Dennis Erdmann verlässt den FCS

Mit dem Trainingsauftakt am heutigen Montag wurde die nächste Entscheidung in Sachen Kaderzusammenstellung getroffen. Dennis Erdmann verlässt den FCS überraschend mit sofortiger Wirkung. Der Innenverteidiger bat den Verein aus persönlichen Gründen um eine Vertragsauflösung, der FCS stimmte zu. Erdmann wechselte erst im Sommer zu den Malstättern und bestritt in der ersten Halbserie neun Spiele für den FCS. Der Vertrag des 31-Jährigen lief ursprünglich noch bis 2023. Nach Tim Korzuschek (Leihe zu Alemannia Aachen) ist Erdmann der zweite Abgang in diesem Winter.


Der Kader der Blauschwarzen besteht aktuell noch aus 22 Feldspielern und drei Torhütern. Mit Steven Zellner, Rasim Bulic, Boné Uaferro, Pius Krätschmer und Lukas Boeder stehen noch fünf gelernte Innenverteidiger unter Vertrag. Zellner und Uaferro stehen nach ihren Verletzungen noch nicht wieder vollwertig zur Verfügung. Dadurch eröffnet der Abgang einmal mehr offene Planstelle im Kader. Möglicherweise könnte der FCS diesen Stelle mit dem vereinslosen Bjarne Thoelke ersetzen, ginge in diesem Ansatz jedoch ein erhebliches Risiko ein.


Beim Trainingsauftakt war Erdmann wie alle weiteren Feldspieler des Kaders und zusätzlich noch Bjarne Thoelke noch mit dabei. Es war seine letzte Einheit für den FCS. Man hatte keine positiven Corona-Tests oder komplette Ausfälle zu beklagen.



Erdmann über seinen Wünsch:

„Ich habe mir über die Feiertage ausführliche Gedanken über meine weitere Zukunft gemacht. Dabei bin ich zu dem Entschluss gekommen, eine neue sportliche Herausforderung im Ausland suchen zu wollen, weil es schon immer mein Traum war, einmal in den USA zu spielen. Ich bedanke mich beim Verein für das Verständnis und wünsche dem FCS und seinen fantastischen Fans alles Gute für den hoffentlich erfolgreichen Rest der Saison.“


Sportdirektor Jürgen Luginger kommentierte den Abgang wie folgt:

„Der Wunsch von Dennis nach einer Vertragsauflösung kam überraschend und ist für uns ein herber Verlust. Dennis war ein echter Charakterspieler und hat sich innerhalb der Mannschaft jederzeit korrekt verhalten. Deshalb haben wir ihm auch keine Steine in den Weg gelegt und seinen Wunsch nach einer räumlichen Veränderung respektiert.“

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