Mögliche Aufstellung des FCH unter der Lupe

Durch die Abgänge hat Homburg momentan noch Qualität in der Breite verloren. Allerdings ist der Transfermarkt noch lange Zeit offen und der vorhandene Grundstock bringt immer noch sehr viel Qualität mit. Vom System her hat Homburg in der Vorbereitung einen Mix aus 4-4-2 und 4-5-1-System gespielt. Das Kader gibt beide Optionen auch im Pflichtspielbetrieb her. Im Viertelfinale hat man die taktische Aufstellung als ein 4-3-3-System ausgegeben.


Die Nummer 1 im Tor der Homburger ist seit einigen Jahren David Salfeld. Der ehemalige FCS-Torhüter ist seit 2017 gesetzt und hat auch in der Vorbereitung in allen drei Tests gespielt. Das Viertelfinale hat er ebenfalls bestritten. Die Alternativen sind Redl und Knichel, wobei Knichel gegen Herrensohr auf der Bank saß. Für die defensiven Außenbahnen hat Mink in erster Linie die Auswahl zwischen Tim Stegerer, Luca Plattenhardt und Philipp Schuck. Der erfahrene Stegerer ist (vornehmlich auf der rechten Abwehrseite) gesetzt und ist eine der Stützen der Mannschaft. Links hinten gilt es den Abgang von Neubauer zu kompensieren, Stegerer kann aber bekanntlich beide Seiten spielen. Luca Plattenhardt und Neuzugang Schuck liefern sich einen Zweikampf um den Startplatz auf der anderen Seite. Gegen Herrensohr und bei der Generalprobe begann Plattenhardt auf der linken Abwehrseite. In Stefano Maier, Maurice Springfeld und Jannis Reuss stehen drei etatmäßige Innenverteidiger unter Vertrag. Maier kam 2019 aus Köln und ist Stammspieler und Abwehrchef. Springfeld kam zur letzten Saison aus Hannover, spielte verletzungsbedingt jedoch lange keine Rolle. Als er fit wurde war er gleich Stammspieler und er soll den zweiten Part spielen. So hat er es auch im Spiel gegen Herrensohr über 90 Minuten getan. Der junge Neuzugang Reuss ist das Back-Up, dazu hat man in Mittelfeldspieler di Gregorio noch eine Alternative. In der Vorbereitung hat er die Position schon mal gespielt.


Das zentrale Mittelfeld ist sehr stark besetzt. Im 4-4-2-System bleiben zwei Positionen für Kapitän Christian Telch, Daniel di Gregorio, Serkan Göcer, Neuzugang Marco Hingerl und auch Patrick Lienhard kann hier spielen. Es sind fünf gestandene Spieler mit großer Qualität. Auch drei Positionen kann man ohne Probleme nutzen. Im Pokalviertelfinale saßen Hingerl und Telch (der Kapitän wurde auch nicht eingewechselt) nur auf der Bank. Di Gregorio ist als Aufbauspieler gesetzt. Er hat eine riesige Qualität und kann ein Mittelfeld kontrollieren. Als Nebenmänner hatte er gegen Herrensohr noch Serkan Göcer und Patrick Lienhard. Zwei Spieler die auch auf der Außenbahn spielen können und es daher gut verstehen die Räume auf den Halbpositionen zu schließen. Lienhard und Göcer sind entsprechend auch Optionen für die offensiven Außenpositionen. Dazu kommen Spieler wie Jannik Sommer und Lorris Weiß. Auch der letzte Neuzugang Hoffmann ist da eine Alternative. Er hat eine ähnliche Situation wie Sverko beim FCS und ob er am Dienstag schon zum Kader gehört ist offen. In seinem Falle darf man es aber wohl erwarten. Sommer sollte so oder so dabei gesetzt sein, er ist ein Ausnahmespieler. Im Viertelfinale spielte zudem Marcel Carl auf Außen.


Auch im Angriff besitzt der FCH drei gute Optionen. Patrick Dulleck hat in den letzten Jahren stets seine Leistung gezeigt und war Stürmer Nummer 1. Gegen Herrensohr spielte er von Beginn an und erzielte die Führung für den FCH. Damjan Marceta hat eine gute letzte Saison gespielt und ist längst eine vollwertige Alternative. Gegen Herrensohr wurde er eingewechselt. Er liefert sich bei einem Doppelsturm mit Marcel Carl einen Kampf um den zweiten Platz im Sturm. Carl konnte sich in seiner ersten Saison in Homburg nicht vollends durchsetzen. Außenbahn hat er auch auch schon in Walldorf zeitweise gespielt.


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