Mergim Fejzullahu verlässt FCS

Die erste personelle Entscheidung im Winter ist gefallen. Mergim Fejzullahu und der FCS lösten den bis Sommer gültigen Vertrag einvernehmlich auf. Fejzullahu kam im Sommer 2019 von Eintracht Braunschweig zum FCS und seine Verpflichtung war mit vielen Hoffnungen verbunden. Fejzullahu hatte zwar ein schwieriges Jahr in Braunschweig hinter sich, zuvor gehörte er bei Alemannia Aachen jedoch zu den Top-Spielern der Regionalliga West. In Saarbrücken kam Fejzullahu jedoch nie wirklich an.


Der Schweizer wirkte von Beginn an wie ein Fremdkörper und kam in der Regionalliga nur zu sechs Einsätzen. Nach zwei Startelfeinsätzen (samt einem Tor gegen Koblenz) verlor er mehr und mehr den Anschluss und wurde mit der Zeit fast überhaupt nicht mehr berücksichtigt. Dies änderte sich auch nach dem Trainerwechsel zu Lukas Kwasniok nicht mehr. Fejzullahu spielte im kompletten Jahr 2020 keine Rolle und stand überhaupt nur einmal im Kader der ersten Mannschaft. Transfers im Sommer scheiterten, so war Fejzullahu auch weiterhin Teil der Mannschaft ohne eine Perspektive in der 1.Mannschaft. Im Herbst spielte er einige Spiele in der zweiten Mannschaft. Vor wenigen Tagen war er - wenig überraschend - einer der Akteure die aus dem Mannschaftskader gestrichen worden.


Die Vertragsauflösung ist folgerichtig. Der Verein hätte ihn schon im Sommer sehr gerne abgegeben, einen Abnehmer fand man jedoch nicht. Der Spieler hatte überhaupt keine Perspektive und hätte zusätzlich nun bis zum Sommer nicht mal mehr ein Mannschaftstraining bestreiten können. Die Trennung ist die beste Lösung für beide Seiten. Durch die Vertragsauflösung kann Fejzullahu sich nun vollständig auf die Suche nach einem neuen Arbeitgeber machen und bei einem anderen Verein wieder sportlich in die richtige Bahn zu kommen. Der FCS wird ein Sorgenkind los und wird Geld sparen. Allerdings wird die Abfindung des sicher ordentlich dotierten Vertrages eine beträchtliche Höhe einnehmen.


Wir wünschen Mergim Fejzullahu an dieser Stelle alles gute für seine Zukunft.

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