Verein für Verein: Wie viele Zuschauer derzeit erlaubt sind

Verein für Verein: Wie viele Zuschauer derzeit erlaubt sind

Kevin Jung und Julian Koch 02. September 2020 um 14:37 Uhr imago images / Dennis Hetzschold

Am übernächsten Wochenende steht die 1. Runde im DFB-Pokal an, eine Woche später startet auch die 3. Liga. Wie viele Fans jeweils in die Stadien dürfen, hängt von den regionalen Verfügungen ab. liga3-online.de gibt einen Überblick zum aktuellen Stand (Mittwoch, 2. September).


Gute Aussichten für Ost-Klubs


1. FC Kaiserslautern: Die Stadtverwaltung Kaiserslautern und die zuständige Gesundheitsbehörde befinden sich aktuell noch in Abstimmung und Prüfung, unter welchen Voraussetzungen Zuschauer im Fritz-Walter-Stadion zugelassen werden können, teilte die Stadt auf Anfrage mit. Für das Pokalspiel gegen Jahn Regensburg werden Zuschauer "aller Voraussicht nach aber noch nicht möglich" sein. In Rheinland-Pfalz sind bei Freiluft-Veranstaltungen derzeit bis zu 350 Personen erlaubt. Der FSV Mainz 05 hat für sein Pokalspiel gegen den TSV Havelse eine Ausnahmegenehmigung von der Stadt erhalten und darf vor 1.000 Zuschauern spielen.


1. FC Magdeburg: Für das Freundschaftsspiel gegen den VfL Wolfsburg am Samstag sind 2.500 Zuschauer zugelassen. Läuft alles nach Plan, könnten für das Pokalspiel gegen Darmstadt 98 bis zu 7.500 Fans erlaubt sein. Die Entscheidung darüber soll in der kommenden Woche fallen.


1. FC Saarbrücken: Sollte der FCS seine Heimspiele zunächst in Frankfurt (Hessen) austragen, wären maximal 250 Personen erlaubt. Im Saarland dürfte vor bis zu 900 Personen gespielt werden. Doch während der Ludwigspark zum Saisonstart wohl noch nicht bespielbar sein wird, ist das Hermann-Neuberger-Stadion in Völklingen, wo Saarbrücken zuletzt spielte, mit nur 6.800 Plätzen eigentlich zu klein für die 3. Liga.||


Dynamo Dresden: In Sachsen sind Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besucher seit Dienstag offiziell wieder erlaubt. Entsprechend stehen die Chancen gut, dass beim Pokalspiel und auch zum Saisonstart Fans ins Stadion dürfen. "Im Hintergrund haben wir unsere Hausaufgaben erledigt und entsprechende Konzepte erarbeitet, die eine Zuschauer-Rückkehr möglich machen sollten", sagte Geschäftsführer Michael Born am Montag.


Bayern München II: Sportveranstaltungen mit Zuschauern sind derzeit komplett untersagt. Für Veranstaltungen im Kunst- und Kulturbereich und Kinos sind 200 bis 400 Besucher erlaubt.


FC Ingolstadt: Die Stadt Ingolstadt wartet auf Signale der Landesregierung, wie es auf Anfrage hieß.


Viktoria Köln: Die Corona-Verordnung in Nordrhein-Westfalen erlaubt derzeit 300 Zuschauer. Veranstaltungen mit mehr als 500 Gästen müssen ihr Hygienekonzept auch um eine Regelung für An- und Abreise ergänzen. Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Gästen müssen seit dem 28. August von den Kommunen mit dem Land Abgestimmt werden. Zunächst plant die Viktoria aber mit 300 Fans. Die Tickets sollen unter den rund 1.000 Dauerkarten-Inhabern verlost werden. "Auch (…) wir haben bereits Konzepte entwickelt, um mehr Zuschauer im Sportpark Höhenberg begrüßen zu können", sagt Geschäftsführer Axel Freisewinkel und hofft, "dass bei uns im Stadion ebenso viele Zuschauer erlaubt werden, wie es bei anderen Drittligisten aus anderen Bundesländern der Fall ist."


