Beiträge von goalgetter13

    Er hatte die Möglichkeit auf Leihbasis zu einem anderen Verein zu gehen, aber er wollte nicht zu dem Verein der ihn genommen hätte. Bei einer Leihe muss es einfach für alle drei Seiten passen. Er muss nun damit leben, dass er mindestens bis zum Winter hier bleibt und in der 1.Mannschaft keine große Rolle spielt und Spielpraxis nur über die zweite Mannschaft bekommt. Wie Marius Köhl sticht er dort bisher aber auch nicht absolut heraus.


    Er ist aber natürlich weiter ein Spieler des Profikaders, ist auch weiter im Training aktiv und alles. Bei Fupa wurde er von einem normalen User im Kader verschoben. Wahrscheinlich weil er jetzt regelmäßig da gespielt hat.

    Diskussion zum Artikel Nächster Gegner: Der FC Hansa Rostock in Zahlen:

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    1. Ausgangslage
    2. Wer ist weg?
    3. Wer ist neu?
    4. Wer soll noch kommen?
    5. Der Kader
    6. Mögliche Aufstellung zum Saisonstart

    Mit dem Aufstieg in die 3.Liga findet sich der FCS nach einigen Jahren in der Regionalliga wieder in einer komplett anderen Spielklasse wider. Es gibt neue Gegner und neue Aufgaben. Während die regelmäßigen Gegner in der Regionalliga Südwest bekannt waren, sind die bevorstehenden Gegner Neuland. Neunzehnhundertdrei.de sorgt für Abhilfe und wird die sportliche Seite - in Anlehnung an die traditionelle Vorschau des Kickers - aller Drittligagegner in der Saison 2020/21 beleuchten. An allen Wochentagen gibt es gleich zwei Teams in der Vorschau. Im fünften Teil der Serie geht es um den ersten Heimspielgegner des FCS: Den Traditionsverein FC Hansa Rostock.




    Ausgangslage

    Hansa hat sich in den vergangenen Jahren als beständiges Mitglied der 3.Liga etabliert. Zum Leidwesen des Umfeldes geht man 2020/21 in die neunte Drittligasaison in Folge. Unser Blick auf den Verein. Der sehnsüchtige Blick geht weiter in Richtung 2.Bundesliga. Die hohen Schulden erschweren die Rückkehr erheblich. Drei Jahre in Folge wurde man Sechster, das Saisonziel in dieser Spielzeit ist ein besseres Abschneiden. Der Aufstieg wird offiziell jedoch nicht als Ziel ausgegeben. Seit Januar 2019 ist Jens Härtel (zuvor 1.FC Magdeburg) für die Entwicklung der Mannschaft zuständig.



    Wer ist weg?


    NameAlterPositionLigaeinsätze 19/20Neuer VereinSpielklasse
    Alexander Sebald24TW0SV RödinghausenRegionalliga
    Nico Rieble25IV15VfB Lübeck3.Liga
    Maximilian Ahlschwede30RV32Karrierende
    Paul Wiese20RV1Bonner SC (Leihe)Regionalliga
    Kai Bülow34DM23Karrierende
    Tanju Öztürk31DM11RW OberhausenRegionalliga
    Nikolas Nartey20ZM19SV Sandhausen (Leihende)2.Bundesliga
    Mirnes Pepic24ZM32MSV Duisburg3.Liga
    Nico Granotowski29LA13VfL Osnabrück (Leihende)2.Bundesliga
    Aaron Opuku21LA33Hamburger SV (Leihende)2.Bundesliga
    Rasmus Thellufsen23LA14Aalborg BK (Leihende)Dänemark
    Michel Ulrich20ST1Berliner AK (Leihe)Regionalliga
    Daniel Hanslik23ST17Holstein Kiel (Leihende)2.Bundesliga



    Der Umbruch in der Rostocker Mannschaft ist ordentlich. Gleich 13 Spieler stehen in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung. Zwei junge Spieler (Paul Wiese und Michel Ulrich) wurden ausgeliehen und sollen Spielpraxis in der Regionalliga sammeln. Der zweite Torhüter Alexander Sebald wurde altersbedingt nach Rödinghausen abgegeben, Innenverteidiger Nico Rieble war Back-Up und ging zu Ligakonkurrent Lübeck. Auch Tanju Öztürk (Oberhausen) und Leihgabe Rasmus Thellufsen (zurück zu Aalbork) spielten nicht die große Rolle. Nico Granotowski war ein halbes Jahr von Osnabrück ausgeliehen. Absoluter Stammspieler war der Mittelfeldspieler nicht, aber doch fester Teil der Mannschaft. Einen ähnlichen Stellenwert hatte in Nikolas Nartey (ZM) eine weitere Leihgabe. In Maxi Ahlschwede und Kai Bülow beendeten zwei Routiniers ihre Karriere, Stammspieler waren sie letzte Saison nur noch zeitweise. Linksaußen Aaron Opuku war von Hamburg ausgeliehen und spielte eine starke Saison (33 Einsätze). Sein Verlust schmerzt noch mehr wie der Abgang von Daniel Hanslik. Der Stürmer spielte in der Rückrunde als Leihgabe von Kiel in Rostock und gehörte oft der Mannschaft an. Leistungsträger Mirnes Pepic (zentrales Mittelfeld) lehnte das Angebot von Rostock mit dem Ziel 2.Bundesliga ab. Am Ende wechselte er zum direkten Konkurrenten vom MSV Duisburg und stellt eine große Schwächung dar.


    Wer ist neu?


    NameAlterPositionLigaeinsätze 19/20Alter VereinSpielklasse
    Luis Klatte20TW7Hertha BSC Berlin IIRegionalliga
    Damien Roßbach27LV23Karlsruher SC2.Bundesliga
    Jan Löhmannsröben29DM17Preußen Münster3.Liga
    Björn Rother24DM221.FC Magdeburg2.Bundesliga
    Bantley Baxter Bahn24DM34Hallescher FC3.Liga
    Maurice Litka24OM28Preußen Münster3.Liga
    Manuel Farrona Pulido27LA7VfL Osnabrück2.Bundesliga
    Luca Schulz21RA22Union FürstenwaldeRegionalliga
    Aaron Herzog22RA24Borussia M´Gladbach IIRegionalliga



    Neun Neuzugänge hat man bisher geholt. Luis Klatte von Herthas U23 ist der Sebald-Ersatz als Nummer 2 im Tor. Von Zweitligist Karlsruhe konnte man Damien Roßbach verpflichten. Der 27-Jährige war über weite Strecken der Spielzeit Stammspieler in Karlsruhe. Im zentralen Mittelfeld hat man sich die Dienste von Bentley Baxter Bahn gesichert. Er war zuvor Stammspieler beim Halleschen FC und soll die Lücke von Pepic schließen. Mit Björn Rother aus Magdeburg hat man einen weiteren Spieler für diese Position verpflichtet. Außerdem kam Jan Löhmannsröben von Preußen Münster. Die zahlreichen Abgänge im Offensivbereich wurden quantitativ ersetzt. Maurice Litka kam von Absteiger Preußen Münster, Manuel Pulido will nach einem Seuchenjahr bei Zweitligist Osnabrück wieder durchstarten und soll den Abgang von Opuku auffangen. Auf der rechten Seite hat man sich die Dienste von Luca Schulz (14 Scorerpunkt für Fürstenwalde) und Aaron Herzog von Gladbach II gesichert. Beide Spieler sind U23-Spieler.




    Wer soll noch kommen?


    Zum größten Teil steht der Kader der Kogge bereits. 24 Spieler stehen unter Vertrag. Ein oder zwei weitere Neuzugänge könnten noch Folgen, so auf den Außenverteidigerpositionen. Möglicherweise werden sich am Ende des Transferfensters auch wieder Leihmöglichkeiten eröffnen. So groß wie in der vergangenen Saison soll der Kader jedoch nicht erneut werden.



    Der Kader


    Torhüter Markus Kolke (30) gehört zur Achse der Rostocker und hat wohl keine ernsthafte Konkurrenz. Man spielt gerne mit Dreierkette, wobei sich Sven Sonnenberg (2019 von Köln II gekommen) als Stammspieler etabliert hat. Er agiert normal an der Seite von Kapitän Julian Riedel. Riedel ist ein Fixpunkt der Mannschaft. Für den dritten Platz hat man nominell Max Reinthaler und den ehemaligen FCS-Spieler Adam Straith. Beide Akteure waren letztes Jahr eher Back-Ups und im Pokal spielte Neuzugang Roßbach den zentralen Part. Roßbach könnte man auch auf links erwarten, ansonsten gibt es hier wie im letzten Jahr einen Zweikampf zwischen Nico Neidhardt und Lukas Scherff. Neidhardt ist Außenverteidiger, Scherff Flügelspieler. Auf der rechten Seite ist Nils Butzen erste Wahl, eine Alternative wird wohl noch verpflichtet werden. Im zentralen Mittelfeld ist man neu aufgestellt. Baxter Bahn soll wie in Halle ein Leistungsträger werden und das Spiel im Mittelfeld ordnen. Außerdem hofft man darauf, dass er die Standardschwäche aus der Vorsaison bei Hansa beseitigt. Sein Partner in den beiden Pokalspielen war mit Rother ein weiterer Neuzugang. Butzen war das Back-Up. Mit Löhmannsröben hat man nun den zweiten eingeplanten Stammspieler gefunden. In der Vorbereitung ging man in Richtung eines 3-4-3-Systems. Für die Flügel hat man viel Auswahl. Lukas Scherff ist wohl die erste Alternative für die linke Außenbahn, auf der rechten Seite könnte sich Neuzugang Litka durchsetzen. Doch auch von Neuzugang Pulido verspricht man sich viel. Mit Korbinian Vollmann hat man dazu noch einen zweitligaerfahrenen Spieler als Option, der lange verletzte Routiniert Nik Omladic kehrt auch früher oder später zur Mannschaft zurück und erhöht die Optionen auf der rechten Seite. Bis zu seiner Verletzung war er Stammspieler. Die Neuzugänge Schulz und Herzog sind weitere Alternativen. Im Angriff steht mit John Verhoek ein bekannter Stürmer zur Verfügung. Er hat viele Jahre in der 2.Liga gespielt, ist mittlerweile 31 Jahre alt und kann die Rolle als Stoßstürmer einnehmen. Er teilte sich die Spielzeit in der letzten Saison mit dem zweiten Angreifer, Pascal Breier. Breier kam auf 15 Saisontore. In den Pokalspielen hatte Breier jedoch das Nachsehen.




    Mögliche Aufstellung zum Saisonstart


    m







    Stand: Dienstag, 1.September 2020

    Diskussion zum Artikel Saisonstart in Lübeck im Livestream:

    Der FCS startet am Samstag beim VfB Lübeck in die Saison. FCS-Fans werden im Stadion nicht zugelassen sein und müssen das Spiel daher in der Heimat verfolgen. Eine Übertragung in den dritten Programmen ist bis dato nicht verkündet worden, das Spiel kann dann ausschließlich bei Magenta Sport (Einzelspiel und Konferenz) verfolgt werden. Beide Links findet ihr weiter unten. Für Magenta Sport ist ein gültiges Abo notwendig, die Übertragung beginnt etwa 15 Minuten vor Spielbeginn. Ansonsten blieben Fanradio und der Live-Ticker des VfB Lübecks (oder anderer Dienste) Optionen.


    In der Nachberichterstattung wird das Spiel von Magenta Sport (kostenfrei am Sonntag oder Montag), dem SR (Samstag), Sport1 (Montag), dem FCS-TV (frühestens ab Sonntag, 00:00 Uhr) und dem VfB Lübeck-TV (frühestens ab Sonntag, 00:00 Uhr) gezeigt. Der NRD sowie die ARD (Samstag in der Sportschau) können noch folgen.



    Links

    - Fernsehen: Eine Übertragung im Fernsehen ist nicht angekündigt

    - Livestream: Magenta Sport (Einzelspiel) (Abo-pflichtig)

    - Livestream: Magenta Sport (Konferenz) (Abo-pflichtig)

    - FCS-Fanradio

    Diskussion zum Artikel Das Ende des Martyriums - FCS kehrt in den Lupa zurück:

    Eine unendliche Geschichte nimmt ihr Ende. Etwa fünf Wochen nach der Pressekonferenz im Ludwigspark mit dem prägenden Satz "Der FCS ist nicht mehr Heimatlos" durch den Oberbürgermeister konnten am Montag im Rahmen einer weiteren, gemeinsamen Pressekonferenz auch weitere Fakten präsentiert werden. Es werden nicht zwei, drei oder vier Heimspiele im Jahr 2020 im Ludwigspark gespielt, sondern das intern verfolgte Ziel ist erreicht worden: Der 1.FCS kehrt im laufenden Baubetrieb und (viel wichtiger) unmittelbar in das Ludwigsparkstadion zurück und wird das erste Drittligaheimspiel der Saison gegen den FC Hansa Rostock (Samstag, 26.September 2020, Anstoß ist um 14:00 Uhr) im LuPa bestreiten. Ein Ausweichen nach Völklingen ist nicht mehr notwendig, auch müssen keine Heimspiele in Frankfurt bestritten werden. Gespielt werden soll gegen Rostock mit Zuschauern. Wie viele Zuschauer zugelassen werden ist jedoch noch nicht abschließend geklärt. Der FCS befindet sich hierbei in Gesprächen mit den zuständigen Behörden. Nach der saarländischen Verordnung sind momentan maximal 900 Zuschauer möglich, ob eine Ausnahmeregelung wie in anderen Bundesländern möglich ist, ist noch offen. Die Karten sollen laut Aussage des Präsidenten zwischen Sponsoren und Mitgliedern aufgeteilt werden. Zunächst soll ausschließlich die Haupttribüne geöffnet werden, auch die Westtribüne ist möglich.


