Zehnter Neuzugang: Robin Scheu kommt aus Sandhausen

Kurz vor dem Trainingsauftakt ab 14:00 Uhr hat der FCS den nächsten neuen Spieler an Land gezogen: Robin Scheu kommt vom SV Sandhausen nach Saarbrücken. Der Flügelspieler unterschreibt bei den Malstättern einen Vertrag über zwei Jahre und bindet sich bis zum 30.Juni 2023 an den FCS. Sein Vertrag in Sandhausen läuft zum 30.Juni aus und der Spieler kommt ablösefrei ins Saarland. Scheu hat schon in der Vergangenheit unter FCS-Trainer Uwe Koschinat gespielt und gehörte schon zu den ersten Transfergerüchten. Beim FCS erhält Scheu die Rückennummer 10.


Vor Scheu hatte der FC bereits die Transfers von Jonas Hupe (Torwart, Bonner SC), Marcel Johnen (Torwart, Bayer Leverkusen U19), Nick Galle (Linksverteidiger, Alemannia Aachen), Dominik Ernst (Rechtsverteidiger, 1.FC Magdeburg), Dave Gnaase (Zentrales Mittelfeld, KFC Uerdingen), Alexander Groiß (Zentrales Mittelfeld, Karlsruher SC), Tim Korzuschek (Linkes Mittelfeld, FC Gießen), Justin Steinkötter (Angriff, Borussia Mönchengladbach II und Adriano Grimaldi (Angriff, KFC Uerdingen) bekannt gegeben.


In Robin Scheu sichert sich der FCS mal wieder einen gestandenen Spieler im besten Fußballeralter. Der 26-Jährige spielte in seiner Karriere schon für Kickers Offenbach und für Fortuna Köln und war seit 2019 für den SV Sandhausen in der 2.Bundesliga am Ball. In der abgelaufenen Saison absolvierte er 19 Einsätze für den SVS. Eine ausführliche Vorstellung erfolgt wie gewohnt am Abend.


Scheu kommt vornehmlich über die rechte Außenbahn und ist damit der Nachfolger von Nicklas Shipnoski. Auf seinen Abgang musste der FCS mit einem gestandenen Spieler reagieren und mit Scheu kommt Qualität zum FCS und die Erwartungen an seine Person werden ordentlich sein. Zugleich kann man einen Spieler wie Shipnoski jedoch nicht eins zu eins ersetzen und Scheu ist ein anderer Spielertyp. Auf den Außenbahnen stehen nun mit Minos Gouras, Maurice Deville, Tim Korzuschek und Robin Scheu wieder vier Alternativen zur Verfügung, auch Tobias Jänicke ist ein gelernter Außenbahnspieler. Die Personalplanungen auf den Flügeln sollten mit diesem Transfer beendet sein. Die Anzahl der unter Vertrag befindlichen Spieler steigt mit der Verpflichtung wieder auf 24 Akteure im Drittligakader an und mit 21 Feldspielern sowie die Torhütern ist man fast am Ende der Kaderplanung angekommen. Lediglich in der Innenverteidigung hat man noch eine quantitative Baustelle zu beklagen und muss im Grunde noch nach zwei zentralen Verteidigern suchen. An gelernten Innenverteidigern stehen lediglich Boné Uaferro und der längerfristige Ausfall Steven Zellner zur Verfügung.


Jürgen Luginger zeigte sich glücklich über den geglückten Transfer: "Robin ist ein weiteres Puzzlestück in unseren Personalplanungen für die neue Saison. Er ist ein schneller und geradliniger Spieler mit einer intensiven Spielweise. Wir sind sehr glücklich, dass sich Robin Scheu für den FCS entschieden hat, da diverse weitere Vereine an ihm dran waren


Robin Scheu äußerte sich wie folgt: „Es ist schön, dass es nun mit dem Wechsel zum 1. FC Saarbrücken geklappt hat. Wir haben in den letzten Wochen sehr intensiv miteinander gesprochen, wo es insbesondere um die Perspektiven und die Zielsetzungen des Vereins ging. Dabei hatte ich ein sehr gutes Gefühl und deshalb komme ich mit voller Überzeugung ins Saarland und habe richtig Lust darauf zukünftig in Blau- Schwarz aufzulaufen. Hinzu kommt, dass ich natürlich auch alte Bekannte wiedersehe, die den Einstieg beim FCS direkt erleichtern."



Möglicher Kaderansatz beim FCS

TW: Batz, Johnen, Hupe

RV: Bösel, Ernst, (Recktenwald)

IV: Zellner, ???

IV: Uaferro, ???

LV: Müller, Galle

DM: Zeitz, Bulic

RM: Deville, Scheu

ZM: Jänicke, Kerber

ZM: Gnaase, Groiß

LM: Gouras, Korzuschek

ST: Jacob, Günther-Schmidt, Grimaldi, Steinkötter, (Köhl)

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