Beiträge von goalgetter13

    Zentrales Mittelfeld

    Tobias Jänicke (Vertrag bis 30.06.2022)


    Fanol Perdedaj (Vertrag bis 30.06.2021)

    Neuzugang

    Neuzugang

    Luca Kerber (U19)


    Timm Golley (Vertrag bis 30.06.2021)

    Kianz Froese (Vertrag bis 30.06.2021)

    Lukas Schleimer (Leihe bis 30.06.2021)

    Edmond Imeraj (U19)

    Kevin Gabka (U19)



    Mit die größte Baustelle ist im zentralen Mittelfeld zu finden. Hier hat man vor wenigen Tagen erst mit Allrounder Tobias Jänicke um ein Jahr verlängert. Die Verträge mit aller anderen Spielern auf dieser Position laufen aus, dazu kommt das Ende der Leihe von Lukas Schleimer und in seine Personalie wird man nach aktuellen Stand nichts investieren. Fanol Perdedaj ist von seinen Fähigkeiten her ein Spieler den man halten möchte. Klar ist: Er hat nicht seine beste Saison gespielt, hatte immer wieder mit Verletzungssorgen zu kämpfen und war bisher nie der erwartete Stammspieler. Diese Punkte könnten auch gegen ihn sprechen. Bleiben Timm Golley und Kianz Froese. Golley hat sich im Vergleich zur Regionalliga gesteigert und hatte zu Recht viele Einsätze. Durchgängig Stammspieler war er jedoch nicht, überragend agierte er ebenfalls nicht und auch er wird im Februar schon 30 Jahre alt. Er dürfte wohl keine Vertragsverlängerung erhalten. Auch Kianz Froese hat den erhofften Schritt nach vorne bisher nicht getätigt. Er hat extrem viel Potenzial, bringt es aber gerade von Beginn an viel zu selten auf das Feld. Er ist der typische Spieler bei dem man noch bis weit Richtung Saisonende warten wird ehe eine Entscheidung fällt. Stand Jetzt wäre ein Abgang absolut nachvollziehbar.


    Entsprechend dieser Rechnung hätte man mindestens zwei freie Positionen zu besetzen, möglicherweise sogar drei Positionen. Ein Neuzugang sollte mit dem Ziel kommen die Qualität auf der Position zu erhöhen. Dies ist auf dieser Position möglich, auch weil man neben Jänicke keinen zweiten festen Stammspieler hat. Auch die zweite Position könnte für einen Spieler der Marke Stammspieler genutzt werden. Dann hätte man mit Perdedaj und Jänicke vier gute Optionen für eine Position. Einer der beiden Spieler sollte unter die U23-Regel fallen. Einen Vertrag sollte zudem Luca Kerber erhalten. Im Sommer endet die Jugendzeit für den Kapitän der U19, er ist seit Jahresbeginn fest in die Mannschaft integriert, hat zwei grundsolide Spiele absolviert und sollte als Eigengewächs die Gelegenheit bekommen. Man braucht jedoch eine Lösung für ihn. Man kann ruhig mit fünf Spielern auf dieser Position in die Saison gehen. Traut man Kerber im ersten echten Aktivenjahr dann bei erhöhter Konkurrenz regelmäßige Einsätze und Einsatzzeiten in der 3.Liga zu? Nach aktuellen Stand sollte dies der Fall sein. Ansonsten sollte eine Ausleihe zu einem Regionalligisten das Ziel sein. Edmond Imeraj und Kevin Gabka aus der U19 werden dagegen in den Planungen keine Rolle spielen.



    Offensive Außenbahnen

    Nicklas Shipnoski (Vertrag bis 30.06.2022)


    Minos Gouras (Vertrag bis 30.06.20??)


