. Mit der Aktion am Samstag ist es ihnen gelungen, Werbung für ihr Anliegen und in eigener Sache zu machen.


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