Rückkehr auf den Trainingsplatz

Eine überaus erfolgreiche erste Halbserie der Saison 2021/22 liegt hinter dem 1.FCS. Trotz Umbruch und dem zweiten Jahr in der 3.Liga hat man sich in der Tabelle sehr gut platziert und überwintert mit der Rekordmarke von 34 Punkten auf dem fünften Platz. Der Klassenerhalt als Primärziel ist bereits im Dezember in Reichweite gekommen, beim Blick nach oben darf man sich in einer Außenseiterrolle wähnen. Zwei Punkte beträgt der Rückstand auf den zweiten und dritten Platz.








Wie wurde die Winterpause genutzt?

Für 15 Tage ruhte der Trainingsbetrieb im Sportfeld im Anschluss an das letzte Spiel des Jahres 2021 gegen den TSV Havelse. Für den größten Teil des Kaders stand in der ersten Woche abschalten auf dem Plan. Lediglich die Spieler mit Trainingsrückstand (wie Zellner, Bösel oder Gouras) hatten eine größere Intensität zu absolvieren. Für die zweite trainingsfreie Woche bekam jeder Spieler einen umfangreicheren Trainingsplan.



Wie sieht die Vorbereitung aus?

Im Vorfeld der restlichen Saison wartet nun eine extrem kurze Vorbereitung auf die Malstätter. Die erste Trainingseinheit des Jahres findet am Montag, 3.Januar statt. Los geht es im Sportfeld um 14:00 Uhr. Angesichts der Pandemie-Situation ist unklar, inwiefern Zuschauer beim Trainingsauftakt erlaubt sind. Spieler und Trainer werden vor dem Training getestet werden. Im Grunde bleibt dem FCS dann genau eine Trainingswoche im Stile einer echten Vorbereitung. Von Montag bis Samstag ist jeweils eine Einheit geplant, der Sonntag ist frei. Ein Testspiel hat der FCS bisher nicht vereinbart, womöglich wird man diesen Ansatz kurzfristig noch mal ändern um Spielern vor dem Ligastart noch mal Spielpraxis zu verschaffen. Die zweite Trainingswoche ist dann bereits die unmittelbare Trainingswoche vor dem Auswärtsspiel beim VfL Osnabrück (Samstag, 15.Januar um 14:00 Uhr).



Welche Kaderveränderungen gab es?

Uwe Koschinat steht ein fast unverändertes Aufgebot zur Verfügung. Einen Neuzugang präsentierte der FCS bisher nicht, ein Spieler für die offensive Außenbahn steht weiter auf dem Wunschzettel der Malstätter. Nicht mehr auf dem Trainingsplatz stehen wird Tim Korzuschek. Der Offensivspieler wurde bis Saisonende an Regionalligist Alemannia Aachen verliehen und soll in der Regionalliga West wertvolle Spielpraxis sammeln. Weitere Abgänge kündigen sich nicht an, Zeit für weitere Transferaktivitäten ist bis zum 31.Januar.



Wie ist die Situation bei Bjarne Thoelke?

Einen Vertrag beim FCS besitzt Thoelke seit Sommer nicht mehr. Reha und Aufbautraining durfte der 29-Jährige jedoch in Saarbrücken absolvieren. Nach seiner Verletzung im Februar 2021 geht es nun den nächsten Schritt und Thoelke soll die kurze Vorbereitung mit dem FCS absolvieren. Anschließend dürfte die Frage nach einer erneuten Verpflichtung des Innenverteidigers an Fahrt gewinnen. Auch vereinslose Spieler können lediglich bis Ende Januar verpflichtet werden.



Wie schaut es bei den anderen Spielern aus?

Wie einen Neuzugang bewertet Sportdirektor Jürgen Luginger die Rückkehr von Steven Zellner. "Zelle" konnte im Dezember wieder am Mannschaftstraining teilnehmen und soll ab Montag die Vorbereitung komplett absolvieren. Wie schnell Zellner dann nach dem langen Ausfall wieder eine Option sein kann bleibt abzuwarten. Boné Uaferro bleibt vorerst im individuellen Bereich, der Schritt ins Mannschaftstraining soll nach Möglichkeiten in den kommenden Wochen erfolgen. Ein Neustart soll der Montag für Sebastian Bösel werden. Er erlitt im letzten Halbjahr immer wieder Rückschläge und stand nicht einmal im Kader. Nachdem er schon vor Weihnachten viele Trainingseinheiten absolvieren konnte soll sich dieser Umstand im Januar ändern. Der defensive Mittelfeldspieler wäre wie Zellner ein "gefühlter" Neuzugang. Minos Gouras konnte den Trainingsrückstand nach Corona-Infektion aufarbeiten. Batz und Grimaldi schleppten sich angeschlagen in die Winterpause und sollten die beiden Wochen zur Regeneration genutzt haben. Auch Marcel Johnen und Jonas Hupe werden nach Zahn-Operation beziehungsweise Reha nach Meniskusriss wieder auf dem Trainingsplatz erwartet. Mario Müller wurde zum Jahresabschluss gegen Havelse verletzungsbedingt ausgewechselt, eine Diagnose wurde nicht öffentlich.

Kommentare