    Für die Molschder endet eine unglaublich schwierige Zeit im Exil. Das letzte Spiel im alten Park fand am 5.Dezember 2015 gegen den TSV Steinbach statt, der FCS gewann mit 4:0. Der Baufortschritt im Stadion (ursprünglich war eine Rückkehr für 2018 angedacht) verzögerte sich durch haarsträubende Planungs- und Ausführungsfehler genauso beständig wie durch "unerwartete" Kostensteigerung und politische Kämpfe. Mit der Rückkehr ist all das nicht vergessen! Es bleibt eine Schande wie der Bauherr über Jahre mit dem Club umgegangen ist, wie egal die existenzbedrohende Situation für den Verein war und wie gerne man zu Lasten des Vereins Wahlkampf betrieben hat. Seit dem Spiel gegen Steinbach sind unfassbare 1.745 Tage ins Land gezogen. Über vier Jahre konnte der FCS kein Pflichtheimspiel auf Saarbrücker Boden austragen. 82 Pflichtheimspiele (oder 4 1/2 Spielzeiten) bestritt der 1.FCS im lange Zeit ungeliebten Ausweichstadion in Völklingen. Dirk Lottner war 125 Spiele Trainer des 1.FC Saarbrücken, erlebte jedoch nie ein Spiel als Cheftrainer des FCS im Ludwigspark. Spieler wie Mario Müller (128), Markus Mendler (119), Steven Zellner (107) oder Tobias Jänicke (101) haben über 100 Pflichtspiele für den FCS bestritten, spielen teilweise seit 2016 für den FC und hatten noch nie das Vergnügen ein echtes Heimspiel im Park zu erleben. Die vergangene DFB-Pokalsaison brachte den Fans das halbe Stadion in Völklingen etwas näher, eine Heimat konnte die Anlage jedoch nie sein. Das Stadion hat den FC unglaubliche viele Zuschauer gekostet, der Zuschauerschnitt ist teils dramatisch eingebrochen und auch die wirtschaftlichen Folgen waren verheerend. Trotzdem ist ein großer Dank nach Völklingen Pflicht. Man hat dem FCS in schwierigen Zeiten beigestanden, trägt keine Schuld an den Problemen und hat mehr für den Club getan als es lange Zeit die eigene Stadt vermochte. Man hat ihm über all die Jahre eine Heimspielstätte im Saarland geboten. Dieser Dienst darf auch in Zukunft nicht vergessen werden!


    Die größten Danksagungen gehen an Herrn Martin Welker. Er hat im Juli eine Baustelle im Katastrophenzustand übernommen und es durch unermüdliche Arbeit in zwei Monaten geschafft ein spiel-taugliches Stadion auf die Beine zu stellen. Seine Leistung (und mit ihm die Leistung seines Teams, aber auch der Arbeiter auf der Baustelle) kann - gerade im Vergleich zu den Leistungen vor seiner Zeit - kaum ausreichend gewürdigt werden. Dank ihm kann der FCS endlich wieder in den Park zurück, hat endlich wieder eine Heimat und spielt endlich wieder in Saarbrücken!

    Diskussion zum Artikel FCS fegt Basel bei Generalprobe vom Platz:

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    1. Spieldaten
    2. Tore
    3. Taktik
    4. Aufstellung
    5. Ersatzbank
    6. Wechsel
    7. Nicht im Kader
    8. Nächstes Spiel

    Wie gewohnt wurden außerden Teo Herr und Mergim Fejzullahu nicht berücksichtigt. Alle anderen Spieler standen im Aufgebot. Die erste Elf kam wieder ohne größeren Veränderungen im Vergleich zum Testspiel gegen Hesperange aus. Lediglich Marin Sverko (zurück von der Nationalmannschaft) begann für Minos Gouras. Sverko spielte dieses Mal als linker Verteidiger, dafür rückte Mario Müller ins linke Mittelfeld. Ein Experiment im letzten Testspiel um eine andere Option auf dieser Seite zu öffnen, nachdem man mit den bisherigen Optionen nicht vollends zufrieden sein konnte. Die Gastgeber aus Basel spielten vielleicht nicht mit der gleichen Mannschaft wie man nächsten Donnerstag in der Europa-Leaque beginnen wird (u.a saß Valentin Stocker auf der Bank), bot aber doch eine richtig gute Mannschaft mit vielen letztjährigen Stammspieler auf. Die Gastgeber aus Basel spielten vielleicht nicht mit der gleichen Mannschaft wie man nächsten Donnerstag in der Europa-Leaque beginnen wird (u.a saß Valentin Stocker auf der Bank), bot aber doch eine richtig gute Mannschaft mit vielen letztjährigen Stammspieler auf.


    Der FC erwischte in Basel gleich einen guten Start und startete auf Augenhöhe mit den Favoriten. Man versteckte sich nicht, brachte die ersten beiden Bälle in den Strafraum der Basler und hatte mindestens so viel Ballbesitz wie die Gastgeber. Taktisch sortierte man sich im Aufbauspiel wieder im mittlerweile gewohnten 4-1-4-1-System, die Vorstöße der Achter hinter die Abwehrkette fanden statt, wurden jedoch stärker begrenzt als noch gegen Hesperange oder Luxemburg. Im Defensivspiel formierte man sich dagegen wieder häufig in ein 4-4-2-System mit Jänicke neben Jacob als Anläufer. Nach fünf Minuten hätte trotzdem Basel das erste Tor machen müssen. Ihr Angriff über den Halblinken Flügel war viel zu schnell für den FC, man bekam die Kette nicht zu und Campo ging alleine auf Batz zu. Uaferro konnte nicht mehr stören und Batz verhinderte mit einer Glanztat den frühen Rückstand. Zwei Minuten später setzte sich der FC über die rechte Seite fest, Shipnoski brachte den Ball in die Mitte, ein Abschluss kam jedoch nicht zu Stande. Mit funktionierenden Gegenpressing holte man sich direkt wieder den Ball, Jänicke traf aus der Drehung ins lange Eck. Eine Minute später verpasste Zeitz einen Freistoß von Perdedaj nur knapp, nach zehn Minuten vertändelte Shipnoski eigentlich den Ball im Zentrum. Jänicke setzte nach, holte sich den Ball und traf aus 20 Meter in die rechte obere Ecke. Die Molschder spielten auch weiter ihren Plan durch, standen Defensiv kompakt und griffen etwa zehn Meter in der Hälfte der Basler an. Dann war man aggressiv und legte viel Wert auf die Abstände zwischen und innerhalb der Ketten. Bei Ballgewinn kombinierte man sich in der Regel sicher gegen das Basler Gegenpressing nach vorne und hatte dann große Räume. Bei eigenen Ballbesitz war es mutiger Fußball, jedoch ohne Hektik. Nicht jede Aktion musste unmittelbar nach vorne gehen. Basel hatte nach einer Ecke eine gute Chance (13.), doch Gefahr blieb vor allem auf Seiten des FCS. Eine Perdedaj-Ecke wurde von Sverko verlängert, Jacob hatte keinen Gegenspieler und nickte aus einem Meter zum 3:0 ein. Nach rund 25 Minuten änderte der FCS seine Taktik, stand nun 15 Meter tiefer und probierte nun ein Spiel mit weniger Ballbesitz und einem größeren Übergewicht für Basel. Basel hatte dann auch zwei gute Chancen um auf 1:3 zu stellen, die größere Gefahr strahlte jedoch weiter der FCS aus. Jacob hatte den vierten Treffer auf dem Fuß, auch ein Elfmeter nach einem Foulspiel an ihm wäre möglich gewesen. Mit dem Halbzeitpfiff parierte Batz einen Kopfball aus wenigen Metern.


    Zur Pause kam beim FCS Christopher Schorch für Boné Uaferro ins Spiel. Neben Spielzeit für Schorch wollte man Uaferro (unter der Woche auch noch teilweise im individuellen Training) nicht zu sehr belasten. Mit Wiederanpfiff spielte der FCS wieder nach dem Plan der ersten 25 Minuten und wurde schnell belohnt. Im Mittelfeld eroberte man sich die Kugel, Perdedajs Chipball düpierte die komplette Abwehr und Jänicke traf freistehend zum 4:0 (48.). Nach 50 Minuten kam der FCS über die rechte Seite, nach einer Flanke von Shipnoski stand Müller komplett frei. Der Abwehrspieler köpfte jedoch neben das Tor. Nur 30 Sekunden später unterlief den Baslern dafür ein Handspiel im eigenen Strafraum, den fälligen Elfmeter verwandelte Perdedaj sicher. Danach verwaltete der FCS vor allem das Spiel und ging nicht mehr in die höchste Intensität. Es reichte jedoch um Basel weiterhin zu kontrollierne. Nach einer Stunde kam Minos Gouras für Marin Sverko ins Spiel. Der letzte Neuzugang hatte wie im internen Test und im Testspiel gegen Hoffenheim einen sehr starken Eindruck hinterlassen. Nach zwei Einsätzen über 90 Minuten und nur einer Trainingseinheit mit der Mannschaft war die Stunde jedoch vollkommen ausreichend. Müller rückte dafür nach links hinten, Gouras auf den linken Flügel. Die Zeit der Wechsel hatte begonnen. Nach 64 Minuten kam Kianz Froese für den angeschlagenen Perdedaj ins Spiel. Nach 70 Minuten kamen Golley, Deville und Vunguidica für Jänicke, Shipnoski und Jacob ins Spiel. Der FCS hatte zuvor noch durch den freien Gouras eine gute Chance, auch die Gastgeber konnten zwei, drei gute Gelegenheiten für sich verbuchen. Neun Minuten vor Spielende wurden die letzten vier Wechsel getätigt. Breitenbach, Köhl, Bulic und Singer kamen für Zellner, Müller, Zeitz und Bösel ins Spiel. Damit spielte lediglich Daniel Batz komplett durch und alle Feldspieler bekamen zumindest einige Einsatzminuten. Mit den zahlreichen Wechseln auf beiden Seiten verflachte die Begegnung klar unde abgesehen von den wenigen erwähnten Ausnahmen gab es quasi keine Torraumszenen mehr zu verzeichnen. Ausnahme: Quasi mit Schlusspfiff kam Basel über rechts, in der Mitte hatte man viel Raum und traf nach einem Ballverlust von Breitenbach zum 1:5.


    Der Sieg ist verdient und er geht auch in der Höhe vollkommen in Ordnung. Das Gegentor in der letzten Minute wird nerven, es war total unnötig. Die Molschder waren insgesamt die deutlich bessere und aktivere Mannschaft, waren griffiger und spritziger. Gerade in Sachen Gegenpressing hat man in dem Spiel sehr viele gute Entscheidungen getroffen. Das reine Ergebnis beim FC Basel ist natürlich eine absolute Sensation. Vor dem Spiel hätte man mit Sicherheit eine Niederlage erwartet. Dieser Kader hat Bundesliganiveau, ist international gestanden und man hat nicht die zweite Mannschaft auf das Feld geschickt. Über die 90 Minuten waren sie von der Papierform jedoch weit entfernt und fanden nie einen Zugriff auf das Spiel und den FCS. Das Selbstvertrauen, das Ergebnis und die Spielzeit nimmt man beim FC sicher gerne mit, wäre unter Garantie aber noch lieber viel mehr gefordert worden und hätte sich einige Phasen gewünscht in denen man hinten rein gedrängt worden wäre. Diese Phasen gab es schlicht nicht. Der angedachte Sinn des Testspiels wird sich daher auch nicht zu 100% erfüllt haben. Bei den Malstättern hat natürlich auch zurückkehrende Frische geholfen, man wirkte schon deutlich spitziger als noch in Luxemburg oder gegen Hoffenheim. Die ersten 70 Minuten war man schon richtig stark unterwegs gewesen und dann haben zahlreiche Wechsel das Spiel zerstört. Lukas Kwasniok wird die Eindrücke aus dieser Generalprobe nun ganz behutsam einordnen müssen. Die Basler haben schon viel Platz gelassen und waren - abseits von ein, zwei Frustfouls - auch sehr passiv in den Zweikämpfen. Die Intensität von Lübeck wird nächste Woche deutlich höher liegen, da braucht man kein Prophet sein. Von der Mannschaft her braucht man nicht viele Spieler hervorzuheben, es war eine taktisch und spielerisch sehr reife Leistung gelesen. Tobias Jänicke sticht mit drei Treffern natürlich heraus, auch Marin Sverko konnte wieder viele Pluspunkte sammeln und kann in den Kampf um die Startplätze gegen Lübeck eingreifen.




