FCS testet am Freitag gegen Hoffenheims U23

Die Niederlage im Halbfinale des Saarlandpokals hat der FCS mittlerweile hinter sich gelassen und nach einer kleinen Unterbrechung der Vorbereitung gilt die volle Konzentration auf die 3.Liga und dem Auftakt beim VfB Lübeck. Ursprünglich sollte am Dienstag der erste Test erfolgen, nun hat man - wie zuvor von uns berichtet - kurzfristig noch ein weiteres Testspiel fixiert. Bereits am morgigen Freitag geht es gegen die TSG Hoffenheim II. Das Spiel gegen den Regionalligisten findet ab 16:30 Uhr im FC-Sportfeld statt. Zuschauer sind zu diesem Spiel jedoch nicht zugelassen.


Hoffenheims Zweite spielt bekanntlich in der viertklassigen Regionalliga Südwest und ist dem FCS daher aus den letzten Jahren bestens bekannt. Schon seit der Einführung der Liga ist man am Start. Im Grunde im jeden Jahr gehen sie dabei als eine der spielstärksten Truppen ins Rennen und haben die Möglichkeit aus einem fast unerschöpflichen Pool an talentierten Nachwuchsfußballern und U-Nationalspieler zurückgreifen. Das Primärziel ist Spieler an die Bundesligamannschaft zu führen, der sportliche Erfolg in der Regionalliga schwankt. Teilweise liegt man nur knapp hinter den Aufstiegs-/Relegationsplätzen, bisweilen ist man aber auch im Mittelfeld zu finden. So auch in den letzten beiden Spielzeiten als man die Plätze 10 (2019) und 9 (2020) erreichte. Im Sommer gab es einen typischen Umbruch innerhalb einer U23-Mannschaft. Gleich elf Spieler haben die Mannschaft verlassen. Darunter befindet sich bisherige Stammkräfte wie Torhüter Stefan Drljaca, Innenverteidiger Moody Chana und sein routinierte Kollege Fennell. Eine gewichtige Rolle hatten auch Samuel Lengle (DM), Domenico Alberico (OM), Tim Linsbichler und Jan Ferdinand (beide ST). Außerdem gingen Luca Philipp (TW), Tim Hüttl (IV), Kennet Hanner-Lopez (ST) und Enes Tubluk (RM). Dafür gab es 16 Neuzugänge. Sechs Spieler (Daniel Klein/TW, Max Geschwill/LV, Amid Khan Agha/OM, Marco John/OM, Nathan Malonga/ST und Quincy Butler/ST) sind aus der U19 aufgerückt. Außerdem kamen Robin Balters (18/Schott Mainz/TW), Niklas Kölle (20/FSV Mainz II, LV), Fabian Rüth (18/Bayer Leverkusen U19/IV), Gautier Ott (18/AS Nancy U19/LA), Abdulkerim Cakar /19/Eintracht Frankfurt U19/LA) und Fisnik Asllani 17/Union Berline U19/ST) als externe Neuzugänge. Nach eine Ausleihe zum Team zurückkehrt sind Domen Grill (TW), Meris Skenderovic (ST) und Alfons Amade (RV). Trainer ist wie in den vergangenen Jahren auch Marco Wildersinn. Die TSG ist Mitte Juli in die Vorbereitung eingestiegen und steht kurz vor dem Ligastart. Nächsten Samstag startet man mit einem Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 II in die neue Saison, der Test gegen den FCS stellt die Generalprobe vor dem Start dar. Zuletzt gab es Testspiel gegen den FC Schweinfurt (0:2), den SC Freiburg II (0:1) oder den CfR Pforzheim (0:0).


Der FCS hatte im Anschluss an das verlorene Halbfinale gegen den FCS noch bis zum Wochenende weiter trainiert. Die Phase wurde mit einem internen Testspiel am Samstag morgen abgeschlossen. Anschließend gab es einen kleinen Break und die Mannschaft bekam vier freie Tage mit individuellen Trainingsplänen. Diese kurze Unterbrechung war schon zu Beginn der Vorbereitung vorgesehen. Seit Donnerstag ist die Mannschaft wieder zusammen. Drei Wochen hat man nun noch Zeit bis Lübeck und um auf den Punkt fit zu sein. Aus personeller Sicht sind keine sicheren Ausfälle bekannt. Ramon Castellucci war Ende der letzten Woche schon wieder im individuellen Torwarttraining aktiv und sollte mittlerweile auch wieder im Mannschaftstraining aktiv sein. Gleiches gilt für Timm Golley, er wurde im internen Test geschont und absolvierte eine individuelle Einheit. Teo Herr wird mutmaßlich bei anderen Vereinen unterwegs sein, seine Suche nach einem Leihverein brachte bisher nicht den entscheidenden Erfolg. Die beiden Nationalspieler Marin Sverko und Maurice Deville werden dem FCS noch zur Verfügung stehen bevor sie mutmaßlich am Sonntag zu ihren Nationalmannschaften aufbrechen sollten. Maximal 26 Spieler stehen Lukas Kwasniok zur Verfügung. Die beiden Testspiele gegen Hoffenheim und Luxemburg sollten nun den Sinn erfüllen allen Kaderspielern noch mal viel Spielpraxis zu verschaffen und die abschließenden beiden Tests können dann letzte Entscheidungen in Sachen mögliche Startaufstellung gegen Lübeck liefern. Ramon Castellucci hat seit dem ersten Test gegen Frankfurt verletzungsbedingt kein Spiel mehr bestritten und wird seine Minuten bekommen, schon gegen Hoffenheim könnte er von Beginn an spielen. In der Abwehr hat Steven Zellner zum letzten Mal gegen den KSC gespielt und war überhaupt erst 105 Spielminuten auf dem Platz in der Vorbereitung. In den verbleibenden Tests gilt es hier für Abhilfe zu schaffen. Ansonsten gab es in beiden Pokalspielen wenig Einsatzsatzen für Fanol Perdedaj (45 Minuten), Rasim Bulic (kein Einsatz), Sebastian Bösel (45 Minuten), Jonas Singer (45 Minuten), Mergim Fejzullahu (kein Einsatz) und Marius Köhl (45 Minuten). Minos Gouras wurde in beiden Spielen für etwa eine halbe Stunde eingewechselt. Neuzugang Sverko hat noch überhaupt nicht für den FCS gespielt. Vunguidica, Froese, Jänicke und Schorch kamen gegen Homburg überhaupt nicht zum Einsatz. Ein Plan von Kwasniok könnte nun sein die Mannschaft in zwei Gruppen zu teilen wie man es im Test gegen Frankfurt getan hatte. In der Folge könnten die Mannschafsteile in den beiden Test entweder jeweils über eine Halbzeit zum Einsatz kommen oder man lässt die Teams über 70, 80 oder gar 90 Minuten in einem Test ran. Unter Dirk Lottner war dieses Unterfangen ein fester Bestandteil jeder Vorbereitung und auch Kwasniok hatte im Winter ein ähnliches Szenario in der Endphase der Vorbereitung durchgeführt.

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