Beiträge von Patti66

    Es ist das Spiel, auf das der 1. FC Saarbrücken über 20 Jahre warten musste. Sonntag (14 Uhr) kommt der 1. FC Kaiserslautern zum Derby in den Ludwigspark.


    Beim FCS gab's in den 60er und 70er Jahren einen Torhüter namens Dieter Haßdenteufel (starb 1992 im Alter von 50 Jahren) – jetzt hat der FCS einen anderen Teufel im Kader.


    Wird Maurice gegen die Roten Teufel endlich zum Tor-DEVILle?

    Am Sonntag trifft der 1. FC Saarbrücken auf den 1. FC Kaiserslautern. Ein Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Im Blickpunkt steht FCS-Torjäger Sebastian Jacob.


    Als Juri Sawitschew am 27. März 1993 das 1:0 für den 1. FC Saarbrücken auf dem Betzenberg erzielte, war Sebastian Jacob noch nicht geboren. Das Spiel endete 1:1, der FCS war in der Rückrunde der Bundesliga ungeschlagen und rief neue Ziele aus. Der Klassenerhalt schien bei noch elf ausstehenden Spielen reine Formsache. Doch zwei Unentschieden und neun Niederlagen später stand der Abstieg fest. Die Wege des 1. FCS und des 1. FC Kaiserslautern sollten sich trennen. Einmal noch, im September 1997, trafen beide Teams im DFB-Pokal aufeinander. Der FCK gewann 4:0 gegen den damals in die Regionalliga abgestürzten FCS.


    Sebastian Jacob, geboren am 26. Juni 1993, kennt diese Geschichten nur vom Hörensagen. Gesehen hat er einen Bericht über den US-Boy Eric Wynalda. Der löste im Herbst 1992 eine riesige Euphorie aus, traf beim 2:0-Hinspielsieg über den FCK doppelt. „Danach sind wir mit dem Auto in die Stadt. Weil kein Parkplatz frei war, hat ein Polizist gesagt, ich solle auf der Straße parken. Nachts, als wir zurückkamen, war er immer noch da. Die ganze Stadt war auf den Beinen", erinnerte sich der US-Boy Jahre später. Egal, wie das Drittliga-Duell zwischen den beiden Traditionsvereinen am Sonntag ausgehen wird, es wird weder Jubelstürme im Stadion noch Menschenmassen in der Stadt geben. „Für unsere Fans ist das jammerschade. Sie haben so viele Jahre auf dieses Spiel gewartet. Als Profi muss man sich mit der Situation arrangieren", sagt Sebastian Jacob.

    Regelrecht emotional wurde Saarbrückens Cheftrainer, als er die Leistung seiner Mannschaft beim 1:1-Unentschieden gegen Türkgücü München bewerten sollte. Voller Stolz überhäufte der Cheftrainer seine Spieler mit Lob, das Ergebnis schien hingegen fast nebensächlich.


    FCS-Auftritt befördert den Trainer auf Wolke sieben

    Über die zwei Punkte, die seine Mannschaft mit dem Unentschieden bei Türkgücü München möglicherweise hatte liegen lassen, wollte Lukas Kwasniok nach Spielende nicht lange reden. Saarbrückens Trainer war es vielmehr ein Anliegen, die Leistung seiner Mannschaft zu loben. Dabei war ihm kaum ein Superlativ zu groß. "Das war wahnsinnig geil", befand Kwasniok im Pressegespräch. "Ich bin unendlich stolz auf die Mannschaft, weil wir einfach extrem guten Fußball gespielt haben." Besonderen Gefallen fand der Übungsleiter an der Leistungssteigerung, die seine Akteure nach einer eher schwachen Anfangsphase hingelegt hatten.

    Der 1. FC Saarbrücken ist seit fünf Spielen ungeschlagen. Ein Blick auf das Unentschieden in München zeigt, dass die Ansprüche bei den Blau-Schwarzen gewachsen sind.