    Spieldaten


    Wettbewerb:Testspiel
    Datum:Freitag, 11.September 202014:00 Uhr
    Spielort:St. Jakob-Park, NebenplatzBasel/Schweiz
    Zuschauer:Unter Ausschluss der Öffentlichkeit



    Tore


    SpielstandSpielminuteTorschütze
    0:17.Tobias Jänicke
    0:210.Tobias Jänicke
    0:317.Sebastian Jacob
    0:448.Tobias Jänicke
    0:550.Fanol Perdedaj (HE)
    1:590.Unbekannt


    Taktik


    System:4-1-4-1





    Aufstellung


    m



    Ersatzbank



    Wechsel


    SpielminuteEingewechseltAusgewechselt
    46.Christopher SchorchBoné Uaferro
    60.Minos GourasMarin Sverko
    64.Kianz FroeseFanol Perdedaj
    70.Maurice DevilleNicklas Shipnoski
    70.
    José VunguidicaSebastian Jacob
    70.
    Timm GolleyTobias Jänicke
    81.Jayson BreitenbachMario Müller
    81.
    Marius KöhlManuel Zeitz
    81.Jonas SingerSebastian Bösel
    81.Rasim BulicSteven Zellner



    Nicht im Kader


    SpielerGrund
    Mergim FejzullahuNicht berücksichtigt
    Teo HerrNicht berücksichtigt
    Anthony BaryllaMuskelfaserriss
    Markus Mendlerangeschlagen



    Nächstes Spiel


    Gegner:VfB Lübeck
    Wettbewerb:3.Liga
    Spieltermin:Samstag, 19.September14:00 Uhr
    Spielort:Stadion an der Lohmühle
    Lübeck
    Bemerkung:Aktuell werden 500 Zuschauer eingelassenKeine Gästefans

    Diskussion zum Artikel Serie: 1.FC Magdeburg im Detail:

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    1. Ausgangslage
    2. Wer ist weg?
    3. Wer ist neu?
    4. Wer soll noch kommen?
    5. Der Kader
    6. Mögliche Aufstellung zum Saisonstart

    Mit dem Aufstieg in die 3.Liga findet sich der FCS nach einigen Jahren in der Regionalliga wieder in einer komplett anderen Spielklasse wider. Es gibt neue Gegner und neue Aufgaben. Während die regelmäßigen Gegner in der Regionalliga Südwest bekannt waren, sind die bevorstehenden Gegner Neuland. Neunzehnhundertdrei.de sorgt für Abhilfe und wird die sportliche Seite - in Anlehnung an die traditionelle Vorschau des Kickers - aller Drittligagegner in der Saison 2020/21 beleuchten. An allen Wochentagen gibt es gleich zwei Teams in der Vorschau. Der Blick geht dieses Mal auf den 1.FC Magdeburg.


    Ausgangslage

    Der 1.FC Magdeburg hat schwere Zeiten hinter sich. Nachdem man einen fast kometenhaften Aufstieg hinlegte stieg man 2019 aus der 2.Bundesliga ab. In der Saison 2019/20 verpasste man den angepeilten Wiederaufstieg jedoch um Meilen. Im Gegenteil steckte man lange Zeit im Abstiegskampf und der Sturz in die Regionalliga drohte. Am Ende langte es mit 47 Punkten zum Klassenerhalt. Nun soll es eine deutlich ruhige Saison werden. Das offizielle Saisonziel sind 46 Punkte zu sammeln und den Klassenerhalt zu sichern. Dafür gab es im Sommer einen größeren Umbruch. Seit Juni 2020 ist der 53-Jährige Thomas Hoßmang als Trainer in Magdeburg aktiv. Er soll diesen Prozess begleiten.




    Wer ist weg?


    NameAlterPositionLigaeinsätze 19/20Neuer VereinSpielklasse
    Alexander Brunst25TW9Velje BKDänemark
    Björn Rother24DM22Hansa Rostock3.Liga
    Charles Elie Laprevotte27ZM23Unbekannt
    Rico Preißinger24ZM31FC Ingolstadt3.Liga
    Thore Jacobsen23ZM32Werder Bremen (Leihende)Bundesliga
    Marcel Costly24RM22Waldhof Mannheim
    Tarek Chahed24RA19Unbekannt
    Patrick Möschl27LM19Unbekannt
    Manfred Osei Kwado25LA25Unbekannt
    Mario Kresic28OM20Unbekannt



    Zehn Abgänge hat der FCM im Sommer gehabt, dazu kommen Leihspieler die man nun endgültig abgegeben hat. Weg ist der zweite Torhüter Alexander Brunst (25). Mit Thore Jacobsen ging ein Stammspieler aus dem zentralen Mittelfeld zurück zu Werder Bremen, in Rico Preißinger (Ingolstadt) hat man eine zweite etablierte Kraft im Zentrum verloren. Marcel Costly (24) war in der Rückrunde Stammkraft auf der rechten Außenbahn und spielt nun in Mannheim. Tarek Chahed war durchaus Stammspieler in der letzten Saison, fehlte allerdings auch länger verletzt. Zehner Mario Kresic war in der Rückrunde Stammspieler und auch Björn Rother gehörte fest zum Kader und kam zu 22 Einsätze. Flügelspieler Manfred Osei Kwadwo war regelmäßiger Joker, Charles Elie Laprevotte war erstes Back-Up im zentralen Mittelfeld. Auch Patrick Möschl (kam im Winter aus Dresden) war eher ein Joker.


    Wer ist neu?


    NameAlterPositionLigaeinsätze 19/20Alter VereinSpielklasse
    Tom Schlitter18TWeigene U19
    Timo Weiner21W0Holstein Kiel (Leihe)2.Bundesliga
    Henry Rorig20RV21Werder Bremen II
    Nico Mai19LVVfL Wolfsburg U19Regionalliga
    Korbinian Burger25IV16Sonnenhof Großaspach3.Liga
    Andreas Müller20DM4Astoria WalldorfRegionalliga
    Adrian Malachowski22DM23GKS BelchatowPolen
    Sebastian Jakubiak27DM5Heracles AlmeroNiederlande
    Raphael Obermair24RM30Carl Zeiss Jena3.Liga
    Julian Weigel19OMeigene U19
    Luka Sliskovic25OM34FC WinterthurSchweiz
    Kai Brünker26ST30Sonnenhof Großaspach3.Liga



    12 Neuzugänge gab es, darunter viele jüngere Spieler. Aus der eigenen U19 rückten Torhüter Tom Schlitter und Offensivspieler Julian Weigel auf. Im Tor hat man sich zudem Timo Weiner von Holstein Kiel ausgeliehen, er kam dort jedoch nur in der U23 zum Einsatz. Rechtsverteidiger Henry Rorig war Stammspieler bei Bremen II, Linksverteidiger Nico Mai spielte zuvor in der U19 des VfL Wolfsburg. Im zentralen Mittelfeld kam Andreas Müller von Astoria Walldorf, Dazu kamen auch erfahrenere Spieler, ein Augenmerk liegt durch die Abgänge im zentralen Mittelfeld. Adrian Malachowski war Stammspieler bei GKS Belchatow in Polen, Sebastian Jakubiak kam von Heracles Almero aus den Niederlanden. Luka Sliskovic war Stammspieler beim FC Winterthur. Angreifer Kai Brünker kam von Absteiger Großaspach, ihn begleitete Innenverteidiger Korbinian Burger. Flügelspieler Raphael Obermair kam ebenfalls von einem Absteiger (Jena).



    Wer soll noch kommen?

    28 Spieler stehen im Kader, weitere geplante Aktivitäten sind nicht bekannt



    Der Kader


    Stammtorwart ist Morten Behrens, er wird von Leihgabe Timon Weiner herausgefordert. In der Abwehr gab es keine schwerwiegenden Abgänge. Mit Tobias Müller hat man einen Stammspieler aus den letzten beiden Jahren in der Innenverteidigung, er sollte weiter gesetzt bleiben. Bomheuer fehlt verletzungsbedingt noch einige Zeit, daher hat man Neuzugang Burger verpflichtet. Er soll mit Brian Koglin (letztes Jahr Stammspieler) die beiden anderen Plätze in der Dreierkette kämpfen. Burger soll neben Koglin auch Perthal Konkurrenz machen, er ist im letzten Halbjahr in die Innenverteidigung gerückt. Eigentlich ist er aber Linksverteidiger. Back-Ups ist Harant. Rechts hinten war Dominik Ernst bis zu einer Verletzung Stammspieler, sonst man erst mal nur Neuzugang Rorig. Daneben hat man komplett neue Akteure mit den Neuzugängen Sebastian Jakubiak, Adrian Malachowski und Andreas Müller. Müller wird der Außenseiter sein. Im zentralen Mittelfeld hat sich durch die Abgänge einiges Verändert, eine Konstante sollte Jürgen Gjasula bleiben. Der 34-Jährige ist und war Stammspieler. Auf der Zehn soll Luka Sliskovic nun eine tragende Rolle einnehmen. Auf dem linken Flügel hat man Leon Bell Bell und Sören Bertram als Konkurrenten. Auf der rechten Seite heißt das Duo Sirlord Conteh und Raphael Obermair. Im Angriff ist Kapitän und Institution Christian Beck gesetzt. Die Alternativen (wie in einem 3-5-2) sind Kai Brünker, Anthony Roczen oder Daniel Steininger.





    Mögliche Aufstellung zum Saisonstart


    m



    Stand: Mittwoch, 9.September 2020

    Diskussion zum Artikel Serie: FC Ingolstadt im Detail:

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    1. Ausgangslage
    2. Wer ist weg?
    3. Wer ist neu?
    4. Wer soll noch kommen?
    5. Der Kader
    6. Mögliche Aufstellung zum Saisonstart

    Mit dem Aufstieg in die 3.Liga findet sich der FCS nach einigen Jahren in der Regionalliga wieder in einer komplett anderen Spielklasse wider. Es gibt neue Gegner und neue Aufgaben. Während die regelmäßigen Gegner in der Regionalliga Südwest bekannt waren, sind die bevorstehenden Gegner Neuland. Neunzehnhundertdrei.de sorgt für Abhilfe und wird die sportliche Seite - in Anlehnung an die traditionelle Vorschau des Kickers - aller Drittligagegner in der Saison 2020/21 beleuchten. An allen Wochentagen gibt es gleich zwei Teams in der Vorschau. Dieses Mal liegt das Augenmerk auf dem 1.FC Ingolstadt.







    Ausgangslage


    Was für ein Drama erlebte Ingolstadt im Sommer. Nachdem man 2019 in der Relegation in die 3.Liga absteigen musste war der direkte Wiederaufstieg das Ziel. In der regulären Saison verspielte man die Chance leichtfertig, in der Relegation wurde der Aufstieg in der 96.Minute entrissen. Das Ziel für das zweite Drittligajahr hat sich nicht geändert: Der Club will aufsteigen und hat dieses Ziel durch den Trainer Thomas Oral auch offen proklamiert. Die Mannschaft scheint dafür gerüstet und ist eingespielt. Neben Dynamo Dresden gehört Ingolstadt zu den größten Favoriten auf den Aufstieg. Die finanziellen Voraussetzungen in der Audi-Stadt bleiben hervorragend. Die Vorbereitung (mit einem Corona-Fall) hatte dagegen ihre Tücken.



    Wer ist weg?


    NameAlterPositionLigaeinsätze 19/20Neuer VereinSpielklasse
    Marco Knaller33TW4Wacker InnsbruckÖsterreich
    Frederic Ananou22RV12SC Paderborn2.Bundesliga
    Gabriel Weiß21RV0FC GießenRegionalliga
    Maximilian Thalhammer23DM32SC Paderborn2.Bundesliga
    Georgios Pintidis20ZM3Sonnenhof GroßaspachRegionalliga
    Agyemang Diawusie22RA10Dynamo Dresden3.Liga



    Sechs Abgänge hatte der FCI im Sommer zu verzeichen, zwei Spieler tun den Ingolstadter weh. Einmal ist das Frederic Ananou. Der Rechtsverteidiger war eigentlich schon zu Zweitligazeiten Stammspieler, fehlte jedoch lange wegen Verletzungen und kam letzte Saison nur auf zwölf Einsätze. Sofern fit war er jedoch Stammkraft. Er wechselt zu Paderborn. Dort trifft er den zweiten großen Verlust wieder. Sechser Maximilian Thalhammer (23) war absolute Stammkraft in Ingolstadt. Dazu ging in Marco Knaller die Nummer 2 im Tor, Gabriel Weiß (RV) kam ausschließlich in der zweiten Mannschaft zum Einsatz, Georgios Pintidis (drei Einsätze) spielte auch quasi keine Rolle und Agyemang Diawusie (22/Flügelspieler) konnte sich nie recht durchsetzen und kam am Ende auf zehn Einsätze. Er wechselte zu Dynamo Dresden.


    Wer ist neu?


