FCS erkämpft sich drei Punkte in Magdeburg

Luca Kerber und Boné Uaferro mussten Mario Müller und Timm Golley weichen. Ansonsten schickte Lukas Kwasniok die gleiche Elf aufs Feld, die auch schon gegen den SV Meppen begonnen hatte. Das Spiel begann traumhaft: Jayson Breitenbach lief in der 4. Minute mit dem Ball am Fuß in den Strafraum der Magdeburger und fiel hin. Eine Berührung durch seinen “Begleiter” Bell Bell war nicht ersichtlich. Trotzdem zeigte der schwache Schiedsrichter Günsch selbstbewusst auf den Elfmeterpunkt. Die Chance zum 0:1 nutzte Sebastian Jacob eiskalt: Er wartete kurz bis Behrens nach links segelte und schob souverän ein.


Magdeburg musste sich kurz von dem Schock erholen, hatte aber bereits nach 10 Minuten die Möglichkeit zum Ausgleich: Barylla fälschte einen Schuss von Jacobsen ab, der dann krachend an die Latte prallte. In der Folge gelang beiden Mannschaften wenig. Magdeburg agierte etwas offensiver als der FCS, doch die wenigen Chancen, die sich den Hausherren boten, wurden kläglich versiebt. In der 40. Minute hätten sie einen Elfmeter erhalten müssen als Jänicke im Strafraum eine Flanke an den Oberarm bekommt. Doch Schiedsrichter Günsch hatte das Handspiel nicht bemerkt. Den berechtigten Strafstoß erhielten die Magdeburger vier Minuten später: Breitenbach brachte Obermair im Sechzehner ungeschickt zu Fall. Sané verwandelte zum 1:1.


Nach der Pause hatten die Saarländer zunächst mehr vom Spiel. Um die 55. Minute erzwangen sie einige Eckbälle, die dann auch für Gefahr sorgten. Einen davon nutzte Sebastian Jacob zu einem aufgesetzten Kopfball – unhaltbar für Behrens im Tor der Heimmannschaft. Magdeburg mühte sich nun erneut den Ausgleich zu erzielen, doch die Gäste stellten sich konsequent hinten rein, hätten durch einen weiteren Kopfball von Jacob in der 70. Minute den Sack zumachen können. Doch am Ende blieb es beim 1:2. Vor allem deshalb, weil die Magdeburger im letzten Drittel keinerlei Gefahr für das Tor von Batz entwickeln konnten.



Fazit: Nach der Begegnung sprach es Lukas Kwasniok selbst deutlich aus: Es war das spielerisch bisher “dünnste” Match der Saarbrücker in dieser Liga. Geärgert über die Punkte hat er sich aber nicht – und die vielen Fans an den Fernsehgeräten sicherlich ebenfalls nicht. Da kann man auch einmal über das ein oder andere hinweg sehen. Mit nun 29 Punkten rangiert das Kwasniok-Team auf dem 5. Tabellenplatz und besitzt am letzten Spieltag der Hinrunde die Chance, gegen Zwickau die Schwächephase der letzten Wochen endgültig vergessen zu machen.


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