Beiträge von goalgetter13

    Super:) Ich hätte da eine Frage. Gibt es bei Beiträge immer Kommentare? Manchmal ist die Funktion bei mir nicht da zum Beispiel heute Mittag bei dem Beitrag zu Urteil des DFB wegen Sverko?


    Mon Fauxpas. Ich war in Eile und hatte die Kommentare nicht aktiviert. Normal soll es Kommentare geben.

    Es soll mit einer Druckluftlanze in den Untergrund eingedrungen werden und dort werden dann mit Druckluft und einer Tonmischung sog. Kavernen gebildet. Dies soll einen normalen Wasserabfluss ermöglichen.

    Ich dachte immer -ohne das ich mich eingelesen habe- man müsste die finanzielle Leistungsfähigkeit für eine komplette Saison nachweisen. Dem ist scheinbar nicht so, bei Duisburg wurde häufig berichtet das die Kohle nur bis Ende der Vorrunde gesichert sein. Wie das geht und welchen Sinn das mach müsste mir mal jemand erklären, ich verstehe es nicht.


    Die Lizenzierung läuft auf Planungsphase. Sprich die Vereine müssen unter anderem geplante Ein- und Ausgaben angeben. Der wichtigste Punkt für die Verbände: Können Vereine die Saison durchspielen? Das wird geprüft und dafür müssen ausreichend Einnahmen (als Vertrag, als Eigenkapital, aber auch als geplant) vorhanden sein. Je höher der Planansatz ist, umso größere Bürgschaften verlangen die Verbände normal und sicher wird es auch eine Grenze geben wie hoch die geplanten Einnahmen sein dürfen. Dazu wird jetzt Ende Januar noch eine Nachfinanzierung erfolgen.


    Duisburg ist da ein Beispiel. Die kommunizieren ja offen, dass sie nicht durchfinanziert sind. Sie werden aber die benötigten Einnahmen bis Saisonende (z.B durch neue Sponsoren, Ablösesummen im Winter) als geplante Einnahmen eingereicht haben.

    Die können doch einfach alle Insolvenz anmelden wie die Pfälzer oder hat man die Vorgehensweise abgeschafft als die Pfäzer durch waren?


    Natürlich können Mannschaften Insolvenz anmelden. Statt neun Minuspunkten gibt es dann - wegen Corona - in dieser Saison nur drei Punkte Abzug. Insolvenz anmelden bedeutet aber nicht unbedingt auch genügend Geld zu generieren um die Saison zu Ende spielen zu können. Das könnte bei Türkgücü (wenn sie überraschenderweise keine neuen Geldgeber finden) der Fall sein. Es ist in den aktuellen Strukturen ein junger Verein und niemand weiß wie viel Kraft schon hinter dem Club steht.

    Diskussion zum Artikel Die Lage der 3.Liga:

    Aktuell befindet sich die 3.Liga noch in der Winterpause, doch bereits in der nächsten Woche geht es weiter. 17 Spieltage wurden in den letzten drei Monaten des Jahres 2020 durchgerückt. Vor Wiederaufnahme des Spielbetriebes bietet sich ein Blick auf die Liga an.



    Keine Phrase: Jeder kann jeden schlagen

    Das Merkmal der 3.Liga aus den vergangenen Jahren bestätigt sich auch in dieser Saison. Alle Mannschaften befinden sich auf einem ähnlichen Niveau und meistens entscheiden Spielglück, Tagesform und Kleinigkeiten über den Ausgang der Begegnung. In vielen Ligen oft angesagt, doch selten Realität kann in der 3.Liga tatsächlich jede Mannschaften jeden Gegner schlagen und es gibt regelmäßig "Überraschungen".



    Enge Abstände

    Eine direkte Folge der vielen ausgeglichenen Spiele: Die Liga ist extrem eng beisammen. Mit einer Siegesserie (wie bei Lübeck oder Halle gesehen) kann man sich schnell um einige Positionen verbessert, auch die andere Richtung ist möglich. Momentan liegen zwischen dem zweiten Platz und dem neunten Tabellenplatz gerade einmal vier Punkte. Durch Nachholspiele kann sich dies weiter zusammen schieben. Spitzenreiter Dresden ist dagegen erst mal enteilt. Im Tabellenkeller liegen gerade einmal sechs Punkte zwischen den letzten acht Mannschaften. Auch hier gilt: Durch Nachholspiele kann sich das Feld noch enger werden und selbst die Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte können leicht in Abstiegsgefahr geraten.



    Wichtige Form

    Ungemein wichtig und kann in dieser engen Liga Spiele entscheiden. Der FCS, Dynamo Dresden, der SV Meppen, der VfB Lübeck oder Halle können ein Lied davon singen. Geht die Form etwas verloren kann es auch schnell in die andere Richtung gehen. Alle Teams in dieser Liga kennen die Schwankungen und müssen mit der Situation umgehen.



