Vorgestellt: Würzburger Kickers

Die zweite Drittligasaison nach dem Wiederaufstieg wartet auf den FCS und mit vielen Gegnern hat man sich schon in der letzten Saison um Punkte duelliert. Durch Ab- und Aufstieg sind jedoch insgesamt sieben neue Gegner in der Liga vertreten. Die Spanne reicht von Traditionsvereinen hin zu Neulingen und großer Attraktivität hin zu einer geringen Attraktivität. Um die Sommerpause zu überbrücken, gibt es in den kommenden Tagen jeweils einen kurzen Blick auf die neuen Gegner in der 3.Liga. Parallel zum vergangenen Jahr soll vor Saisonbeginn dann der sportliche Blick auf alle Teams der 3.Liga folgen. Im dritten Teil geht es heute um einen prägenden Gegner der jüngeren FCS-Geschichte: Den Zweitligaabsteiger Würzburger Kickers.



Stenogramm


Offizieller Name:Fußball-Club Würzburger Kickers e. V.
Unternehmensform:FC Würzburger Kickers AG
Gründung:17.November 1907
Vereinsfarben:Rot-Weiß
Mitglieder:1.400
Juli/2010
Ort:Würzburg
Bundesland:Bayern
Einwohner:ca. 127.000
Entfernung:291 KM
Stadion:Flyeralarm Arena, Würzburg
Kapazität:13.090
ZS-Schnitt 2020/21:1.877
2.Bundesliga
ZS-Schnitt 2019/20:5.529
3.Liga
ZS-Schnitt 2018/19:5.4503.Liga
Bilanz:1/0/1
Letzte Duelle:Aufstiegsspiele 2015

Platzierung 2020/21:18.Platz
2.Bundesliga
Platzierung 2018/19:2.Platz3.Liga
Größter Erfolg:Aufstieg in die 2.Bundesliga
2016, 2020
Ewige Tabelle 3L:24.Platz

Beschreibung

Die Würzburger Kickers wurden im November 1907 gegründet, die Profiabteilung ist seit 2014 allerdings in die Würzburger Kickers AG ausgegliedert. Über viele Jahrzehnte spielte der Club in der höherklassigen Ligen allerdings keine Rolle und war über einige Jahre lediglich in der sechsten Spielklasse unterwegs. Nur 1977/78 war man mal für ein Jahr in der 2.Bundesliga aktiv, stieg jedoch sofort wieder ab. 2012 stieg man mit einem "Doppelaufstieg" von der sechsten Liga in die neu geschaffene Regionalliga Bayern auf. Im dritten Regionalligajahr gelang dann der erstmalige Aufstieg in die eingleisige 3.Liga und im Folgejahr glückte sogar gleich der Durchmarsch in die 2.Bundesliga. Nach dem sofortigen Wiederabstieg konnte man sich wieder im oberen Bereich der 3.Liga etablierten und belegte zwei Mal den fünften Platz in der Liga. 2019/20 glückte schließlich ein Aufstieg in letzter Sekunde. Nach nur einem Jahr in der 2.Bundesliga folgte für die Würzburger Kickers jedoch der erneute direkte Wiederabstieg in die 3.Liga. Nach einem katastrophalen Saisonstart beendete man die Spielzeit als Tabellenletzter. Der eingetragene Verein setzte sich im Juli des vergangenen Jahres aus rund 1.400 Mitgliedern zusammen, die Vereinsfarben sind Rot und Weiß.


Nach dem Abstieg aus der 2.Bundesliga wird in Würzburg aktuell ein Umbruch eingeleitet. So übernimmt Thorsten Ziegner das Traineramt in Würzburg. Die finanziellen Voraussetzungen sind trotz der sinkenden Fernsehgelder in einem ordentlichen Rahmen. Man kann sich auf die Unterstützung von Hauptsponsor Flyeralarm verlassen. Erst mit ihrem Einstieg begann der sukzessive Aufstieg des FWK in den Profifußball. Der Hauptsponsor hält zugleich 49 Prozent der Anteile an der AG.


Die Heimspielstätte der Würzburger Kickers ist das Stadion am Dallenberg. Seit 2013 trägt es den Namen vom Hauptsponsor (Flyeralarm Arena). Das Stadion wurde 1967 eröffnet und ist ein reines Fußballstadion und hat inzwischen ein Fassungsvermögen von 13.090 Zuschauerplätzen. Seit dem letzten FCS-Auftritt am Dallenberg wurde die Anlage mit Blick auf die 2.Bundesliga fit gemacht. Man hat unter anderem auf der Gegengerade eine Stahlrohrkonstruktion errichtet, hat an der Haupttribüne gearbeitet und auch den Gästeblock nun komplett hinter das Tor verlegt. Mit dem Aufstieg 2015 hat sich auch das Zuschauerinteresse an den Roten vergrößert. Der Kern in der 3.Liga liegt mittlerweile bei rund 5.500 Zuschauern. In der vergangenen Zweitligasaison lag der Schnitt ob der besonderen Umstände bei 1.877 Besuchern.


Die bisherigen beiden Duelle mit Würzburg sind für den FCS in schlechter Erinnerung geblieben. Bei den Aufstiegsspielen zur 3.Liga 2015 scheiterten die Malstätter dramatisch. Das Hinspiel im Park hatte man mit 0:1 verloren, ein reguläres Tor war nicht anerkannt worden. Das Rückspiel gewann man nach 120 Minuten mit 1:0. Im Elfmeterschießen hatte man zunächst die Nase vorne, am Ende entschied jedoch ein Schuss an den Pfosten gegen den FCS. Nun kommt es zum ersten Mal seit diesen Spielen wieder zum direkten Duell.

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