Spielbericht: FCS steht nach Elfmeterkrimi im Finale

Einzug in das Finale des Saarlandpokales geglückt. Der 1.FCS hat sich am Dienstag im Halbfinale des Landespokals beim FC 08 Homburg hauchdünn durchgesetzt und trifft nun im Finale am 29.Mai auf die SV Elversberg. Den Malstättern benötigten dafür die volle Distanz und setzten sich erst in einem dramatischen Elfmeterschießen durch.


Wie in dieser Saison gewohnt fand das Spiel nicht vor einer stattlichen Kulisse von 5.000 bis 8.000 Zuschauern statt und konnte auch nicht vor einer Teilkulisse von Zuschauern ausgetragen werden. Stattdessen waren die Ränge (zum zweiten Mal bei diesem Derby) bis auf einige Vereins- und Medienvertreter komplett leer. Der FC Homburg - im vergangenen August noch mit einem 3:0-Sieg über den FCS - hat eine insgesamt enttäuschende Saison in der Regionalliga gespielt und hatte mit dem Aufstiegskampf zur 3.Liga schon frühzeitig nichts mehr zu tun. Seitdem Timo Wenzel das Traineramt in Homburg übernahm konnte sich die Mannschaft stabilisieren, liegt in der Liga jedoch trotzdem 30 Punkte hinter dem Spitzenreiter auf dem siebten Tabellenplatz. Zuletzt gab es eine 0:1-Niederlage bei der TSG Balingen.


Im Pokal bot sich nun die Chance die Saison zu einem guten Abschluss zu führen. Im Vergleich zur Niederlagen in Balingen nahmen die Homburger einen Wechsel vor: Patrick Dulleck kam für Damjan Marceta in die Mannschaft. Dazu gab es eine Veränderung in der Struktur der Mannschaft. Sechser Di Gregorio rückte in die Innenverteidigung. Der FCS musste auf Sebastian Jacob, Steven Zellner, Bjarne Thoelke und Timm Golley verzichten. Außer Jannik Theißen als dritter Torhüter standen alle weiteren Spieler im Aufgebot. Im Vergleich zum 2:0-Sieg in der Liga über den SV Meppen veränderte Lukas Kwasniok auch das System seiner Mannschaft und ging weg von der Dreierkette hin zu einem 4-1-4-1-System. Vor Daniel Batz verteidigte Sebastian Bösel auf der rechten Abwehrseite. Nach vielen Verletzungen war es sein Startelfdebüt in diesem Jahr. Links verteidigte Mario Müller. Die Innenverteidigung bildeten Rasim Bulic und Marin Sverko. Das zentrale Mittelfeld bildeten Manuel Zeitz als Sechser sowie Fanol Perdedaj und Luca Kerber auf der Acht. Die rechte Seite gehörte zu Tobias Jänicke und links begann Markus Mendler. Julian Günther-Schmidt gab die Sturmspitze. Shipnoski und Gouras gingen dafür auf die Bank, Golley stand wie erwähnt nicht im Kader.



Die Blauschwarzen erlebten einen guten Start in die Begegnung. Gegen tiefstehende Gastgeber konnte der Ball in den eigenen Reihen zirkulieren und sich Sicherheit im eigenen Passspiel geholt werden. Man bestimmte mit dieser gefälligen Spielweise die Anfangsphase der Begegnung, hatte aber im letzten Spieldrittel keine nennenswerten Aktionen zu vermelden. Zwei Freistöße von Mendler fanden deutlich das Ziel nicht. Die erste gefährliche offensive Aktion ging an die Homburger. Sie nutzten nach einem Ballverlust des FCS den Raum im Mittelfeld und erzwangen in der zweiten Welle auch einen Fehlpass von Batz. Am Ende störte Zeitz Dulleck in letzter Sekunde beim Abschluss.

