4.Test: Härtetest beim KSC

Der Saisonstart rückt mit großen Schritten näher, in etwas mehr als zwei Wochen beginnt die Saison 2022/23 für die Malstätter mit dem Heimspiel gegen den SC Verl. Nach drei Testspielen in den Beinen und den beiden Unentschieden gegen Hesperange und Pirmasens wartet am Wochenende ein richtiger Härtetest auf die Mannschaft von Uwe Koschinat. Es geht zum Karlsruher SC, für den Zweitligisten ist es die Generalprobe vor dem Ligastart. Anstoß beim KSC ist um 14:00 Uhr.



Test im Karlsruher NLZ

Das Testspiel findet im "Grenke Stadion" auf dem Trainingsgelände der Karlsruher statt. Die Spielstätte liegt in Sichtweite zum Wildparkstadion und hat eine maximale Kapazität von 2.500 Zuschauern. Karten können im Vorverkauf über den Onlineticketshop der Karlsruher (Print-At-Home) erworben werden. Die Eintrittspreise liegen bei fünf beziehungsweise drei Euro.



Livestream durch KSC 360

Ein Livestream zur Begegnung wird seitens des Vereinsportals "KSCdrei60" angeboten werden. Es handelt sich um ein Abonnement für fünf Euro im Monat, ein Probemonat ist möglich.



Zweitligist als Gegner

In den letzten Jahren hatte man regelmäßig einen Zweitligisten als Gegner in der Sommervorbereitung vor der Brust, einen Sieg gab es in den letzten Jahren nie. 2019 testete man im Winter und Sommer gegen Sandhausen (0:0/3:4), im Winter 2020 gegen Darmstadt (0:3) und im Sommer gegen Karlsruhe (2:2). Der KSC war auch 2021 der Prüfstein, man unterlag mit 0:1.



Drei Halbzeiten sind geplant

Seit einigen Jahren ist in der Vorbereitung die Verlängerung von Spielzeiten in die Mode gekommen, beim FCS gab es dies nur selten. Vor einigen Jahren hat man mal 120 Minuten gegen den SC Freiburg II getestet. Vergangene Spielzeit wollte man das Gleiche auch gegen den KSC tun, den Malstättern standen jedoch zu wenige Feldspieler am Spieltag zur Verfügung. Dieses Jahr soll es funktionieren, geplant ist eine Spiellänge von drei Halbzeiten über je 45 Minuten.



Generalprobe für den höherklassigen Club

Der Zweitligist startet bereits am Sonntag in einer Woche in die neue Saison und hat dann ein Auswärtsspiel beim SC Paderborn vor der Brust. Die Vorbereitung startete am 12.Juni, zu einem frühen Zeitpunkt gab es ein 2:2-Unentschieden gegen Wiesbaden sowie eine 0:4-Niederlage gegen 1860 München (auf dem Weg ins Trainingslager). Dort unterlag man gegen Ferencváros Budapest (Meister Ungarns) mit 1:4 und gegen Werder Bremen knapp mit 1:2. Der FCS ist am Samstag nun die Generalprobe vor dem ersten Saisonspiel, weitgehend ist die erste Elf zu erwarten. Sonntag absolviert man dann noch einen Familientag.