    Fußball & Kampf

    Über viele Jahre galt die 3.Liga als reine Kampfliga. Das Bild hat sich längst gewandelt und viel spielerische Qualität ist in der Liga angekommen. Mannschaften wie 1860 München, Dresden, Viktoria Köln oder auch der FCS setzen auf Ballbesitzfußball und wollen den Spielen ihren Stempel aufdrücken. Auch diese Teams müssen jedoch den kampfbetonten, intensiven Spielstil der Liga annehmen und Abwehrbollwerke wie bei Uerdingen, Kaiserslautern, Duisburg, Meppen oder Magdeburg knacken. Die individuelle Qualität reicht dafür oft nicht aus und defensive Stabilität mit Umschaltmomenten zahlt sich regelmäßig aus. Mannschaften wie Uerdingen oder Meppen zeigen das man auch auf diese Weise erfolgreich sein kann.



    Keine Pausen

    Durch den verspäteten Saisonstart ist es ein Mammutprogramm für die Drittligisten gewesen. Der Spielplan ließ keine Pausen zu und sah viele englischen Wochen vor. Spielabsagen durch Corona ließen weitere englische Woche dazu kommen. So blieb den Mannschaften kaum mal Zeit zum Durchatmen. Teams mit Quarantäne-Zeiten konnten sich "frisch" in einen Lauf bringen, auch spielfreie Gegner profitierten in einzelnen Spielen davon. Teams mit breiteren Kadern haben einen zusätzlichen Vorteil gehabt. In 2021 setzt sich dies im Januar zunächst fort. Bis zu drei englische Wochen stehen für einzelne Teams an. Weitere Spielausfälle durch Corona-Fälle sind zu erwarten und können für zusätzliche englische Wochen sorgen. Ansonsten ist bis Saisonende nur noch eine komplette englische Woche im April eingeplant. Im März soll sogar eine Länderspielpause durchgeführt werden. Dafür könnten viele Spiele in den Landespokalen auf die Teams warten.



    Finanzen

    Seit März haben die Vereine auch mit den wirtschaftlichen Nachteilen der Pandemie zu kämpfen. Zuschauereinnahmen fallen aus, Sponsorengelder sinken. Dafür gibt es den vollen Kostenapparat und einige Zusatzkosten (Hygienekonzepte, Corona-Tests etc.) zu zahlen. Bei vielen Vereinen merkt man noch keine wirkliche Veränderung, gerade in Sachen Gehalt soll sich bisher nicht viel verändert haben. Die Vereine planen auch im Winter mit Neuzugängen, obwohl die Planungen teilweise sogar mit vielen Zuschauern aufgestellt worden. Vereine die im Sommer nicht aufsteigen könnten in ernsthafte Schwierigkeiten geraten. Der FCS agiert bewusst konservativ. Merklich ist die Situation dagegen in Uerdingen und bei Türkgücü München. Beide Vereine teilen sich ein Problem: Der Investor will sich zurückziehen. Gerade in München dürfte es dann schwer werden. Allerdings sind bei beiden Vereinen neue Investoren mit frischem Geld zu erwarten.



    Fünf Wechsel?

    Nachdem die 3.Liga im Sommer einen Sonderweg ging und die Anzahl der erlaubten Auswechslungen wieder von fünf auf drei Wechsel reduzierte, sollen die Vereine nun laut dem Fachmagazin Kicker wieder eine Rückkehr auf fünf Wechsel ins Auge fassen. Mehr Wechselmöglichkeiten würde die Ausgangslage vor den weiteren verändern und den Mannschaften mehr Optionen bieten.



    Damoklesschwert Regionalliga

    Einige Teams haben bisher eine schwierige Saison gespielt. Vor allem die Mannschaften aus dem Tabellenkeller stehen wie gewohnt vor einer Zerreißprobe. Ein Abstieg in die Regionalliga wäre für die meisten Teams eine Katastrophe. Nach einigen Jahren in der Regionalliga weiß man dies beim FCS am besten. Auch für die Traditionsteams aus Lautern, Duisburg und Magdeburg gilt dies. Gerade Duisburg und der FCK waren mit anderen Ambitionen in die Saison gestartet.

    Drittligist Waldhof Mannheim erhält staatliche Corona-Hilfen


    Was denn das für eine Scheiße, kriegt das jeder?


    Jeder Drittligist kann die Hilfen beantragen. Allerdings hilft das den Aufsteigern nur bedingt, weil die Zuschauerzahlen der letzten Saison den Ausschlag geben. Beim FCS also Spiele wie 2.500 Zuschauer im Dezember, in Völklingen, in der Regionalliga gegen RW Koblenz statt die Zuschauerzahlen die man in der 3.Liga und beim Saisonverlauf hätte erwarten können. Lübeck hat sich versucht dagegen zu stemmen, ist jedoch gescheitert.