Es war das Startsignal der Gastgeber zur Eigeninitiative und in der Folge spielte Homburg auch mehr mit und kam zu eigenen Ballbesitzphasen. Die nächste Chance lag jedoch auf Seiten des FCS. Kerber brach über rechts durch, sein Zuspiel in die Mitte wurde in letzter Sekunde vor Günther-Schmidt geklärt. Beim folgenden Eckball kam Mendler in zweiter Reihe frei an den Ball, die Kugel ging jedoch über die Stehränge. Da war mehr drin! Nach dieser Anfangsviertelstunde begann es zu regnen und die Intensität im Spiel nahm zu. Hoffmann zeigte an der Außenlinie gegen Bösel ein überhartes Einsteigen und sah die gelbe Karte. Fußballerisch blieb es ein Spiel im Mittelfeld. Bulic sah nach einem Foulspiel die gelbe Karte, obwohl der junge Abwehrspieler auch den Ball traf. Eine vertretbare Entscheidung. Auf der anderen Seite unterband Lienhard eine mögliche Umschaltaktion durch Günther-Schmidt mit einem Tackling von hinten. Dieses Mal blieb die Karte jedoch unverständlicherweise in der Brusttasche. Den folgenden Freistoß wehrte Homburg ab, den Nachschuss brachte Bösel aus 25 Metern genau auf Torhüter Salfeld. Sein strammer Schuss war so keine große Herausforderung für den Keeper. Scholz ging mit vollen Fuß voraus gegen Müller und sah die nächste gelbe Karte. Doch in dieser Phase rund um die 30.Minute häuften sich auf Seiten des FCS auch die leichte Ballverluste im Aufbauspiel und die Gefahr von Kontern nahm zu.

So auch nahm 35 Minuten. Dulleck holte sich im Mittelfeld den Ball gegen Jänicke und bediente Weiss. Batz zeigte sich aufmerksam und parierte. Vier Minuten später war der Keeper nach einem weiteren Ballverlust machtlos. Der FCS bekam keinen Zugriff, Bulic und Müller räumten sich gegenseitig ab und Hingerl hatte frei vor dem leeren Tor wenig Mühe die Führung für die Gastgeber zu erzielen (39.). Ein geschenktes Tor aus Sicht des FCS. Die Antwort der Kwasniok-Elf brauchte vier Minuten. Nach einer guten Kombination spielte Kerber den Steckpass auf Günther-Schmidt, dessen Zuspiel quer durch die Beine eines Abwehrspielers fand Mendler. Aus kurzer Distanz hatte Mendler wenig Mühe den Ball über die Linie zu drücken. Die schnelle Antwort war der Halbzeitstand, aber auch ein extrem wichtiger Treffer um nicht lange dem Rückstand nachzujagen.


Lukas Kwasniok reagierte in der Pause gleich zwei Mal. Boné Uaferro ersetzte Rasim Bulic in der Innenverteidigung, Nicklas Shipnoski kam für Tobias Jänicke auf den rechten Flügel. Bulic stand nach der Verwarnung mit einer Spielweise vor einer Ampelkarte, Jänicke hatte nie in das Spiel gefunden. Die großen Impulse brachten die Wechsel allerdings nicht. Die ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte liefen ohne größere Höhepunkte ab. Der FCS hatte wieder den Großteil des Ballbesitzes, zeigte sich jedoch nicht kreativ genug um sich Chancen zu erspielen. Einzig eine durchgerutschte Flanke (Mendler schoss jedoch in den Himmel, 49.Minute) sorgte für etwas wie Gefahr vor dem gegnerischen Tor. Die Homburger ihrerseits hatte auch keine Chancen, aber doch den ein oder anderen gefährlichen Ansatz. Gerade Dulleck ließ sich immer wieder aus dem Sturm fallen und hatte dann viel zu viele Freiräume. Homburg brachte Stegerer für Plattenhardt ehe sich Di Gregorio nach dem nächsten harten Einsatz die gelbe Karte holte. Beim FCS ersetzte Minos Gouras den Torschützen Mendler (64.), doch die Statik des Spiels blieb unverändert. Hingerl hielt nach 70 Minuten voll drauf und konnte sich mit der gelben Karte mehr als glücklich schätzen. Bei der anschließenden Rudelbildung sah auch Sachanenko nach einem Schubser die gelbe Karte. Es war ein Pokalfight und Schiedsrichter Klein hatte viel zu lange bei harten Fouls zugesehen und bekam die Begegnung in dieser Phase auch nicht mehr in den Griff.