    Geisterspiele sind eine Sache für sich. Gerade an einem solch historischen Ort wie dem Olympiastadion in München. Wirkliche Fußball-Stimmung kommt nicht auf, dafür bekommen die wenigen Anwesenden sehr viel von dem mit, was sich unten auf dem Rasen abspielt. Es war 20.54 Uhr, als Schiedsrichter Mitja Stegemann die Partie zwischen Türkgücü München und dem 1. FC Saarbrücken abpfiff und FCS-Torwart Daniel Batz einen langanhaltenden Wutschrei ausstieß. Das 1:1 in einem Duell zweier starker Aufsteiger ließ den FCS unzufriedener dastehen als die Gastgeber. Es war ein Spiel auf Augenhöhe und ein Spiel, in dem beide Trainer versuchten ihren Gegenüber zu überraschen. Türkgücü-Coach Alexander Schmidt wollte den FCS mit dessen eigenen Mitteln schlagen und gab die Marschroute aus, den Tabellenführer früh unter Druck zu setzen.

    Der 1. FC Saarbrücken bleibt Tabellenführer der Dritten Liga. Dazu reichte den Saarländern ein 1:1 bei Türkgücü München „Wir wollen nicht vermessen sein. Es geht immer um die Art und Weise – und die war: fantastisch”, erklärte FCS-Trainer Lukas Kwasniok gegenüber “MagentaSport”: “Die zwei Punkte, die wir schon gegen Wehen Wiesbaden und auch hier haben liegen lassen – es wird Zeit, dass wir uns die gegen Lautern zurückholen.“

    Besser geht’s nicht“ ist der Titel einer Kult-Komödie mit Jack Nicholson und Helen Hunt aus der Film-Werkstatt Hollywoods. „Besser geht’s nicht“, hat nun auch der Reporter wiederholt in das Mikrofon des Saarländischen Fernsehens gerufen und damit die fußballerische Attraktion des 11. Spieltags in der 3. Liga angemessen kommentiert.


    Denn so geistreich, mit so viel Spielwitz und so mitreißend wie Sebastian Jacob den 1. FC Saarbrücken im Kräftemessen mit dem SVW Wiesbaden nach 13 Spielminuten in Führung bringen konnte, das forderte diese Formel des Glücks aus den 1990er Jahren wirklich aufs Neue heraus.


    Als Sebastian Jacob zehn Meter vor dem Wiesbadener Sechszehner an den Ball gekommen ist, war er inmitten einer geballten Präsenz gelb gekleideter Gegenspieler eigentlich chancenlos. Leuchtend gelb war die Farbe der Wiesbadener Trikots mit ihren riesigen schwarzen Rücken-Nummern. Hier also war Jacob am Ball, doch ihm gegenüber standen Wiesbadens Nr. 4, Nr. 13, Nr. 17 sowie Torwart Boss. Vielleicht der Beste seiner Zunft in dieser Spielklasse.

    Hallo an alle Fanclubverantwortlichen,


    zum Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern würden wir gern den Heimbereich in der Ostkurve mit euren Fahnen und Banner auszuschmücken. Jeder Fanclub hat dazu die Möglichkeit, seine Fanclubfahne/Fanclubbanner auf der Geschäftsstelle abzugeben. Dies könnt ihr bitte bis kommenden Freitag, 27.11.2020 – 16:00 Uhr erledigen. Die Transparente werden am Spieltag von uns im Block und am Zaun befestigt. Bitte denkt daran euren Fahnen und Bannern dementsprechend Karabiner, Bänder, Gummibänder, Schnürsenkel o. ä. beizufügen. Bitte kein Klebeband! Nach Spielende werden wir alles wieder abhängen und auf die Geschäftsstelle verbringen. Dort könnt ihr eure Fahnen auch wieder in Empfang nehmen. Der genaue Ablauf hierzu wird am Sonntagabend in einer separaten Mail folgen.

    Der 1. FC Saarbrücken liefert abermals ein berauschendes Spiel ab. Der „Lucky Punch“ gelingt gegen den SV Wehen Wiesbaden aber diesmal nicht.