    Es ist aber kein Verfahren eingeleitet worden laut David Fischer. Laut Fischer wäre es nur ein Austausch mit dem DFB inkl. Stellungnahme vom Verein und im Kicker wäre falsch darüber berichtet worden.

    Beim FCK wurde ein Verfahren eingeleitet, das stimmt.


    Zitat von David heute in der Bild:

    Wir haben die Auskunft bekommen, dass wir, weil es ein schwebendes Verfahren ist, lieber vier andere U23-Spieler auf dem Spielberichtsbogen haben sollten."

    Wie ist der Stand um den U23 Status von Sverko?


    Der FCS hat laut Bild-Zeitung die geforderte Stellungnahme abgegeben. Der Rest ist wie immer: Die Jungs & Mädels beim DFB versuchen zu ermitteln ob der U23-Status von Sverko rechtens ist oder nicht. In Unkenntnis der eigenen Regeln dauert das aber noch ein wenig.

    Ausblick - Winterpause 2020/21

    Die 3.Liga läuft weiter, lässt kaum Raum zu atmen und in einem Monat öffnet schon wieder das Transferfenster und eröffnet den Vereinen die Möglichkeit um an ihrem Kader zu arbeiten.


    Dem FCS dürfte dabei Kadertechnisch wie schon im Vorjahr eine relativ ruhige Transferperiode bevorstehen. Damals wurde Marius Köhl mit einem Profivertrag ausgestattet, spielte bis zum Sommer jedoch weiter in der U19. Außerdem wurde mit Stephan Andrist noch ein ein vereinsloser Spieler unter Vertrag genommen. Torhüter Timo Wagner verließ den Club derweil in Richtung Röchling Völklingen.


    In dieser Saison stehen 27 Spieler unter Vertrag und der Kader hat sich bis dato in der neuen Spielklasse bewährt. Viele Baustellen stehen nicht offen und in der weiterhin schwierigen finanziellen Situation mit Geisterspielen und vielen offenen Fragen wird man keine unvernünftigen Dinge tun oder hohe Risiken eingehen. Trotzdem wird die sportliche Leitung um Jürgen Luginger die Augen offen haben, zumal beim FCS die ein oder andere Personalfrage aus dem Sommer weiter besteht.


    Außerdem wird auch die Saison 2021/22 und die Kaderentwicklung für diese Spielzeit ins Augenmerk rücken. 13 Verträge laufen im Sommer aus, eventuell sind es auch 14 Verträge (Minos Gouras). Dazu kommt das Leihende von Lukas Schleimer (Nürnberg). Mit Steven Zellner, Anthony Barylla, Boné Uaferro, Fanol Perdedaj, Timm Golley oder Tobias Jänicke sind auch einige Stammspieler betroffen.



    Der Blick auf den Kader


    Torwart

    Daniel Batz (Vertrag bis 30.06.2022) (Quelle)

    Ramon Castellucci (Vertrag bis 30.06.2021)

    evtl. 1 Neuzugang (U23)


    Daniel Batz besitzt einen Vertrag, ist die klare Nummer 1 und ein sicherer Rückhalt. Sein Status ist klar. Der Vertrag von Castellucci läuft im Sommer aus, eine Vertragsverlängerung dürfte nicht wahrscheinlich sein. Würde Castellucci schon im Winter gehen wollen würde ihm der FCS auch kaum Steine in den Weg legen. Gedanken wird man sich so oder so über einen U23-Torhüter machen müssen. Nachdem mit Sverko eine U23-Option weggefallen könnte, wäre eine Erweiterung des Kontingents wichtig. Findet man dann im Winter einen passenden Torhüter sollte er auch gleich für das nächste Saison kommen und auch dann noch ein U23-Keeper sein.



    Innenverteidigung

    Steven Zellner (Vertrag bis 30.06.2021)

    Christopher Schorch (Vertrag bis 30.06.2021)

    Boné Uaferro (Vertrag bis 30.06.2021)

    Marin Sverko (Vertrag bis 30.06.2022)


    Vier Innenverteidiger sind im Kader, dazu kommt noch Anthony Barylla. Im Winter hat man hier keinen Bedarf, so lange kein Spieler geht. Christopher Schorch ist hier eine Möglichkeit. Er spielt quasi keine Rolle unter Kwasniok, ist noch hinter Barylla die Nummer 5 in der Ordnung und könnte sich nach einem anderen Club umsehen, im Sommer endet auch sein Vertrag. Sollte Schorch gehen wollen und einen Abnehmer finden ist es eine Möglichkeit einen neuen Innenverteidiger zu holen, ein Muss scheint es jedoch nicht zu sein. Der potenzielle Innenverteidiger könnte dann auch in Richtung U23-Spieler gehen. Wichtiger ist der Blick über die Saison hinaus: Die Verträge von Steven Zellner und Boné Uaferro laufen im Sommer 2021 aus, Marin Sverko hat noch Vertrag bis 2022. Mit Zellner wird man unbedingt verlängern wollen und seine Vertragsverlängerung sollte oberste Priorität besitzen, bei Uaferro hat man mehr Zeit um eine Entscheidung zu finden.



