EX-HANSA-PROFI JÄNICKE

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von: ADRIAN WITTWERv eröffentlicht am22.09.2020 - 19:00 Uhr


Auf dieses Spiel hat er über drei Jahre gewartet: Tobias Jänicke (31) darf doch noch einmal gegen seinen Ex-Klub Rostock spielen.


Das Hansa-Urgestein (von 2003 bis 2012 und 2015 bis 2017) wechselte nach seiner Ausmusterung zum ewig ambitionierten Viertligisten Saarbrücken, schaffte erst im dritten Anlauf den Aufstieg.

Am Samstag (14 Uhr) geht es gegen Hansa!


Mit dem kleinen Jänicke (1,76 Meter) als „Kopfballungeheuer“ – beim Ligaauftakt in Lübeck (1:1) köpfte er seinen eigenen Lupfer kurz vor der Linie rein. „So was passiert ja nicht so oft bei mir, da kann ich für diese Saison also einen Haken hinter machen“, lacht er. „Obwohl, damals in der Aufstiegssaison 2010 hab ich zwei gemacht.“


Ein Wiedersehen mit Rostockern gibt es nur noch mit dem Funktions-Team (Physio Frank Scheller, Zeugwart Andy Thiem, Busfahrer Maurice Ruhnau). Vom Team, das er im Frühjahr 2017 verließ, ist nicht einer übrig. „Lukas Scherff kenne ich noch aus der ganz frühen Zeit und Markus Kolke aus Wiesbaden. Das war's.“


Was er der Truppe von Jens Härtel zutraut? „Die Kogge hat Rückenwind, das wird ein Brocken. Und sie haben ja gefühlt seit Jahren immer wieder Aufstiegseuphorie.“


Trotzdem glaubt der Mecklenburger an einen FCS-Sieg. „Für uns wird das auch etwas Besonderes, es ist auch mein erstes Mal im Ludwigspark, seit ich hier bin.“ Die Dauer-Baustelle wird für 900 Fans geöffnet.

Jänicke träumt: „Ein 2:0-Heimsieg – das wäre ein Ausrufezeichen gegen einen Aufstiegskandidaten.“



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