1.FC Kaiserslautern

Stenogram


Offizieller Name:1. Fußball-Club Kaiserslautern e. V. (1. FCK)
Unternehmensform:1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KGaA
seit 2018
Gründung:2.Juli 1900
Vereinsfarben:Rot-Weiß
Mitglieder:ca. 17.500
Ort:Kaiserslautern
Bundesland:Rheinland-Pfalz
Einwohner:ca. 100.000
Entfernung:71 KM
Stadion:Fritz-Walter-Stadion

Kapazität:49.850
ZS-Schnitt 2019/20:19.269

ZS-Schnitt 2018/19:21.192

Bilanz:19/12/29
Letzte Duelle:Saison 1992/93 (Bundesliga)

Platzierung 2019/20:10.Platz

Platzierung 2018/19:9.Platz
Größter Erfolg:Deutscher Meister
4x
Ewige Tabelle 3L:42.Platz



Beschreibung

Der 1.FCK ist einer der traditionsreichsten Vereine in der 3.Liga. Alleine vier Mal wurde man Deutscher Meister, dazu kommen vier Vizemeistertitel und zwei Pokalsiege. Der Club hat über 23.000 Mitglieder, die Vereinsfarben sind rot und weiß. Gegründet wurde der Verein im Jahre 1900. Die besten Zeiten liegen aber schon seit einigen Jahren hinter dem Club und wie so viele Traditionsclubs kämpft man mit den Erfolgen von einst, steht im Schatten der Vergangenheit und hat Probleme mit der Erwartungshaltung im Umfeld.


Über Jahrzehnte kannte man beim FCK nichts als die höchste Spielklasse und man gehörte immer wieder zu den besten Mannschaften des Landes. So auch in der Zeit vor Gründung der Bundesliga mit den Waltern-Brüdern. 2005 stieg man zum zweiten Mal in die 2.Liga ab und konnte nicht wie 1996 sofort zurückkehren. Man brauchte vier Jahre und war zwischendrin schon fast in die 3.Liga abgestiegen. Nach dem Aufstieg folgten noch zwei Jahre Bundesliga ehe man sich 2012 vorerst verabschiedete. Nach drei vergeblichen Anläufen des Wiederaufstieges rutschte man ins Mittelfeld der 2.Liga ab und stieg 2018 schließlich in die 3.Liga ab. Den "Betriebsunfall" sofort zu korrigieren gelang nicht. In der Saison 2018/19 reichte es lediglich zu Platz 9 und die Mannschaft hatte früh nichts mehr mit dem Aufstieg zu tun. Die letzte Saison verlief nicht besser. Statt Aufstiegskampf hieß die Realität eher Abstiegskampf. Nach der Corona konnte man zumindest diesen Worst-Case vermeiden und setzte sich schnell ins Mittelfeld ab. Am Ende reichte es zu Platz 10.


Die Heimspielstätte der Roten Teufel ist das Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern. Es verfügt über eine Kapazität von 49.850 Zuschauern und ist das größte Heimstadion (Uerdingen spielt in Düsseldorf, dort gehen noch mehr Zuschauer rein) in der 3.Liga. Der FCK ist ein großer Traditionsclubs und hat stets viele Anhänger im Rücken. In der ersten Drittligasaison kamen über 21.100 Zuschauer zu den Heimspielen des Vereins. Kein anderer Club in der 3.Liga konnte mehr Zuschauer zu den eigenen Heimspielen locken. In der vergangenen Saison lag der Schnitt vor den Geisterspielen bei 19.269 Zuschauern. Auch dies war der beste Wert der Liga.


Ob der regionalen Nähe handelt es sich beim Spiel um ein Derby. Angesichts der unterschiedlichen Werdegänge beider Clubs musste man auf die Südwestderbys zwischen den beiden ersten Mannschaften in den letzten Jahren jedoch verzichten. Zuletzt spielte man 1992/93 in einer Spielklasse, dies waren noch Zeiten in der 1.Bundesliga. Die Bilanz spricht mit 29 Siegen für den FCK, der FCS kommt auf 19 Siege. In den vergangenen Jahren kam es häufig zu Duellen des FCS gegen die zweite Mannschaft des FCK.


Die finanzielle Situation beim FCK ist seit vielen Jahren angespannt, auch wenn dies selten große Investionen in die eigenen Mannschaften verhinderte. Nun hat man die Corona-Pandemie genutzt und hat die Insolvenz angemeldet. Ohne Punktabzüge hofft man so die Altlasten loszuwerden und zugleich den Weg zu öffen für neue Investoren. Dazu ist die Rückkehr in die 2.Bundesliga das Ziel des Clubs. Alleine der Spieleretat soll bei mehr als fünf Millionen Euro liegen.

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