Ausblick: U19 wieder in der Regionalliga am Start

Neuer Trainer, neue Mannschaft, neue Liga. Der übliche Umbruch in der Jugend fällt bei den A-Junioren in dieser Saison im großen Umfang aus. Nach zwei Jahren in der A-Junioren-Bundesliga geht es ab August in der Regionalliga Südwest weiter. Ein erster Ausblick auf die neue Saison:



Verbindung zweier starker Jahrgänge

Noch ist erst ein Spieler der kommenden U19 offiziell bestätigt, aber einige Abgänge sind altersbedingt klar. Elias Hartz (FV Schwalbach), Sören Maas, Yannick Ernst (beide Hertha Wiesbach), Frederic Recktenwald (1.Mannschaft), Henri Dorst, Tim Wachall, Milat Simsek und Jonas Mager (alle Unbekannt) haben die Altersgrenze erreicht. Aus dem bundesligaerfahrenen Jahrgang 2004 dürfen noch bis zu 14 Spieler ein weiteres Jahr in der U19 spielen. Darunter fallen unter anderem die Metaj-Zwillingen. Beide Akteure sind regelmäßig im Training der Profis dabei, vor allem Innenverteidiger Erion gilt als großes Talent und war Leistungsträger der Bundesligamannschaft. Edonis dagegen kam verletzungsbedingt nur zu elf Einsätzen. Johannes Minke (Abwehr/15 Bundesligaeinsätze), Ian Smith (zentrales Mittelfeld, 15 Einsätze), Linus Östlund (zentrales Mittelfeld, 15 Einsätze), Felix Geisler (Angriff, 14 Einsätze). Außerdem möglich: Flügelspieler Luca Weis (15 Einsätze), Angreifer Yannis Flausse (14 Einwechslungen), Torhüter Louis Dupré (Stammkeeper in der ersten Saisonphase), Außenverteidiger Tim Weber (zehn Einsätze), Alessandro Lazzano (Mittelfeld, 14 Einsätze), Flügelspieler Dominik Cullmann (zehn Einsätze), Marlon Gebhard (kein Einsatz), Dorian Magema (kein Einsatz). Laut Medienberichten soll zudem ein großer Teil des starken 2005-Jahrganges mit in die U19 gehen. Man könnte hier fast alle Stammspieler nennen, im Fokus stehen Felix Jubelius (Innenverteidiger), Tim Walle (offensives Mittelfeld) und Leo Sahin (Angriff). Mittelfeldspieler Andy Breuer ist das einzige bekannte Kadermitglied. Der 16-Jährige trainiert seit Dienstag fest mit der Profimannschaft, wird sich jedoch in der A-Jugend seine Spielpraxis holen.



Aufstiegstrainer Eisel rückt auf

Zur neuen Saison übernimmt Tobias Eisel die A-Jugend beim FCS und übernimmt das Amt von Elvir Melunovic. Eisel ist mit seinen 31-Jahren noch ein junger Trainer und ist mittlerweile seit 2018 bei den Malstättern aktiv. Der Inhaber der A-Lizenz ist vor wenigen Tagen mit der U17 in die Bundesliga aufgestiegen und geht mit dem Aufstiegskader nach oben. Auch mit dem Jahrgang 2004 hat Eisel in der Vergangenheit bereits gearbeitet.



Erst ein Testspiel bekannt

Der Ablauf der Vorbereitung der U19 ist noch nicht bekannt. Laut dem Portal Fussball.de testet man am 23.Juli (13:00 Uhr) in Karlsruhe gegen die SG Sonnenhof Großaspach aus der Oberliga Baden-Württemberg.



Das Teilnehmerfeld

15 Teams sind in der neuen Saison in der Regionalliga Südwest der A-Junioren vertreten. Neben dem FCS ist auch der 1.FC Kaiserslautern aus der Bundesliga abgestiegen. Aus den regionalen Verbandsligen haben die SG Andernach, der TV Mainz und Hertha Wiesbach den sportlichen Aufstieg geschafft. Neben Wiesbach und dem FCS sind aus saarländischer Sicht auch die JFG Schaumberg-Prims, der FC Homburg und die SV Elversberg am Start. Eintracht Trier wurde Meister und konnte sich in den Aufstiegsspielen gegen Wiesbaden erfolgreich für die Bundesliga qualifizieren.


1.FC Kaiserslautern (A)1.FC Saarbrücken (A)TSV Schott Mainz
TuS KoblenzFC SpeyerFK Pirmasens
JFG Schaumberg-PrimsLudwigshafener SCSV Gonsenheim
FC 08 HomburgSV ElversbergVfR Wormatia Worms
FC Hertha Wiesbach (N)SG Andernach (N)TV Mainz (N)



Zurück zum normalen Ligamodus

In der Saison 2021/22 spielte die Regionalliga Südwest in einer Hinrunde und anschließend wurde die Liga in eine Meister- und Abstiegsrunde geteilt. Ursprünglich war der gleiche Modus auch für die neue Saison geplant, doch mittlerweile hat man sich für eine gewöhnliche Saison mit Hin- und Rückspiel entschieden. 30 Spieltage sind zu bewältigen, wobei jedes Teams zwei spielfreie Termin hat. Im Jugendbereich trotzdem ein Monsterprogramm.