    Maurice Deville (Vertrag bis 30.06.2022) (Quelle) / Neuzugang

    Markus Mendler (Vertrag bis 30.06.2022) (Quelle) / Neuzugang


    Pascal Piontek (U19)

    Jonas Simon (U19)

    Akif Yilmaz (U19)

    Nikita Petrov (U19)



    Im rechten Mittelfeld hat Nicklas Shipnoski einen Vertrag bis 2022. Er ist eine ungemein wichtige Personalie. Mit seinen Leistungen wird er sich in die Notizhefte einiger höherklassiger Clubs gespielt haben. Der FCS wird jedoch darum bemüht sein den einen solchen Qualitätsspieler unbedingt zu behalten, ein Abgang kann nur im Gegenzug zu einer sehr hohen Ablösesumme ein Thema werden. Auf der linken Seite ist der Vertragsstatus von Minos Gouras unbekannt. Ein auslaufender Vertrag mit einer Option um ein weiteres Jahr ist ein Gerücht (siehe auch die Angaben auf Transfermarkt.de). Er hatte in der Hinrunde Pech mit seiner Verletzung, ist aber ein Spieler mit viel Potenzial und hat dies in seinen bisherigen Einsätzen auch schon unter Beweis stellen können. Er war zuletzt kein Stammspieler mehr und muss sich vor allem körperlich noch steigern. Eine Vertragsverlängerung scheint naheliegend, aber auch der Blick auf den Markt im Sommer ist zu werfen. Möglicherweise findet man einen Spieler um die Qualität zu erhöhen. Denn die linke Seite ist ein Problem in dieser Saison. Auch Maurice Deville und Markus Mendler besitzen noch einen einen Vertrag für die nächste Saison. Der Luxemburger war im letzten Sommer ein Wunschspieler, bisher verlief seine Saison jedoch schwierig. Er wurde immer wieder von Länderspielen und Verletzungen zurückgeworfen und konnte keine beständigen Leistungen zeigen. Mendler hat viel Qualität und man hat über die Jahre seine Fähigkeiten schätzen gelernt. Tatsächlich ist Mendler aber auch seit Sommer 2019 kein Stammspieler mehr. Erfüllen beide Spieler ihre Verträge, so sind die Außenbahnen mit Gouras und Shipnoski doppelt besetzt. Bei beiden Spielern wird man jedoch ganz offen die sportliche Perspektive für die neue Saison besprechen müssen und sollte man einen der beiden Spieler abgeben können und wollen so bekommt man Raum für einen Neuzugang. Ein starker Flügelspieler neben Gouras und Shipnoski wäre eine wichtige Veränderung. Bleiben Deville und Mendler müsste man für diesen Neuzugang einen zusätzlichen Kaderplatz mit zusätzlichen Kosten in Kauf nehmen. Die U19-Spieler Pascal Piontek, Akif Yilmaz, Nikita Petrov und Jonas Simon werden keine Rolle spielen.



    Angriff

    Sebastian Jacob (Vertrag bis 30.06.2023)

    Julian Günther-Schmidt (Vertrag bis 30.06.2022)


    Neuzugang


    José Pierre Vunguidica (Vertrag bis 30.06.2021)

    Tom Gürel (U19)

    Marius Köhl (Vertrag bis 30.06.2022)



    Mit Sebastian Jacob (als einer von zwei FCS-Spieler sogar bis 2023) und Julian Günther-Schmidt stehen schon zwei Angreifer für die nächste Saison unter Vertrag. Jacob steht außer Diskussion und er wird auch in der neuen Saison das Aushängeschild im FCS-Sturm sein. Mit Julian Günther-Schmidt hat man seit kurzem eine Alternative in der Hinterhand. Ihm sollte man jedoch auch einige Wochen Zeit lassen um anzukommen. Der Vertrag des dritten Stürmers, José Vunguidica, läuft aus. Der Angolaner spielt viel zu selten eine Rolle und dies zieht sich schon seit seiner Verpflichtung durch. Mit 31 Jahren ist er auch nicht mehr der jüngste Angreifer. Entsprechend ist ein Abgang vorprommiert und alternativlos. Aus menschlicher Sicht ist diese Entscheidung jedoch sehr schwer. Damit bekommt man die Möglichkeit noch einen dritten Angreifer zu verpflichten. Er sollte ein ambitionierter U23-Stürmer sein und einen anderen Spielertyp als Jacob oder Günther-Schmidt in die Mannschaft bringen. Marius Köhl ist aktuell ohne Perspektive und wurde folgerichtig in die Regionalliga ausgeliehen. Dort hat er nun bis Saisonende Zeit sich zu entwickeln, Spielpraxis zu sammeln und dann wird man seine Situation im Sommer neu zu bewerten haben. Er muss aber einen großen Entwicklungsschritt gehen um im Sommer nicht wieder auf das Abstellgleis zu rutschen. Angreifer Tom Gürel aus der U19 wäre als Kaderspieler eine Überraschung.