    NameAlterPositionLigaeinsätze 19/20Alter VereinSpielklasse
    Robert Jendrusch24TW4Erzgebirge Aue2.Bundesliga
    Marc Stendera24ZM17Hannover 962.Bundesliga
    Rico Preißinger24ZM311.FC Magdeburg3.Liga
    Thorsten Röcher24LA23Sturm Graz (Leihende)Österreich
    Jalen Hawkins19RAeigene U19



    Fünf neue Spieler sind bisher da. Flügelspieler Jalen Hawkins rückte aus der eigenen U19 auf. Auch Thorsten Röcher ist ein Flügelspieler. Der 24-Jährige war in der letzten Saison an Sturm Graz verliehen und dort Stammspieler. Er ist eine hochwertige Alternative. Im Tor kam Robert Jendrusch von Erzgebirge Aue als neuer Konkurrenz und vom 1.FC Magdeburg verpflichtete man Rico Preißinger. Der 24-Jährige ist ein Teil des Ersatzes für Maximilian Thalhammer, allerdings ein etwas offensiverer Spielertyp. Dazu kam Marc Stendera von Hannover 96, er ist der mutmaßliche neue Stammspieler im zentralen Mittelfeld.



    Wer soll noch kommen?

    25 Spieler stehen im Kader, zwingend nachlegen will man in Ingolstadt nicht mehr. Die Augen bleiben jedoch auf dem Markt und die Mittel für weitere Neuzugänge sind vorhanden.



    Der Kader


    Im Tor wird Stammtorwart Buntic von Neuzugang Jendruch gefordert, sollte seine Position jedoch erst mal sicher haben. In der Innenverteidigung kann man weiter auf das bewährte Duo Nico Antonitsch und Tobias Schrock setzen. Es sind zwei routinierte und zweitligaerfahrene Verteidiger. Björn Paulsen ist die erste Alternative, ihn kann man nach dem Abgang von Ananou auch fest nach rechts rücken. Zentral hat man noch Kotzke als Option, auf rechts wäre Heinloth (28) die Alternative. Als linker Verteidiger führt normal kein Weg an Marcel Gaus (über 200 Zweitligaspiele vorbei). Er kann aber auch Offensiver spielen und von Kurzweg ersetzt werden. Alle Spieler sind gestandene Akteure und haben das Zeug zum Stammspieler. Im zentralen Mittelfeld setzt sich dies nahtlos fort mit Robin Krauße, neben Thalhammer in der letzten Saison eine der prägenden Figuren. Um den zweiten Platz streiten Thomas Keller (16 Einsätze) und die Neuzugänge Rico Preißinger und Marc Stendera. Stendera sollte die Nase vorn haben und muss die Lücke von Thalhammer schließen. Auf der Außenbahn nimmt der ehemalige Bundesligaspieler Maxi Beister eine wichtige Rolle ein. Er ist gerade 30 Jahre alt geworden und bringt extrem viel Qualität mit. Wolfram und Bilbija sind die Herausforderer. Auf der linken Außenbahn schwankte der schnelle Caniggia Elva zwischen Stammspieler und Joker, nun gibt es zusätzliche Konkurrenz mit Thorsten Röcher. Im Sturmzentrum ist Kapitän Stefan Kutschke unangefochten. Als Partner ist der 23-Jährige Dennis Ayensa auserkoren. Er hat letzte Saison schon 14 Treffer erzielt. Fatih Kaya (20) ist der Ersatz oder ersetzt bisweilen auch mal Ayensa von Beginn an und ist längst etabliert.




    Mögliche Aufstellung zum Saisonstart

    m






    Stand: Mittwoch, 9.September 2020

    Diskussion zum Artikel Serie: SpVgg Unterhaching im Detail:

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    1. Ausgangslage
    2. Wer ist weg?
    3. Wer ist neu?
    4. Wer soll noch kommen?
    5. Der Kader
    6. Mögliche Aufstellung zum Saisonstart

    Mit dem Aufstieg in die 3.Liga findet sich der FCS nach einigen Jahren in der Regionalliga wieder in einer komplett anderen Spielklasse wider. Es gibt neue Gegner und neue Aufgaben. Während die regelmäßigen Gegner in der Regionalliga Südwest bekannt waren, sind die bevorstehenden Gegner Neuland. Neunzehnhundertdrei.de sorgt für Abhilfe und wird die sportliche Seite - in Anlehnung an die traditionelle Vorschau des Kickers - aller Drittligagegner in der Saison 2020/21 beleuchten. An allen Wochentagen gibt es gleich zwei Teams in der Vorschau. Wie schon heute Morgen geht es auch im 14.Teil unserer Serie nach München, dieses Mal ist Vorstadtklub Unterhaching an der Reihe.






    Ausgangslage

    Seit 2017 ist Unterhaching wieder in der 3.Liga und geht nun in die vierte Saison in der Spielklasse. Mit der letzten Saison war man nicht zufrieden. Obwohl man lange Zeit in der Spitzengruppe vertreten war, folgt in der Rückrunde - spätestens nach der Corona-Pause - ein Einbruch und am Ende landete man nur auf dem elften Platz. Trainer Claus Schromm (seit 2015 bei Haching) musste seinen Stuhl räumen, bleibt dem Club jedoch als sportlicher Leiter erhalten. Seinen Nachfolger hat er selbst ausgesucht: Arie van Lent. Van Lent soll der Mannschaft eine neue DNA verpassen und sie zum Aufstieg führen. Für das Jahr 2020/21 hat man jedoch erst mal eine stabile Saison mit Blick nach oben ausgerufen. Der Aufstiegswunsch ist auch ein finanzieller Wunsch. Unterhaching ist an die Börse gegangen, das Eigenkapital hat sich innerhalb von einem Jahr halbiert. Einen geringen Etat besitzt man jedoch nicht und kann sich einen großen und starken Kader leisten.




    Wer ist weg?


    NameAlterPositionLigaeinsätze 19/20Neuer VereinSpielklasse
    Alexander Winkler28IV341.FC Kaiserslautern3.Liga
    Florian Dietz22ST201.FC Köln II (Leihe)Regionalliga



    Lediglich zwei Spieler haben den Club bisher verlassen. Angreifer Florian Dietz (22) hat bisher den Durchbruch in der 3.Liga nicht geschafft, er wurde an den 1.FC Köln II verliehen. Mit Innenverteidiger Alexander Winkler wechselte zudem ein Stammspieler zum 1.FC Kaiserslautern. Winkler war fünf Jahre lang eine Konstante in Unterhaching.


    Wer ist neu?


    NameAlterPositionLigaeinsätze 19/20Alter VereinSpielklasse
    Jannis Turtschan19RVeigene U19
    Niclas Anspach19RM0Rosenheim (Leihende)Regionalliga
    Christoph Ehlich21RM0Rosenheim (Leihende)Regionalliga
    Stephan Mensah20RA0Rosenheim (Leihende)Regionalliga
    Alexander Kaltner20RA0Rosenheim (Leihende)Regionalliga
    Nicolaj Madsen32OM13Rosenheim (Leihende)Regionalliga
    Julian Richter21ST21Wacker BurghausenRegionalliga
    Patrick Hasenhüttl23ST23Türkgücü MünchenRegionalliga



    Auch in Sachen Neuzugängen hat man sich zurückgehalten, sieht man einmal von fünf Leihrückkehrern ab, sie spielten alle bei Kooperationspartner Rosenheim. Abwehrspieler Jannis Turtschan aus der eigenen U19 erhielt einen Profivertrag. Zwei externe Neuzugängen kamen für den Angriff. Patrick Hasenhüttel erzielte letzte Saison 13 Tore für Türkgücü München, konnte sich mit dem Aufsteiger jedoch nicht auf einen neuen Vertrag einigen. Julian Richter war Stammspieler bei Regionalligist Wacker Burghausen.



    Wer soll noch kommen?

    Der Kader ist bisher sehr groß. 38 Spieler stehen offiziell im Kader. Felix Gottlicher, Viktor Zentrich, Deniz Haimerl, Boipelo Mashigo, Leonard Grob, Daniel Hausmann und Andreas Hirtlreiter sind alleine acht Spieler im Kader die noch in der U19 spielen dürfen und meist auch sollen. Gurski (41) im Tor ist mehr Teilzeitkraft. Dazu hat man Dominik Stroh-Engel und Sascha Bigalke (das Hachinger Gesicht der letzten Jahre) aussortiert. Am Ende der Transferperiode werden dazu wohl wieder einige Leihen zu Rosenheim folgen.


    Der Kader


    Viele Nachwuchskräfte stehen im Kader, bis Kaderplatz 18 - 20 hat man aber fast nur etablierte Spieler und einige absolute Routiniers. Es ist ein guter und ein breiter Kader. Eigengewächs Nico Mantl ist allerdings erst 20 Jahre alt, aber seit letzter Saison Stammtorhüter und schon im Fokus von Zweitligisten. Sein Vertreter ist der ehemalige Wormser Steve Kroll. Kapitän Welzmüller und Marc Endres sind die routinierten Spieler in der Innenverteidigung, fehlen aber verletzungsbedingt. Christoph Greger - schon letzte Saison Stammspieler - soll daher nun in die Rolle des Abwehrchefs schlüpfen. Als Partner bleibt als gelernter Innenverteidiger momentan nur Grauschopf. Er machte letzte Saison 17 Spiele, kam aber meist links hinten zum Einsatz. Dazu kommt in Felix Göttlicher noch ein großes Talent aus der U19. Als Außenverteidiger geht Max Dombrowka als großer Favorit in die Saison. Er nimmt seit Jahren - und meist auf links - einen Platz ein. Jannick Bandowski ist ein gutes Back-Up. Auf der rechten Abwehrseite ist Manfred Schwabl (30) in einer ähnlichen Situation wie Dombromka. Im zentralen Mittelfeld wäre normal Dominik Stahl gesetzt, mit einem Kreuzbandriss ist der Routinier aber erst mal kein Thema. Gesetzt ist normal auch Lucas Hufnagel, er nimmt eine zentrale Rolle im Spiel der SpVgg ein. Neben ihm könnte Jim-Patrick Müller (31). Eigentlich ein Flügelspieler wurde er am Ende der letzten Saison umfunktioniert. In der Rückrunde war zudem der 23-Jährige Alexander Fuchs eine Stammkraft. Auf der offensiven Außenbahn hat sich letztes Jahr Moritz Heinrich in den Fokus gespielt. Er könnte wieder auf der linken Seite als Stammspieler in die Saison gehen. Einen zweiten Stammspieler auf den Außen hatte man letztes Jahr nicht. Jim-Patrick Müller, Felix Müller, Luca Marseiler und Max Krauß kämpften um diesen Platz. Die Situation könnte weiter bestehen bleiben. Im Sturm fehlt Stephan Hain verletzungsbedingt, er wollte eigentlich wieder durchstarten. Die besten Karten dürfte so oder so Felix Schröter haben, ein Stammspieler aus der letzten Saison mit acht Treffern. Die Neuzugänge Hasenhüttl oder Richter könnten an seiner Seite beginnen, ansonsten ist unter van Lent auch ein Wechsel zu einem 4-2-3-1-System denkbar.




    Mögliche Aufstellung zum Saisonstart

    m



    Stand: Montag, 7.September 2020

    Diskussion zum Artikel Ludwigspark: Ausschreibung Bauendreinigung und Baureinigung Bestand Nord nicht vergeben:

    Die Ausschreibungen "Bauendreinigung" und "Baureinigung Bestand Nord" (jeweils vom 8.Juli) wurden laut der Vergabeplattform der Europäischen Unionnicht vergeben. Demnach gab es in beiden Fällen entweder keine Angebote oder alle Angebote wurden abgelehnt. Die genauen Hintergründe sind nicht bekannt.


    Der Ludwigspark ist am kommenden Dienstag auch wieder ein Thema in den Gremien der Stadt. In der Sondersitzung Nr. 4 des GMS-Ausschusses sollte der Park jedoch nur eine Nebenrolle einnehmen. Im öffentlichen Teil (ab 15:00 Uhr) gibt es einen Mündlicher Sachstandsbericht Sanierung Stadion Ludwigspark. Im nichtöffentlichen Teil folgen insgesamt drei Punkte unter "Kenntnisnahmen von Vergaben". Vergangene Woche hatte die Stadt die Ausschreibungen "Innentüren Bestand Nord" und "Fenster- und Außentüren" an die bau-glas & Holz-Design Gropp GmbH mit Sitz in Neunkirchen vergeben. Die Ausschreibung "WC Trennwände Bestand Nord" wurde an die Meta Trennwandanlagen GmbH & Co. KG mit Sitz in Rengsdorf vergeben.



    Quelle Ausschreibung

    Quelle Ausschreibung

    Sitzung GMS

    Diskussion zum Artikel Serie: TSV 1860 München im Detail:

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    1. Ausgangslage
    2. Wer ist weg?
    3. Wer ist neu?
    4. Wer soll noch kommen?
    5. Der Kader
    6. Mögliche Aufstellung zum Saisonstart

    Mit dem Aufstieg in die 3.Liga findet sich der FCS nach einigen Jahren in der Regionalliga wieder in einer komplett anderen Spielklasse wider. Es gibt neue Gegner und neue Aufgaben. Während die regelmäßigen Gegner in der Regionalliga Südwest bekannt waren, sind die bevorstehenden Gegner Neuland. Neunzehnhundertdrei.de sorgt für Abhilfe und wird die sportliche Seite - in Anlehnung an die traditionelle Vorschau des Kickers - aller Drittligagegner in der Saison 2020/21 beleuchten. An allen Wochentagen gibt es gleich zwei Teams in der Vorschau.


