Mögliche Aufstellung des MSV Duisburg

Info des MSV Duisburg:

Die Covid19-Inzidenz-Werte für unsere Stadt liegen seit Tagen deutlich über dem zulässigen Grenzwert. Zwar ist letztlich der Wert am Spieltag entscheidend, allerdings tendiert die Wahrscheinlichkeit einer für eine Zuschauerzulassung notwendigen deutlichen Besserung des Wertes bis zum Wochenende gegen Null.



Torsten Lieberknecht. Trainer des MSV Duisburg Zur Aufstellung.



Wer fehlt?


Ahmet Engin (Muskelfaserriss), Joshua Bitter (Oberschenkelverletzung) und Cem Sabanci (Kreuzbandriss) und Moritz Stoppelkamp fehlen. Dazu kommen die zwei Spieler, die positiv auf das Corona-Virus getestet worden sind, allerdings weiß man nicht welche Spieler das sind.


Der MSV ist nicht gut in die Runde gestartet. Man hat mit Daschner und Ben Ball zwei gute und wichtige Spieler verloren und die Ausfälle von Engin und Stoppelkamp wiegen schwer. Dazu hat Lieberknecht die Formation geändert samt der Spielidee. Man wechselte von 4-2-3-1 auf 4-1-4-1 und versucht eine neu Spielidee zu etablieren. Statt dem Umschaltspiel und den Tugenden mit denen man den MSV gemeinhin verbindet, Zweikämpfe suchen, malochen will man hin zu Ballbesitz Fußball. Das ist auch in den bisherigen Spielen des MSV zu sehen, in Lübeck hat das auch schon besser geklappt auch wenn das reine Ergebnis das nicht aufweist. Man erspielte dort 5-6 klare Torchancen, die nicht durch Einzelleistungen sondern durch das System entstanden, durchaus gute Ansätze.


Im Tor wird Leo Weinkauf spielen, ein solider gute Torhüter für die 3. Liga der beim Gegentor von Lübeck ein bisschen alt aussah Stichwort Bahnschranke. Lieberknecht monierte nach dem Spiel gegen Zwickau seine Spieleröffnung die für die neue Spielidee ein wichtiger Punkt ist. Die AV sind rechts Maximilian Sauer ein erfahrener Mann der aus der 2. Liga von Fürth gekommen ist, er ist gesetzt. Links ist wie in der Vorsaison Arne Sicker gesetzt. Den Außenverteidiger kommt in dem neuen System eine wichtige Bedeutung zu, sie kleben nicht an der Außenlinie sondern sind ziemlich variabel auf eher halblinks und halbrechts und je nach Spielsituation besetzen sie offensive Halbräume oder sind auch mal auf den Positionen der 8er zu finden. Sehr variabel und flexibel.


In der Innenverteidigung dürften auch keine Wechsel angesagt sein. Das Duo Schmidt (Erfahrung) und Fleckstein (junger Mann) war nicht so schlecht obwohl Fleckstein mit seinem Fehler den Lübecker Treffer eingeleitet hat war er ansonsten stabil.Auf der 6 wird Jansen spielen. Durch das Verhalten der Außenverteidiger spielt er den alleinigen Sechser. als guter Fußballer und strategischen Denken macht er das grundsätzlich gut, produzierte aber auch eine Abspielfehler in Lübeck was die Abwehr hier und da ins Wanken brachte. Ban Balla kann er allerdings nicht ersetzen, da ging massiv Qualität verloren!


Im offensiven Mittelfeld werden es zentral wohl wieder Connor Krempicki und der aus Rostock Mirnes Pepic in den man hohe Erwartungen setzte vorallem was die Kreativität betrifft, was bisher allerdings noch nicht so sehr gelang. Auf Links spielt Leroy Mickels ein richtiger guter Mann der langsam aber sicher wieder die Form findet und eine echte Waffe im 1 gegen 1 ist. Scepanik könnte, müsste, sollte das Pendant auf der anderen Seite sein. Wobei es die statischen Positionen wie hier beschrieben nicht gibt, sie Rochieren, wechseln, ständige Spielverlagerungen usw. so sehr, dass man zumindest manchmal zur Frage kommen kann, ist das noch System oder Rochieren wegen des Rochieren wegens, es bringt Unruhe bisweilen aber nicht nur beim Gegner;)


Im Sturm spielt Vincent Vermeij, 196 cm große, Kompakt und eine Hausnummer für die 3 Liga. Haut auch mal aus unmöglichen Positionen die Pille auf den Kasten, ist körperlich Robust und auch im Kopfballspiel nicht von schlechten Eltern. Lässt sich wenn vorne zu wenig kommt auch gerne mal zurückfallen.


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