Knappe Heimniederlage zum Auftakt

Es sollte nicht ganz reichen. Die U19 hat ihr Heimspiel in der Bundesliga gegen den 1.FC Heidenheim mit 1:2 verloren. Vor rund 400 Zuschauern im FC-Sportfeld kam die Aufholjagd der Melunovic-Elf zu spät. Der Trainer begann mit Louis Dupré im Tor. In der Abwehr verteidigten Weber, Erion Metaj, Johannes Minke und Yannick Ernst (auf der ungewohnten Position des Linksverteidiger). Frederic Recktenwald war rechtzeitig fit und spielte gemeinsam mit Linus Östlund im defensiven Mittelfeld. Hinter Stoßstürmer Felix Geisler kamen Sören Maas, Tim Wachall und Luca Weis zum Einsatz.


Die U19 startete mit einer hohen Intensität in das Spiel und konnten den favorisierten Gästen von Beginn an Paroli bieten und zeitweise sogar mehr Ballbesitz für sich verbuchen. Die individuell besser besetzte Mannschaft waren jedoch die Heidenheimer, Offensiv ging bei der U19 so gut wie nichts. Dafür machte man Defensiv einen starken Job. Bitter: Die Gäste gingen nach 12 Minuten durch einen direkt verwandelten Eckball in Führung. Torhüter Dupré griff am Ball vorbei. 26 Minuten später nutzte Arslan seine individuelle Qualität und ging durch zwei Spieler durch. Freistehend traf er zum 2:0. Zwei Torschüsse, zwei Tore. Zwei Minuten die große Chance auf den Anschlusstreffer. Nach einem langen Ball nahm Wachall den Ball volley, zielte jedoch knapp neben das Tor. Im zweiten Abschnitt gab es gleich drei Wechsel auf einmal und die U19 nahm das eigene Herz in die Hand. Bereits zuvor hatten die Gäste einen Elfmeter vergeben. Nach den Wechseln kam die Mannschaft besser ins eigene Spiel und verkürzte nach 66 Minuten. Wachall traf. Die U19 konnte sich nicht viele Chancen erspielen, traf jedoch unter anderem noch die Latte. Auch wurde in der Schlussphase ein klarer Elfmeter verwehrt.


Aufgrund des Aufwandes und der zweiten Hälfte hätte sich die Mannschaft ein Unentschieden verdient gehabt. Positiv: Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung kann die Truppe gegen Mannschaften wie Heidenheim durchaus mithalten und die Nachteile bei der Qualität ausgleichen. Weiter geht es kommende Woche bei Kickers Offenbach.

Kommentare