    Außenverteidiger

    Anthony Barylla (Vertrag bis 30.06.2021)

    Sebastian Bösel (Vertrag bis 30.06.2022)

    Mario Müller (Vertrag bis 30.06.2022)

    Jayson Breitenbach (Vertrag bis 30.06.2021)


    Die beiden Außenverteidigerpositionen lassen für den Winter nichts erwarten. Barylla und Müller liefern ihnen gewohnten Part, mit Sebastian Bösel wird eine echte Alternative nach Verletzung zurückkehren. Jayson Breitenbach ist mit seinem Tempo eine gute Option und kommt immer wieder zu Einwechslungen. Außerdem können auch Sverko oder Perdedaj auf den Außen spielen. Im Sommer laufen die Verträge von Barylla und Breitenbach aus. Mit Anthony Barylla wird man sicher eine Vertragsverlängerung anstreben, bei Breitenbach wird man die weitere Saison abwarten. Er fällt im Sommer aus der U23-Regel heraus und müsste schon noch einen klaren Schritt machen um auch nächstes Jahr Sinn zu machen.



    Defensives Mittelfeld

    Manuel Zeitz (Vertrag bis 30.06.2022)

    Rasim Bulic (Vertrag bis 30.06.2022)


    Das defensive Mittelfeld ist gut besetzt. Stammspieler und Kapitän Zeitz hat auch noch einen Vertrag über Sommer hinaus. Mit Perdedaj oder Bösel hat man Alternativen. Rasim Bulic bleibt das junge Back-Up, im Sommer wird man sich über seine Situation aber unterhalten müssen.



    Rechtes Mittelfeld

    Nicklas Shipnoski (Vertrag bis 30.06.2022)

    Jonas Singer (Vertrag bis 30.06.2021)


    Neuzugang Nicklas Shipnoski ist voll eingeschlagen und hat einen Vertrag für die kommende Saison. Jonas Singer kam als Wundertüte und spielt bisher kaum eine Rolle. Als U23-Spieler wird man ihn als Option im Winter kaum ziehen lassen, sein Vertrag läuft im Sommer aus und nach jetzigen Stand dürfte eine Verlängerung dann unwahrscheinlich sein. Und solange Singer im Winter nicht wechselt hat man auch keinen Bedarf.



    Linkes Mittelfeld

    Minos Gouras (Vertrag bis 30.06.20??)

    Maurice Deville (Vertrag bis 30.06.2022)

    + evtl. 1 Neuzugang


    Die linke Außenbahn wird regelmäßig durchgewechselt, einen festen Stammspieler gibt es nicht. Weder Deville, Golley noch Mendler können sich durchsetzen. Zeitweise spielte sogar Müller auf dieser Position. Will man sich im Winter qualitativ noch verbessern dann hat man hier die Position gefunden. Ein starker Flügelspieler würde dem FCS noch gut tun, einen solchen Spieler musst du im Winter aber erst mal finden und finanzieren können. Zudem kehrt natürlich auch Minos Gouras nach Schulterverletzung zurück und ist eine zusätzliche Option. Sein Potenzial hat er schon angedeutet. Der Kader würde nur genügend Raum bieten wenn man Deville mehr auf andere Positionen zieht und Singer nur für die U23-Regel zum Kader zählt.



    Offensives Mittelfeld

    Mergim Fejzullahu (Vertrag bis 30.06.2021)

    Timm Golley (Vertrag bis 30.06.2021)

    Markus Mendler (Vertrag bis 30.06.2022)

    Fanol Perdedaj (Vertrag bis 30.06.2021)

    Tobias Jänicke (Vertrag bis 30.06.2021)

    Kianz Froese (Vertrag bis 30.06.2021)

    Lukas Schleimer (Leihe bis 30.06.2021)


    Die Auswahl im zentralen Mittelfeld ist groß. Man hat vier oder fünf Optionen die man bedenkenlos von Beginn an spielen lassen kann, dazu kommt noch Lukas Schleimer der als Joker immer eine Option ist. Jänicke hat sich auf der Position fest gespielt, Golley konnte in der neuen Rolle sein Potenzial endlich entfalten, ein Perdedaj drückt auf Einsätze. Kianz Froese wird immer wieder leicht zurückgeworfen, ist aber ein eigener Spielertyp. Im Winter ist die Position zu. Für den Sommer muss man schauen. Die Verträge von Golley, Perdedaj und Jänicke laufen aus. Bei allen drei Spielern wird der FCS an einer Verlängerung interessiert sein. Kianz Froese hat auch gute Karten, bei ihm könnte man aber auch die weitere Saison abwarten. Lukas Schleimer wird nach Nürnberg zurückkehren. Mergim Fejzullahu kann man vernachlässigen. Sollte er widererwartend im Winter einen Club finden wird ihn der FCS ohne Murren abgeben.



