1. FC Saarbrücken: Was wurde aus den Abgängen 2020?

Der 1. FC Saarbrücken mischt mit seinem Aufstiegs-Team die Liga auf. Zuletzt gelang ein 2:0-Sieg gegen Viktoria Köln, mit Niklas Shipnoski stand dabei nur ein Neuzugang in der Startelf. Überhaupt verstärkte sich der FCS nur punktuell, während dementsprechend auf Seite der Abgänge wenige Spieler stehen. Wir schauen uns an, wie es den ehemaligen Saarbrückern ergeht:


Fabian Eisele:

Vom 1. FC Saabrücken ging es für den Angreifer zunächst zum TSV Steinbach, wo er als „sehr wichtiger Baustein“ bezeichnet wurde. Nach nur drei Kurzeinsätzen folgte jedoch die einvernehmliche Trennung. Wenige Tage später heuerte Eisele beim FC Carl Zeiss Jena an. Dort läuft es gut für ihn: Ein Tor und drei Vorlagen in den ersten vier Spielen sind ein ordentlicher Arbeitsnachweis. Durch zwei Niederlagen in Folge musste Eisele mit dem FCC in der Regionalliga Nordost allerdings zuletzt wieder abreißen lassen.


Nino Miotke:

In der Rückrunde der Saison 2018/19 noch vermehrt eingesetzt, spielte Miotke in der vergangenen Spielzeit nahezu keine Rolle und schloss sich im Sommer Rot-Weiss Koblenz an. Beim Regionalliga-Aufsteiger, der einst für seine erstklassige Leichtathletik-Abteilung bekannt war, hat Miotke einen Stammplatz inne und kämpft um den Klassenerhalt.


Gillian Jurcher:

Beim SV Waldhof Mannheim zählt Jurcher zum mit durchschnittlich 2,11 Toren pro Spiel besten Sturm der Liga. Zwar muss er sich in der Angriffs-Hierarchie hinter Dominik Martinovic, Joseph Boyamba und Co. einreihen, erfüllte allerdings bisher die Erwartungen, eine schnelle Alternative mit Zug zum Tor zu sein. Als Joker bewies er das bei seinem Treffer zum 4:2 (Endstand: 5:2) gegen den den 1. FC Magdeburg.


Stephan Andrist:

Für den gebürtigen Schweizer ging es zurück in seine Heimat. Beim FC Chiasso läuft Andrist in der zweiten Liga auf und führte die Mannschaft aus dem Kanton Tessin zeitweise als Kapitän aufs Feld. Die letzte Konsequenz lässt er bei null Torbeteiligungen noch vermissen. Zuletzt musste er das erste Mal auf der Bank des Tabellenletzten Platz nehmen.


Cedric Euschen:

Nach Leihende ging es zurück zum SV Wehen Wiesbaden und von dort direkt weiter zu Fortuna Düsseldorf II. In der Regionalliga West wollte Euschen an seine früher starken Leistungen für den 1. FC Nürnberg II in der Regionalliga Bayern anknüpfen, braucht aber noch Eingewöhnungszeit. Er pendelt zwischen Startelf und Bank und hat bisher ein Tor sowie eine Vorlage auf der Haben-Seite.


Tim Wagner:

Das Eigengewächs stand im Herren-Bereich nicht für den FCS auf dem Platz, wechselte im Sommer stattdessen zum SV Röchling in die Oberliga Rheinland-Pfalz. Dort muss er den beiden Torwart-Routiniers Benjamin Sorg und Sebastian Buhl allerdings den Vortritt lassen. Wagner saß bislang nur auf der Bank.


Patrik Herbrand:

Der Torhüter konnte sich ebenfalls nicht beim 1. FC Saarbrücken durchsetzen, war zeitweise verliehen und nahm im Sommer Abschied – aktuell ist er noch ohne neuen Verein.


Quelle: Liga-drei.de

Kommentare 3

  • Jurcher, immer für einen ( sportlichen ) " Verlust " gut!

    Eijo 1
  • Hätte gerne noch Nino Miotke behalten , auch wegen seinem Opa.

    Wir haben uns bei einem Trainingslager kennengelernt und später immer wieder mal bei Auswärtsspielen getroffen.

  • Kein sportlicher Verlust dabei. Alles richtig gemacht.