    Kaderansatz

    TW (3): Batz, Neuzugang, Hoffmann/Neuzugang

    RV (2): Sebastian Bösel, Anthony Barylla

    IV (2): Marin Sverko, Boné Uaferro/Neuzugang

    IV (2): Steven Zellner, Bjarne Thoelke/Neuzugang

    LV (2): Mario Müller, Neuzugang

    DM (2): Manuel Zeitz, Neuzugang

    RM (2): Nicklas Shipnoski, Maurice Deville/Neuzugang

    ZM (2): Tobias Jänicke, Neuzugang

    ZM (3): Fanol Perdedaj (Vertrag bis 30.06.2021), Neuzugang, Luca Kerber (U19)

    LM (2): Minos Gouras, Markus Mendler/Neuzugang

    ST (3): Sebastian Jacob, Julian Günther-Schmidt, Neuzugang



    U23-Spieler

    Neuzugang (2.Torhüter)

    Hoffmann/Neuzugang (3.Torhüter)

    Neuzugang (Linker Verteidiger)

    eventuell Neuzugang (Innenverteidiger)

    eventuell Neuzugang (Defensives Mittelfeld)

    eventuell Neuzugang (Zentrales Mittelfeld)

    Luca Kerber (U19)

    Neuzugang (Sturm)



    Legende

    Grün (Neuzugang)

    Gelb (Wackelkandidat)

    Türkis (Vertragsverlängerung)

    Orange (Keine Perspektive)

    Ausblick - Planung für die Saison 2021/22

    Seit Montag ist das letzte Transferfenster der Saison 2020/21 geschlossen, erst im Sommer können die Vereine wieder Spieler transferieren. In der Zwischenzeit kann man am Kader arbeiten. Auch der FCS um Sportdirektor Jürgen Luginger hat eine Menge Arbeit vor sich und es müssen in den nächsten Wochen und Monaten wichtige Entscheidungen getroffen werden. Die Aufgabe ist so komplex wie seit Jahren nicht mehr. In den Jahren in der Regionalliga musste man beim FCS zweigleisig planen. Man leistete sich jedoch schon in der Regionalliga einen Drittligakader und hatte zahlreiche Positionen unabhängig von der tatsächlichen Spielklasse besetzen können. Für die Saison 2021/22 muss man Pläne für drei Ligen entwerfen. Neben dem Hauptaugenmerk auf eine zweite Saison in der 3.Liga wird auch ein Abstieg in die Regionalliga (in diesem Falle wäre ein großer Umbruch kaum zu vermeiden und alle gültigen Verträge müssten noch mal auf den Prüfstand) und ein theoretisch möglicher Aufstieg in die 2.Bundesliga (mit finanziellen Voraussetzungen in einer anderen Dimension, ohne nötigen Blick auf die bekannte U23-Regel) im Blickpunkt stehen. Für den 1.FCS geht es um die Struktur des Kaders zur neuen Saison. Noch stehen viele Spieler unter Vertrag die auch schon in der Regionalliga beim FCS waren. Obwohl man schon einige Eingriffe getan hat sowie in der Regionalliga schon einen Drittligakader auf die Beine gestellt hatte, lassen sich immer noch einige Altlasten erkennen und im Sommer hat man mehr Möglichkeiten Spieler ziehen zu lassen und Budget für Veränderungen zu nutzen. Die folgende Begutachtung bezieht sich hauptsächlich auf ein weiteres Drittligajahr. Die Kadergröße wird an die gewünschte Größe in diesem Winter (22 Feldspieler + Torhüter) angepasst.




