SC Verl

An die (teils sehr attraktiven) Gegner in der 3.Liga muss man sich erst mal wieder gewöhnen. Um die lange Sommerpause zu überbrücken gibt es in den kommenden Wochen einen kurzen Blick auf die Gegner in der 3.Liga, vor Saisonbeginn soll dann noch mal jeweils die sportliche Sicht der Teilnehmer beleuchtet werden. Im mittlerweile schon fünften Teil der Serie geht es heute um den SC Verl und damit den letzten Aufsteiger in die 3.Liga.




Stenogramm



  • Offizieller Name: Sportclub Verl von 1924 e. V
  • Unternehmensform: Nicht vorhanden
  • Gründung: 6.September 1924
  • Vereinsfarben: schwarz-weiß
  • Mitglieder: ca. 1.100
  • Ort: Verl
  • Bundesland: Nordrhein-Westfalen
  • Einwohner: ca. 25.000
  • Entfernung: 414 KM
  • Stadion: Sportclub Arena (5.153)
  • Ausweichstadion: Benteler-Arena, Paderborn (15.000)
  • ZS-Schnitt 19/20: 1.026 (Regionalliga West)
  • ZS-Schnitt 18/19: 903 (Regionalliga West)
  • Bilanz: 9/1/2
  • Letzte Duelle: Saison 2009/10 (Regionalliga West)
  • Platzierung 2019/20: 2.Platz (Regionalliga West)
  • Platzierung 2018/19: 7.Platz (Regionalliga West)
  • Größter Erfolg: DFB-Pokal-Achtelfinale 2020
  • Ewige Tabelle 3L: Keine Platzierung

Beschreibung

Der Sportclub Verl wurde 1924 gegründet und hat mit dem Aufstieg in die 3.Liga einen der größten Erfolge in der Vereinsgeschichte geschafft. Im Kreis der Traditionsclubs und etablierten Drittligisten ist man ein Exot. Der Club hat sich seit 1970 immer zwischen der vierten und der dritten Liga platziert, in einer eingleisigen 3.Liga war man dagegen noch nie Vertreten und spielte seit 2008 auch durchgängig in der Regionalliga West und war dort eigentlich immer im Mittelfeld platziert. Der Durchbruch gelang erst in der Saison 2019/20. Man ließ in der abgebrochenen Saison ambitionierte Mannschaften wie Essen, Oberhausen oder Aachen hinter sich und profitierte gleichzeitig vom Verzicht des Meisters Rödinghausen sowie dem Wegfall der Relegation. Zum Zeitpunkt des Abbruchs lag man zwei Zähler vor Rot-Weiss Essen und hatte zugleich noch zwei Nachholspiele zu bestreiten. Hätte Verl sogar alle vier Nachholspiele im Vergleich mit Rödinghausen gewonnen, wäre man sogar Tabellenführer gewesen. Eine andere Entscheidung konnte der Verband, trotz stetigem Versuch der Konkurrenz, kaum treffen. In den beiden Aufstiegsspielen gegen Lok Leipzig hatte man das bessere Ende auf seiner Seite und stieg nach zwei Unentschieden aufgrund der Auswärtstorregel in die 3.Liga auf.


Die Heimspielstätte der Verler ist die Sportclub Arena. Es handelt sich um ein kleines, überdachtes Stadion mit einer Kapazität von 5.153 Zuschauern. Drittligatauglich ist diese Anlage bei weitem nicht und so benötigt Verl in der 3.Liga eine andere Spielstätte. Im Juni gab der Club bekannt bei Aufstieg seine Heimspiele in der Benteler-Arena in Paderborn auszutragen. Zwischen den beiden Spielorten liegen rund 30 Kilometer. Dieser Umzug geschieht einzig aufgrund der Anforderungen an eine Spielstätte in der 3.Liga. In der Regionalliga West lag der Schnitt im Normalfall bei etwa 800 oder 900 Zuschauern. In der abgebrochenen Saison hatte man einen Schnitt von rund 1.100 Besuchern.


Vom Umfeld her ist es ein kleiner Verein und man verfügt über eine stabile finanzielle Ausgangslage. In der Regionalliga soll der Etat für den Verein bei zwei Millionen Euro betragen haben, in der 3.Liga wird er nun steigen. Wie hoch der Etat sein soll ist noch nicht bekannt, man wird aber wohl auch in diesem Bereich als Außenseiter ins Rennen gehen.


Der FCS hat bis dato 12 Spiele gegen den SC Verl absolviert. Zuletzt trafen sich die beiden Mannschaften in der Saison 2009/10 in der Regionalliga West. Der FCS konnte beide Spiele gewinnen. Allgemein ist die Bilanz mit neun Siegen bei zwei Niederlagen sehr positiv.




Danke an goalgetter13 für den Bericht

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