    Ausgangslage





    Wer ist weg?


    NameAlterPositionLigaeinsätze 19/20Neuer VereinSpielklasse





    Wer ist neu?


    NameAlterPositionLigaeinsätze 19/20Alter VereinSpielklasse






    Wer soll noch kommen?




    Der Kader







    Mögliche Aufstellung zum Saisonstart







    Stand: Freitag, 28.August 2020

    Diskussion zum Artikel Serie: Bayern II im Detail:

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    1. Ausgangslage
    2. Wer ist weg?
    3. Wer ist neu?
    4. Wer soll noch kommen?
    5. Der Kader
    6. Mögliche Aufstellung zum Saisonstart

    Mit dem Aufstieg in die 3.Liga findet sich der FCS nach einigen Jahren in der Regionalliga wieder in einer komplett anderen Spielklasse wider. Es gibt neue Gegner und neue Aufgaben. Während die regelmäßigen Gegner in der Regionalliga Südwest bekannt waren, sind die bevorstehenden Gegner Neuland. Neunzehnhundertdrei.de sorgt für Abhilfe und wird die sportliche Seite - in Anlehnung an die traditionelle Vorschau des Kickers - aller Drittligagegner in der Saison 2020/21 beleuchten. An allen Wochentagen gibt es gleich zwei Teams in der Vorschau. Zu Beginn der zweiten Woche geht der Blick zum zweiten Mal nach München, dieses Mal zur U23-Mannschaft des FC Bayern München.





    Ausgangslage

    Der Meister der vergangenen Saison (Vereinsübersicht) ist auch in der Saison 2020/21 eine Wundertüte. Meistertrainer Sebastian verließ den Club nach einem Jahr im Sommer bereits wieder und ging zur TSG Hoffenheim. Sein Nachfolger ist zugleich sein Vorgänger: Holger Seitz (schon der Saison 2018/19 der Trainer und dann eigentlich in die Funktionsebene gewechselt) kehrt für die Saison 2020/21 zurück. Das Gesicht des Kaders hat sich ein gutes Stück verändert. Nach all diesen Komponenten hat man - wie im Vorjahr - das sportliche Ziel Klassenerhalt ausgerufen. Dazu sollen Spieler mit Blick auf die Profimannschaft aufgebaut werden.




    Wer ist weg?


    NameAlterPositionLigaeinsätze 19/20Neuer VereinSpielklasse
    Michael Netolitzky26TW0Karriereende
    Christian Früchtl20TW271.FC Nürnberg (Leihe)2.Bundesliga
    Lukas Mai20IV26SV Darmstadt (Leihe)2.Bundesliga
    Derrick Köhn21LV28Willem IINiederlande
    Paul Will21DM22Dynamo Dresden3.Liga
    Sarpreet Singh21OM221.FC Nürnberg (Leihe)2.Bundesliga
    Marcel Zylla20OM13vereinslos
    Woo-yeoung Jeong20RA15SC Freiburg (Leihende)Bundesliga
    Alexander Nollberger23LA9SpVgg BayreuthOberliga
    Kwasi Okyere Wriedt26ST33Willem IINiederlande



    Zehn Abgänge von Spielern aus der letzten Saison hatte man im Sommer. Dazu kommt der ausgeliehene Evina (weiterverliehen nach Hannover) und drei im Sommer mit Verträgen ausgestatteten Spielern der U19. Auch sie wurden verliehen. Torwart Netolitzky spielte keine Rolle, auch Marcel Zylla (OM) und Alexander Nollberger (LA) waren nur Reservespieler. Die Leihe von Woo-yeoung Joeng (RA/15 Einsätze) endete. Sarpreet Singh (21/OM) - im Grunde Stammspieler - wurde zum 1.FC Nürnberg verliehen, Paul Will (21/DM/22 Einsätze) ging fest zu Dynamo Dresden. Linksverteidiger Derrick Köln war Stammspieler und wechselte nun zu Willem II in die Niederlande. Den gleichen Weg schlug Kwasi Wriedt ein. Der Torschützenkönig der vergangenen Saison prägte in den letzten Jahren die Offensive merklich. Außerdem wurde Stammtorwart Christian Früchtl zum 1.FC Nürnberg verliehen während Stamminnenverteidiger Lukas Mai auf Leihbasis zum SV Darmstadt 98 ging.


    Wer ist neu?


    NameAlterPositionLigaeinsätze 19/20Alter VereinSpielklasse
    Lukas Schneller18TWeigene U19
    Ivan Mihaljevic19IVeigene U19
    Bright Arrey-Mbi17IVeigene U19
    Dennis Waidner19RVeigene U19
    Taylor Booth19ZMeigene U19
    Jamal Musiala17OMeigene U19
    Daniels Ontuzans20OMFC St.Gallen (Leihende)Schweiz
    Can Karatas19RA5FC Memmingen (Leihende)Regionalliga
    Malik Tillman18STeigene U19
    Lenn Jastremski19ST19VfL Wolfsburg U19



    Zehn Spieler stehen neu im Kader, zudem wurde der zuletzt ausgeliehene Nicolas Kühn von Ajax Amsterdam fest verpflichtet. Gleich sieben Neuzugänge stammen aus der eigenen Jugend und decken alle Bereiche ab. Die Mittelfeldspieler Daniel Ontuzans (St. Gallen) und Can Karatas (FC Memmingen) kehrten nach Ausleihen zurück nach München. Dazu kommt ein echter externer Neuzugang: Angreifer Lenn Jastremski wurde von der U19 des VfL Wolfsburg verpflichtet und war dort Stammspieler (14 Treffer).





    Wer soll noch kommen?


    Man würde gerne nochmal Woo-yeoung Joeng ausleihen, ansonsten sind keine gesuchten Positionen bekannt. Die Möglichkeiten nachzulegen sind jedoch fast unbegrenzt. Vor allem will man den Kader verkleinern. Momentan stehen 29 Spieler im Aufgebot, um drei oder vier Spieler soll der Kader noch verschlankt werden.



    Der Kader


    Der Kader ist gespickt mit hochtalentierten Nachwuchsspielern und U-Nationalspielern. Eine Einschätzung fällt extrem schwer. Im Tor hat man die letztjährige Nummer 2 Thorben Hoffmann, die letztjährige Nummer 3 Wagner und Schneller. Schneller war Stammtorwart in der U19 und soll nun den nächsten Schritt in der U23 gehen. In der Innenverteidigung macht Supertalen Arrey-Mbi (darf noch U19 spielen) mit Ivan Mihaljevic Druck. Sie könnten sich mit Chris Richards um den zweiten Platz neben Kapitän Feldhahn streiten. Der 34-Jährige (knapp 250 Drittligaspiele) ist einer von drei erfahrenen Spielern im Kader. Auf der Außenbahn hofft man bei Stanisic eine Saison mit weniger Verletzungen, dann könnte er sich als Stammspieler etablierten. Dazu kommt mit Waidner ein Stammspieler aus der U19 hoch und auch Mert Yilmaz ist hoch angesehen. Es gilt den Abgang von Leistungsträger Köhn zu kompensieren. Im Mittelfeld finden sich mit Maximilian Welzmüller und Timo Kern die anderen beiden erfahrenen Spieler. Sie sollen im Zentrum für Ordnung sorgen und tun das je nach System auch gemeinsam. Dazu soll Angelo Stiller mehr Spielzeiten bekommen. Schon letzte Saison (als U19-Spieler) kam er auf 16 Startelfeinsätze, dieses Jahr soll es den nächsten Schritt geben. Auch Taylor Booth soll nun fester Bestandteil im Team sein. Mit Jamal Musiala hat man offensiver noch ein herausragendes Talent. Er kommt nun in sein erstes A-Jugendjahr und hat schon letzte Saison acht Mal in der zweiten Mannschaft gespielt. Auch Meier ist eine ernsthafte Option, muss aber dann womöglich von der geliebten Außenbahn ins offensive Mittelfeld wechselt. Im Sturm ist Wriedt weg, Joshua Zirkzee bleibt dagegen - sofern nicht bei den Profis eingesetzt - eine Option. Dazu kommt Fiete Arp, dessen Stern zuletzt etwas nach unten ging. Neben Neuzugang Janstremski soll vor allem Aufrücker Tillmann für Konkurrenz sorgen. Er war Stammspieler in der U19 und ist ein torgefährlicher Mann (fünf Tore in acht Drittligaspielen). Mit Kühn und Dajaku hat man noch zwei flexible Spieler in der Hinterhand. Sie können als zweiter Stürmer spielen, fühlen sich auf der Außenbahn jedoch wohler.





    Mögliche Aufstellung zum Saisonstart


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    Stand: Sonntag, 6.September 2020

    Diskussion zum Artikel Zwett gewinnt auf dem Wackenberg:

    Erfolgreicher Start für die Zweite in der Landesliga. Am Sonntag gab es vor rund 350 Zuschauern beim FC St. Arnual in einem aufregenden Landesligaspiel einen verdienten 5:2-Auswärtssieg. Man ist damit deutlich besser in die Liga gekommen als noch im Vorjahr in der Bezirksliga. FCS-Trainer Sammer Mozain hatte mit Asare, Simonetta, Nebbache und Jashari vier Neuzugänge Beziehungsweise Spieler die im Frühjahr kamen und wie Neuzugänge sind in die Startelf beordert. Dazu spielte die U23 dieses Mal in einem 4-4-2-System.


    Die Zweite kam richtig gut ins Spiel und dominierte klar die Anfangsphase. Nach zwei vergebenen, kleineren Chancen halfen die Gastgeber nach sieben Minuten mit. Nach einer Flanke köpfte ein Abwehrspieler quer und traf die hochstehende Hand seines Mitspielers. Den fälligen Elfmeter verwandelte Cosenza unten rechts. Die Zweite drückte weitet, hatte Chancen wie durch einen Fernschuss von Simonetta oder Cortese nach einem sauberen Konter. Nach 17 Minuten spielte Mozain einen Traumpass mit dem Außenriss und zerlegte die komplette Abwehr. Der Außenbahnspieler legte quer und Cosenza schob mühelos ein. Bis dahin war es hochverdient, anschließend ließ die Zweite deutlich nach. Statt wie bisher über das starke Kombinationsspiel zu kommen ließ man sich auf die Spielweise der Gastgeber ein. Sprich lange Bälle, Kick&Rush und viele Zweikampfe. Keine Zuordnung, ein völlig freier Angreifer am zweiten Pfosten und schon hieß es 1:2 (23.). Der FCS konnte zwar umgehend das 3:1 machen, die Gastgeber köpfte einen Mozain-Ball aus der eigenen Hälfte über den Keeper, Nebbache schon ein (27.). Es war nun aber ein komplett offenes Spiel. Nach einer halben Stunde gab es einen groben Fehler im Aufbauspiel, Hess rettete mit einer Glabzparade. Fünf Minuten später war er nach einer Flanke Chancenlos, der Angreifer köpfte gegen seine Laufrichtung ein zum 2:3 (35.). So ging es auch in die Pause.


    Im zweiten Abschnitt bekam die Zwett das Spiel wieder etwas besser in den Griff, vollständig beruhigen konnte man die Begegnung jedoch nicht. Beide Seiten hatten so ihre Chancen auf weitere Treffer, verpasste den Treffer jedoch. Beim FCS scheiterte so Mozain mit einem Schuss aus acht Metern. 20 Minuten vor Spielende entschied der FC dann das Spiel. Nach einem Konter traf Marco Cosenza erneut, es war die Entscheidung im Spiel. Die Gastgeber verließen nun die Kräfte und der FCS hätte das Ergebnis weiter ausbauen müssen. Erst kurz vor Schluss traf der starke Cortese nach einem Konter zum 5:2-Endstand. Die Gastgeber hatten in der Folge noch zwei Chancen um das 3:5 zu erzielen.




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    Diskussion zum Artikel Serie: Der 1.FC Kaiserslautern im Detail:

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    1. Ausgangslage
    2. Wer ist weg?
    3. Wer ist neu?
    4. Wer soll noch kommen?
    5. Der Kader
    6. Mögliche Aufstellung zum Saisonstart

    Mit dem Aufstieg in die 3.Liga findet sich der FCS nach einigen Jahren in der Regionalliga wieder in einer komplett anderen Spielklasse wider. Es gibt neue Gegner und neue Aufgaben. Während die regelmäßigen Gegner in der Regionalliga Südwest bekannt waren, sind die bevorstehenden Gegner Neuland. Neunzehnhundertdrei.de sorgt für Abhilfe und wird die sportliche Seite - in Anlehnung an die traditionelle Vorschau des Kickers - aller Drittligagegner in der Saison 2020/21 beleuchten. An allen Wochentagen gibt es gleich zwei Teams in der Vorschau. Im zehnten & letzten Teil dieser Woche wird der 1.FC Kaiserslautern unter die Lupe genommen.







