Die letzten Infos vor Verl

Minos Gouras (Corona), Sebastian Jacob (Grippaler Infekt), Dominik Ernst (Gelbsperre), Jonas Hupe (Knie-Operation), Boné Uaferro und Steven Zellner (beide Reha) fallen definitiv aus. Mario Müller und Robin Scheu stellen sich in den Dienst der Mannschaft und reisen mit nach Lotte. Scheu absolvierte ausschließlich das Abschlusstraining mit der Mannschaft, Mario Müller beißt angeschlagen auf die Zähne. Adriano Grimaldi und Alexander Groiß stehen dem Trainer zur Verfügung. Dadurch sollte der Kader zumindest voll besetzt werden.







Umstellungen erzwungen

Durch die Ausfälle sind Umstellungen ein Zwang. Die Ausfälle bieten nun anderen Spielern die Chance auf Einsätze, dies sei laut dem Übungsleiter im Sommer auch ein Ansatz in der Kaderzusammenstellung gewesen. Eigengewächs Marius Köhl stellte er realistische Möglichkeiten für einen Startelfeinsatz in Aussicht. Köhl könnte die vakante Position des linken Mittelfeldspielers übernehmen. Es wäre sein Startelfdebüt in der 3.Liga. Rechts hinten sind die eigentlichen Optionen (Bösel und Scheu) nicht für einen Startelfeinsatz bereit, Lukas Boeder soll nun am Freitag dort spielen.



Corona beherrscht die Trainingswoche

Seit Beginn der Woche macht die Pandemie auch vor dem FCS nicht halt. Mit Minos Gouras wurde ein Spieler positiv getestet, dazu kamen zwei Leute aus dem Staff. Erst durch die durchweg negative Testreihe am Mittwoch war die vorhandene Gruppe für den Freitag klar.



Koschinat erwartet spielstarken Gegner

Trainer Koschinat bezeichnete den kommenden Gegner auf der Pressekonferenz auch nach dem Verlust zahlreicher Stammspieler im Sommer als spielstarke Mannschaft mit Potenzial für Spektakel und einer klaren Spielphilosophie. Als eines der größten Handicaps sieht der Trainer das Exilleben der Verler mit vielen Auswärtsspielen



Das Ziel sind Punkte

Der Auftrag ist für den FCS-Trainer klar. Es gehe - in einer erneut richtungsweisenden Begegnung - darum den "Negativtrend der letzten beiden Spiele zu stoppen und in Verl zu punkten. Auch Defensivschloss schloss sich dem Tenor an, Pflicht sei es mindestens einen Punkt mitzunehmen.



Drei Ausfälle beim SCV

Eine gute Personalsituation findet der SC Verl vorbei. Die Langzeitverletzten Mikic und Pernot (beide Kreuzbandriss) sowie Joel Grodowski (noch ohne Einsatz) fehlen. Der restliche Kader steht zur Verfügung. Lukas Petkov und Luca Stellwagen kehren nach Sperren zurück.



Capretti: "Wir lassen uns nicht verrückt machen"

Angesichts des erstmaligen Sturzes auf einen Abstiegsplatz will man sich in Verl nicht verrückt machen lassen. Die Defensive soll verbessert werden, ohne den eigenen Offensivfußball zu vernachlässigen. Es soll im Verbund aufgetreten, der richtige Moment um nachzusetzen abgepasst werden.



Sogar Geisterspiel in Zwickau?

Die Dynamik der Pandemie lässt eine Rückkehr von Geisterspielen an Wahrscheinlichkeit gewinnen. So könnte es schon im Auswärtsspiel beim FSV Zwickau der Fall sein. In Sachsen kam nun ein Verbot von Großveranstaltungen auf den Tisch, eine Entscheidung könnte schon am Freitag fallen. Das FCS-Spiel (Freitag, 3.Dezember) fällt dann in den Zeitraum der neuen Verordnung. Zuletzt galt in Zwickau die 2G-Regel, der Amateurfußball im Bundesland wurde bereits stillgelegt. Auch dem FCS drohen in den verbliebenen Heimspielen des Jahres neue Einschränkungen. Am Freitag will das Saarland eine neues Verordnung verabschieden, die Stimmen für eine 2G-Regelung auch bei Außenveranstaltungen haben zugenommen.



Neue Details zum Mietvertrag

Der Saarbrücker Zeitung liegt nach eigenen Aussagen der Mietvertrag zwischen dem FCS und der Stadt Saarbrücken (GMS) für den Ludwigspark vor. Neben bekannten Zahlen (Mindestmiete von 12.600 Euro pro Spiel, monatliche Nebenkosten exklusive Strom von 12.000 Euro, 20 % der Netto-Ticketeinnahmen bei einem Schnitt von über 5.000 Zuschauern) muss der FCS demnach pro Jahr noch 380.000 Euro für VIP- und Businessbereich bezahlen. Bei einem Schnitt von exakt 5.000 Zuschauer hat die Zeitung so eine Saisonmiete von 763.400 Euro errechnet. Die SZ gab auch neue Details bekannt. In einer anderen Spielklasse sind die zwanzig Prozent der Nettoeinnahmen nicht mehr an einen Schnitt von 5.000 Zuschauern gebunden. Im Gegenzug ist eine notwendige Aufrüstung des Stadions festgeschrieben. Die dann nötige Verbesserung des Flutlichtes geht erst mal auf Kosten der GMS. Auch sollen Pläne für einen Neubau der Gegentribüne erarbeitet werden. Ein weiterer Logen- und Businessbereich ist für einen Aufstieg in höhere Ligen angedacht. Ein Hintergrund: In den DFL-Ligen ist mittlerweile eine komplette Überdachung der Stadien vorgesehen. Als Zweitligist müsste der FCS pro Jahr zusätzlich fünf Prozent der Umbaukosten als Mietzuschlag übernehmen, in der Bundesliga wären es zehn Prozent. Durch die nach und nach auftauchenden Details hat sich längst das ursprüngliche Bild eines für beide Seiten fairen Mietvertrages aufgelöst.

Kommentare 4

  • So könnte die Startelf aussehen


    Batz

    Boeder---Zeitz---Krätschmer---Galle

    Kerber---Bulic

    Jänicke---Schmidt---Köhl

    Grimaldi

    • Was geschieht wenn Bulic und Köhl nicht liefern? Ich vermute Es wird maßlose Kritik hageln. Viel mehr als Trainer und Mannschaft müssen sich viele Fans resetten und die Kritik wieder auf Normalmaß runterfahren. Eine Gefahr auf die komplette Saison gesehen besteht nur wenn wir uns anhand zwei Spielen selber zerlegen.

    • Ich kenne noch die Zeit als man "Kopf hoch und immer weiter" gelebt hat. Das sind 2 junge Spieler die sollte man immer unterstützen ! Wer hat denn nicht auf der Arbeit schon Fehler gemacht ?

    • Volle Zustimmung!