Bei Homburg kam Sommer für Weiß, beim FCS zunächst Froese für Perdedaj und anschließend Vunguidica für Günther-Schmidt. Personelle Wechsel die am Ende zu hinterfragen sind. Sportlich passierte in dieser Phase vor beiden Toren wenig. Lienhart kam in der ersten Hälfte um eine gelbe Karte herum, senste dafür dann Zeitz vier Minuten vor dem Ende rustikal um und bekam seine Verwarnung. Die letzte Aktion in der regulären Spielweise gehörte dem FCS-Kapitän, allerdings für den FCH. Er verlängerte eine Flanke in den eigenen Strafraum auf das eigene Tor. Der Lucky Punch blieb auf beiden Seiten aus und es ging in die Verlängerung.


Der FCS hatte sein Wechselkontingent bereits erschöpft und diese Entscheidung fiel den Malstättern schnell auf die Füße. Sebastian Bösel hatte bei seinem Startelfcomeback alles gegeben, nach 95 Minuten war sein Tank jedoch leer. Er schleppte sich bis Spielende im zentralen Mittelfeld durch, Kianz Froese ging dafür auf die rechte Abwehrseite. Schwindende Kräfte auf beiden Seiten sorgten nun aber für mehr Torchancen. Shipnoski bediente Gouras, der ließ sich jedoch nach Außen abdrängen und wagte dann nicht den Torschuss. Sein Zuspiel in die Mitte führte zu keiner Möglichkeit. Eine mögliche, große Chance war vertan. Auf der Gegenseite musste Batz gegen Dulleck ran. Nach 100 Minuten spielte der FCS Nicklas Shipnoski frei, der Topscorer behielt jedoch vor Salfeld nicht die Nerven und schoss den Keeper freistehend an. Das muss die Führung sein!

Kurz vor dem Ende der ersten Hälfte der Verlängerung parierte Batz noch einmal gegen Dulleck. Zu diesem Zeitpunkt lief auch FCS-Kapitän nach einem weiteren Foul von Lienhart nicht mehr rund. Die zweite Hälfte der Verlängerung begann mit Paukenschlägen! Langer Ball Homburg, Uaferro verteidigt ungeschickt gegen Schuck und fällt den vor wenigen Sekunden eingewechselten Außenspieler von hinten. Der Schiedsrichter entscheidet auf Elfmeter, eine Entscheidung die man so fällen kann. Dulleck schießt stramm, Batz hat jedoch die Ecke und fischt die Kugel aus seinem linken Eck. Im Gegenzug taucht Gouras ganz frei vor Salfeld auf und trifft lediglich den Pfosten. Was eine Monsterchance! Beide Teams suchten den Lucky Punch. Marcel Carl indes reihte sich in die Reihen seiner Mitspieler ein und fällt an der gegnerischen Eckfahne von hinten Sverko. Auch er sah die gelbe karte. Die letzte große Aktion des Spiels gehörte dem FCS. Man fand wieder den Weg hinter die Kette und spielte Vunguidica im Zentrum frei. Statt die lange Ecke wählte der Angreifer jedoch die kurze Ecke, Di Gregorio klärte auf der Linie für den geschlagenen Salfeld. Beide Teams hatten die Entscheidung auf dem Fuß, nach 120 Minuten war jedoch kein Sieg gefunden.


Das Elfmeterschießen musste entscheiden. Das Drama nahm seinen Lauf. Ristl und Carl trafen für den FCH, Shipnoski und Vunguidica für den FCS. Sachanenko brachte Homburg mit 3:2 in Front. FCS-Keeper Batz hatte bei den letzten beiden Elfmetern die richtige Ecke geahnt, gegen die gut geschossenen Elfmeter war er jedoch machtlos. Manuel Zeitz setzte die Kugel als dritter FCS-Schütze an den Pfosten, Lienhart machte das 4:2. An diesem Ball war Batz sogar dran, es reichte jedoch nicht für eine Abwehr. Sverko musste treffen, Sverko traf. Di Gregorio hätte für Homburg das Weiterkommen sichern können, schoss jedoch über das Tor und Froese erzielte den Ausgleich. Es ging in das Sudden Death. Marceta als sechster FCH-Schütze schoss über das Tor, nun war der FCS im Vorteil. Doch Müller haute das Ding zentral an die Latte. Wieder Ausgleich. Sommer und Kerber treffen. 5:5 nach je sieben Schützen. Schuck kommt für Homburg. Sein Elfmeter ist nicht schlecht, findet in Daniel Batz jedoch seinen Meister. Wie im DFB-Pokal gegen Düsseldorf fährt er seinen Arm raus und lenkt die Kugel neben das Tor. Erneuter Vorteil für den FCS und Boné Uaferro lässt sich die Chance nicht entgegen. Er verlädt Salfeld und schießt den FCS ins Finale.