FSV Zwickau: Der FSV plant, zum ersten Saisonspiel gegen Unterhaching bis zu 5.200 Fans zu begrüßen. Die Chancen stehen gut, RB Leipzig etwa hat in Sachsen bereits grünes Licht erhalten. Für die Zukunft hat der Verein eine dreistufige Corona-Ampel entwickelt.

Hallescher FC: Nach aktuellem Stand geht der HFC davon aus, "dass wir mit 4.000 bis 4.500 Zuschauern die Hygieneregeln sicherstellen können", sagte Präsident Jens Rauschenbach zuletzt im Interview mit der "Mitteldeutschen Zeitung". Beim Testspiel gegen Braunschweig am 12. September sollen 3.200 Fans dabei sein dürfen, das Gesundheitsamt der Stadt hat das entsprechende Hygienekonzept bereits genehmigt. Nun steht noch die Zustimmung des Landes aus.


Hansa Rostock: Für das Pokalspiel gegen Stuttgart und den Liga-Auftakt gegen Duisburg darf Hansa auf jeweils 5.000 Fans hoffen. Aus der Politik gab es bereits positive Signale, die endgültige Entscheidung soll am Dienstag fallen.


Stadt Duisburg derzeit noch gegen Fan-Rückkeh


KFC Uerdingen: Der KFC trägt seine Heimspiele in Düsseldorf aus, entsprechend wird das dortige Infektionsgeschehen entscheidend sein.


MSV Duisburg: Für das Pokalspiel gegen den BVB hofft der Verein auf 8.000 Zuschauer. Die Stadt sieht zum derzeitigen Stand der Entwicklung rund um die Corona-Pandemie von einer Erlaubnis für den Spielbetrieb mit Zuschauern jedoch ab. "Zum jetzigen Zeitpunkt, in dem wir dem Virus noch immer mit größter Vorsicht begegnen sollten, kann die Stadt Duisburg deshalb einen Spielbetrieb mit Zuschauern nicht ermöglichen", teilte die Stadt gegenüber "Radio Duisburg" mit. Die Lage soll allerdings neu beurteilt werden, sobald es neue Vorgaben gibt.


SC Verl: Momentan dürfte der Aufsteiger vor 300 Zuschauern spielen – möglicherweise auch im eigenen Stadion, statt in Paderborn. Veranstaltungen mit mehr als 500 Gästen müssen ihr Hygienekonzept auch um eine Regelung für An- und Abreise ergänzen. Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Gästen müssen seit dem 28. August von den Kommunen mit dem Land abgestimmt werden.


SpVgg Unterhaching: 200 bis 400 Zuschauern wäre derzeit möglich, es soll aber eine einheitliche Regelung für Bayern geben.


SV Meppen: In Niedersachsen sind momentan 1.000 Zuschauer möglich. Weitere Lockerungen sollen frühestens am 1. Oktober in Kraft treten, wie am Dienstag im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt wurde. Ursprünglich war der 1. September für weitere Lockerungen angepeilt gewesen.


SV Waldhof Mannheim: In Baden-Württemberg sind bis einschließlich 31. Oktober Veranstaltungen mit maximal 500 Besuchern erlaubt.


SV Wehen Wiesbaden: Momentan sind in Hessen bei Veranstaltungen maximal 250 Personen zugelassen. Größere Besucherzahlen müssen genehmigt werden.

TSV 1860 München: Derzeit sind Sportveranstaltungen mit Zuschauern komplett untersagt. Am Mittwoch hat die Landesregierung die bestehende Infektionsschutzverordnung bis zum 18. September verlängert. Der FC Bayern hofft derweil auf 24.000 Zuschauer zum Saisonstart. Laut der "Bild" soll das Gesundheitsamt bereits ein positives Feedback gegeben haben.


Türkgücü München: Sportveranstaltungen mit Zuschauern sind derzeit komplett untersagt. Für Veranstaltungen im Kunst- und Kulturbereich und Kinos sind 200 bis 400 Besucher erlaubt.


VfB Lübeck: Veranstaltungen mit einer Teilnehmerzahl von über 500 Personen sind derzeit untersagt. Beim Testspiel gegen den Heider SV waren zuletzt 462 Fans im Stadion.


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