    Sturm

    Sebastian Jacob (Vertrag bis 30.06.2023)

    Marius Köhl (Vertrag bis 30.06.2022)

    José Pierre Vunguidica (Vertrag bis 30.06.2021)

    Teo Herr (Vertrag bis 30.06.2022)


    Sebastian Jacob mit Vertrag bis 2023 ist ein Pfund. Bisher ist man mit Vunguidica und Deville dahinter vernünftig gefahren. Die Diskussion um einen zweiten Angreifer hinter trotzdem Jacob werden im Winter wieder aufkommen. Ob der Markt einen vernünftigen Transfer zulässt ist ebenso zweifelhaft wie die Priorität auf Seiten des FCS. Bei Vunguidica läuft der Vertrag im Sommer aus. Er kommt in der 3.Liga besser zu Recht als in der Regionalliga, für eine Verlängerung müsste er sich jedoch ordentlich strecken. Dazu hast du Herr und Köhl mit Vertrag für 2022, bei beiden Spielern wird man im Sommer die Situation neu bewerten müssen. Ob (gerade für Herr) eine Ausleihe im Winter in die Regionalliga eine Option sein kann muss sich zeigen.



    Legende

    * Neuzugang

    * Wackelkandidat / Abgang nach Möglichkeit

    * Ausleihe nach Möglichkeit

    * mögl. Neuzugang

    Er hatte die Möglichkeit auf Leihbasis zu einem anderen Verein zu gehen, aber er wollte nicht zu dem Verein der ihn genommen hätte. Bei einer Leihe muss es einfach für alle drei Seiten passen. Er muss nun damit leben, dass er mindestens bis zum Winter hier bleibt und in der 1.Mannschaft keine große Rolle spielt und Spielpraxis nur über die zweite Mannschaft bekommt. Wie Marius Köhl sticht er dort bisher aber auch nicht absolut heraus.


    Er ist aber natürlich weiter ein Spieler des Profikaders, ist auch weiter im Training aktiv und alles. Bei Fupa wurde er von einem normalen User im Kader verschoben. Wahrscheinlich weil er jetzt regelmäßig da gespielt hat.

    Diskussion zum Artikel Nächster Gegner: Der FC Hansa Rostock in Zahlen:

    Inhaltsverzeichnis [VerbergenAnzeigen]

    1. Ausgangslage
    2. Wer ist weg?
    3. Wer ist neu?
    4. Wer soll noch kommen?
    5. Der Kader
    6. Mögliche Aufstellung zum Saisonstart

    Mit dem Aufstieg in die 3.Liga findet sich der FCS nach einigen Jahren in der Regionalliga wieder in einer komplett anderen Spielklasse wider. Es gibt neue Gegner und neue Aufgaben. Während die regelmäßigen Gegner in der Regionalliga Südwest bekannt waren, sind die bevorstehenden Gegner Neuland. Neunzehnhundertdrei.de sorgt für Abhilfe und wird die sportliche Seite - in Anlehnung an die traditionelle Vorschau des Kickers - aller Drittligagegner in der Saison 2020/21 beleuchten. An allen Wochentagen gibt es gleich zwei Teams in der Vorschau. Im fünften Teil der Serie geht es um den ersten Heimspielgegner des FCS: Den Traditionsverein FC Hansa Rostock.




    Ausgangslage

    Hansa hat sich in den vergangenen Jahren als beständiges Mitglied der 3.Liga etabliert. Zum Leidwesen des Umfeldes geht man 2020/21 in die neunte Drittligasaison in Folge. Unser Blick auf den Verein. Der sehnsüchtige Blick geht weiter in Richtung 2.Bundesliga. Die hohen Schulden erschweren die Rückkehr erheblich. Drei Jahre in Folge wurde man Sechster, das Saisonziel in dieser Spielzeit ist ein besseres Abschneiden. Der Aufstieg wird offiziell jedoch nicht als Ziel ausgegeben. Seit Januar 2019 ist Jens Härtel (zuvor 1.FC Magdeburg) für die Entwicklung der Mannschaft zuständig.



    Wer ist weg?


