Im Blick: MDCC-Arena in Magdeburg

Seit dem Ende des Jahres 2006 spielt der 1.FC Magdeburg seine Heimspiele in der MDCC-Arena aus und ist nach einem Sponsor benannt. Als ursprünglicher Name wurde der Begriff Stadion Magdeburg verwendet. Das Stadion wurde in nicht mal zwei Jahren und mit einem Budget von rund 31 Millionen Euro umgesetzt. Bis 2004 war das Ernst-Grube-Stadion mit einem Fassungsvermögen von rund 26.000 Zuschauern die Heimspielstätte der Magdeburger gewesen.


Die heutige Arena in Magdeburg ist beim Fußball mit einem Fassungsvermögen von 30.098 Zuschauern ausgestattet, allerdings sind de Fakto maximal 28.000 Plätze nutzbar. Die Hintertortribüne war lange Zeit eine Sitzplatztribüne, dient jedoch als Stehbereich. Statikprobleme tauchten auf, mittlerweile wurde dieser Bereich zu Stehplätzen umgebaut. Es ist Heimat von Block U, der aktiven Fanszene des FCM. Auf der gegenüberliegenden Südtribüne ist auch Block 14 noch ein Stehbereich, es handelt sich um den Gästeblock und er ist in der Südostkurve unterbracht. Das restliche Stadion ist mit Sitzplätzen ausgestattet. Dies gilt sowohl für die weitere Südtribüne (inklusive dem Sitzplatzblock für Gäste), für die Osttribüne (Gegentribüne) und die Haupttribüne auf der Westseite. Dort sind auch VIP-, Presse- und Businessbereich untergebracht.


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Normal gehört das Magdeburger Stadion zu den stimmungsgewaltigsten Plätzen in der Liga. Es ist ein Verein mit großer Vergangenheit und einer treuen Fangemeinde. Obwohl man viele Jahre ab vom Profifußball war (und teilweise in der Oberliga im Schnitt bei unter 2.000 Besuchern war) hat man das große Potenzial behalten. In der Meistersaison der Regionalliga kamen 2014/15 im Schnitt über 8.500 Zuschauer ins Stadion, der Aufstieg in die 3.Liga hat gleich einen Zuwachs von rund 10.000 Besuchern gebracht. In der 2.Liga lag der Schnitt gar über 20.000. Vergangene Saison lag der Schnitt vor den Geisterspielen bei 16.853 Zuschauern (Platz 3 in der Liga). In dieser Saison durfte man in immerhin vier Heimspielen eigene Zuschauer im Stadion genießen, auch dieser große Club hatte jedoch Schwierigkeiten die zulässige Anzahl ins Stadion zu bekommen. Gegen Halle waren 5.200 Zuschauer vor Ort, 4.400 Besucher kamen gegen Viktoria Köln, das Heimspiel gegen Türkgücü München verfolgten 5.100 Besucher und das letzte Heimspiel mit Zuschauern gegen Wiesbaden konnte einen Besuch von 3.600 Zuschauern vorweisen. In anderen Spielzeiten hätte man am Mittwoch unter Flutlicht mit einer großen und sehr stimmungsvollen Kulisse und Atmosphäre rechnen dürfen.