Die gegnerische Spielstätte: Flyeralarm Arena

Wer in Saarbrücken weiß es seit 2015 nicht? Die Würzburger Kickers tragen ihre Heimspiele im Stadion am Dallenberg an. Die Anlage wurde im August 1967 eröffnet und heißt mittlerweile seit 2013 Flyeralarm Arena. Die Konzeption des Stadions hat sich seit den Play-Off-Spielen 2015 jedoch leicht verändert und bietet heute für rund 13.000 Zuschauer einen Platz. Die Haupttribüne wurde erweitert, die Gegengerade wurde mit einer Stahlrohrkonstruktion versehen. Auch der Ort des Gästeblock und der Bereich für den harten Kern der Heimkurve hat sich verändert. Abgesehen von der Haupttribüne und einem Teil des Gästeblocks stehen ausschließlich Stehplätze (nicht überdacht) zur Verfügung.



Die heimische Fankurve

Seit dem Aufstieg in die 3.Liga 2015 sind die heimischen Supporter aus dem Block B (Oberrang der Haupttribüne) hinter das Tor umgezogen und stehen nun im Block 1. Angesichts der Pandemie tritt die aktive Szene der Würzburger aktuell jedoch nicht im Stadion auf, ein organisierter Support findet nicht statt.



Der Gästeblock

Die Gäste stehen nicht mehr in der Kurve, sondern mittlerweile hinter der von der Haupttribüne aus gesehenen rechten Hintertortribüne. Im Block 5 stehen den Gäste Stehplätze zur Verfügung, daneben liegt Block 6 mit nicht überdachten Sitzplätzen. Für das Spiel in Würzburg hat der FCS rund 480 Karten bekommen. Der Stehbereich war innerhalb von kurzer Zeit ausverkauft, im Sitzbereich stehen noch einige Karten zur Verfügung.



Der Zuschauerrückhalt der Kickers

Abstieg und Pandemie machen den Würzburger schwer zu schaffen und man hat aktuell größte Mühe die Zuschauer ins eigene Stadion zu locken. Das erste Heimspiel gegen den SC Verl verfolgten 2.155 Zuschauer die Begegnung, es hätten einige tausend Besucher mehr ins Stadion gedurft. Im zweiten Heimspiel brachte Osnabrück einige Zuschauer mit, trotzdem waren am Ende wieder nur 2.155 Zuschauer statt der erlaubten 4.500 Zuschauer im Stadion. Auch für Sonntag sind nach dem missglückten Saisonstart kaum mehr als 2.000 Heimfans zu erwarten.

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