Der Testspielgegner: Karlsruher SC

Der Karlsruher SC, abgekürzt der KSC und in Langfassung als Karlsruher Sport-Club Mühlburg-Phönix e. V. bekannt ist der Vorzeigeverein der baden-württembergischen Stadt Karlsruhe und mit einer ansehnlichen Historie ausgestattet. Heutzutage ist der Profibereich inklusive A- und B-Jugend in die "Karlsruher Sport-Club Mühlburg-Phönix GmbH & Co. KGaA" ausgegliedert. Neben Fußball werden im Hauptverein auch noch Boxen und Leichtathletik angeboten. Der Verein bezieht seine Herkunft dabei heute auf den 1894 gegründeten Karlsruher FC Phönix. Dieser Verein war Teil der Gründungsversammlung des DFBs und wurden 1909 deutscher Meister, ab 1923 spielte der Club auf den Vorgängeranlagen des Wildparkstadions. Seit einer Fusion 1952 läuft man unter dem heutigen Namen auf. Man war Gründungsmitglied der Bundesliga und feierte im Laufe der Jahre viele Erfolge. In den vergangenen Jahren spielte man in der zweiten und dritten Liga. 2019/20 sicherte man sich im Saisonendspurt den Klassenerhalt in Liga 2, vor zwei Jahren wurde man nach einer starken Spielzeit Sechster und in der vergangenen Spielzeit reichte es für den zwölften Rang. Man hielt sich immer im Mittelfeld und hatte nach unten quasi keine Sorgen. Im Kader gab es im Sommer ordentlich Bewegung. Viele Spieler aus der zweiten Reihe hat man abgegeben, der Verlust von Torjäger Hoffmann (zu Bochum) schmerzt. 19 Treffer erzielte er letzte Saison, in allen drei Spielzeiten für den KSC traf er zweistellig. Dazu kommen feste Kaderspieler wie Marc Lorenz (21 Einsätze), Fabio Kaufmann (23 Einsätze), Rechtsverteidiger Ricardo van Rhijn (16 Einsätze) oder Benjamin Goller (in der Rückrunde Stammspieler auf der Außenbahn). In der Innenverteidigung kam mit Marcel Franke der Kapitän von Hannover 96, aus Aue wurde Florian Ballas verpflichtet. Der gebürtige Saarbrücker spielte in der Jugend sowie in der Rückrunde der Saison 2013/14 für den FCS. Offensiv kam Kelvin Arase von Rapid Wien und Paul Nebel (Leihe aus Mainz) für die Außenbahn hinzu, im Sturm sollen Simone Rapp (29/kommt aus Vaduz) und Mikkel Kaufmann (21/Leihgabe aus Kopenhagen) den Abgang von Hoffmann kompensieren. Das Saisonziel ist der Klassenerhalt




Reservierung der Dauerkarten endet

Am kommenden Sonntag endet die Reservierungsphase für die Dauerkartenbesitzer der Vorsaison. Nicht verlängerte Saisonkarten gehen ab Montag in den freien Verkauf. Bis dato hat der FCS schon über 2.400 Dauerkarten verkaufen können, rund 300 neue Dauerkarten wurden alleine auf den beiden Sitzplatztribünen verkauft. Die Marke der vergangenen Saison (2.928) sollte am Ende übertroffen werden. Der Link zum Ticketshop.




Die Lage beim FCS


Die Trainingswoche

Neben den Trainingseinheiten in dieser Woche standen zu Wochenbeginn auch die Aufnahmen für das Mannschaftsfoto im Ludwigspark auf dem Programm. Tim Paterok, Julian Bauer, Julius Biada, Tobias Schwede und Marvin Cuni konnten einen ersten Eindruck des Stadions gewinnen. Auf den Trainingsplätzen im FC-Sportfeld tauchte man erstmals am Mittwoch auf. Zuvor standen Regeneration und individuelle Trainingseinheiten auf dem Programm. Auch am Mittwoch wurde noch in zwei Gruppen auf dem Platz trainiert.



Trainingslager beginnt

Nachdem die Vorbereitung zu in das letzte Drittel geht, geht es für den FCS im Anschluss an den Test auch direkt in ein fünftätiges Trainingslager nach Lautenbach (Baden-Württemberg). Die Umgebung kennt man bereits, 2019 testete man dort gegen den SV Sandhausen (3:4) mit Trainer Uwe Koschinat. Lautenbach ist ein kleiner Ort, hat sich in Sachen Trainingslager für Fußballmannschaften jedoch einen exzellenten Ruf aufgebaut. Vor dem FCS waren so schon Eintracht Braunschweig und Waldhof Mannheim vor Ort. Auf den FCS folgen noch Mainz II und Racing Straßburg II. Direkt in Lautenbach stehen in Laufweite zum Hotel ein Rasenplatz sowie ein Kunstrasenplatz zur Verfügung, auch im benachbarten Oberkirch stehen noch mal drei Rasenplätze zur Verfügung. Im Rahmen des Trainingslagers soll auch der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft im Auge behalten und gefördert werden. Nach aktuellen Stand könnten alle Kaderspieler am Trainingslager teilnehmen. Das Ende in Lautenbach wird durch das Testspiel gegen den SV Oberachern (Mittwoch, 13.Juli) bestimmt, im Anschluss kehrt man ins Saarland zurück.