    Torwart

    Daniel Batz (Vertrag bis 30.06.2022)


    Neuzugang

    Lukas Hoffmann (U19) / Neuzugang


    Jannick Theißen

    Ramon Castellucci (Vertrag bis 30.06.2021)



    In Daniel Batz hat der Stammtorwart der letzten Jahre noch einen Vertrag über die Saison hinaus. Auf diesem Fundament kann man aufbauen. Die Verträge mit Jannick Theißen und Ramon Castellucci laufen dagegen im Sommer aus. Beide Torhüter gelten zur neuen Saison nicht mehr als U23-Spieler. Castellucci hat in seiner Zeit beim FCS überhaupt keine Rolle gespielt, man hatte schon in früheren Transferphasen einen Abgang in Aussicht gestellt und im Sommer wird seine Zeit beim FCS sehr wahrscheinlich enden. Theißen ist erst kurz da und schwierig in der Beurteilung. Der zweite Torwart als Ü23-Spieler ist jedoch supoptimal, ein Abgang ist auch bei ihm wahrscheinlich. Eine neue Nummer 2 ist dann notwendig. Auch das muss ein U23-Torhüter sein, zugleich sollte er aber wieder mehr Druck auf den Stammtorwart machen können. Als dritten Torwart kann man den Stammtorwart der U19 berufen. Möglicherweise ist das dann Lukas Hoffmann, er darf noch ein Jahr in der Jugend spielen.



    Außenverteidiger

    Sebastian Bösel (Vertrag bis 30.06.2022)

    Mario Müller (Vertrag bis 30.06.2022)


    Anthony Barylla (Vertrag bis 30.06.2021)

    Neuzugang


    Jayson Breitenbach (Vertrag bis 30.06.2021)

    Patrick Bus (U19)


    Bei den Außenverteidigern besitzen Sebastian Bösel und Mario Müller auch in der nächsten Saison noch einen gültigen Vertrag, dagegen endet die Vertragszeit bei Jayson Breitenbach und Anthony Barylla im Juni. Mit Bösel (Rechts) und Müller (Links) steht ein gutes Fundament. Es sind zwei absolut solide Spieler. Bei Bösel kommt noch die Fähigkeit hinzu im Mittelfeld viele Positionen spielen zu können. Er hatte in der bisherigen Saison allerdings ordentlich Pech mit Verletzungen. Auch den Vertrag mit Anthony Barylla wird man unbedingt verlängern wollen. Barylla ist seit der letzten Saison absolute Stammkraft beim FCS und kann in der Viererkette alle Positionen spielen. Mit den drei Spielern (und Innenverteidiger Marin Sverko) wäre man auf beiden defensiven Außenbahnen gut aufgestellt und hätte viele Optionen. Breitenbach dagegen hat in den beiden Jahren beim FCS nie wirklich den Durchbruch geschafft, zumindest jetzt im Januar kam er öfter zum Einsatz und hatte ordentliche Leistungen gezeigt. Im Sommer fällt er aus der U23-Regelung. Sein Abgang wäre naheliegend. Stattdessen wird man sich beim FCS nach einem neuen Außenverteidiger umsehen. Einmal soll dieser Spieler die U23-Regel erfüllen. Er sollte aber auch ein echter Konkurrent zu Mario Müller sein. Die Neuzugänge dieser Saison haben gezeigt, dass U23-Spieler auch Stammelfkandidaten sein können und einen solchen Spieler für die linke Seite zu bekommen wäre Gold wert. Patrick Bus aus der U19 (Rechtsverteidiger) wird diese Rolle kaum einnehmen können.




