Im Blick: Die Hänsch-Arena in Meppen

Der SV Meppen trägt seine Heimspiele traditionell in der Hänsch-Arena aus. Der Name der Anlage wechselte dabei seit der Eröffnung im Jahre 1924 ("Meppener Sportplatz") öfter. Von 1927 bis 1992 war das Stadion - in Anlehnung an den ehemaligen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg - unter Hindenburgstadion bekannt. Bis 2005 hieß es dann Emslandstadion. Seither hat der Name drei Mal durch neue Sponsoren gewechselt und seit 2014 ist es die Hänsch-Arena. Eigentümer der Anlage ist die Stadt Meppen. Die letzten größeren Arbeiten fanden im Jahr 2017 nach dem Aufstieg der Meppener in die 3.Liga statt. Neben einer neuen Rasenheizung und einer Modernisierung der Flutlichtanlage musste auch eine Blocktrennung realisiert und Sitzschalen angebracht werden. Insgesamt rund vier Millionen Euro wurden investiert. Das Stadion fasst heute eine Kapazität von 13.696 Plätzen. Es ist ein reines Fußballstadion. Im Zentrum der Anlage steht die Haupttribüne. Sie wurde 1992 errichtet und wird als "neue Tribüne" bezeichnet. 3.064 Sitzplätze stehen hier zur Verfügung. Dazu kommen im unteren Bereich der Tribüne noch 1.241 Stehplätze. Die Sitzplätze sind überdacht. Auf der gegenüberliegenden Seite hat man die "alte Tribüne". Sie bietet noch mal 1.554 Zuschauern einen überdachten Sitzplatz. Außerdem sind noch zwei Stehbereiche für insgesamt 1.436 Zuschauer integriert. Auf der Südseite des Stadions ist der Heimbereich der Meppener. Der Stehplatztribüne hinter dem Tor (ohne Überdachung) ist für 2.726 Zuschauer ausgelegt. Gegenüber ein ähnliches Bild: Eine Stehtribüne ist auch im Norden errichtet. Ein Sektor (+ ein Bereich für Sitzplätze) steht hier den Gästefans zur Verfügung. 1.757 Stehplätze und 475 Sitzplätze stehen für Gäste zur Verfügung. Im zweiten Teil der Tribüne warten noch mal rund 2.000 Stehplätze für Heimzuschauer.


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Der Aufstieg in die 3.Liga hat 2017 auch ein Meppen einen kleinen Zuschauerboom ausgelöst. In der Regionalliga lag man in den letzten Jahren immer unter 2.000 Zuschauer, nur in der Meistersaison ging es auf 2.641 Zuschauer hoch. In der ersten Drittligasaison begrüßte man dann im Schnitt 6.889 Zuschauer im eigenen Stadion und landete auf Platz 6 der Zuschauertabelle. Weniger als 4.400 Zuschauer kamen nie. In der folgenden Saison rutschte man im Zuschauerranking auf den neunten Platz ab, steigerte seinen Schnitt jedoch auf 7.638 Zuschauer und lag beispielsweise vor Energie Cottbus. Bis zu den Geisterspielen in der letzten Saison war man wieder auf dem neunten Platz und hatte den Schnitt mit 7.720 Zuschauern noch mal leicht ausbauen können. In dieser Saison durften zu vier Heimspielen Zuschauer kommen. Drei Mal waren 500 Zuschauer erlaubt, gegen den SC Verl durften 2.500 Besucher vor Ort sein.




Quelle Stadionplan