Die mögliche Aufstellung von Hansa Rostock unter der Lupe

Torhüter Markus Kolke (30) gehört zur Achse der Rostocker und geht in seine zweite Spielzeit als Stammkeeper in Rostock. Ernsthafte Konkurrenz besitzt der Keeper nicht. Anders als in der letzten Saison setzte Hansa in den beiden Pflichtspielen zuletzt auf ein 4-2-3-1-System und nicht mehr auf eine Dreierkette. Insgesamt ist Hansa eine Truppe mit durchgängig erfahrenen und routinierten Spielern und einem breiten Kader. Die meisten Spieler haben ihre Qualität in der 3.Liga schon unter Beweis gestellt oder waren höherklassig aktiv. Dazu haben sie einen gefestigten Stamm aus der letzten Saison und nur das zentrale Mittelfeld ist wirklich neu besetzt.


In beiden Spielen agierten Julian Riedel und Damian Roßbach als Innenverteidiger. Riedel ist seit 2017 in Rostock gesetzt und mit seinen 29 Jahren ein sehr erfahrener Spieler. Dies gilt auch für Roßbach, er ist im Sommer vom KSC gekommen und war dort Außenverteidiger. Der letztjährige Stammspieler Sven Sonnenberg ist die Alternative bei Erweiterung auf eine Dreierkette oder bei einem personellen Wechsel. In dieser Saison kam er jedoch noch nicht zum Einsatz. Verletzungsbedingt fehlte bisher Max Reinthaler. Neuzugang Roßbach ist durch seine Vergangenheit auch eine Option für die linke Abwehrseite, hier ist Lukas Scherff der Stammspieler. Scherff ist eigentlich Flügelspieler, nun auch auch bei der Viererkette als Außenverteidiger gesetzt. Nico Neidhart ist eine weitere Option, er hat letzte Saison in der Viererkette links verteidigt. In den letzten beiden Spielen kam er jedoch als Rechtsverteidiger zum Einsatz, sein Konkurrent dort ist Nils Butzen (Stammspieler der letzten Saison).


Im zentralen Mittelfeld haben sich die Hanseaten vor der Saison quasi komplett neu aufgestellt. Die offensivste Position ging in den ersten beiden Spielen an Baxter Bahn. Der Neuzugang aus Halle soll ein Leistungsträger sein und das Spiel im Mittelfeld ordnen. Beide Aspekte konnte er in den ersten beiden Saisonspielen erfüllen. Außerdem soll er die Schwäche bei eigenen Standards aus der Vorsaison beseitigen, gegen Duisburg war seine Ecke gleich der Ausgangspunkt zum Ausgleich. Sein Konkurrent ist Korbinian Vollmann. Defensiver eingestellt ist mit Jan Löhmannsröben ein weiterer Neuzugang, er hat beide Begegnungen als Sechser gespielt. Er kann seine defensiven Aufgaben erfüllen während er gleichzeitig auch Offensiv eine Gefahr darstellt. Im Pokal gegen Stuttgart war Nils Butzen sein Partner, gegen Duisburg begann mit Björn Rother der Neuzugang aus Magdeburg. Oliver Daedlow sammelte Spielpraxis in der zweiten Mannschaft.


Auf den Flügeln hat man eine große Auswahl. Auf dem rechten Flügel stand in beiden Spielen Manuel Pulido (der Neuzugang kam mit großen Erwartungen) in der Startelf, gegen Duisburg musste er schon zur Pause raus. Butzen kam für ihn, Neidhart ging nach links und Scherff konnte ins linke Mittelfeld. Das gleiche Thema gilt auf dem linken Flügel für Litka, er wurde in der Halbzeit durch Vollmann (der dann im rechten Mittelfeld spielte) ersetzt. Die Wechsel haben gewirkt, gut möglich das man auch am Samstag anders beginnen wird. Grundsätzlich sind alle Spieler erfahrene Akteure mit Qualität. Dazu hat man noch die jüngeren Neuzugänge Luca Schulz und Aaron Herzog als Optionen in der Hinterhand. Bald wird auch Routinier Nik Omladic wieder eine Option sein, möglicherweise steht er schon am Samstag im Kader.


Im Angriff steht mit John Verhoek ein bekannter Stürmer im Kader. Er hat viele Jahre in der 2.Liga gespielt, ist mittlerweile 31 Jahre alt und kann die Rolle als Stoßstürmer einnehmen. Gegen Duisburg musste er nach einer halben Stunde vom Feld, sein Einsatz am Samstag ist ungewiss. Sein "Ersatz" ist nicht schlechter. Pascal Breier teilte sich schon letzte Saison die Spielzeit mit Verhoek, ist ein torgefährlicher Spieler und landete zuletzt bei 15 Saisontoren. Auch gegen Duisburg erzielte er gleich einen Doppelpack. Dahinter hat man noch Engelhardt als Alternative.



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