    Ausgangslage

    Schon im dritten Jahr in Folge geht der 1.FC Kaiserslautern (Blick auf den Verein) in der dritten Spielklasse an den Start. Und in den bisherigen beiden Jahren in der 3.Liga hatte man mit dem Aufstiegskampf wenig zu tun, sondern musste sich eher die Abstiegsränge vom Hals halten. Als Neunter und Zehnter landete man am Ende jeweils im Mittelfeld der Tabelle. Aus dem Betriebsunfall im Jahr 2018 ist längst eine längere Geschichte geworden und wie bei so vielen Traditionsvereinen liegen Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander. Wie 2019 umschifft man in den offiziellen Aussagen den Aufstieg als Ziel und spricht lieber vom Ziel "ein TOP-Team der Liga zu sein". Der Druck auf dem Betzenberg ist groß. Den Club plagen seit Jahren große finanzielle Probleme und hat die Situation ohne Punktabzüge im Juni für einen Insolvenzantrag genutzt. Eine Investorengruppe soll den Verein nach überstandener Insolvenz wieder auf die Beine bringen, in Sachen Neuzugängen hält sich der Club wie schon in den letzten Jahren trotz der Finanzsituation nicht zurück. Vergangene Saison lag der Spieleretat bei über sechs Millionen, nun soll der Etat eher noch angestiegen sein. Seit September 2019 ist Boris Schommer der sportlich Verantwortliche in Kaiserslautern. Der 41-Jährige hat die Mannschaft in der letzten Saison stabilisiert, nun soll der nächste Schritt folgen.


    Wer ist weg?


    NameAlterPositionLigaeinsätze 19/20Alter VereinSpielklasse
    Lennart Grill21TW33Bayer LeverkusenBundesliga
    Jan-Ole Sievers25TW0Unbekannt
    Alexander Nandzik27LV8Jahn Regensburg (Leihende)2.Bundesliga
    Gino Fechner22DM15KFC Uerdingen3.Liga
    Christoph Hemlein29RA12SV Meppen3.Liga
    Theodor Bergmann23OM7Carl Zeiss JenaRegionalliga
    Florian Pick24LA381.FC Heidenheim2.Bundesliga
    Christian Kühlwetter24ST351.FC Heidenheim2.Bundesliga
    Timmy Thiele29ST33Viktoria Köln3.Liga
    Andri Bjarnason29ST10Esbjerg FBDänemark



    Zehn Spieler haben den Club im Sommer verlassen. Stammtorwart Lennart Grill wechselte für eine hohe Ablöse zu Bayer Leverkusen, Jan-Ole Sievers spielte im Tor so oder so keine Rolle mehr. Die Leihe von Linksverteidiger Nandzik (acht Einsätze in der Rückrunde) aus Regensburg endete, während Bergmann (OM/Jena) und Fechner (DM/Uerdingen) kaum eine Rolle spielten. Dies gilt auch für Angreifer Andri Rúnar Bjarnason (zehn Einsätze). Nach nur einem enttäuschenden Jahr zieht es ihn nun nach Dänemark. Christoph Hemlein ging als Kapitän in die Saison, wurde jedoch schon im Herbst aussortiert und spielt nun für Meppen. Auch für Angreifer Timmy Thiele (immerhin 33 Einsätze und 10 Tore in der letzten Saison) hatte der FCK keine Verwendung mehr, trotz Vertrag bis 2021 ließ man ihn zu Viktoria Köln ziehen. Zum 1.FC Heidenheim wechselten Florian Pick und Christian Kühlwetter, beide Spieler waren Stammkräfte in der letzten Saison und schmerzen aus sportlicher Sicht. Die Abgängen brachten dafür Geld in die Kasse.


    Wer ist neu?


    NameAlterPositionLigaeinsätze 19/20Alter VereinSpielklasse
    Matheo Raab21TWeigene U23
    Jonas Weyand19TWeigene U19
    Elija Wohlgemuth18TWeigene U19
    Adam Hlousek31LV18Viktoria PilsenTschechien
    Alexander Winkler30IV34SpVgg Unterhaching3.Liga
    Tim Rieder26DM251860 München (Leihe Augsburg)3.Liga
    Tom Fladung19MFeigene U19
    Marius Kleinsorge24RM27SV Meppen3.Liga
    Mohamed Morabet22OMeigene U23
    Nicola Sessa24OM2Erzgebirge Aue2.Bundesliga
    Elias Huth23ST31FSV Zwickau3.Liga
    Marvin Pourie29ST18Karlsruher SC (Leihe)2.Bundesliga



    Zwölf Neuzugänge stehen bisher auf dem Zettel, darunter kommen jedoch fünf Spieler aus dem eigenen Nachwuchs. Sie sollen überwiegend in der zweiten Mannschaft spielen. Dazu kommen sechs externe Neuzugänge. Linksverteidiger Adam Hlousek kehrt nach einigen Jahren zum FCK zurück, er wurde von Viktoria Pilsen ausgeliehen. Zentral konnte man den umworbenen Alexander Winkler verpflichten. Der 28-Jährige war fünf Jahre lang Stammspieler in Unterhaching. Im defensiven Mittelfeld ist Tim Rieder neu. Der 26-Jährige war zuvor an 1860 München ausgeliehen und kam dort zu 25 Einsätzen, sein Stammverein war jedoch der FC Augsburg. Dem Vernehmen nach kaufte der FCK den Spieler aus seinem Vertrag heraus. Flügelspieler Marius Kleinsorge kam aus Meppen auf den Betzenberg. Beim SVM konnte er in den letzten Jahren durch gute Leistungen überzeugen. Für die Offensive kam zudem noch Nicola Sessa aus Aue. Er hatte beim Zweitligisten ein schlechtes Jahr und will nun ähnlich wie beim VfR Aalen wieder aufblühen. Außerdem kehrte Angreifer Elias Huth von seiner Leihe aus Zwickau zurück und soll nach 14 Saisontreffern für Zwickau nun auch in Kaiserslautern aufblühen. Ein Konkurrent für Huth ist Marvin Pourie. Der 29-Jährige kam als Leihgabe von Karlsruhe, spielte seit Winter jedoch für Eintracht Braunschweig in der 3.Liga. Dort war er Stammspieler.



    Wer soll noch kommen?

    Die Transferaktivitäten in beiden Richtungen sind noch nicht abgeschlossen. So hat Innenverteidiger Muntuwila keine Zukunft mehr und hat vom FCK die Freigabe erhalten. Auch Antonio Jonjic (RA) darf gehen. In der Defensive sieht der Club sich gut aufgestellt und möchte den offiziellen Aussagen nach mit dem jetzigen Personal in die Saison gehen. Offensiv will man dagegen noch nachlegen Das Profil ist klar: Sparen ist nicht, gestandene Spieler mit einem Qualitätsschub für die Flügel und das Sturmzentrum stehen auf der Agenta.



    Der Kader

    Beim ersten Blick ist der Kader mit 34 Spielern extrem groß, zumal der ausgegebene Plan eine "22 Plus" vorsieht. Allerdings befinden sich darunter die Spieler die der Club abgeben möchte und auch einige Akteure die Spieler der zweiten Mannschaft sind. Im Tor soll Avdo Spahic (23), die letztjährige Nummer 2, der neue Stammtorhüter sein. Dahinter hat man einige junge Keeper. Im zentralen Abwehrblock sollen die erfahrenen Alexander Winkler und Kevin Kraus das Duo bilden. Kraus ist seit 2018 beim FCK und gesetzter Stammspieler, Neuzugang Winkler wird hoch eingeschätzt. Mit Scholz und Gottwait hat man zwei junge Alternativen. Im Zweifel hat man aber ausreichend Optionen aus dem Mittelfeld. Auf den Außenbahnen hat man mit Philipp Hercher, Adam Hlousek und Dominik Schad drei etablierte Spieler. Hlosek sollte links mit einem Vorsprung in die Saison gehen, Rechts ist es ein Zweikampf. Im Pokalfinale begann Hercher. Carlo Sickinger ist Kapitän und Stützpfeiler im zentralen Mittelfeld. Schommers hatte zuletzt ein 4-3-3-System in seiner Mannschaft etabliert. Sickinger kann sowohl den defensivsten Part spielen als auch auf der Acht (oder wie in der Vorsaison in der Innenverteidigung aushelfen). Ebenfalls Stammspieler im letzten Jahr war Janik Bachmann, er hat ist eher der Sechser. Neuzugang Rieder kommt nun noch auf diese Position hinzu. In der letzten Saison etablierten sich zudem Winterneuzugang Ciftci und Eigengewächs Bakhat. Es sind zwei junge Spieler. Ende letzter Saison waren sie eigentlich sogar die beiden Stammspieler auf der Acht. Konkurrenz bekommen sie in dieser Saison zusätzlich noch durch Neuzugang Sessa . Auf dem linken Flügel sucht man den Ersatz für Florian Pick. Hendrick Zuck (30) ist die erste Option, allerdings wird man hier eher noch einen neuen Stammspieler verpflichten. Rechts hat man im Pokal mit Starke bekommen. Aber auch Neuzugang Kleinsorge und der momentan verletzte Skarlatidis sind Optionen. Auch diese Seite wird noch Konkurrenz bekommen. Im Sturmzentrum erhofft man sich sehr viel von Rückkehrer Elias Huth und Leihgabe Pourie. Lukas Röser soll weiterhin die Rolle des Back-Up einnehmen, Spalvis ist Langzeitverletzt. Auch hier sucht der FCK noch nach einem weiteren hochkarätigen Angreifer.




    Mögliche Aufstellung zum Saisonstart


    m







    Stand: Donnerstag, 3.September 2020

    Diskussion zum Artikel Serie: Der KFC Uerdingen im Detail:

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    1. Ausgangslage
    2. Wer ist Weg?
    3. Wer ist neu?
    4. Wer soll noch kommen?
    5. Der Kader
    6. Mögliche Aufstellung zum Saisonstart

    Mit dem Aufstieg in die 3.Liga findet sich der FCS nach einigen Jahren in der Regionalliga wieder in einer komplett anderen Spielklasse wider. Es gibt neue Gegner und neue Aufgaben. Während die regelmäßigen Gegner in der Regionalliga Südwest bekannt waren, sind die bevorstehenden Gegner Neuland. Neunzehnhundertdrei.de sorgt für Abhilfe und wird die sportliche Seite - in Anlehnung an die traditionelle Vorschau des Kickers - aller Drittligagegner in der Saison 2020/21 beleuchten. An allen Wochentagen gibt es gleich zwei Teams in der Vorschau. Im neunten Teil wird der KFC Uerdingen unter die Lupe genommen.






    Ausgangslage


    Seit dem Aufstieg der Uerdinger im Sommer 2018 verfolgt der Club (Link) auch in der 3.Liga große Ziele und möchte den Sprung ins Unterhaus tätigen. In beiden Drittligajahren konnte dieses Unterfangen deutlich nicht umgesetzt werden und man landete im Mittelfeld der Liga. Ein Problem: Wie in den letzten Jahren auch ist die heimische Grotenburg nicht bespielbar, der KFC muss weiterhin sein Exil in Düsseldorf fristen. Unter Mäzen Michail Ponomarew (der Spieleretat lag in der Vergangenheit bei kolportierten acht Millionen Euro) will man nun im dritten Jahr endlich um den Aufstieg spielen und hat zu diesem Zweck den Kader entsprechend umgebaut und sich eine neue Transfertaktik auf die Fahne geschrieben. Dieser Umbruch wurde von Trainer Krämer gefordert. Krämer - schon von März 2018 bis Januar 2019 in Uerdingen tätig und dann entlassen - ist seit März 2020 zurück beim KFC. Das Trainerkarusell dreht sich in Uerdingen in diesen Jahren jedoch extrem schnell.


    Wer ist Weg?


    NameAlterPositionLigaeinsätze 19/20Neuer VereinSpielklasse
    René Vollath30TW10Türkgücü München3.Liga
    Robin Udegbe29TW0SV StraelenRegionalliga
    Philipp Bachmeier21TW0Unbekannt
    Hakim Guenouche20LV9Unbekannt
    Alexander Bittroff31RV26Unbekannt
    Jean Manuel Mbom20RV20Werder Bremen (Leihende)Bundesliga
    Adam Matuschyk31DM25Unbekannt
    Necirwan Khalil28DM0VfB HombergRegionalliga
    Dennis Daube31ZM17Preußen MünsterRegionalliga
    Roberto Rodriguez29LA30Unbekannt
    Franck Evina19LA30FC Bayern München (Leihende)Bundesliga
    Boubacar Barry24RA33Werder Bremen (Leihende)Bundesliga
    Selim Gündüz26RA10Hallescher FC3.Liga
    Patrick Plücke23OM25Roda JCNiederlande
    Tom Boere27MS21Türkgücü München3.Liga



    Der gewünschte Umbruch hat beim KFC definitiv stattgefunden: Gleich 15 Spieler haben den Club im Sommer verlassen. Weitere Spieler (Kevin Großkreutz, Dominic Maroh und Manuel Konrad) dürfen gehen. Unter den Abgängen sind Akteure wie die beiden Torhüter Robin Udegbe und Philipp Bachmeier, die am Ende eh keine Rolle spielten. Dazu zählen im Feld Hakim Guenoche (LV) und Necirwan Khalil (DM). Nur eine geringe Rolle spielten noch Dennis Daube (ZM/Münster) und Selim Gündüz (RM/Halle). Auch Offensivspieler Patrick Plücke konnte sich nie auf Dauer in der Mannschaft durchsetzen und ging nun in die Niederlande. René Vollath ersetzte am Saisonende den verletzten Königshofer und war ansonsten nur die Nummer 2. Er wechselt nun zu Türkgücü München. Zum Aufsteiger zog es auch den niederländischen Angreifer Tom Boere. Er war der beste Torschütze von Uerdingen und bis zu seiner Ausbootung auch Stammspieler. Die Verträge mit den Routiniers Alexander Bittroff (RV) und Adam Matuschyk (DM) - beide kann man durchaus als Stammspieler bezeichnen - wurden nicht verlängert. Auch den erfahrenen Roberto Rodriguez (LM) kann in dieser Kategorie verbuchen, sein Vertrag wurde vorzeitig aufgelöst. Die Leihverträge mit Jean Mbom (DM/Bremen), Franck Evina (LA/Bayern München) und Boubacar Barry (RA/Bremen) endeten, alle drei Spieler haben viele Einsätze bestritten.