    Innenverteidiger

    Steven Zellner (Vertrag bis 30.06.2023)

    Marin Sverko (Vertrag bis 30.06.2022)


    Boné Uaferro (Vertrag bis 30.06.2021) / Neuzugang

    Bjarne Thoelke (Vertrag bis 30.06.2021) / Neuzugang


    Tom Bübel (U19)


    In der Innenverteidigung hatte bis vor eineinhalb Wochen lediglich Marin Sverko einen Vertrag über den Sommer hinaus, dann verlängerte Abwehrchef Steven Zellner seinen Vertrag um zwei Jahre. Man darf in beiden Fällen froh sein, solche Spieler über das Saisonende hinaus unter Vertrag zu haben. Die Vertragsverlängerung mit Zellner war ein absoluter Schlüsselmoment bei der Kaderplanung. Trotz seiner Kreuzbandverletzung sollte er zur neuen Saison auch wieder eine vollwertige Alternative sein. Die Verträge mit Boné Uaferro und Bjarne Thoelke laufen dagegen aus. Bei beiden Spielern muss man Geduld haben. Thoelke ist noch nicht lange in Saarbrücken und man erst in einigen Wochen eine Entscheidung treffen können. Fügt er sich gut in die Mannschaft und bestätigt die ersten positiven Eindrücke kann im Sommer eine Verlängerung ins Haus stehen. Uaferro hatte bisher kein einfaches Jahr, seine Qualitäten sich jedoch unbestritten. Auch da wird man den weiteren Saisonverlauf abwarten müssen. Beide Spieler in die neue Saison mitzunehmen würde die Position komplett schließen. Ansonsten öffnet sich Raum für ein oder zwei Neuzugänge und gefühlt wird man sich zwischen Uaferro und Thoelke entscheiden. Einen starken Innenverteidiger würde man sofort nehmen, auch ein U23-Spieler der Messlatte Sverko (bis zur DFB-Sache) würde noch gut in den Kader passen. Die Probleme in der Innenverteidigung dieser Saison sind ja nicht von der Hand zu weisen. Eine andere Variante: Man nimmt Sverko eher als Option für die Außenverteidiger, verzichtet dort auf einen Neuzugang und hat dann zentral noch mal eine Planstelle frei. Tom Bübel aus der U19 sollte eher keine Rolle spielen können.



    Defensives Mittelfeld

    Manuel Zeitz (Vertrag bis 30.06.2022)


    Neuzugang


    Rasim Bulic (Vertrag bis 30.06.2022)


    Manuel Zeitz hat einen Vertrag über den Sommer hinaus. Ähnlich wie bei anderen defensiven Positionen steht damit das Fundament. Man hat zwei Optionen: Man kann Sebastian Bösel (oder Fanol Perdedaj) als zweiten Mann für die Sechs einplanen. Dann braucht es keinen Sechser, dafür hätte man bei den Außenverteidigern (im zentralen Mittelfeld) eine Stelle zu besetzen. Man kann aber auch neuen Spieler dazu nehmen um Zeitz einen Konkurrenten an die Seite zu stellen. Ein ambitionierter U23-Spieler könnte der richtige Herausforderer sein. Zugleich sollte der Spieler auch für die Achterposition in Frage kommen. Auch Luca Kerber aus der U19 könnte für diese Rolle in Frage kommen und hinter Zeitz reifen. Einen Vertrag hat auch Rasim Bulic. Sollte sich seine Situation erwartungsgemäß bis Sommer nicht verändern haben wird man wieder um einen Abgang bemüht sich. Der FCS wird nicht ein weiteres Jahr sein Gehalt bezahlen wollen, für den Spieler wird es in seinem Alter Zeit in einer Aktivenmannschaft Fuß zu fassen.

    Gibt es eventuell bei der U19 noch jemand mit Potenzial?


    Logischerweise habe ich die Spieler zuletzt vor der Saisonunterbrechung gewesen, aber kann ich mir kurz- und mittelfristig keinen der Innenverteidiger aus der U19 in der 3.Liga vorstellen.

    Ich habe nicht gefordert man möge auf Einkaufstour gehen. Ich finde es sogar gut das man mit seinen Finanzen haushaltet. Nicht gut finde ich dagegen wenn man mit Thoelke jemand verpflichtet der wie (Andrist) nicht gespielt hat und dazu Verletzungsanfällig hoch 10 ist. Schmidt naja. Hätte man sich sparen können und dafür einen verpflichten können der unsere Waffen Jacob und Shipnoski einsetzen kann - daran hapert es zusehens.


