Die Lage des FCS vor Diefflen

Das Pokalspiel gegen Oberligist Diefflen rückt unaufhaltsam näher. Am Mittwoch bestritt man den letzten Test beim Karlsruher SC (2:2), am heutigen Morgen fand eine Trainingseinheit statt. Nur noch das Abschlusstraining am morgigen Freitag ab 14:00 Uhr im Sportfeld verbleibt dem FCS bevor es wieder ernst wird. Einen Rückblick auf die kurze Vorbereitung findet sich HIER. Spätestens am Freitag gilt es für Lukas Kwasniok dann den Spieltagskader und seine favorisierte Startaufstellung zu bestimmen. Offen ist zwei Tage vor dem Spiel noch, wie breit die FCS-Delegation sein darf. Die aktuelle Verfügungslage im Saarland lassen beim Kontaktsport 35 Personen zu. 15 Spieler pro Mannschaft, die beiden Trainer und die drei Schiedsrichter füllen dieses Kontingent bereits aus. Bei den bisherigen Testspielen im Saarland wurden die Auswechselspieler/der Betreuerstab nicht mitgezählt. Der SFV ersucht momentan um eine Aufstockung auf 45 Personen. In diesem Fall könnten beide Teams je 18 Spieler und drei Offizielle dabei haben. Die Favoritenrolle ist auf dem Papier klar verteilt. Der FCS als Drittligist spielt zwei Klassen über dem Oberligisten und während der FCS eine Profimannschaft ist, geht Diefflen als reine Amateurmannschaft an den Start. Beide Teams konnten zumindest Testspiele bestreiten, hängen nach Monaten ohne Pflichtspiel jedoch noch mehr im ungewissen als es normalerweise nach einer Sommer-/Winterpause der Fall ist.


Personelle Situation

Die personelle Situation des FCS schaut bis dato gut aus. Torhüter Ramon Castellucci droht mit seinem Muskelfaserriss auch am Samstag auszufallen. Jonas Lucchi aus der U19 wäre dann der Ersatz als zweiter Torwart. Alle anderen Spieler sollten FCS-Trainer Lukas Kwasniok zur Verfügung stehen. Aus 23 Feldspielern sind dann 14 (13) oder 16 Feldspieler auszuwählen. Im ersteren Falle wird es eine Abwägung sein um möglichst viele Positionen durch Allrounder abzudecken, auch auf einen Ersatztorhüter dürfte man in diesem Fall wohl verzichten. Im letzten Fall hat man schon bessere Möglichkeit, im Saarlandpokal gilt auch die U23-Regel nicht. Mergim Fejzullahu und Teo Herr haben in beiden Fällen quasi keine Chance auf den Kader, auch Marius Köhl und Rasim Bulic dürfte es wohl erwischen. Dazu kämen noch mindestens drei Spieler. Für die vier offensiven Positionen gibt es ein Überangebot, zwei Spieler (Singer und ?) könnte es zusätzlich erwischen. Nimmt man sich Bösel und Jänicke als Optionen für die Außenbahn wäre auch Breitenbach ein Kandidat. Auch Vunguidica könnte ein Streichkandidat sein, sofern man eine andere Lösung als Back-Up für Jacob (Deville?) favorisiert. Ein Update zur personellen Situation des Vereins ist für Freitag zu erwarten.



Wie könnte der FCS beginnen?

Der Stammplatz von Daniel Batz dürfte auch ohne dem Fragezeichen hinter Ramon Castellucci sicher sein. Er hat sich da in der letzten Saison einen Bonus geschaffen und in der Vorbereitung keinen Zweifel an seiner Person gelassen. Rechts hinten kämpfen Jayson Breitenbach, Tobias Jänicke und Anthony Barylla um den Startplatz. Barylla dürfte an sich die etatmäßige Option sein, hat in der Vorbereitung aber nie auf der rechten Außenbahn gespielt. Jänicke ist die erste Alternative und seine Flexibität macht sich hier bezahlbar. Links dürfte Mario Müller beginnen. Als Back-Up hat man Vunguidica getestet, dazu hat gegen Karlsruhe auch Neuzugang Bösel dort für 60 Minuten gespielt. Gut möglich, dass Bösel hier Ansprüche stellt sofern er im defensiven Mittelfeld nicht direkt an Kapitän Zeitz vorbei kommt. In der Innenverteidigung sind Zellner, Uaferro, Schorch und Barylla die Optionen. Die besten Karten liegen wohl bei Zellner und Uaferro. Beide Akteure haben auch gegen Karlsruhe begonnen. Schorch ist dahinter die Alternative, kann aber auch von Beginn an auflaufen. Im zentralen Mittelfeld tummeln sich die Alternativen. Den defensivsten Part machen Manuel Zeitz und Sebastian Bösel unter sich aus. Als Kapitän dürfte Zeitz vorerst die Nase vorne haben, in diesem Jahr hat er jedoch auch einen Konkurrenten im Nacken. Auf den Halbpositionen kämpfen nach den Eindrücken der Vorbereitung Fanol Perdedaj und Kianz Froese um eine Position. In der Liga wird man wohl kaum auf die Dienste von Perdedaj verzichten wollen, gegen Diefflen könnte durchaus die Stunde von Froese mit zusätzlicher Offensivpower schlagen. Daneben hat man Mendler und Golley - beide haben in der Vorbereitung Ansprüche untermauert - im Kampf, dazu gesellen sich noch Spieler wie Deville. Wie auf einigen Positionen wird Kwasniok wohl nach den letzten Trainingseindrücken und dem Bauchgefühl entscheiden. Eine ähnliche Situation hat man auch auf den beiden Flügelpositionen. Shipnoski, Singer, Gouras, Jänicke und Deville sind direkte Optionen. Dazu können auch Spieler wie Mendler oder Golley nach Außen rücken. Da reichen zwei gesehene Testspiele nicht für eine fundierte Meinung. Vielleicht lässt man Deville nach dem verspäteren Start ins Mannschaftstraining noch raus, er hat aber auch 60 Minuten gegen Karlsruhe gespielt. Shipnoski und Gouras haben gegen Karlsruhe über 60 Minuten auf den Außenbahnen gespielt. Beide könnten auch Samstag beginnen. Eventuell nimmt man aber Jänicke (der nicht rechts hinten spielen muss) dazu. So viele Varianten das Mittelfeld bietet, umso klarer ist die Situation im Sturm. Sebastian Jacob ist gesetzt und ungemein wichtig. Dahinter hat man Vunguidica und Köhl als positionsgetreue Optionen. Möglicherweise stehen aber beide Spieler nicht im Kader und im Fall der Fälle will man es mit Deville auffangen.



Mögliche Aufstellung

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Szenario 18-er Kader


Ersatzbank

Jonas Lucchi (ETW), Christopher Schorch, Tobias Jänicke, Sebastian Bösel, Fanol Perdedaj, Minos Gouras, Markus Mendler


Nicht im Kader

Ramon Castellucci, Rasim Bulic, Marius Köhl, Teo Herr, Mergim Fejzullahu, Jonas Singer, Jayson Breitenbach, José Vunguidica



Szenario 15-er Kader


Ersatzbank

Christopher Schorch, Tobias Jänicke, Fanol Perdedaj, Markus Mendler


Nicht im Kader

Ramon Castellucci, Jonas Lucchi, Rasim Bulic, Sebastian Bösel, Marius Köhl, Teo Herr, Mergim Fejzullahu, Jonas Singer, Jayson Breitenbach, José Vunguidica, Minos Gouras,

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