    Wer ist neu?


    NameAlterPositionLigaeinsätze 19/20Alter VereinSpielklasse
    Julius Paris18TWeigene U19
    Hidde Juris26TW29PSV Eindhoven (De Graafschap)Niederlande
    Leon Schneider20IV91.FC Köln (Leihe)Bundesliga
    Stefan Velkov23IV21FC Den BoschNiederlande
    Omar Haktab Traoré22RV27SV RödinghausenRegionalliga
    Tim Albutat27DM33MSV Duisburg3.Liga
    Gino Fechner23DM151.FC Kaiserslautern3.Liga
    Fridolin Wagner22ZM28Preußen Münster3.Liga
    Peter van Ooijen28ZM22VVV VenloNiederlande
    Kolja Pusch27OM17Admira WackerÖsterreich
    Mike Feigenspan25LA26Eintracht Braunschweig3.Liga
    Hans Anapak19LA20Bayer Leverkusen U19
    Heinz Mörschel23HS34Preußen Münster3.Liga



    Unter den dreizehn Neuzugängen hat man viele junge Spieler. Aus der eigenen Jugend wurde Torhüter Paris mit einem Profivertrag ausgestattet. Innenverteidiger Leon Schneider (20/Leihgabe von Köln) und Flügelspieler Anapak (19) aus der U19 von Bayer Leverkusen sind ebenfalls sehr jung. Man hat aber auch Qualität verpflichtet. Von PSV Eindhoven kam Torhüter Hidde Juris. Er war letzte Saison in die zweite niederländische Liga verliehen und dort Stammspieler. Für die Defensive kam zudem Omar Haktab. Der 22-Jährige spielte zuletzt beim SV Rödinghausen und galt als bester Rechtsverteidiger der Regionalliga West. Innenverteidiger Stefan Velkov (23) war Stammspieler beim niederländischen Zweitligisten FC Den Bosch. In Uerdingen setzt man große Hoffnungen auf den Nationalspieler Bulgariens. Im Mittelfeld steht Fridolin Wagner von Absteiger Münster neu im Kader, er war dort Stammspieler. Stammspieler war auch Tim Albutat beim MSV Duisburg. Der 27-Jährige hatte Zweitligaambitionen, seine Verpflichtung zeigt die hohen Ansprüche in Uerdingen. Auch Peter van Ooijen (28) muss man auf der Rechnung haben. Er war zuletzt Stammspieler in der ersten niederländischen Liga und kann auch auf der Außenbahn spielen. Außerdem wurde Gino Fechner vom 1.FC Kaiserslautern (15 Einsätze) unter Vertrag genommen. Kolja Pusch (ehemals Heidenheim) kehrt aus Österreich nach Deutschland zurück und ist ein offensiverer zentraler Mittelfeldspieler. Für die Flügelposition konnte man Mike Feigenspan von Eintracht Braunschweig verpflichten und im Angriff hat man sich mit dem vielfach umworbenen Heinz Mörschel (22) von Preußen Münster verstärkt.


    Wer soll noch kommen?


    26 Spieler stehen unter Vertrag, wobei drei Spieler wie benannt keine Rolle mehr spielen. Entsprechend sucht der KFC noch mehrere neue Spieler. Auf der Liste steht noch ein Außenverteidiger. Auch auf den offensiven Flügeln und im Sturmzentrum möchte man nach Möglichkeit noch nachlegen.


    Der Kader


    Neben Stammtorhüter Königshofer hat man in Juris den zweiten erfahrenen Torhüter gefunden. Beide Akteure dürften sich einen engen Kampf um den Platz im Tor liefern. Letzte Saison war meist ein 4-5-1-System die Wahl, wobei Christian Dorda Stammspieler auf der linken Abwehrseite war. Der 31-Jährige ist stabil, jedoch nicht immer Offensivstart. Auf der rechten Abwehrseite geht Neuzugang Traoré mit vielen Vorschusslorbeeren in die Saison. Ein Back-Up für beide Seiten wird gesucht. Zentral war in der letzten Saison Lukimya (ehemals Bremen) gesetzt, trotz seiner 34 Jahre ist er noch voll dabei und sein Vertrag wurde verlängert. Kapitän Jan Kirchhoff (momentan jedoch verletzt) oder Neuzugang Stefan Velkov könnten sein Partner sein oder ihn auf die Bank verdrängen Spiel Velkov und Lukimya ist Kirchoff für das defensive Mittelfeld frei. In Edvinas Girdvainis hat man noch mindestens einen erfahrenen Back-Up. Im zentralen Mittelfeld ballen sich die Optionen. Neuzugang Albutat soll einen zentrale Rolle in der Mannschaft einnehmen und ist ein technisch starker Mittelfeldspieler. Kirchoff kann sein Partner sein. Aber auch Wagner, van Ooijen und Fechner sind Optionen. Letzterer kämpft auch im offensiven Mittelfeld um einen Startplatz und hat gute Karten sich gegen Pusch, Ibrahimaj und Kobiljar durchzusetzen. Außen hat man viele Hoffnungen auf Christian Kinsombi (21), ihm traut man im zweiten Jahr den endgültigen Durchbruch zu und auch Anapak ist ein talentierter Spieler. Neuzugang Mike Feigenspan, Spieler wie van Ooijen oder Pusch sowie der erhoffte Neuzugang sind die routinierten Spieler. Auf allen Offensiven Positionen ist zudem Neuzugang Mörschel eine Option. Im Angriff hat man vorerst den Zweikampf zwischen Osayamen Osawe und Andriano Grimaldi. Osawe fehlte verletzungsbedingt viel in der Saison, sofern er zur Verfügung stand und fit war, war er jedoch auch meistens Startspieler. Auch Grimaldi fehlte den größten Teil der letzten Saison. Ist er fit, so ist er ein starker Stürmer für die 3.Liga.




    Mögliche Aufstellung zum Saisonstart


    m



    Stand: Donnerstag, 3.September 2020

    Diskussion zum Artikel Serie: Der Hallesche FC im Detail:

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    1. Ausgangslage
    2. Wer ist weg?
    3. Wer ist neu?
    4. Wer soll noch kommen?
    5. Der Kader
    6. Mögliche Aufstellung zum Saisonstart

    Mit dem Aufstieg in die 3.Liga findet sich der FCS nach einigen Jahren in der Regionalliga wieder in einer komplett anderen Spielklasse wider. Es gibt neue Gegner und neue Aufgaben. Während die regelmäßigen Gegner in der Regionalliga Südwest bekannt waren, sind die bevorstehenden Gegner Neuland. Neunzehnhundertdrei.de sorgt für Abhilfe und wird die sportliche Seite - in Anlehnung an die traditionelle Vorschau des Kickers - aller Drittligagegner in der Saison 2020/21 beleuchten. An allen Wochentagen gibt es gleich zwei Teams in der Vorschau. Im achten Teil der Serie dreht sich alles um den Halleschen FC und den zweiten Heimspielgegner des FCS.






    Ausgangslage


    Eine turbulente Saison liegt hinter dem Halleschen FC (der Verein). Man ist mit großen Erwartungen in die Saison, die Mannschaft erfüllte ihr Soll und lag nach 17 Spielen auf Platz 2. Es folgte der große Absturz bis auf einen Abstiegsplatz, am Ende hielt man gerade so die Klasse. Ein wichtiger Punkt: Der Trainerwechsel zu Florian Schnorrenberg und der 43-Jährige ist auch in dieser Saison der Trainer beim HFC. Mit einem offiziellen Saisonziel für die neunte Drittligasaison in Folge hält man sich in Halle noch brav zurück. Eine Zittersaison wie 2019/20 wird man jedoch unter allen Umständen vermeiden und lieber wieder den Blick nach oben werfen wollen. Ursprünglich wollte man den Etat für diese Spielzeit erhöhen, angesichts von Corona hat man diesen Plan wieder verworfen. 2019/20 ging man mit rund sieben Millionen Euro in die Saison.



    Wer ist weg?


    NameAlterPositionLigaeinsätze 19/20Neuer VereinSpielklasse
    Sebastian Mai26IV28Dynamo Dresden3.Liga
    Erik Henschel23RV0HSC HannoverRegionalliga
    Jan Washausen31DM17Unbekannt
    Björn Jopek27ZM21Unbekannt
    Bentley Baxter Bahn28ZM34Hansa Rostock3.LIga
    Florian Hansch25RM25SV Sandhausen (Leihende)2.Bundesliga
    Mario Hilßner25RM14SC Paderborn (Leihende)2.Bundesliga
    Patrick Göbel27RM19Unbekannt
    Felix Drinkuth25LM27SC Paderborn (Leihende)2.Bundesliga
    Pascal Sohm28ST36Dynamo Dresden3.LIga



    Die letzte Saison hat ihre Spuren hinterlassen, ein Umbruch ist erfolgt. Zehn Spieler haben den Club verlassen. Mit Innenverteidiger & Kapitän Sebastian Mai sowie Angreifer Pascal Sohm (12 Saisontore) hat man zwei Eckpfeiler der letzten Saison an Dynamo Dresden verloren. Sechser Bentley Baxter Bahn wechselte zu Hansa Rostock, auch er war ein Stammspieler. Leihe Florian Hansch hatte sich im zweiten Halbjahr als Rechtsverteidiger festgespielt und ging zurück zu Sandhausen. Felix Drinkuth (Zwickau) und Mario Hilßner (Leihe) waren fester Bestandteil auf dem Flügel, jedoch keine durchgängigen Stammspieler. Patrick Göbel (Stammspieler bis zu seiner Verletzung) spielte auf der gleichen Position. Eine ähnliche Siutation hatte Björn Jopek im zentralen Mittelfeld während Jan Washausen mehr und mehr aus der Mannschaft verdrängt wurde. Keine Rolle spielte Rechtsverteidiger Erik Henschel.


    Wer ist neu?


    NameAlterPositionLigaeinsätze 19/20Alter VereinSpielklasse
    Sören Reddemann24IV34Chemnitzer FC3.Liga
    Lukas Boeder23IV34MSV Duisburg3.LIga
    Fabian Menig26RV16Admira WackerÖsterreich
    Marcel Titsch Rivero30ZM18SV Wehen Wiesbaden2.Bundesliga
    Julian-Maurice Derstroff28LA11SSV Jahn Regensburg2.Bundesliga
    Selim Gündüz26RM10KFC Uerdingen3.Liga
    Laurenz Dehl18OM9Union Berlin (Leihe)Bundesliga



    Sieben neue Spieler sind da. Sören Reddemann ist ein drittligaerfahrener Innenverteidiger und war zuletzt Stammspieler beim Chemnitzer FC. Er ist ein Ersatz für Mai. Ein zweiter möglicher Ersatz ist Lukas Boeder (23). Er war in der vergangenen Saison Stammspieler beim MSV Duisburg. In Fabian Menig (zuletzt in Österreich aktiv) hat man dazu einen drittligaerfahrenen Rechtsverteidiger verpflichten können. Für das zentrale Mittelfeld kam der erfahrene Marcel Titsch Rivero von Zweitligaabsteiger SV Wehen Wiesbaden. Julian Derstroff und Selim Gündüz fangen den Aderlass auf den Flügeln auf. Derstroff konnte sich in Regensburg und der 2.Liga nicht durchsetzen, in der 3.Liga hat es dies jedoch bereits unter Beweis gestellt. Gündüz ist ebenfalls zweitligaerfahren, kam letzte Saison in Uerdingen jedoch nie wirklich an und kam nur auf zehn Einsätze. Von Union Berlin wurde zudem der 18-Jährige Laurenz Dehl ausgeliehen.




    Wer soll noch kommen?


    Angreifer Mathias Fetsch hat seinen Stammplatz verloren und darf gehen, Torhüter Tom Müller und Mittelfeldspieler Antonios Papadopoulos überlegen von sich aus einen Wechsel. Terrence Boyd steht trotz Vertrag bei anderen Vereinen auf dem Zettel, ihn will der HFC jedoch nicht abgeben. In Sachen Neuzugängen hat man auch ohne weitere Abgänge noch einige Dinge vor. Ein Torhüter und ein zentraler Mittelfeldspieler stehen definitiv noch auf der Liste, in Halle wird man sich jedoch die nötige Zeit für Verpflichtungen nehmen. Auch im Sturmzentrum könnte sich beim HFC noch was tun.