    Alles gut und eine legitime Sichtweise. Es sollte nur ein Verweis sein warum in Duisburg, Magdeburg oder in Lautern (okay, da ist man auch nichts anderes gewohnt) aktuell mit Geld um sich geworfen wird und warum diese Vereine im Gegensatz zum FCS ein finanzielles Risiko eingehen und sie das Geld nicht unbedingt haben.

    und ein MSV Duisburg wo man die halbe Saison zitterete die Kohle für die Rückrunde zu haben einen Velkov verpflichten. Wenn selbst die mehr Kröten haben als wir....


    Die holen die Spieler doch mehr oder weniger auf Pump? Die haben Anteile verkauft für Liquidität und neue Spieler. Das funktioniert aber nur in einem gewissen Rahmen. Und das Ende vom Lied ist dann - ohne Wunder - irgendwann die Insolvenz weil man sie die Dinge eben nicht leisten kann. Sie müssen es aber probieren, weil der Abstieg in die Regionalliga ganz akut droht. Wir haben hier doch überhaupt keine Notwendigkeit um solche Panikkäufe zu tätigen. Die Saison 2013/14 hat aber doch gezeigt, dass man hier theoretisch die Möglichkeiten dazu hat. Zumal man im Sommer bei Spielern wie Shipnoski oder Sverko doch seine Möglichkeiten klar aufgezeigt hat.


    Die Mehrheit der Liga musste in diesen Tagen ihre Liquidität bis Saisonende nachweisen. Der FCS musste das nicht, da ist die Saison von Beginn an komplett durchfinanziert gewesen.

    Super:) Ich hätte da eine Frage. Gibt es bei Beiträge immer Kommentare? Manchmal ist die Funktion bei mir nicht da zum Beispiel heute Mittag bei dem Beitrag zu Urteil des DFB wegen Sverko?


    Mon Fauxpas. Ich war in Eile und hatte die Kommentare nicht aktiviert. Normal soll es Kommentare geben.

    Es soll mit einer Druckluftlanze in den Untergrund eingedrungen werden und dort werden dann mit Druckluft und einer Tonmischung sog. Kavernen gebildet. Dies soll einen normalen Wasserabfluss ermöglichen.

    Ich dachte immer -ohne das ich mich eingelesen habe- man müsste die finanzielle Leistungsfähigkeit für eine komplette Saison nachweisen. Dem ist scheinbar nicht so, bei Duisburg wurde häufig berichtet das die Kohle nur bis Ende der Vorrunde gesichert sein. Wie das geht und welchen Sinn das mach müsste mir mal jemand erklären, ich verstehe es nicht.


    Die Lizenzierung läuft auf Planungsphase. Sprich die Vereine müssen unter anderem geplante Ein- und Ausgaben angeben. Der wichtigste Punkt für die Verbände: Können Vereine die Saison durchspielen? Das wird geprüft und dafür müssen ausreichend Einnahmen (als Vertrag, als Eigenkapital, aber auch als geplant) vorhanden sein. Je höher der Planansatz ist, umso größere Bürgschaften verlangen die Verbände normal und sicher wird es auch eine Grenze geben wie hoch die geplanten Einnahmen sein dürfen. Dazu wird jetzt Ende Januar noch eine Nachfinanzierung erfolgen.


    Duisburg ist da ein Beispiel. Die kommunizieren ja offen, dass sie nicht durchfinanziert sind. Sie werden aber die benötigten Einnahmen bis Saisonende (z.B durch neue Sponsoren, Ablösesummen im Winter) als geplante Einnahmen eingereicht haben.

    Die können doch einfach alle Insolvenz anmelden wie die Pfälzer oder hat man die Vorgehensweise abgeschafft als die Pfäzer durch waren?


