Die Drittligagegner: Viktoria Berlin

Das zweite Drittligajahr nach dem Wiederaufstieg steht für den FCS vor der Tür. Der Kader und die sportliche Leitung bei den Malstättern haben sich verändert, aber auch in der restlichen Liga hat sich in der Sommerpause einiges getan und die Kader werden sich bis zum Ende des Transferfensters am 31.August 2021 noch weiter verändern. Neunzehnhundertdrei.de schaut sich diese Veränderungen an, sorgt für Abhilfe und wird die sportliche Seite - in Anlehnung an die traditionelle Vorschau des Kickers - aller Drittligagegner in der Saison 2021/22 beleuchten. Von Montag, 28.Juni bis zum Freitag, 16.Juli ist am jedem Tag eine Mannschaft geplant. Zum Abschluss der zweiten Woche steht Aufsteiger Viktoria Berlin im Fokus.



Ausgangslage

Erstmalig konnte sich der Fusionsclub von 2013 aus der Hauptstadt für die 3.Liga qualifizieren. Der Viktoria reichten dazu gerade einmal elf Spiele mit der maximalen Ausbeute von 33 Punkten und acht Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger. Anschließend wurde die Regionalliga Nordost abgebrochen. Das klare Ziel des Clubs lautet sich hinter den Bundesligisten Hertha BSC und Union als dauerhafte Nummer Drei in Berlin zu etablieren. Der nächste Schritt soll dafür der Klassenerhalt sein. Mit Investor Karajica im Rücken ist man auch finanziell gut aufgestellt und setzt - ähnlich wie Verl in der Vorsaison - auf eine weitgehend eingespielte Mannschaft. Seit 2019 wird die Mannschaft von Benedetto Muzzicato trainiert.



Wer ist weg?

Sieben Spieler aus dem Aufstiegskader gehen die erste Saison in der 3.Liga nicht mit an. Darunter fallen die letztjährigen Ersatztorhüter Melvin Williams und Elian Clasen. Beide kamen nicht zum Einsatz. In der Defensive wurde der auslaufende Vertrag mit Cimo Röcker nicht verlängert. Der 27-Jährige war in der letzten Saison eine Stammkraft bei der Viktoria gewesen. Der drittligaerfahrene Philipp Müller spielte verletzungsbedingt keine Rolle, der Flügelspieler bleibt wie Kollege Mattis Daube in der Regionalliga. Daube war nah dran am Status des Stammspielers. Auch der routinierte Angreifer Pardis Farcad-Azad (33) bekam wie Nachwuchsangreifer Tamer Ertürkler keinen neuen Vertrag mehr.



Wer ist neu?

Mit Mittelfeldspieler Yazid Heimur und den beiden Angreifern Matteo Gumaneh und Shalva Ogbaidze erhielten drei Spieler aus der eigenen U19 einen Profivertrag. Dazu kommen bisher sechs externe Neuzugänge. Im Tor ist nun Julian Krahl (21) neuer Herausforderer von Sprint. Er wurde vom 1.FC Köln ausgeliehen. Für die Innenverteidigung kam der ehemalige FCS-Spieler Alexander Hahn. Hahn war zuletzt Stammspieler bei RW Essen. Lukas Pinckert (21) ist ein junger Abwehrspieler aus der zweiten Mannschaft des Hamburger SV und auch Linksverteidiger Deji Beyreuther kam aus einer zweiten Mannschaft . Bei der TSG Hoffenheim absolvierte er 21 Einsätze. Im linken Mittelfeld verpflichtete man Pasqual Verkamp. Der 23-Jährige spielte zuletzt für Jena in der Regionalliga und machte dort mit guten Leistungen auf sich aufmerksam. Er ist ein flexibler Spieler und kann auch im Sturm spielen. Königstransfer ist Tolcay Cigerci im zentralen Mittelfeld. Der jüngere Bruder des ehemaligen Bundesligaspielers galt einst ein riesiges Talent und war zuletzt in Altglienicke (Regionalliga Nordost) der überragende Spieler der Staffel mit neun Toren in zehn Spielen.



Wer soll noch kommen?

26 Spieler stehen aktuell im Aufgebot und der Kader ist zum größten Teil komplett. Bedarf sieht der Trainer noch in der Offensive. Ein oder zwei weitere Spieler sollen hier den Kader vervollständigen.



Denkbare Aufstellung zum Saisonstart


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Stand: 9.Juli 2021

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