Kleiner Rückschlag für Grimaldi

Der Trainingsplatz im FC-Sportfeld war auch in dieser Woche stark besucht, einzig Adriano Grimaldi konnte bis Donnerstag nicht an den Trainingseinheiten teilnehmen. Der Angreifer ist nicht verletzt, plagt sich mit einer Magen-Darm-Infekt herum. Eine ärgerliche Nebengeschichte auf dem Weg zum Comeback. Nicht voll trainieren kann weiter Julius Biada. Der Neuzugang (Gesäßbeschwerden) fehlt nun seit fast zwei Wochen im Mannschaftstraining und absolviert lediglich individuelle Einheiten mit dem Ball. Auch Frederic Recktenwald ist nicht komplett fit, fehlte bereits im Test gegen Pirmasens. Aktuell arbeitet auch er im individuellen Bereich. Steven Zellner wurde einige Tage aus dem Mannschaftstraining genommen, beim Abwehrspieler soll kein Risiko eingegangen werden. Am Donnerstag kehrte "Zelle" in den Kreis der Mannschaft zurück und soll am Samstag auch eingesetzt werden. Dies gilt auch für Mike Frantz. Die frühe Auswechslung in Hesperange nach Kopfwunde und der kurzfristige Ausfall gegen Pirmasens (Magen-Darm) haben seine Vorbereitung gestört, die erhoffte Spielpraxis in den Testspielen konnte der Rückkehr in den Tests noch nicht sammeln.



Erstmalig spielt Batz

Zum ersten Mal in der Vorbereitung soll am Samstag auch Daniel Batz im Tor stehen und sich gegen den KSC sowie im letzten Test gegen Köln II die nötige Wettkampfpraxis vor dem Saisonstart holen. Bisher hatte der Stammtorwart an den Testspieltagen jeweils eine individuelle Trainingseinheit im Sportfeld absolviert. Angesichts der langen Spielzeit dürfte auch Tim Paterok wieder zum Einsatz kommen.



Wie werden die Spielzeiten aufgeteilt?

135 Minuten Spielzeit ergibt die Möglichkeit alle Spieler über einen langen Zeitraum auf dem Feld zu haben, gegen Pirmasens hatte man mit Einsätzen über eine Stunde bereits begonnen. Offen bleibt wie genau man sie verteilt. Werden es zwei Blöcke die jeweils rund 70 Minuten spielen sollen? Oder darf die Startelf länger spielen und in Richtung der 90 Minuten gehen? Nach dem bisherigen Stand könnten bis zu 22 Feldspieler zur Verfügung stehen. Auch stellt sich die Frage, wie sehr man an eine Startaufstellung gegen Verl kommt. Die Anzahl der starken Testspielgegner ist begrenzt und die Zeit muss genutzt werden. Eine mögliche Dreierkette mit Frantz, Thoelke und Zellner stand bis dato nur 20 Minuten gemeinsam auf dem Feld. Im zentralen Mittelfeld wurden die Duos Neudecker mit Gnaase oder Zeitz mit Kerber noch gar nicht gespielt, dazu sah man schon zwei Mal Kerber/Neudecker und Zeitz/Gnaase. In der Offensive konnten Günther-Schmidt und Jacob schon zwei Mal gemeinsam spielen, auch Rabihic war oft bei dem Duo dabei.



Übersicht über den möglichen Kader (4231)

TW: Batz, Paterok, Bauer

RV: Ernst, Breuer

IV: Zellner, Boeder, Thoelke, Uaferro, Frantz, Becker

LV: Krätschmer, Schwede

DM: Neudecker, Kerber, Gnaase, Zeitz, Groiß

RM: Rabihic, Scheu

OM: Jänicke

LM: Günther-Schmidt, Steinkötter

ST: Jacob, Cuni



Übersicht über den möglichen Kader (352)

TW: Batz, Paterok, Bauer

IV: Zellner, Boeder, Thoelke, Uaferro, Frantz, Becker

DM: Neudecker, Kerber, Gnaase, Zeitz, Groiß, Breuer

RM: Ernst, Scheu

OM: Jänicke, Rabihic

LM: Krätschmer, Schwede

ST: Jacob, Steinkötter, Cuni, Günther-Schmidt



Der Vorbereitungsplan im Überblick


DatumOrtHeim-AuswärtsErgebnis
Sonntag, 12.Juni um 16:00 UhrFC-SportfeldTrainingsauftakt
Samstag, 18.Juni um 15:00 UhrQuierschiedSpVgg Quierschied (SL)-FCS0:3 (0:2)
Samstag, 25.Juni um 16:00 UhrHesperingenFC Swift Hesper (1.Liga/Luxemburg)-FCS2:2 (1:1)
Samstag, 2.Juli um 18:30 UhrNeuweilerFCS-FK Pirmasens (OL RPS)1:1 (0:0)
Samstag, 9.Juli um 14:00 UhrKarlsruheKarlsruher SC (2.Liga)-FCS
Mittwoch, 13.Juli um 18:00 UhrOberachernSV Oberachern (OL BW)-FCS
Samstag, 16.Juli um 14:00 UhrFC-Sportfeld1.FC Saarbrücken-1.FC Köln II