Was ein Pokalspiel, was für ein Drama. Denkbar knapp setzt sich der FCS in Homburg durch und stand in diesem Halbfinale einige Male vor dem Aus. Gerade im Elfmeterschießen war man schon Millimeter vor dem Ausscheiden, mogelte sich am Ende aber durch und steht nun glücklich im Finale. In einem Elfmeterschießen entscheidet immer auch das Glück. Aber auch beim Blick auf die 120 Minuten zuvor hat man eine gute Portion Glück gebraucht. Man hat nicht sein bester Spiel gezeigt und hat die Probleme der letzten Drittligaspiele mit in das Pokalspiel genommen. Unverdient ist der Erfolg jedoch sicher nicht. Offensiv tat man sich extrem schwer. Es gibt Erklärungen dafür. Jacob fehlt. Shipnoski, Gouras und Günther-Schmidt sind nicht in Bestform. Dazu hat Golley gefehlt, Jänicke hatte nicht seinen besten Tag. Da fehlt in der Offensive unglaublich viel Potenzial in der aktuellen Phase um einen zumeist tiefstehenden und guten Gegner zu überspielen. Diese Spielweise war zu erwarten, diese Spielweise ist bei den Qualitäten des FCH gefährlich. Nichts desto trotz muss der FCS in der Offensive mehr zeigen. Man hatte über viele Phasen eine gefällige Ballsicherheit und hatte die reifere Spielanlage als die Hausherren. Beide Parameter bringen jedoch nichts, sofern man nicht für Gefahr sorgen kann und diese Gefahr ist dem FCS in den ersten 90 Minuten völlig abhanden gekommen. Zumal man anders als in Ingolstadt oder gegen Meppen sich defensive Patzer erlaubte und in Rückstand geriet. Ballbesitz ohne Zug zum Tor wird dann zum Bumerang. Mit zunehmender Spieldauer wurde es dann ein ganz typischer Pokalfight gegen einen unterklassigen Gegner und als Favorit sieht man in dieser Disziplin schlecht aus. Der Unterschied zwischen einem guten Regionalligateam und einem Drittligisten ist nicht gewaltig, dies weiß der FCS am besten aus eigener Erfahrung. Man hat es nicht geschafft die reifere Spielanlage umzumünzen und in vielen Phasen war Homburg die gefährlichere Mannschaft mit mehr Ansätzen für Torgefahr. Das Unentschieden nach 90 Minuten ging daher auch völlig in Ordnung.

Die Malstätter haben sich dazu mit den Wechseln keinen gefallen getan. 120 Minuten konnte man Sebastian Bösel eigentlich nicht zutrauen, trotzdem wechselte man kurz vor der Verlängerung ein letztes Mal und bringt Vunguidica für Günther-Schmidt. Diesen Wechsel muss man nicht verstehen. Die Wechsel zuvor waren naheliegend, verpufften in der regulären Spielzeit jedoch auch. So hat man in der Verlängerung mehr oder weniger in Unterzahl gespielt. Trotzdem hat man in diesen 30 Minuten dann einen offenen Schlagabtausch gehabt und da sind offensive Qualitäten des FCS aufgetaucht. Selbstredend hat Homburg mit dem Elfmeter die große Chance auf die Führung. Der FCS hat durch Gouras, Shipnoski und Vunguidica aber drei Monsterchancen und muss selbst in Führung gehen. Unter dem Strich wird man sich an die gebotene Leistung nicht lange erinnern und man nicht zufrieden sein. Man hat jedoch den Kampf angenommen als es im Spiel nicht lief und sich so im Spiel gehalten. Diese Eigenschaft gehört in Pokalspielen auch dazu und als der glückliche Sieger ist eine solche Feststellung leicht zu treffen denn als Verlierer. Man selbst kennt dies aus den Spielen im DFB-Pokal zu genüge. Der Einzug in das Finale steht über allen anderen Dingen.




