Wie spielt Verl am Wochende?

Die Nummer 1 in Verl ist Robin Brüseke. Der 27-Jährige ist ein Eigengewächs und kam 2012 aus der eigenen Jugend hoch. Seit 2016 ist er mittlerweile die erste Wahl im Tor. Auch der im Sommer aus Paderborn verpflichtete Till Brinkmann konnte diesen Status nicht übernehmen und Brüseke hat bisher alle Spiele bestritten.


Als rechter Verteidiger hat sich in der bisherigen Saison Neuzugang Steffen Lang durchgesetzt. Lang hat schon das ein oder andere Jahr in der 3.Liga hinter sich und hat erst ein Spiel verpasst. In diesem Spiel wurde er von Patrick Choroba (aktuell verletzt) vertreten. Er war im Vorjahr Stammspieler in Verl und war auch schon Stammspieler in der 3.Liga. Schmik (30) spielt bisher überhaupt keine Rolle. In der Innenverteidigung ist Daniel Mikic wieder eine feste Größe. Der 28-Jährige hat in dieser Saison noch keine Minute verpasst. Er spielt seit 2013 in Verl und hat sich über die Jahre festgesetzt. Letzte Saison war er dagegen in der Rolle des Back-Ups. Doch Frederic Laach als letztjähriger Stammspieler fehlt Verl durch einen Kreuzbandriss. Auch der ebenfalls etablierte Yannick Langesberg (26) fehlt momentan verletzungsbedingt. Wenn beide Akteure zurück könnte wird Mikic sich umso mehr beweisen müssen. Als zweiter Innenverteidiger war oft Kapitän Julian Stöckner erste Wahl. Der 31-Jährige ist seit 2014 in Verl. In vier von sechs Spielen stand er in der Startelf, einmal fehlte er verletzungsbedingt. Über 90 Minuten hat er erst ein Mal gespielt. Als Option ist noch Neuzugang Lasse Jürgensen dahinter und er hat auch am Dienstag gegen Magdeburg gespielt. Dazu kommt noch Siemann. Auf der linken Abwehrseite ist Lars Ritzka der Stammspieler. Der 22-Jährige kam 2019 aus Hannover und hat sich gleich festgespielt. Sowohl letzte Saison als auch in der bisherigen Saison hat er keine Minute verpasst. Als Back-Up hat man Sascha Korb im Sommer geholt.


Im defensiven Mittelfeld ist Mehmet Kurt gesetzt und ein ganz wichtiger Mann für den SCV. Er kam letzte Saison nach Verl und hat sich auf Anhieb in der Mannschaft festgesetzt. Er ist sowohl Abräumer vor der Abwehr als auch ein Spieler mit Impulsen in die Offensive. Noch hat er keine Minuten Der junge Barne Pernot ist neben Korb sein Back-Up. Seine beiden Partner im zentralen Mittelfeld sind im Sommer neu verpflichtet worden, da die beiden Stammspieler der letzten Saison zu anderen Vereinen gewechselt sind. Einmal wurde Julian Schwermann von Borussia Dortmund verpflichtet. Der 21-Jährige hat in dieser Saison immer von Beginn an gespielt. Auch Philipp Sander (22) kam im Sommer auf Leihbasis aus Kiel und stand bisher immer in der ersten Elf. Er hat bisher nur wenige Minuten verpasst (eine Auswechslung). Mit Kurt als 24-Jährigem Leader ist es ein sehr junges, aber spielstarkes und dynamisches zentrales Mittelfeld. Auch auf der Acht war Pernot zuletzt die erste Alternative.


Die rechte Außenbahn ist die Heimat von Aygün Yildirim. Er ist seit letzter Saison Stammspieler in Verl, kam da aber noch vorzugsweise über die linke Seite. Er ist womöglich der wichtigste Offensivspiel für Verl und ein absoluter Aktivposten. Dynamik, Technik, Zug zum Tor. All das bringt er mit und steht auch jetzt schon wieder bei drei Saisontoren. Gegen Magdeburg kam er mehr über die linke Seite. Da Nico Hecker aktuell verletzt ist fehlt auf den Außenbahnen eine wichtige Option. So kämpften bis Dienstag Neuzugang Rabihic und Schikowski um den Platz auf der anderen Seite. In vier von fünf Fällen hatte Rabihic die Nase vorne. Er ist eine gute Ergänzung zu Yildirim und beide Flügel sind gefährlich. Auch er zieht gerne in die Mitte und ist ein torgefährlicher Spieler. Schikowski (letztes Jahr eine Stammkraft) ist vielleicht sogar die etwas offensivere Variante. Gegen Magdeburg begann jedoch Berkan Taz auf dem linken Flügel, er kam im Sommer von Union Berlin. Justin Eilers darf man nicht vergessen. Er kam zuletzt zu seinen ersten Minuten und ist als Einwechselspieler mit seiner Erfahrung und Qualität noch mal ein Faustpfand. Unter der Woche stand er wie Schikowski nicht im Kader (erkrankt).


Im Sturmzentrum vertraut man voll und ganz auf die Qualität von Zlatko Janjic. Der Bosnier ist zwar mittlerweile 34 Jahre alt, aber trotzdem noch ein starker Angreifer und mit viel Erfahrung in der zweiten und 3.Liga gesegnet. Er ist der drittbeste Torschütze der Drittligageschichte. Letzte Saison bildete er mit Yildirim ein tolles Gespann, erzielte 15 Saisontore und hat auch in der 3.Liga schon wieder vierfach getroffen und noch keine Sekunde verpasst. Matthias Haeder (31) als gelernter Stürmer stand noch nicht im Kader. Man würde wohl eher auf Schikowski (auch letzte Saison schon Phasenweise im Sturm aufgeboten) setzen und auch Justin Eilers soll in die Rolle als Back-Up rutschen.



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