Saarbrücken kritisiert FCK-Transfers

von: DANIEL FISCHERveröffentlicht am07.09.2020 - 16:30 Uhr


Sie haben eigentlich keine Kohle, hauen aber richtig Geld raus.


Drittligist Kaiserslautern kauft kräftig ein, unter anderem sind Tim Rieder (Augsburg), Marvin Pourie (Braunschweig), Nicolas Sessa (Aue) und Adam Hlousek (Pilsen) neu im Lauterer Trikot. Die Konkurrenz reibt sich verwundert die Augen.


Denn: Lautern befindet sich in der Insolvenz.

1860-Trainer Michael Köllner (50) hatte bereits im Zuge des Kampfs um Augsburgs Rieder Richtung Pfalz geätzt: "Früher hast du neun Punkte Abzug gekriegt und eine fette Geldstrafe. Ich habe immer gelernt: Wenn man kein Geld hat, kriegt man auch keins."

Und auch beim FCS schaut man fassungslos Richtung Betzenberg. Sportdirektor Jürgen Luginger (52): "Da muss man sich schon fragen, wie das funktioniert. Etwas unverständlich ist das schon."


Wo hat der FCK nur die Kohle her?

Den Klub drücken zwar rund 20 Mio. Euro Schulden, allerdings haben regionale Investoren (u.a. Theiss) 8,3 Mio. Euro frisches Geld in den Klub geschossen. Und das wird jetzt ausgegeben.


Und: Lautern streicht auch Spieler von der Gehaltsliste, ließ Offensivmann Manfred Starke (29) nach Zwickau ziehen.


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