Die letzten Aufgaben - Erst Zwickau, dann das Pokalfinale

Ein Ligaspiel wartet auf den FCS noch. Am Samstag ist man zu Gast beim FSV Zwickau. Anstoß ist dann bereits um 13:30 Uhr. Das Saisonabschlussspiel wird von unserer Seite entsprechend begleitet werden. Bereits Morgen früh (11:00 Uhr) geht es um die Möglichkeiten das (hoffentlich letzte Geisterspiel in der 3.Liga) verfolgen zu können. Am Abend (20:00 Uhr) wird in unserem Vorbericht alles rund um die Begegnung und den Gegner im Vordergrund stehen. Am Donnerstag (18:00 Uhr) wagen wir dann letztmalig in der Ligasaison den Blick auf die Lage des FCS. Die Pressekonferenz vor dem Spiel könnt ihr am Freitag live verfolgen. Am Spieltag selbst ist wieder der "Matchday" angesagt. Hier könnt ihr euch vor und während dem Spiel austauschen und die Wartezeit auf das Spiel verkürzen. Die kommende Woche steht dann vollumfänglich im Zeichen des Pokalfinales.

Kommentare 6

  • Wir sind im Finale! Punkt! Den Rest interessiert morgen keinen mehr.

  • Wer hätte vor einem Jahr gedacht das es mal soweit kommt das unsere Offensive schwer abhängig von einem Golley ist. Fussball ist verrückt. Es hat aber was gutes, jetzt können wir gegen Elversberg hinten wieder einen -naja durchlässigen Riegel machen- und die Pille auf gut Glück nach vorne Bolzen und auf so Dinger hoffen wie das 1:0 gegen Meppe, dass resultierte auch aus einem kapitalen Fehlpass, von Golley;)

  • Ich habe das Spiel relativ entspannt betrachtet, hatte auch keine hohe Erwartung an das Spiel. Umso weniger Spiele für uns umso besser wenn man in Gedanken hat das zwei unserer Stützen kaum durch eine normale Saison kommen und vom Gefühl her noch ein paar andere genauso. Außerdem, wir waren im Halbfinale des DFB Pokals haben Kohle eingenommen und sind auch einem gefühlten Spakurs angekommen. Corona usw. ja, aber diese Probleme haben die anderen Vereine auch. So gesehen kann man sich die Mehrfachbelastung sparen.

  • Ich dachte wir wären ausgeschieden. Während des Elferkrimis kamen Nachrichten der FCS APP rein. Da stand es 5:3 für Homburg, der Ticker war schneller wie der Stream. Dann tat sich nix mehr, ich dachte das Spiel ist aus. Ich war im Begriff den Laptop zu schließen da verschießt der Homburger, da konnte ja nun was nicht stimmen....


    Ende gut, alles Batzi ;)

  • Die Mannschaft geht am Tropf und das nicht erst seit heute. Die Spielweise die so erfolgreich machte kommt und kann deswegen nicht mehr zum Tragen kommen. Dazu greift auch Kwasniok immer mal wieder in die Grütze. Das sich das Personal nicht ändern wird bis zum Finale stellt sich die Frage, wie man da verfährt und vorgeht was bei mir wieder die Alarmsignale angehen lässt denn es schreit fast danach das Kwasniok da wieder etwas aus dem Hut zaubern möchte. Elversberg ist um einiges Spieltstärker als die Homburger, da darf man gespannt sein. Batzi war natürlich wieder Hammerhart bei der Sache, ansonsten erspare ich uns alle das eigehen von einzelnen Spielern.


    Im TV fehlt einem ja der gesamte Überblick.Was man in der zweiten Hälfte aber oft auch im TV sah, Einwurf für uns und alles in Weiss steht in der Gegend rum, von irrsinnigen Pässen ins aus oder die Leere des Raumes reden wir da noch nicht. Bei dem ein oder andern Spieler war die Streuung der Leistung über die Saison massiv schwankend. Schwankungen sind normal klar, aber sie sollten in einem halbwegs erträglichen Maße sein. Ich bin da sehr auf die Kaderplanung gespannt so ein, zwei Signale dahingehend mach mir zumindest mal sorgen. Mehr Glück wie verstand und das nicht zum ersten Mal, aber als FCS Fan weiß man aus Erfahrung das alles gute 20 mal negativ zurück kommt (kann aber auch einfach eine Paranoia von mir sein) und für heute Abend bin ich Pessimistin;)


    Ein Hoch auf Daniel Batz. Bitte Vertrag verlängern - now!

  • Mei Nerve!



    "Batz, du bist ein Teufelskerl! Batz, du bist ein Fußballgott‘‘.