Die mögliche Aufstellung von Unterhaching unter der Lupe

Unterhaching ist unter Arie van Lent in einem klassischen 4-2-3-1-System unterwegs. Obwohl man sich als Ausbildungsverein tituliert setzt man nicht ausschließlich auf Talente, sondern hat auch eine ganze Reihe an erfahrenen Spielern in der Mannschaft und dieses Gerüst wird durch das ein oder andere Talent ergänzt.


Die klare Nummer 1 in Unterhaching in Mantl. Der 20-Jährige gilt als großes Talent und hat sich in der Vorbereitung der letzten Saison als Nummer 1 durchgesetzt. Sein Back-Up ist wie in der Vorsaison Steve Kroll. Die Viererkette ist ähnlich klar besetzt wie das Tor. Auf der rechten Abwehrseite hat man in Markus Schwabl einen sehr erfahrenen Mann. Der 30-Jährige ist (mit zwei Ausflügen) ein Hachinger Urgestein und ist mittlerweile seit 2018 gesetzt. Aktuell ist er auch der Kapitän der Mannschaft. Sein Back-Up ist der letzten Saison war der 18-Jährige Jannis Turtschan, diese Saison saß auch Christoph Ehlich (21) zwei Mal auf der Bank. Auf der linken Abwehrseite ist Max Dombrowka gesetzt. Er wurde von Bayern München ausgebildet und ist mittlerweile seit 2015 in Unterhaching aktiv. Auch er ist mit 28 Jahren ein erfahrener Mann und hat bisher jede Spielminute absolviert. In all der Zeit war er Stammkraft. Sein Back-Up ist Jannik Bandowski. In der Innenverteidigung fehlt Unterhaching mit Josef Welzmüller der eigentliche Kapitän und mit Marc Endres ein weiterer erfahrener Mann verletzungsbedingt. Beide Akteure waren aber schon letzte Saison fast komplett außer Gefecht und sind vom Kader ersetzt. Der neue Abwehrchef (als Ersatz für Winkler) ist so Robert Müller. Der 33-Jährige hat die letzten drei Spiele über 90 Minuten gespielt und bringt viel Erfahrung und ein sehr gutes Stellungsspiel mit. Noch keine Minute in dieser Saison verpasst hat Christoph Greger. Der 23-Jährige ist schon in seiner vierten Saison als Stammspieler. Dahinter hat man Paul Grauschopf als Back-Up, er hat am ersten Spieltag in der Innenverteidigung gespielt und auch Felix Göttlicher (18) ist noch da und stand gegen Meppen zum ersten Mal im Kader.


Im defensiven Mittelfeld gehört der erfahrene Dominik Stahl zu den Langzeitverletzten, gesetzt ist dafür Alexander Fuchs. Der 23-Jährige kam im Winter aus Nürnberg und hat sich seither als feste Stütze etabliert. Auch in dieser Saison hat er noch keine Minute verpasst. Sein Partner ist normal Niclas Stierlin. Der 20-Jährige ist längst noch nicht am Ende seiner Entwicklung, aber hat sich zum Ende der letzten Saison hin als Stammspieler etabliert und diese Saison in den ersten drei Spielen immer gespielt. Zuletzt fehlte er gegen Meppen angeschlagen, bis Sonntag dürfte er aber wohl wieder zur Verfügung stehen. Zumindest befindet er sich wieder im Training. Ersetzt wurde er gegen Meppen von Grauschopf. Auf dem rechten Flügel ist Moritz Heinrich die bisherige Stammkraft. Er stand in allen vier Spielen in der Startelf, auch letzte Saison war er schon ein Stammspieler. Er hat einen ordentlich Zug zum Tor und ist ein torgefährlicher Mittelfeldspieler. Neben Nicklas Anspach sind die Spieler vom linken Flügel seine Konkurrenz. Dort hat sich zuletzt Luca Marseiler festgespielt. Der 23-Jährige hat viel Tempo in seinen Aktionen. Felix Müller und Jannik Bandowski sind die Optionen. Sascha Bigalke (30) war über Jahre eine feste Stütze im Hachinger Mittelfeld, ist aber wie Jim-Patrick Müller aussortiert, beide dürfen nicht einmal mit der Mannschaft trainieren. Heinrich und Marseiler können auch problemlos die Seiten tauschen.


Die Rolle hinter den Spitzen nimmt so Lucas Hufnagel ein, der 23-Jährige hat noch keine Minute in der Saison verpasst und knüpft damit nahtlos an seine Stellung im Vorjahr an. Ein guter Fußballer mit viel Übersicht. Er kann seine Kollegen in Szene setzen wenn man ihm den Raum gibt und er lässt sich gerne auch weiter ins Mittelfeld fallen oder geht mit in die Spitze. Im Angriff fehlte bisher Top-Torjäger Stephan Hain verletzungsbedingt, für die SpVgg ist dies jedoch keine neue Situation. Schon letzte Saison musste man längere Zeit auf den Angreifer verzichten (nur elf Starteinsätze). Letzte Saison nahm in der Regel Felix Schröter den Platz im Sturm ein. Der 24-Jährige erzielte auch immerhin acht Saisontore. In dieser Saison spielte er nur am ersten Spieltag, in den letzten drei Spielen saß er jeweils ohne Einsatz auf der Bank. Für ihn bekann Neuzugang Patrick Hasenhüttl im Sturm. Er ist ein hochgewachsener Angreifer und hat zuletzt gegen Meppen seinen ersten Saisontreffer erzielt. Domininik Stroh-Engel ist mittlerweile 34 Jahre alt, aber immer noch als Joker gefragt. Er wurde in allen vier Spielen eingewechselt und bleibt unter anderem bei Flanken und Standards eine Gefahr mit seiner Körpergröße. Dazu ist er natürlich extrem erfahren. Noch keine Rolle spielt Neuzugang Richter, er stand noch nicht im Kader.



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