Vorgestellt: Viktoria Berlin

Die zweite Drittligasaison nach dem Wiederaufstieg wartet auf den FCS und mit vielen Gegnern hat man sich schon in der letzten Saison um Punkte duelliert. Durch Ab- und Aufstieg sind jedoch insgesamt sieben neue Gegner in der Liga vertreten. Die Spanne reicht von Traditionsvereinen hin zu Neulingen und großer Attraktivität hin zu einer geringen Attraktivität. Um die Sommerpause zu überbrücken, gibt es in den kommenden Tagen jeweils einen kurzen Blick auf die neuen Gegner in der 3.Liga. Parallel zum vergangenen Jahr soll vor Saisonbeginn dann der sportliche Blick auf alle Teams der 3.Liga folgen. Im ersten Teil geht es heute um Viktoria Berlin.



Stenogramm


Offizieller Name:Fußballclub Viktoria 1889 Berlin Lichterfelde-Tempelhof e. V.
Unternehmensform:FC Viktoria 1889 Berlin Fußball GmbH
Gründung:1.Januar 2013
Vereinsfarben:Hellblau-Weiß
Mitglieder:über 1.600 (2015)
Ort:Berlin
Bundesland:Berlin
Einwohner:ca. 3,7 Millionen
Entfernung:718 KM
Stadion:Stadion Lichterfelde, Berlin
Kapazität:4.300
Ausweichstadion:Jahnstadion, Berlin
Kapazität:11.500
Ausweichstadion:Olympiastadion Berlin
Kapazität:74.475
ZS-Schnitt 2019/21:485
Regionalliga Nordost
ZS-Schnitt 2019/20:562Regionalliga Nordost
ZS-Schnitt 2018/19:505Regionalliga Nordost
Bilanz:0/0/0
Letzte Duelle:Keine
Platzierung 2020/21:1.Platz
Regionalliga Nordost
Platzierung 2019/20:8.Platz
Regionalliga Nordost
Größter Erfolg:Aufstieg in die 3.Liga
2021
Ewige Tabelle 3L:Nicht gelistet


Beschreibung

Der Fußballclub Viktoria 1889 Berlin Lichterfelde-Tempelhof e. V. ist noch ein junger Verein. Erst 2013 wurde der Club als eine Fusion vom Berliner Fußball-Club Viktoria 1889 e. V und dem Lichterfelder FC Berlin 1892 e. V. gegründet. Der LFC Berlin spielte mal zwei Spielzeiten in der 2.Bundesliga, der BFC Viktoria krönte sich 1908 und 1911 zwei Mal zum Deutschen Meister. 1907 und 1909 wurde man zudem Vizemeister. 2013 qualifizierte sich der Club für die Regionalliga Nordost und so ging der Fusionsclub gleich in der vierten Spielklasse an den Start. Das klare Ziel des Clubs lautet sich hinter den Bundesligisten Hertha BSC und Union als dauerhafte Nummer Drei in Berlin zu etablierten.


In der ersten Saison landete man im Mittelfeld der Regionalliga, im zweiten Jahr beendete man die Liga dagegen als Vorletzter. Den sportlichen Abstieg konnte man vermeiden, da gleich zwei Konkurrenten keine Lizenz erhielten. In den folgenden Jahren blieben die Berliner meist ein Mittelfeldteam und erreichten die Plätze 12 (2016), 13 (2018) und 11 (2019). Lediglich 2017 stach mit dem vierten Platz hervor. 2020 beendete man die abgebrochene Spielzeit auf dem achten Platz.


Die Heimspielstätte der Viktoria ist normal das Stadion Lichterfelde. Die Anlage ist allerdings nicht drittligatauglich. Für die dritte Liga hat man nun zwei Ausweichspielstätten gefunden. Kurzfristig ertüchtigt werden soll das Jahnstadion. Dieses Stadion soll in den kommenden Wochen auf den Stand der 3.Liga gebracht werden und dann etwas über 10.000 Zuschauer fassen. Auch das große Olympiastadion ist als Spielstätte gemeldet. Die Heimspielstätte von Hertha BSC Berlin ist dann mit einem Fassungsvermögen von 74.475 Zuschauern das größte Stadion in der 3.Liga. Beide Stadion sind für den Verein überdimensioniert. In der Regionalliga konnte man in der Regel lediglich zwischen 500 und 600 Zuschauern im Stadion begrüßen und selbst gegen die größten Traditionsvereine hatte man kaum mal eine vierstellige Zuschauerzahl vorzuweisen.


Aus finanzieller Sicht ist der Fusionsclub gut aufgestellt. So ist der Club in die FC Viktoria 1889 Berlin Fußball GmbH ausgegliedert. Investor ist Tomislav Karajica um sein Unternehmen SEH Sports & Entertainment Holding. Er hat den Verein in einem Insolvenzverfahren übernommen und entschuldet. Zuletzt übernahm er die Kosten zur Ertüchtigung des Jahnstadions (kolportierte 1,5 Millionen Euro).


Ein Duell zwischen den FCS und dem Fusionsverein gab es noch nie. Als Saisonziel ist der Klassenerhalt ausgegeben.

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