Ende August geht es los

Der erste Spieltag der neuen Saison ist für das letzte Wochenende im August (27./28.August) angesetzt. Der FCS beginnt mit einem Auswärtsspiel beim TSV Schott Mainz. Zum ersten Heimspiel im September ist dann der FC Homburg zum Saarderby zu Gast. Die weiteren saarländischen Duelle der Hinrunde finden am 5.Spieltag (Wiesbach), 11.Spieltag (JFG Schaumberg) und am 14.Spieltag (in Elversberg) statt. An den beiden Wochenspieltagen ist man spielfrei. Im Jahr 2022 sollen 15 Spieltage absolviert werden, wobei kaum Pausen im Terminkalender sind. Nur am 22./23.Oktober (Ferien) wird am Wochenende nicht gespielt. Mit dem 15.Spieltag am 3.Dezember (Heimspiel gegen Gonsenheim) geht man in die Winterpause. Nach der Winterpause geht es am 25.Februar 2023 weiter, am 18.April ist ein weiterer Spieltag unter der Woche angesetzt. Der letzte Spieltag ist für den 3.Juni (in Gonsenheim) vorgesehen, die Aufstiegsspiele zur Bundesliga sollen im Anschluss ausgetragen werden. Der Link zum Rahmenterminkalender und zum Spielplan.



Wieder auf den Kunstrasenplatz

Mit dem Abstieg aus der Bundesliga endet für die U19 auch die Zeit auf dem Rasenplatz im FC-Sportfeld. Dieser Part wird in der kommenden Saison von der U17 eingenommen werden. Während in der höchsten Nachwuchsspielklasse ein Naturrasenplatz als Hauptspielort vorgeschrieben ist, reicht in der Regionalliga auch ein Kunstrasenplatz. In früheren Regionalligazeiten hat man diese Möglichkeit angesichts der aktuell geringen Kapazitäten auch konsequent umgesetzt und die Heimspiele wurden auf Kunstrasen ausgetragen.



Saisonziel: Oben dabei sein?

Nach zwei Jahren in der U19-Bundesliga (wobei nur eine Spielzeit wirklich ausgespielt wurde) kehrt die U19 in der Saison 2022/23 in die zweitklassige Regionalliga Südwest zurück. Vom großen Außenseiter wechselt man dadurch wieder in die Rolle eines Favoriten, auch wenn man trotz der zwei starken Jahrgängen nicht der Top-Favorit sein wird. In diesem Sektor ist vor allem Mitabsteiger 1.FC Kaiserslautern zu nennen. Auch die SV Elversberg will wieder eine bessere Rolle einnehmen. In der Tabelle wäre ein möglichst enger Kampf mit dem FCK um die Tabellenspitze schon eine sehr gute Leistung der Mannschaft.



Meister geht in die Aufstiegsspiele

Auch in der Spielzeit 2022/23 steht in der Regionalliga Südwest der A-Junioren kein direkter Aufstiegsplatz zur Verfügung. Der Meister wird sich am Ende der Saison in Aufstiegsspielen mit dem Hessenmeister (stark besetzt mit Kickers Offenbach, Hessen Kassel, FSV Frankfurt, SV Wehen Wiesbaden) um den Aufstieg duellieren.



Im Saarlandpokal gesetzt

Seit der vergangenen Saison wird der Saarlandpokal im saarländischen Nachwuchsfußball in einem leicht veränderten Modus gespielt. In der Altersklasse der A-Junioren bedeutet dies ein Freilos für alle Bundes- und Regionalligisten. In der Saison 2022/23 sind dies vier Teams (FCS, FC Homburg, SV Elversberg, Hertha Wiesbach). Diese vier Teams stehen direkt im Viertelfinale, dazu kommen noch die vier Kreispokalsieger. Das Achtelfinale entfällt. Sollten wie letzte Saison mehr als acht Teams qualifiziert sein, so wird vor dem Viertelfinale noch ein Ausscheidungsspiel zwischen zwei Teams ausgespielt. Die letzten drei Pokalrunden werden normal komplett in der zweiten Jahreshälfte gespielt, einen Rahmenterminkalender gibt es jedoch noch nicht. Den letzten Pokalsieg holte der FCS in der Saison 2017/18 durch einen Sieg im Elfmeterschießen gegen den SV Elversberg. Vergangene Saison scheiterte man im Halbfinale in Elversberg (2:3 in der Verlängerung).

Kommentare