Die Lage der FCS-Frauen

Die aktuelle Pokalpause für die Drittligamannschaft verschafft die Möglichkeit den Fokus in dieser Woche auch auf andere Mannschaften des FCS zu richten. Nach dem Blick auf die U19, U17 und U15 am Mittwoch geht es heute weiter mit dem Aushängeschild der FCS-Frauen. Am Freitag folgt - pünktlich zum Ligastart - noch mal ein genauer Blick auf die Zwett um Trainer Sammer Mozain. Am Sonntag startet die Landesliga dann in die neue Saison.


Ausgangslage

Nach dem Abstieg aus der 2.Bundesliga gehen die Frauen demnächst in der Regionalliga Südwest an den Start. Dort spielte bisher die zweite Mannschaft. Angesichts der früheren Erfolge der Frauen ist dies ein schwerer Schlag. Der Abstieg wäre wohl zu verhindern gewesen, doch die Mannschaft ließ über die komplette Saison gesehen zu viele Punkte liegen und konnte auch die Ausfälle zu selten kompensieren. Die Rückkehr in die 2.Liga sollte für die Saison 2021/22 das Hauptziel sein. Wie realistisch der Wiederaufstieg ist, ist eine andere Frage.


Trainer und Kader

Taifour Diane bleibt der Trainer der FCS-Frauen. Er ist schon seit einigen Jahren als Trainer der Frauen aktiv. 13 Spielerinnen gingen im Sommer, darunter auch einige Leistungsträgerinnen. Julia Matuschewski spielt nun für den FC Basel, Kerstin Bogenschütz wechselte zum 1.FC Nürnberg. Der neue Kader setzt sich aus den übrig gebliebenen Teilen der Abstiegsmannschaft und einigen Spielerinnen aus der letztjährigen Regionalligamannschaft zusammen. Anna-Lena Strauß und Sina Winter rückten aus der eigenen U17 auf. Externe Neuzugänge sind wie der komplette Kader noch nicht bekannt.


Die Vorbereitung

Mitte Juli ging die Vorbereitung los. Ein Freundschaftsspiel bestritten die Frauen bis dato nicht. Bekannt ist bis dato auch nur ein einziger Test. Am Sonntag, 15.August empfängt man auf dem Kunstrasen am Kieselhumes die dritte Mannschaft von Eintracht Frankfurt. Anstoß ist um 14:00 Uhr.


Die Liga

13 Mannschaft umfasst die Regionalliga Südwest, der bekannte Spielplan sieht bisher lediglich eine Hinrunde bis Ende März vor. Ob sich noch eine Meister- oder Abstiegsrunde anschließt ist nicht bekannt. Klar ist: Der Meister der Liga steigt nicht sofort auf, sondern muss sich noch in Play-Off-Spielen gegen einen anderen Meister der Regionalliga durchsetzen. Drei Teams steigen ab. Das erste Saisonspiel findet am Sonntag, 5.September auf dem Kieselhumes statt. Gegner ist der SC Bad Neuenahr. Es folgt ein Auswärtsspiel in Wörrstadt. Das erste Saarlandduell gibt es am 3.Oktober in Dirmingen, zwei Wochen später ist man in Riegelsberg zu Gast. Den tatsächlichen Saisonstart hat man schon am 21.August. Dann empfängt man im DFB-Pokal den Zweitligisten 1.FC Nürnberg in Saarbrücken.

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