    Am Ende musste Lukas Kwasniok kräftig durchschnaufen. „Es war wieder einmal ein Spektakel. Hintenraus hätten wir sogar noch gewinnen können, aber das gelingt auch nicht jedes Mal“, sagte der Trainer des Drittligisten 1. FC Saarbrücken nach dem 3:3 gegen den Zweitliga-Absteiger SV Wehen Wiesbaden. Es war ein Tag der offenen Tür im Ludwigspark, mit zwei Mannschaften, deren Spielanlage unterschiedlicher nicht hätte sein können. Hier der dominante und laufstarke FCS, dort die mit langen Bällen und körperlicher Präsenz agierenden Wiesbadener. „So ist unsere Anlage, die werden wir auch nicht ändern“, sagte Kwasniok, dessen Team erstmals in dieser Saison drei Gegentore kassierte. Das Wiesbadener Modell mit langen Bällen auf Stoßstürmer Patrick Tietz ging auf. Die FCS-Verteidiger Steven Zellner und Boné Uaferro versuchten den 1,93-Meter-Mann zu doppeln, schufen damit aber Räume für die schnellen Wehener Außenstürmer. Zweimal konnte Maurice Mallone die Saarbrücker Führung im ersten Durchgang ausgleichen. Den Führungstreffer der Gäste abermals durch Mallone resultierte aber aus einem Fehler Uaferros.

    FC Saarbrücken und Wehen-Wiesbaden trennen sich torreich und unentschieden 3:3

    Zwei Tore des Saarbrücker Torjägers Sebstian Jacob plus eines vom ebenso fleißigen Scorer Nicklas Shipnoski reichten im Spitzenspiel des elften Spieltages der Dritten Liga nicht aus, um Zweitliga-Absteiger SV Wehen-Wiesbaden zu besiegen. Denn Wiesbadens Maurice Malone schlug drei Mal zu, was in der Summe ein spektakuläres 3:3 ergibt. Den Blau-Schwarzen genügt das Remis, die Tabellenspitze zu verteidigen. Das Wettschießen gegen Wiesbaden war Auftakt zu einer englischen Woche. Unter der Woche geht es auf Dienstfahrt nach München zum Mitaufsteiger Türkgücy, ehe es kommenden Sonntag zum lange ersehnten Südwestderby gegen den Traditionsrivalen aus der Pfalz, den FC Kaiserslautern geht.

    Der 1. FC Saarbrücken steht nach zehn Spieltagen völlig überraschend an der Spitze der 3. Liga. Wohin geht die Reise der Blau-Schwarzen? Die englische Woche könnte Aufschluss geben.


    Zehn Spiele hat Trainer Lukas Kwasniok seiner Mannschaft Zeit gegeben, bis er ein Fazit ziehen wollte. „Danach werden wir sehen, wo wir stehen, wie wir in der Liga angekommen sind", sagte er im Sommer. Seit dem vergangenen Freitag, nach dem 2:0-Erfolg bei Viktoria Köln steht sein Team mit 22 Punkten an der Tabellenspitze: „Das ist natürlich weit mehr, als wir uns erhofft haben. Aber die Mannschaft macht einen brutalen Job", lobte der 39-Jährige. Die 3. Liga ist auch in diesem Jahr eine Wundertüte.

    Was haben sie über Trainer Lukas Kwasniok geschimpft, als der 1. FC Saarbrücken im Sommer beim FC Homburg den Saarlandpokal abschenkte. Was haben sie geflucht, dass die sportliche Leitung keine namhaften Altstars verpflichtete. Es gab sogar Fans, die eine Petition starten wollten, damit der Verein noch einen Angreifer verpflichten solle. Gut, dass Kwasniok, Sportchef Jürgen Luginger und Vizepräsident Dieter Ferner die Nerven behalten und ein klares Ziel verfolgt haben. Gut auch, dass Präsident Hartmut Ostermann und Schatzmeister Dieter Weller den Verein finanziell sicher durch die Corona-Krise führen. Das Credo, nur das Geld auszugeben, dass man sicher einnehmen wird, könnte unabhängig vom weiteren Saisonverlauf ein Faustpfand für die Zukunft sein. Nach zehn Spieltagen kann dem FCS bescheinigt werden, dass er im Profifußball angekommen ist

    Über ein Viertel der Saison ist gespielt, der 1. FC Saarbrücken steht mit fünf Punkten Vorsprung auf den Zweiten München an der Spitze der Tabelle.


    Einen riesigen Anteil haben daran auch die Neuzugänge des FCS: An 15 der bisher 19 Toren waren die Neuen schon beteiligt. BILD stellt ihnen das erste Zwischenzeugnis aus.


    Nicklas Shipnoski (22). Der herausragende Neuzugang Saarbrückens. Der Mann aus Wehen Wiesbaden stand bei einigen Klubs auf dem Zettel, entschied sich auch wegen Lukas Kwasniok für den FCS. 5 Tore, 4 Vorlagen. BILD-Note 1!