Die mögliche Aufstellung von 1860 München unter der Lupe

Die Löwen spielen in dieser Saison bisher in einem 4-1-4-1-System und agieren hier ähnlich wie der FCS. Man hat viele junge Spieler im Kader und die Breite im Kader ist mutmaßlich nicht so stark wie in Dresden oder Ingolstadt beziehungsweise muss die Mannschaft das in der Saison erst mal beweisen. Der Stamm der Mannschaft ist aber durchweg besetzt mit starken und routinierten Spielern. Da man aktuell Probleme auf der linken Abwehrseite hat könnte eine Systemumstellung in Richtung Dreierkette eine ernsthafte Überlegung für das Spiel am Mittwoch sein.


In Sachen Personal vertraut man in München bisher auf einen klaren Stamm. Dies beginnt im Tor mit Marco Hiller. Das 23-Jährige Eigengewächs ist seit 2018 der Stammtorwart und mittlerweile absolut gesetzt, in den letzten beiden Spielzeiten war das zu Saisonbeginn nicht der Fall gewesen. Sein Back-Up ist Tom Kretzschmar. Auch die Viererkette hat in dieser Saison noch keine Veränderung erlebt. Auf der rechten Abwehrseite ist der ehemalige FCS-Spieler Marius Willsch gesetzt. Er ist mittlerweile 29 Jahre alt, spielt schon seit letzter Saison in der defensiveren Rolle und hat trotzdem gegen Lübeck einen Treffer erzielt und immer noch viel Drang zur Offensive. Auf der linken Abwehrseite ist normal mit Philipp Steinhart (28) ebenfalls ein etablierter Spieler gesetzt. Er wurde in der eigenen Jugend ausgebildet und ist seit 2017 zurück bei 1860. Er war durchgängig Stammspieler und wie Willsch hat er einen großen Drang in die Offensive. Gegen Rostock sah er jedoch Gelb-Rot und fehlt nun gesperrt. Sein Back-Up Leon Klassen ist fraglich, soll aber wohl rechtzeitig fit geworden sein. Dann wird er auch von Beginn an spielen. Möglicherweise spielt man ansonsten mit Greilinger als Linksverteidiger (hat er gegen Rostock in der Schlussphase auch getan und bei einer Dreierkette dürfte er auch gute Karten haben) oder gibt Maxim Gresler eine Chance. Der 17-Jährige stand gegen Rostock zum ersten Mal im Kader. In der Innenverteidigung hat sich Neuzugang Stephan Salger auf Anhieb festgespielt und nimmt seine Rolle als neuer Abwehrchef ein. Er bringt viel Erfahrung aus höherklassigen Ligen mit. Der 30-Jährige hat noch keine Spielminute verpasst und geht dabei Hand in Hand mit Quirin Moll. Auch der 29-Jährige stand immer auf dem Platz. Er war letzte Saison - auch verletzungsbedingt - noch meist außen vor und soll nun mit seiner spielerischen Stärke das Aufbauspiel einleiten. Eine Option in der Innenverteidigung ist Semi Belkahia (21), zuletzt für den verletzten Niklas Lang (18) auf der Bank. Im Ernstfall (also Dreierkette) dürfte man aber eher auf Dennis Erdmann zurückgreifen. Erdmann war beispielsweise in der letzten Saison eine Stammkraft in der Innenverteidigung und ist auch in einer Viererkette die erste Option, sofern man vielleicht doch Salger nach Links Außen zieht. Das wäre die erwartete Variante, wenn Daniel Wein fit ist (und auch er soll den Löwen zur Verfügung stehen).


Wein ist neben Erdmann die Option für das defensive Mittelfeld. Beide Akteure sind erfahren, haben mit ihren 29 und 30 Jahren die nötige Routine und können einen starken Abräume vor der Abwehr spielen. Bisher hatte dabei Wein meist die Nase vor Erdmann, gegen Rostock musste er jedoch angeschlagen vom Feld und könnte am Mittwoch ausfallen. Die beiden offensiveren Positionen im zentralen Mittelfeld gehören dann den hoffnungsvollen und unbekümmerten Talenten. Absoluter gesetzt ist Dennis Dressel. Der 21-Jährige war schon letzte Saison eine Stammkraft bei den Löwen und stand auch in dieser Saison in allen Spielen in der Startelf. Er gehört mit 21 Jahren zum Mannschaftsrat. Sein Partner in den letzten Wochen ist Erik Tallig. Der 20-Jährige kam im Sommer aus Chemnitz und hat sich bisher absolut festgespielt. Die Alternative ist - wie zu Saisonbeginn der deutlich erfahrenere Stefan Lex. Der 30-Jährige hat die ersten beiden Spiele auf dieser Position gespielt. Mittlerweile ist Lex jedoch auf den linken Flügel gewechselt, zu Saisonbeginn vertraute man noch auf Fabian Greilinger (20). Lex hat schon in der Bundesliga gespielt und ist auch über die Außenbahn ein torgefährlicher Mann. Auf der rechten Seite hat Tallig die Saison begonnen, mittlerweile hat sich hier jedoch Rückkehrer Richard Neudecker festgespielt. Er komplettiert das spielstarke Mittelfeld der Löwen und die Spieler können untereinander auch oftmals die Positionen tauschen.


Im Angriff führt natürlich kein Weg an Sascha Mölders vorbei. Er wollte ursprünglich im Sommer seine Karriere beenden, die Löwen konnten den 35-Jährigen aber noch mal für ein Jahr überzeugen und trotz seines Alters ist er immer noch ein fantastischer Stürmer und gehört zu den besten Angreifern der Liga. Dazu ist er auch der Kapitän der Mannschaft. Seine Rolle könnte Neuzugang Martin Pusic (32) - bisher nur Joker - oder Johann Djayo einnehmen. Der 19-Jährige kam bisher zu zwei Kurzeinsätzen.



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Kommentare 1

  • Hm. Ich hatte auf ein Zwicken des Rückens vom ollen Mölders spekuliert, raus kam die Grippe von Zellner:( Aber eigentlich geht es ja um so Typen auch wenn man die dann lieber in seinen Reihen haben möchte. Ich bin sicher, unsere Mannen werden dagegen halten.