3.Liga wird bei fünf Wechseln bleiben

Nachdem bereits in der vergangenen Rückrunde anhand zahlreicher Spielverlegungen und der Corona-Pandemie in der 3.Liga insgesamt fünf Wechsel zugelassen waren, wird die Liga nun auch in der Saison 2021/22 bei dem erhöhten Auswechselkontigent bleiben und geht nicht zur Normalität mit drei Wechseln erlaubt. Weiterhin stehen den Vereinen drei Wechselphasen im laufenden Spiel und die Halbzeitpause zur Verfügung. Angesichts des normalen Spielkalenders in der Saison 2021/22 war ursprünglich mit einer Rückkehr zu drei Wechseln gerechnet worden. Außerdem werden die Drittligisten ab Saisonbeginn zwei zusätzliche - und damit insgesamt 20 - Spieler für den Kader nominieren dürfen.


Ursächlich für diese Entscheidung ist eine Abstimmung auf der Mitgliederversammlung der DFL. An das Votum der Erst- und Zweitligisten wird sich auch die 3.Liga unter der Obhut des DFB anschließen. Dies verkündete die Managertagung der 3.Liga bereits in der Vorwoche. Eine offizielle Bestätigung am heutigen Tage gab es noch nicht. Bei den Drittligisten entspannt sich damit die Thematik rund um die U23-Regel deutlich. Zu Gute kommt die Regel den eher finanzkräftigen Vereinen der Liga. Diese Teams können sich einen breiten Kader leisten und könnten die fünf Wechsel vermeintlich besser nutzen als andere Teams. Beim Blick auf den Kader des FCS können nun in Zukunft maximal sechs fitte Spieler nicht im Spieltagskader stehen. Zum Saisonauftakt werden es mit den Verletzungen von Steven Zellner und Tim Korzuschek sowie dem dritten Torhüter höchstens drei Akteure sein.

Kommentare