    NameAlterPositionLigaeinsätze 19/20Neuer VereinSpielklasse
    Alexander Sebald24TW0SV RödinghausenRegionalliga
    Nico Rieble25IV15VfB Lübeck3.Liga
    Maximilian Ahlschwede30RV32Karrierende
    Paul Wiese20RV1Bonner SC (Leihe)Regionalliga
    Kai Bülow34DM23Karrierende
    Tanju Öztürk31DM11RW OberhausenRegionalliga
    Nikolas Nartey20ZM19SV Sandhausen (Leihende)2.Bundesliga
    Mirnes Pepic24ZM32MSV Duisburg3.Liga
    Nico Granotowski29LA13VfL Osnabrück (Leihende)2.Bundesliga
    Aaron Opuku21LA33Hamburger SV (Leihende)2.Bundesliga
    Rasmus Thellufsen23LA14Aalborg BK (Leihende)Dänemark
    Michel Ulrich20ST1Berliner AK (Leihe)Regionalliga
    Daniel Hanslik23ST17Holstein Kiel (Leihende)2.Bundesliga



    Der Umbruch in der Rostocker Mannschaft ist ordentlich. Gleich 13 Spieler stehen in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung. Zwei junge Spieler (Paul Wiese und Michel Ulrich) wurden ausgeliehen und sollen Spielpraxis in der Regionalliga sammeln. Der zweite Torhüter Alexander Sebald wurde altersbedingt nach Rödinghausen abgegeben, Innenverteidiger Nico Rieble war Back-Up und ging zu Ligakonkurrent Lübeck. Auch Tanju Öztürk (Oberhausen) und Leihgabe Rasmus Thellufsen (zurück zu Aalbork) spielten nicht die große Rolle. Nico Granotowski war ein halbes Jahr von Osnabrück ausgeliehen. Absoluter Stammspieler war der Mittelfeldspieler nicht, aber doch fester Teil der Mannschaft. Einen ähnlichen Stellenwert hatte in Nikolas Nartey (ZM) eine weitere Leihgabe. In Maxi Ahlschwede und Kai Bülow beendeten zwei Routiniers ihre Karriere, Stammspieler waren sie letzte Saison nur noch zeitweise. Linksaußen Aaron Opuku war von Hamburg ausgeliehen und spielte eine starke Saison (33 Einsätze). Sein Verlust schmerzt noch mehr wie der Abgang von Daniel Hanslik. Der Stürmer spielte in der Rückrunde als Leihgabe von Kiel in Rostock und gehörte oft der Mannschaft an. Leistungsträger Mirnes Pepic (zentrales Mittelfeld) lehnte das Angebot von Rostock mit dem Ziel 2.Bundesliga ab. Am Ende wechselte er zum direkten Konkurrenten vom MSV Duisburg und stellt eine große Schwächung dar.


    Wer ist neu?


    NameAlterPositionLigaeinsätze 19/20Alter VereinSpielklasse
    Luis Klatte20TW7Hertha BSC Berlin IIRegionalliga
    Damien Roßbach27LV23Karlsruher SC2.Bundesliga
    Jan Löhmannsröben29DM17Preußen Münster3.Liga
    Björn Rother24DM221.FC Magdeburg2.Bundesliga
    Bantley Baxter Bahn24DM34Hallescher FC3.Liga
    Maurice Litka24OM28Preußen Münster3.Liga
    Manuel Farrona Pulido27LA7VfL Osnabrück2.Bundesliga
    Luca Schulz21RA22Union FürstenwaldeRegionalliga
    Aaron Herzog22RA24Borussia M´Gladbach IIRegionalliga



    Neun Neuzugänge hat man bisher geholt. Luis Klatte von Herthas U23 ist der Sebald-Ersatz als Nummer 2 im Tor. Von Zweitligist Karlsruhe konnte man Damien Roßbach verpflichten. Der 27-Jährige war über weite Strecken der Spielzeit Stammspieler in Karlsruhe. Im zentralen Mittelfeld hat man sich die Dienste von Bentley Baxter Bahn gesichert. Er war zuvor Stammspieler beim Halleschen FC und soll die Lücke von Pepic schließen. Mit Björn Rother aus Magdeburg hat man einen weiteren Spieler für diese Position verpflichtet. Außerdem kam Jan Löhmannsröben von Preußen Münster. Die zahlreichen Abgänge im Offensivbereich wurden quantitativ ersetzt. Maurice Litka kam von Absteiger Preußen Münster, Manuel Pulido will nach einem Seuchenjahr bei Zweitligist Osnabrück wieder durchstarten und soll den Abgang von Opuku auffangen. Auf der rechten Seite hat man sich die Dienste von Luca Schulz (14 Scorerpunkt für Fürstenwalde) und Aaron Herzog von Gladbach II gesichert. Beide Spieler sind U23-Spieler.




    Wer soll noch kommen?