    Der Kader


    24 Spieler hat man mit den wechselwilligen Akteure bisher unter Vertrag, das Gesicht der Mannschaft wird sich bis Oktober demnach noch etwas verändern. Im Tor sucht man eine Alternative zu Kai Eisele, er hatte in den letzten beiden Jahren seinen Stammplatz sicher. In der Innenverteidigung war letzte Saison Leihspieler Vollert gesetzt, der 22-Jährige steht weiterhin zur Verfügung. Mit den Neuzugangen Reddemann und Boeder kommen da zwei ernsthafte Alternative dazu, sie könnten auch gemeinsam die neue Innenverteidigung bilden. Die Lücke von Mai muss gemeinsam geschlossen werden. Das letztjährige Back-Up Kastenhofer ist weiterhin da. Auf beiden Außenverteidigerpositionen (4-2-3-1-System) ist man komplett. Die Hoffnungen auf Rechts liegen dabei einmal auf Neuzugang Fabian Menig, auch der lange verletzte Tobias Schilk kehrt zurück. Auf links konnte Winterneuzugang Sternberg noch nicht vollends überzeugen, man hofft nun auf einen Sprung. Seine Konkurrenz ist der bisherige Stammspieler Niklas Landgraf der in den letzten beiden Jahren gesetzt war und auch innen verteidigen kann. Im zentralen Mittelfeld hat man mit Titsch Rivero den Ersatz für Baxter Bahn gefunden.


    Jonas Nietfeld - letzte Saison meist noch offensiver eingesetzt - könnte die Lücke auch intern auffangen. Als Partner darf man Winterneuzugang Syhre erwarten, der 25-Jährige hatte sich gleich in der Mannschaft festgespielt und kann vor der Abwehr agieren. Bleibt Papadopoulos doch, hat man noch ein vielversprechendes Talent dabei. Er hat sich bereits letzte Saison etabliert und kann Ansprüche auf die Startelf anmelden. Der Allrounder im Team ist Toni Lindenhahn. Der 29-Jährige hat seine komplette Karriere in Halle verbracht und kann beispielsweise in der Innenverteidigung spielen. Gerade wenn Halle in der Vergangenheit eine Dreierkette gespielt (Saison 2018/19) hat war das eine spielstarke Option. Vergangene Saison war er häufiger wieder im Mittelfeld unterwegs und hat hinter der Spitze gespielt. Stammspieler war Lindenhahn jedoch nicht. Auch in dieser Saison dürfte wohl eher Nietfeld die Nase vorne haben. Die direkte Konkurrenz ist der ausgeliehen Dahl. Auf den Außenpositionen hat sich einiges im Kader getan. Die Hoffnungen liegen hier auf den Neuzugängen Derstroff für die linke Seite und Gündüz für die rechte Seite. Können die Spieler an ihre früheren Leistungen anknüpfen hat sich der HFC hier klar verstärkt. Dahinter hat man den 20-Jährigen Guttau, schon letzte Saison mit 29 Einsätzen. Ein weiterer Sprung ist ihm zuzutrauen. Rechts ist wohl eher Dennis Mast die Alternative denn Shcherbakosvki (19, 6 Einsätze). Ganz vorne fehlt Pascal Sohm, auch wenn er im Saisonendspurt mehr über die Außenbahn kam. Ihn gilt es noch zu ersetzen. In Terrence Boyd hat man schon den Stoßstürmer der Mannschaft und er kann jeder Abwehr das Leben schwer machen. Fetsch wäre - sofern er bleibt - auch eine gute Alternative, trotz der eher schwächeren Saison. Mindestens ein weiterer Angreifer soll kommen um auch wieder auf das 3-5-2-System wechseln zu können.




    Mögliche Aufstellung zum Saisonstart


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    Stand: Mittwoch, 2.September 2020

    Diskussion zum Artikel Serie: Türkgücü München im Detail:

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    1. Ausgangslage
    2. Wer ist Weg?
    3. Wer ist neu?
    4. Wer soll noch kommen?
    5. Der Kader
    6. Mögliche Aufstellung zum Saisonstart

    Mit dem Aufstieg in die 3.Liga findet sich der FCS nach einigen Jahren in der Regionalliga wieder in einer komplett anderen Spielklasse wider. Es gibt neue Gegner und neue Aufgaben. Während die regelmäßigen Gegner in der Regionalliga Südwest bekannt waren, sind die bevorstehenden Gegner Neuland. Neunzehnhundertdrei.de sorgt für Abhilfe und wird die sportliche Seite - in Anlehnung an die traditionelle Vorschau des Kickers - aller Drittligagegner in der Saison 2020/21 beleuchten. An allen Wochentagen gibt es gleich zwei Teams in der Vorschau. Im siebten Teil der Serie geht der Blick auf den Aufsteiger aus München.







    Ausgangslage

    Der ambitionierte Verein (Link) stieg im Sommer aus der Regionalliga Bayern in die 3.Liga auf und ist mit Sicherheit kein normaler Aufsteiger. Man hat große Pläne und will sich mittelfristig als Münchens Nummer 2 etablieren. Ziel ist der Aufstieg in die 2.Bundesliga bis spätestens 2023. Die finanziellen Mittel für diese Zielsetzung stellt Mäzen Hasan Kivran und sein Sponsorenpool zur Verfügung. Bei Transfers im Sommer hat man schon einige etablierte Drittligisten ausgestochen. Wie hoch genau der Etat ist, ist jedoch nicht bekannt. Das offizielle Saisonziel für die Saison 2020/21 lautet Klassenerhalt. Intern dürften die Ziele sicher höher liegen. Um die eigenen Ziele zu erreichen hat man im Sommer einen neuen Trainer verpflichtet. Reiner Maurer musste gehen, Alexander Schmidt ist neu an Bord.



    Wer ist Weg?


    NameAlterPositionLigaeinsätze 19/20Neuer VereinSpielklasse
    Julian Kirr19TW0FC PipinsriedRegionalliga
    Marcel Spitzer21IV0TSV BuchbachRegionalliga
    Stefan Wächter22DM11Unbekannt
    Fabio Leutenecker30RV0Türk. AugsburgBayernliga
    Kasim Rabihic27RM21Unbekannt
    Yasin Yilmaz31OM18Türk. AugsburgBayernliga
    Marian Knecht28ST0FC PipinsriedRegionalliga
    Patrick Hasenhüttl23ST23SpVgg Unterhaching3.Liga
    Serhat Imsak21ST3Unbekannt



    Im Sommer hat man vor allem in der zweiten Reihe aufgeräumt. Von den neun Abgängen spielten gleich fünf Akteure keine Rolle. Julian Kirr, Marcel Spitzer, Fabio Leutenecker und Marian Knecht kamen zu keinem Einsatz, Serhat Imsak zu drei Einsätzen. Sechser Stefan Wächter war zu Saisonbeginn Stammspieler und verlor dann seinen Platz. Sein Vertrag wurde vorzeitig aufgelöst. Kapitän Yasin Yilmaz war kein absoluter Stammspieler mehr, im Sommer wurde der 31-Jährige (immerhin seit 2017 bei Türkgücü) dann aussortiert. Kasim Rabihic war ein Leistungsträger der Mannschaft und mit 21 Scorerpunkten auch der TOP-Scorer, beide Seiten konnten sich jedoch nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen. Angreifer Patrick Hasenhüttl (13 Tore) wechselte zur SpVgg Unterhaching.


    Wer ist neu?


    NameAlterPositionLigaeinsätze 19/20Alter VereinSpielklasse
    René Vollath30TW10KFC Uerdingen3.Liga
    Stefan Stangl28LV2SK St. PöltenÖsterreich
    Erol Alkan26IV16PFC BeroeBulgarien
    Aaron Berzel28IV281860 München3.Liga
    Marco Raimondo-Metzger28IV1SV HeimstettenRegionalliga
    Yi-Young Park26RV1FC St.Pauli (Leihe)2.Bundesliga
    Philipp Erhardt26DM30SV MattersburgÖsterreich
    Alexander Laukart21LM16FC Den BoschNiederlande
    Daniele Gabriele25HS36Carl Zeiss Jena3.Liga
    Tom Boere27ST21KFC Uerdingen3.Liga
    Peter Sliskovic29ST26MSV Duisburg3.Liga



    Elf Akteure sind bisher neu gekommen. Im Tor hat man in René Vollath aus Uerdingen einen sehr erfahrenen Schlussmann dazu geholt und Vollath will anders als in Uerdingen wieder Stammtorhüter sein. Für die Innenverteidigung kommen Erol Alkan und Aaron Berzel neu hinzu. Alkan hat zuletzt bis Januar in Bulgarien gespielt und ist eine Wundertüte. Aaron Berzel kam von Stadtrivale 1860 München und ist ein drittligaerfahrener Mann den 1860 gerne gehalten hätte. Der dritte neue Innenverteidiger ist der ehemalige Wormser Marco Raimondo-Metzger, zuletzt für Heimstetten in der Regionalliga aktiv. Links hinten hat man sich Stefan Stangl vom österreichen Erstligisten St. Pölten verstärkt, auf der rechten Abwehrseite wurde der zweitligaerfahrene Koreaner Park vom FC St.Pauli auf Leihbasis verpflichtet. Philipp Erhardt kam wie Stangl aus der höchsten Liga in Österreich, bei Mattersburg war der 26-Jährige absoluter Stammspieler und ist auf dem Papier ein echter Coup für München gewesen. Aus den Niederlanden kam Alexander Laukart. Der 21-Jährige ist jedoch Deutscher und wurde in Dortmund und Wolfsburg ausgebildet. Zuletzt war er für Den Bosch in der 2.Liga aktiv und hat dort meistens aus der Außenbahn gespielt. Niederländer ist dagegen Angreifer Tom Boere. Der 27-Jährige kam vom KFC Uerdingen und war dort zuletzt bester Angreifer. Er ersetzt den Abgang von Hasenhüttl gemeinsam mit Daniele Gabriele und Peter Slikovic. Gabriele kam von Absteiger Jena, dort stach er jedoch mit neun Saisontoren hervor. Gabriele kann viele Positionen in der Offensive spielen. Sliskovic wurde als Wunschtransfer präsentiert, er wurde aus dem laufenden Vertrag in Duisburg gekauft. Beim MSV war Sliskovic kein Stammspieler mehr gewesen.


    Wer soll noch kommen?


    Der Kader ist jetzt schon (auch ohne die beiden Aussortierten) mit 28 Spielern groß und allzu viel soll sich auf dem Markt auch nicht mehr tun. Im Auge stehen vor allem noch Spieler für die offensiven Außenbahnen. Auf dieser Position ist man noch etwas dünn besetzt. Allerdings sind auch weitere Transfer denkbar, die Mittel hat man und im Zweifel spielen mehr Spieler keine Rolle mehr.


    Der Kader

    Im Tor ist ein Zweikampf zwischen Neuzugang Vollath und dem letztjährigen Stammtorwart Flückinger zu erwarten. An Optionen mangelt es auch in der Innenverteidigung nicht. Die drei Neuzugängen üben viel Druck auf aus die bisherigen Stammkräfte Azur Velagic (der in der Regionalliga voll überzeugen konnte) und Michael Zant. Neuzugang Berzel soll der neue Abwehrchef sein, auch Alkan wird in München viel zugetraut. Dazu kommen Metzger oder Sorge. Möglicherweise schwenkt man auch auf eine Dreierkette um. Thomas Haas war letzte Saison die Stammkraft als rechter Verteidiger, nun bekommt er Konkurrenz mit Park. Auf der linken Abwehrseite war seit September der 19-Jährige Fischer die Stammkraft, sein Platz ist durch die Verpflichtung von Stangl in Gefahr. Der Konkurrenzkampf im zentralen Mittelfeld kann sich sehen lassen. Einmal hat man hier Mario Erb mit der Erfahrung von über 200 Drittligaspielen. Er kann auch Innenverteidiger spielen. Neuzugang Philipp Erhardt könnte an seiner Seite spielen und zeigen ob er den Erwartungen gerecht werden kann. Die Alternative ist der ehemalige FCS-Spieler Marco Holz, in der vergangenen Saison absoluter Stammspieler. Auf dem linken Flügel soll der ehemalige türkische Nationalspieler Serkan Sararer (30) eine wichtige Rolle einnehmen. Die Alternative ist Furkan Kircicek, letztes Jahr meist Stammspieler. Auf der rechten Außenbahn könnte sich noch was tun. Momentan hat man hier neben Kircicek vor allem Gabriele als Option. Er kann auch über die Außenbahn kommen. Zentral hinter der Spitze wäre eigentlich noch besser für Gabriele geeignet. Die Konkurrenz dürfte hier in erster Linie Benedikt Kirsch sein. Im Sturm selbst sollen die Neuzugänge Boere und Sliskovic um den Platz im Zentrum streiten, möglicherweise auf Sicht auch zusammen auflaufen. Mit Emre Güral hat man einen ehemaligen Elversberg als Back-Up, dazu kommt Gabriele und wahrscheinlich noch ein Neuzugang.




    Mögliche Aufstellung zum Saisonstart


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    Stand: Mittwoch, 2.September 2020