Im Blickfeld: Audi-Sportpark

Der FC Ingolstadt trägt seine Heimspiele im Audi-Sportpark aus. Das Stadion wurde von 2009 bis 2010 gebaut und anschließend bereits im Juli 2010 eröffnet. Dadurch konnte der FCI ab der Saison 2010/11 im neuen Stadion spielen. Die Baukosten beliefen sich auf rund 20 Millionen Euro, von außen bietet das Stadion einen ansprechenden Eindruck. Es bietet insgesamt 15.200 Zuschauern einen Platz, wobei alle Bereiche im Stadion überdacht sind. Im Stadion stehen rund 6.000 Stehplätze zur Verfügung, sie sind gleichmäßig hinter den beiden Toren gelegen. Die restlichen Stadionbereiche bestehen aus 9.200 Sitzplätzen, darunter fallen alleine 1.350 Business-Sitze auf der Haupttribüne. Auch 18 Logen stehen zur Verfügung. Alle Plätze im Stadion sind überdacht. Ein guter Teil des Stadions ist in dieser Drittligasaison allerdings gesperrt, darunter alle Blöcke neben dem Gästeblock. In Richtung Gegentribüne gilt dies für die Eckblöcke J und K und in Richtung Haupttribüne für die komplette Hintertorseite (F und G) sowie die Eckblöcke C, D und E. Die aktive Fanszene der Ingolstädter hat ihren Standort in den Blöcken U/V, dem Stehplatzbereich in der Heimkurve.



Welche Regeln gelten?

Wie bei den bisherigen Spielen in dieser Saison gelten in Ingolstadt aktuell keine pandemiebeschränkten Einschränkungen.



Wie schaut es für Gästefans aus?

Der offizielle Gästeblock in Ingolstadt verfügt über eine Kapazität von 1.699 Plätzen. Der größte Teil - nämlich 1.150 Plätze - fasst der Stehbereich H. Anders als die meisten Gästeblöcke ist der Stehbereich in Ingolstadt hinter dem Tor und nicht in einer der Ecken gelegen. Als Bereich für Sitzplätze steht den Gästen der Block I an der linken Seite des Stehbereiches zur Verfügung. Der Eingang erfolgt unmittelbar hinter dem Gästeblock, die Bezahlung erfolgt per Bargeld. Abseits des Gästeblockes kann Zuschauern mit FCS-Kleidung der Eintritt verwehrt werden. Auf der Gegentribüne ist dies in der Regel jedoch nicht Fall. Der Auswärtsflyer der Fanbetreuung mit allen relevanten Informationen zum Stadionbesuch ist in den Tagen vor dem Spiel zu erwarten.



Schwierige Basis bei den Zuschauern

Die Unterstützung der Zuschauer ist Ingolstadt bisweilen überschaubar und hängt bedeutend vom gebotenen Eventcharakter ab. In der letzten Zweitligasaison lag der Schnitt (inkl. dreier Geisterspiele) bei 4.605 Zuschauern, kein anderer Zweitligist hatte einen geringeren Wert. Der Kern lag zwischen 3.500 und 4.000 Zuschauern, anhängig von der Attraktivität des Gegners und der Anzahl der Gästefans konnte der Besuch auf 8.000 oder 9.000 Zuschauer gesteigert werden. Das Maximum lag bei 9.400 Zuschauern gegen Kiel, gegen Schalke (7.600) und Hamburg (8.000) lag man ebenfalls weit über dem Schnitt. Potenzial für mehr ist auf jeden Fall vorhanden. In der Saison 2019/20 lag man in der 3.Liga bis zu den Geisterspielen bei einem Schnitt von fast 7.000 Besuchern. Der Kern lag zwischen 5.000 und 6.000 Besuchern. Im bisher einzigen Drittligaheimspiel der Saison kamen gegen Bayreuth dagegen lediglich 4.665 Zuschauer ins Stadion, darunter rund 450 Anhänger des Aufsteigers. In der Liga hatten nur sechs Teams (die beiden U23-Teams, Verl im Ausweichstadion, Aufsteiger Bayreuth sowie Wiesbaden und Köln) im ersten Heimspiel einen geringeren Besuch zu verzeichnen.



Der Stadionplan

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