    Zum größten Teil steht der Kader der Kogge bereits. 24 Spieler stehen unter Vertrag. Ein oder zwei weitere Neuzugänge könnten noch Folgen, so auf den Außenverteidigerpositionen. Möglicherweise werden sich am Ende des Transferfensters auch wieder Leihmöglichkeiten eröffnen. So groß wie in der vergangenen Saison soll der Kader jedoch nicht erneut werden.



    Der Kader


    Torhüter Markus Kolke (30) gehört zur Achse der Rostocker und hat wohl keine ernsthafte Konkurrenz. Man spielt gerne mit Dreierkette, wobei sich Sven Sonnenberg (2019 von Köln II gekommen) als Stammspieler etabliert hat. Er agiert normal an der Seite von Kapitän Julian Riedel. Riedel ist ein Fixpunkt der Mannschaft. Für den dritten Platz hat man nominell Max Reinthaler und den ehemaligen FCS-Spieler Adam Straith. Beide Akteure waren letztes Jahr eher Back-Ups und im Pokal spielte Neuzugang Roßbach den zentralen Part. Roßbach könnte man auch auf links erwarten, ansonsten gibt es hier wie im letzten Jahr einen Zweikampf zwischen Nico Neidhardt und Lukas Scherff. Neidhardt ist Außenverteidiger, Scherff Flügelspieler. Auf der rechten Seite ist Nils Butzen erste Wahl, eine Alternative wird wohl noch verpflichtet werden. Im zentralen Mittelfeld ist man neu aufgestellt. Baxter Bahn soll wie in Halle ein Leistungsträger werden und das Spiel im Mittelfeld ordnen. Außerdem hofft man darauf, dass er die Standardschwäche aus der Vorsaison bei Hansa beseitigt. Sein Partner in den beiden Pokalspielen war mit Rother ein weiterer Neuzugang. Butzen war das Back-Up. Mit Löhmannsröben hat man nun den zweiten eingeplanten Stammspieler gefunden. In der Vorbereitung ging man in Richtung eines 3-4-3-Systems. Für die Flügel hat man viel Auswahl. Lukas Scherff ist wohl die erste Alternative für die linke Außenbahn, auf der rechten Seite könnte sich Neuzugang Litka durchsetzen. Doch auch von Neuzugang Pulido verspricht man sich viel. Mit Korbinian Vollmann hat man dazu noch einen zweitligaerfahrenen Spieler als Option, der lange verletzte Routiniert Nik Omladic kehrt auch früher oder später zur Mannschaft zurück und erhöht die Optionen auf der rechten Seite. Bis zu seiner Verletzung war er Stammspieler. Die Neuzugänge Schulz und Herzog sind weitere Alternativen. Im Angriff steht mit John Verhoek ein bekannter Stürmer zur Verfügung. Er hat viele Jahre in der 2.Liga gespielt, ist mittlerweile 31 Jahre alt und kann die Rolle als Stoßstürmer einnehmen. Er teilte sich die Spielzeit in der letzten Saison mit dem zweiten Angreifer, Pascal Breier. Breier kam auf 15 Saisontore. In den Pokalspielen hatte Breier jedoch das Nachsehen.




    Mögliche Aufstellung zum Saisonstart


    m







    Stand: Dienstag, 1.September 2020

    Diskussion zum Artikel Saisonstart in Lübeck im Livestream:

    Der FCS startet am Samstag beim VfB Lübeck in die Saison. FCS-Fans werden im Stadion nicht zugelassen sein und müssen das Spiel daher in der Heimat verfolgen. Eine Übertragung in den dritten Programmen ist bis dato nicht verkündet worden, das Spiel kann dann ausschließlich bei Magenta Sport (Einzelspiel und Konferenz) verfolgt werden. Beide Links findet ihr weiter unten. Für Magenta Sport ist ein gültiges Abo notwendig, die Übertragung beginnt etwa 15 Minuten vor Spielbeginn. Ansonsten blieben Fanradio und der Live-Ticker des VfB Lübecks (oder anderer Dienste) Optionen.


    In der Nachberichterstattung wird das Spiel von Magenta Sport (kostenfrei am Sonntag oder Montag), dem SR (Samstag), Sport1 (Montag), dem FCS-TV (frühestens ab Sonntag, 00:00 Uhr) und dem VfB Lübeck-TV (frühestens ab Sonntag, 00:00 Uhr) gezeigt. Der NRD sowie die ARD (Samstag in der Sportschau) können noch folgen.



