Die mögliche Aufstellung des Halleschen FC unter der Lupe

Wie schon zum Ende der letzten Saison hin ist Halle in der Regel in einem 4-2-3-1-System unterwegs, durch die aktuelle Besetzung auf den vier offensiven Positionen kann man es auch in Richtung zwei Stürmer interpretieren. Im Tor hat man drei gute Alternativen. Kurz vor Saisonbeginn entschied sich der Trainer für den letztjährigen Stammtorwart Kai Eisele vor den beiden Müllers. Der 25-Jährige ist seit 2018 Stammspieler beim HFC und ein guter Rückhalt.


In der Innenverteidigung hat man bisher beide Male mit dem gleichen Duo begonnen. Einmal hatte hier Jannes Vollert seinen Stammplatz sicher. Der 22-Jährige war schon letzte Saison Stammspieler und hat diesen Status offenbar behalten. Sein neuer Partner ist wenig überraschend Neuzugang Sören Reddemann. Er soll den Abgang von Mai ersetzen und hat das in den ersten beiden Spielen auch gut erledigt. Er ist etabliert in der 3.Liga. Die erste Alternative ist Lukas Boeder, er spielt momentan jedoch als rechter Verteidiger. Auch er ist ein starker Neuzugang und war zuvor in Duisburg Stammspieler. Er hat beide Spiele über 90 Minuten auf der Abwehrseite gespielt, die Alternative ist mit Fabian Menig ein weiterer Neuzugang. Der gesetzte Spieler auf der linken Abwehrseite ist Niklas Landgraf. Er ist seit dem Winter 2017 die Stammkraft beim HFC Und hat sich längst etabliert. Als Back-Up hat man Janek Sternberg dahinter. Er nahm die Rolle auch schon im letzten Halbjahr ein.


Im zentralen Mittelfeld hat man mit Marcel Titsch Rivero einen neuen Kopf der Mannschaft. Er war der Königstranfers im Sommer und bringt viel Qualität mit nach Halle. Mit 30 Jahren und über 130 Zweitligaspielen ist er auch ein richtig erfahrener Mann. Er kann ein Spiel lenken und aufbauen. Sein Partner ist Jonas Nietfeld. Der Kapitän war in der Vorsaison häufig noch etwas Offensiver unterwegs (und längst nicht immer Stammspieler), unter Schnorrenberg ist er nun gesetzt. Es ist ein starkes zentrales Mittelfeld. Antonios Papadopoulos ist dafür etwas der Verlierer. Der 20-Jährige hatte sich in der Vorsaison ordentlich etabliert, liebäugelte im Sommer auch mit einem Wechsel und kam in dieser Saison zu einer Einwechslung am ersten Spieltag. Er ist die erste Alternative, auch da der erfahrenere Anthony Syhre verletzungsbedingt fehlte.


Über den rechten Flügel soll eigentlich Urgestein Toni Lindenhahn kommen. Er spielt seit 2003 (!) durchgängig in Halle, hat die Jugend durchlaufen und gehört seit 2009 zum Kader der ersten Mannschaft. Eine Identifikationsfigur und ein guter Fußballer. Zuletzt gegen Ingolstadt fehlte er verletzungsbedingt, eine im Training erlittene Zerrung verhinderte seinen Einsatz. Ob er am Samstag wieder dabei sein kann, ist noch nicht bekannt. Gegen Ingolstadt wurde er von Dennis Mast vertreten, er war schon in der letzten Saison ein Back-Up für diese Position. Auf der linken Außenbahn hat normal Neuzugang Julian Derstroff die besten Karten. Er fehlte zuletzt gegen Ingolstadt mit einer Knöchelverletzung. Wie bei Lindenhahn auch hofft man beim HFC am Sonntag wieder auf die Spieler zurückgreifen zu können. Auf links begann dafür gegen Ingolstadt Julian Guttau. Der 20-Jährige hat sich schon in der Vorsaison im Team etabliert und bestritt viele Einsätze. Selim Gündüz fehlt für die Außenbahnen verletzungsbedingt.


Im Sturmzentrum ist Terrence Boyd die Konstante. Der 29-Jährige hat jüngst einen Vertrag verlängert und ist ein richtiger Sturmtank. Letzte Saison hatte er 25 Scorerpunkte (14 Saisontore) und er gehört zu den stärksten Angreifern in der Liga. Neben respektive hinter ihm hat sich der im September aus Kiel verpflichtete Michael Eberwein durchgesetzt. Er kann um Boyd als Stoßstürmer spielen und sie ergänzen sich bisher sehr gut. Eberwein ist auch die Alternative für vorne drin sofern Boyd mal nicht zur Verfügung steht. Hinter dem Stoßstürmer können auch Lindenhahn oder der junge Dehl spielen.



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