Ab Sonntag sind fünf Wechsel erlaubt

Am 6.Januar diesen Jahres haben die Vertreter der 3.Liga eine erneute Aufstockung des Auswechselkontingents ab der Rückrunde zugestimmt. Im Sinne der Belastungssteuerung sind dann fünf statt drei Wechsel erlaubt. Den Vereinen bleiben jedoch lediglich vier Auswechseloptionen (drei Wechselzeitpunkte im laufenden Spiel + die Halbzeitpause). Diese Maßnahme soll übermäßiges Zeitspiel unterbinden. Die Kadergröße verbleibt unverändert bei 18 Spielern. Lediglich zwei Spieler im Kader können so am Spieltag nicht zum Einsatz kommen. Die neue Regelung - sie galt in der 3.Liga auch schon von Mai bis Juli 2020 - tritt am Freitag in Kraft und der FCS (der Verein hatte angesichts des - geplanten - deutlich entspannteren Spielplanes ab Februar gegen eine Erweiterung gestimmt) kann die zusätzlichen Wechsel zum ersten Mal im Heimspiel gegen den VfB Lübeck am Sonntag nutzen. Angesichts der anstehenden englischen Woche können diese Optionen bei der Belastungssteuerung helfen. Das Nachholspiel gegen den FSV Zwickau (mutmaßlich im Februar) wird man dann jedoch wieder mit drei Wechseln bestreiten müssen.


Für den 1.FCS sind fünf Wechsel eine neue Option. In einer Ligabegegnung durfte der FCS noch nie fünf Spieler in einem Spiel austauschen. Erfahrung mit mehr Auswechslungen konnte man dafür in der letzten DFB-Pokalsaison sammeln. In den Spielen gegen Karlsruhe und Düsseldorf durfte man in der Verlängerung einen vierten Spieler einwechseln. Kianz Froese war gegen Karlsruhe die vierte Einwechslung. Gegen Fortuna Düsseldorf kam Stefan Andrist ins Spiel. Im Halbfinale gegen Bayer Leverkusen waren fünf Wechsel erlaubt. Es ist der einzige Berührungspunkt der Moldschder mit der Regel und Lukas Kwasniok brachte damals Rasim Bulic und Fabian Eisele ins Spiel.