    Natürlich können Mannschaften Insolvenz anmelden. Statt neun Minuspunkten gibt es dann - wegen Corona - in dieser Saison nur drei Punkte Abzug. Insolvenz anmelden bedeutet aber nicht unbedingt auch genügend Geld zu generieren um die Saison zu Ende spielen zu können. Das könnte bei Türkgücü (wenn sie überraschenderweise keine neuen Geldgeber finden) der Fall sein. Es ist in den aktuellen Strukturen ein junger Verein und niemand weiß wie viel Kraft schon hinter dem Club steht.

    Diskussion zum Artikel Die Lage der 3.Liga:

    Aktuell befindet sich die 3.Liga noch in der Winterpause, doch bereits in der nächsten Woche geht es weiter. 17 Spieltage wurden in den letzten drei Monaten des Jahres 2020 durchgerückt. Vor Wiederaufnahme des Spielbetriebes bietet sich ein Blick auf die Liga an.



    Keine Phrase: Jeder kann jeden schlagen

    Das Merkmal der 3.Liga aus den vergangenen Jahren bestätigt sich auch in dieser Saison. Alle Mannschaften befinden sich auf einem ähnlichen Niveau und meistens entscheiden Spielglück, Tagesform und Kleinigkeiten über den Ausgang der Begegnung. In vielen Ligen oft angesagt, doch selten Realität kann in der 3.Liga tatsächlich jede Mannschaften jeden Gegner schlagen und es gibt regelmäßig "Überraschungen".



    Enge Abstände

    Eine direkte Folge der vielen ausgeglichenen Spiele: Die Liga ist extrem eng beisammen. Mit einer Siegesserie (wie bei Lübeck oder Halle gesehen) kann man sich schnell um einige Positionen verbessert, auch die andere Richtung ist möglich. Momentan liegen zwischen dem zweiten Platz und dem neunten Tabellenplatz gerade einmal vier Punkte. Durch Nachholspiele kann sich dies weiter zusammen schieben. Spitzenreiter Dresden ist dagegen erst mal enteilt. Im Tabellenkeller liegen gerade einmal sechs Punkte zwischen den letzten acht Mannschaften. Auch hier gilt: Durch Nachholspiele kann sich das Feld noch enger werden und selbst die Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte können leicht in Abstiegsgefahr geraten.



    Wichtige Form

    Ungemein wichtig und kann in dieser engen Liga Spiele entscheiden. Der FCS, Dynamo Dresden, der SV Meppen, der VfB Lübeck oder Halle können ein Lied davon singen. Geht die Form etwas verloren kann es auch schnell in die andere Richtung gehen. Alle Teams in dieser Liga kennen die Schwankungen und müssen mit der Situation umgehen.



    Fußball & Kampf

    Über viele Jahre galt die 3.Liga als reine Kampfliga. Das Bild hat sich längst gewandelt und viel spielerische Qualität ist in der Liga angekommen. Mannschaften wie 1860 München, Dresden, Viktoria Köln oder auch der FCS setzen auf Ballbesitzfußball und wollen den Spielen ihren Stempel aufdrücken. Auch diese Teams müssen jedoch den kampfbetonten, intensiven Spielstil der Liga annehmen und Abwehrbollwerke wie bei Uerdingen, Kaiserslautern, Duisburg, Meppen oder Magdeburg knacken. Die individuelle Qualität reicht dafür oft nicht aus und defensive Stabilität mit Umschaltmomenten zahlt sich regelmäßig aus. Mannschaften wie Uerdingen oder Meppen zeigen das man auch auf diese Weise erfolgreich sein kann.



