Habt ihr jemals an eurer ,,Liebe" zum FCS gezweifelt?

Geschwätz iwwer de FC

Für mich persönlich begann die Reise mit dem FCS so richtig am 5.6.2004 mit dem Spiel gegen den 1.FC Schweinfurt 05 und dem damit verbundenen Aufstieg in die 2.Liga. Nach diesem Spiel floss das blau-schwarze Blut durch meine Ader. 16 Jahre sind seit dem vergangen und viel ist in diesen Jahren passiert.


Im jugendlichen Alter spielte mein Verein nun 2.Liga. Was in den Jahren danach folgen würde, konnte zu diesem Zeitpunkt noch keiner erahnen. Nur drei Jahre später fand sich der FCS in der damals viertklassigen Oberliga wieder. Ich weiß noch ganz genau, wie viele meiner Freunde zu mir sagten: ,, Da gehst du jetzt eh nicht mehr hin und bist auch nur so ein ,,Erfolgsfan“, die es wie Sand am Meer gibt“. Da hatten sie sich getäuscht. Diese Worte und auch die Aussicht auf Heimspiele gegen den TuS Mayen oder den SV Roßbach/Verscheid hielten mich nicht von meiner Liebe fern.


Auch die verpasste Qualifikation zur Regionalliga und die Tatsache, dass der FCS von da an in der fünftklassigen Oberliga spielen würde, waren keine Gründe für mich zu zweifeln. Jedoch gab es ein Spiel in dieser Saison, dass mich wirklich das erste Mal ein wenig zum Zweifeln brachte. Es war der 24.11.2007 und für mich persönlich der erste Tiefpunkt meiner FCS-Fankarriere. Gegner war der SV Rot-Weiß Hasborn und sagen wir so, es gab und gibt zu diesem Verein persönliche Verbindungen. Mehr ins Detail will ich aber nicht gehen. Die 2:3 Niederlage empfand ich damals als ,,persönliche Schmach“ und es war auch glaube ich das einzige Mal im Ludwigspark, dass es eine LaOla-Welle der Gästemannschaft mit der Haupttribüne gab.


Die ersten, richtigen Zweifel an meiner ,,Liebe“ zum FCS gab es erst, als ein gewisser Milan S. seine Zelte beim FCS aufbaute und vieles Gute innerhalb kürzester Zeit ,,zerstörte“. Der Schaden, den diese Person angerichtet hat, wird bis heute(siehe Neuanmeldung 2.Mannschaft) repariert.


In dieser Zeit spürte ich eine gewisse Abneigung gegen meinen Lieblingsverein. Die Außendarstellung war katastrophal und der folgende Abstieg vorprogrammiert. Ein Jahr später folgte das ,,Drama“ von Würzburg unter dem Cheftrainer Fuat Kilic und dem sportlichen Leiter Milan Sasic. Die Tatsache, das Sasic dann vom Trainer zum Sportdirektor wurde, ist aus jetziger Betrachtung ,,blanker Hohn“. Ich bin froh, dass diese Jahre vorbei sind und hoffentlich nie wiederkommen. Die Ära Sasic war für mich der Tiefpunkt meiner Fankarriere und die einzige Zeit, bei der ich berechtigte Zweifel an meiner Liebe zum FCS hatte.


Nun ist es Zeit, euch zu Wort kommen zu lassen! Ich denke und weiß, dass hier auch ,,ältere Semester“ lesen und ich bitte euch darum, eure Erlebnisse/Zweifel etc. in den Kommentaren zu verewigen!


Euer Luginger