Die letzten Infos vor Havelse

Neben den Langzeitverletzten Steven Zellner (Aufbautraining), Boné Uaferro sowie den drei gesperrten Personalien (Zeitz, Scheu, Koschinat) muss der FCS auch auf Marcel Johnen verzichten. Der Keeper plagte sich schon in den letzten Wochen mit Zahnproblemen herum und wurde operiert. Trotz gerade zurückgelegter Reha wird Jonas Hupe die Position des zweiten Torhüters einnehmen. Zuvor war man von einem Ausfall des dritten Torhüter ausgegangen. Der Trainer beobachtete unter der Woche einen vollen Trainingsplatz und eine große Intensität in den Einheiten. Sebastian Bösel wird mit seinem großen Trainingsrückstand nicht im Kader stehen.




Keine große Veränderung für Heemsoth

Co-Trainer Heemsoth stellte angesichts seiner Tätigkeit als Cheftrainer am Samstag keine großen Veränderungen fest. Vorbereitung und Abläufe bleiben gewohnt, lediglich ein aktiveres Coaching an der Seitenlinie sei am Spieltag gefordert.



Schlusslicht im Kommen

Trainer Koschinat sieht die Gäste im Kommen. In den letzten Wochen hat er beim Schlusslicht einen überraschenden Wandel hin zu einer spielerischen Lösung gesucht. In der Folge erwartet der Übungsleiter einen aktiven Gegner, kein defensives Bollwerk. Auch brauche Havelse einen Sieg, um im neuen Jahr noch die Hoffnung an den Klassenerhalt zu haben. Seine Mannschaft müsse mit der gleichen Intensität, der gleichen Seriosität und Geduld wie in den letzten Wochen an den Start gehen.



Erdmann, Groiß und Jacob neu im Team?

Der Trainer wollte sich im Vorfeld der Begegnung noch nicht auf konkrete Aussagen bezüglich der Startaufstellungen und den Wechsel angesichts der Sperren einlassen, stellte jedoch einen möglichen Wechsel in der Innenverteidigung in Aussicht. Hier kämpfen Dennis Erdmann und Pius Krätschmer um den Platz neben Lukas Boeder. Im defensiven Mittelfeld stellte Koschinat zwei Varianten (Kerber/Gnaase und Kerber/Groiß) in Aussicht. In der offensiven Dreierreihe wird entweder Sebastian Jacob oder Maurice Deville statt Scheu beginnen.



Eine gute Rückrunde spielen

Uwe Koschinat bezeichnete vor dem ersten Spiel der Rückrunde die Möglichkeit, eine ähnlich gute Rückserie wie in der ersten Halbserie zu spielen, als "absolute Zielsetzung". Dafür müsse man inhaltlich jedoch deutlich draufpacken und das nötige Glück mit Verletzungen, Sperren und Formschwankungen haben.



Wieder ausverkauft

Zum zweiten Mal in Folge dürfen lediglich 4.800 Zuschauer in den Ludwigspark, wieder ist das Stadion ausverkauft. Bereits zwei Stunden nach Beginn des freien Verkaufs am Mittwoch waren alle verfügbaren Karten vergriffen. Aus Havelse werden wenige Gäste erwartet, im Stadion gilt erneut die 2G-Regel samt Maskenpflicht.



Pokalfinale im Park

Das Finale im Saarlandpokal findet im Jahr 2022 im Ludwigspark statt. Dies gab der saarländische Fußballverband unter der Woche bekannt. Der SFV hält damit an der sinnlosen Methode fest, dass ein Endspiel womöglich nicht auf einem neutralen Platz ausgespielt wird. Bisher fand erst ein Endspiel im Landespokal in Saarbrücken statt. 1999 kam es zum Stadtduell des FCS mit Halberg Brebach. Die letzten vier Endspiele fanden in Elversberg statt, häufigster Endspielort ist noch Dillingen (acht Finalspiele, zuletzt 2016). Die Malstätter sind im Viertelfinale des Pokals (Rahmenterminkalender ist Ende März) beim Regionalligisten FC 08 Homburg zu Gast



Trainingsauftakt am 3.Januar

Gleich im Anschluss an das Havelse-Spiel geht es für den FCS-Tross in die kurze Winterpause. Immerhin 15 Tage ruht der Trainingsbetrieb. In der ersten Woche ist für die meisten Spieler komplettes Abschalten angesagt, in den restlichen Tage absolviert jeder Spieler einen individuellen Trainingsplan. Am Montag, 3.Januar findet dann das erste Mannschaftstraining im Jahr 2022 statt. Bis zum ersten Spiel 2022 (beim VfL Osnabrück) bleiben keine zwei Wochen an Vorbereitungszeit. Ein Testspiel ist nicht bekannt.



6.000 Euro für das Malstätter Kinderhaus

Unter der Woche verkaufte der FCS insgesamt 60 Bälle für den guten Zweck. Die Bälle waren innerhalb kürzester Zeit ausverkauft, ein Betrag von 6.000 Euro wurde eingenommen. Das Geld geht an das Malstätter Kinderhaus. Auch das Kinderhospiz Saarland wird eine Spende erhalten. Michael Becker versteigert in Zusammenarbeit mit dem Verein seine Büste „Blau-schwarze Liebe“!. Das aktuelle Höchstgebot steht bei 1.100 Euro.

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