    Keine Pausen

    Durch den verspäteten Saisonstart ist es ein Mammutprogramm für die Drittligisten gewesen. Der Spielplan ließ keine Pausen zu und sah viele englischen Wochen vor. Spielabsagen durch Corona ließen weitere englische Woche dazu kommen. So blieb den Mannschaften kaum mal Zeit zum Durchatmen. Teams mit Quarantäne-Zeiten konnten sich "frisch" in einen Lauf bringen, auch spielfreie Gegner profitierten in einzelnen Spielen davon. Teams mit breiteren Kadern haben einen zusätzlichen Vorteil gehabt. In 2021 setzt sich dies im Januar zunächst fort. Bis zu drei englische Wochen stehen für einzelne Teams an. Weitere Spielausfälle durch Corona-Fälle sind zu erwarten und können für zusätzliche englische Wochen sorgen. Ansonsten ist bis Saisonende nur noch eine komplette englische Woche im April eingeplant. Im März soll sogar eine Länderspielpause durchgeführt werden. Dafür könnten viele Spiele in den Landespokalen auf die Teams warten.



    Finanzen

    Seit März haben die Vereine auch mit den wirtschaftlichen Nachteilen der Pandemie zu kämpfen. Zuschauereinnahmen fallen aus, Sponsorengelder sinken. Dafür gibt es den vollen Kostenapparat und einige Zusatzkosten (Hygienekonzepte, Corona-Tests etc.) zu zahlen. Bei vielen Vereinen merkt man noch keine wirkliche Veränderung, gerade in Sachen Gehalt soll sich bisher nicht viel verändert haben. Die Vereine planen auch im Winter mit Neuzugängen, obwohl die Planungen teilweise sogar mit vielen Zuschauern aufgestellt worden. Vereine die im Sommer nicht aufsteigen könnten in ernsthafte Schwierigkeiten geraten. Der FCS agiert bewusst konservativ. Merklich ist die Situation dagegen in Uerdingen und bei Türkgücü München. Beide Vereine teilen sich ein Problem: Der Investor will sich zurückziehen. Gerade in München dürfte es dann schwer werden. Allerdings sind bei beiden Vereinen neue Investoren mit frischem Geld zu erwarten.



    Fünf Wechsel?

    Nachdem die 3.Liga im Sommer einen Sonderweg ging und die Anzahl der erlaubten Auswechslungen wieder von fünf auf drei Wechsel reduzierte, sollen die Vereine nun laut dem Fachmagazin Kicker wieder eine Rückkehr auf fünf Wechsel ins Auge fassen. Mehr Wechselmöglichkeiten würde die Ausgangslage vor den weiteren verändern und den Mannschaften mehr Optionen bieten.



    Damoklesschwert Regionalliga

    Einige Teams haben bisher eine schwierige Saison gespielt. Vor allem die Mannschaften aus dem Tabellenkeller stehen wie gewohnt vor einer Zerreißprobe. Ein Abstieg in die Regionalliga wäre für die meisten Teams eine Katastrophe. Nach einigen Jahren in der Regionalliga weiß man dies beim FCS am besten. Auch für die Traditionsteams aus Lautern, Duisburg und Magdeburg gilt dies. Gerade Duisburg und der FCK waren mit anderen Ambitionen in die Saison gestartet.

    Drittligist Waldhof Mannheim erhält staatliche Corona-Hilfen


    Was denn das für eine Scheiße, kriegt das jeder?


    Jeder Drittligist kann die Hilfen beantragen. Allerdings hilft das den Aufsteigern nur bedingt, weil die Zuschauerzahlen der letzten Saison den Ausschlag geben. Beim FCS also Spiele wie 2.500 Zuschauer im Dezember, in Völklingen, in der Regionalliga gegen RW Koblenz statt die Zuschauerzahlen die man in der 3.Liga und beim Saisonverlauf hätte erwarten können. Lübeck hat sich versucht dagegen zu stemmen, ist jedoch gescheitert.

    Es ist aber kein Verfahren eingeleitet worden laut David Fischer. Laut Fischer wäre es nur ein Austausch mit dem DFB inkl. Stellungnahme vom Verein und im Kicker wäre falsch darüber berichtet worden.

    Beim FCK wurde ein Verfahren eingeleitet, das stimmt.


    Zitat von David heute in der Bild:

    Wir haben die Auskunft bekommen, dass wir, weil es ein schwebendes Verfahren ist, lieber vier andere U23-Spieler auf dem Spielberichtsbogen haben sollten."