    Links

    - Fernsehen: Eine Übertragung im Fernsehen ist nicht angekündigt

    - Livestream: Magenta Sport (Einzelspiel) (Abo-pflichtig)

    - Livestream: Magenta Sport (Konferenz) (Abo-pflichtig)

    - FCS-Fanradio

    Diskussion zum Artikel Das Ende des Martyriums - FCS kehrt in den Lupa zurück:

    Eine unendliche Geschichte nimmt ihr Ende. Etwa fünf Wochen nach der Pressekonferenz im Ludwigspark mit dem prägenden Satz "Der FCS ist nicht mehr Heimatlos" durch den Oberbürgermeister konnten am Montag im Rahmen einer weiteren, gemeinsamen Pressekonferenz auch weitere Fakten präsentiert werden. Es werden nicht zwei, drei oder vier Heimspiele im Jahr 2020 im Ludwigspark gespielt, sondern das intern verfolgte Ziel ist erreicht worden: Der 1.FCS kehrt im laufenden Baubetrieb und (viel wichtiger) unmittelbar in das Ludwigsparkstadion zurück und wird das erste Drittligaheimspiel der Saison gegen den FC Hansa Rostock (Samstag, 26.September 2020, Anstoß ist um 14:00 Uhr) im LuPa bestreiten. Ein Ausweichen nach Völklingen ist nicht mehr notwendig, auch müssen keine Heimspiele in Frankfurt bestritten werden. Gespielt werden soll gegen Rostock mit Zuschauern. Wie viele Zuschauer zugelassen werden ist jedoch noch nicht abschließend geklärt. Der FCS befindet sich hierbei in Gesprächen mit den zuständigen Behörden. Nach der saarländischen Verordnung sind momentan maximal 900 Zuschauer möglich, ob eine Ausnahmeregelung wie in anderen Bundesländern möglich ist, ist noch offen. Die Karten sollen laut Aussage des Präsidenten zwischen Sponsoren und Mitgliedern aufgeteilt werden. Zunächst soll ausschließlich die Haupttribüne geöffnet werden, auch die Westtribüne ist möglich.


    Für die Molschder endet eine unglaublich schwierige Zeit im Exil. Das letzte Spiel im alten Park fand am 5.Dezember 2015 gegen den TSV Steinbach statt, der FCS gewann mit 4:0. Der Baufortschritt im Stadion (ursprünglich war eine Rückkehr für 2018 angedacht) verzögerte sich durch haarsträubende Planungs- und Ausführungsfehler genauso beständig wie durch "unerwartete" Kostensteigerung und politische Kämpfe. Mit der Rückkehr ist all das nicht vergessen! Es bleibt eine Schande wie der Bauherr über Jahre mit dem Club umgegangen ist, wie egal die existenzbedrohende Situation für den Verein war und wie gerne man zu Lasten des Vereins Wahlkampf betrieben hat. Seit dem Spiel gegen Steinbach sind unfassbare 1.745 Tage ins Land gezogen. Über vier Jahre konnte der FCS kein Pflichtheimspiel auf Saarbrücker Boden austragen. 82 Pflichtheimspiele (oder 4 1/2 Spielzeiten) bestritt der 1.FCS im lange Zeit ungeliebten Ausweichstadion in Völklingen. Dirk Lottner war 125 Spiele Trainer des 1.FC Saarbrücken, erlebte jedoch nie ein Spiel als Cheftrainer des FCS im Ludwigspark. Spieler wie Mario Müller (128), Markus Mendler (119), Steven Zellner (107) oder Tobias Jänicke (101) haben über 100 Pflichtspiele für den FCS bestritten, spielen teilweise seit 2016 für den FC und hatten noch nie das Vergnügen ein echtes Heimspiel im Park zu erleben. Die vergangene DFB-Pokalsaison brachte den Fans das halbe Stadion in Völklingen etwas näher, eine Heimat konnte die Anlage jedoch nie sein. Das Stadion hat den FC unglaubliche viele Zuschauer gekostet, der Zuschauerschnitt ist teils dramatisch eingebrochen und auch die wirtschaftlichen Folgen waren verheerend. Trotzdem ist ein großer Dank nach Völklingen Pflicht. Man hat dem FCS in schwierigen Zeiten beigestanden, trägt keine Schuld an den Problemen und hat mehr für den Club getan als es lange Zeit die eigene Stadt vermochte. Man hat ihm über all die Jahre eine Heimspielstätte im Saarland geboten. Dieser Dienst darf auch in Zukunft nicht vergessen werden!


    Die größten Danksagungen gehen an Herrn Martin Welker. Er hat im Juli eine Baustelle im Katastrophenzustand übernommen und es durch unermüdliche Arbeit in zwei Monaten geschafft ein spiel-taugliches Stadion auf die Beine zu stellen. Seine Leistung (und mit ihm die Leistung seines Teams, aber auch der Arbeiter auf der Baustelle) kann - gerade im Vergleich zu den Leistungen vor seiner Zeit - kaum ausreichend gewürdigt werden. Dank ihm kann der FCS endlich wieder in den Park zurück, hat endlich wieder eine Heimat und spielt endlich wieder in Saarbrücken!