Starkes Zeichen: Steven Zellner bleibt bis 2023 beim FCS

Der 1.FCS hat heute im Rahmen der Pressekonferenz vor Lübeck eine wichtige Personalentscheidung bekannt gegeben: Abwehrspieler Steven Zellner verlängert seinen im Sommer auslaufenden Vertrag. Zellner unterschrieb einen neuen Kontakt über zwei Jahre und steht nun bis zum 30.Juni 2023 bei den Malstättern unter Vertrag.


Der gebürtige Primstaler - in der Jugend nie beim FC aktiv - wechselte im Winter 2017 vom SV Sandhausen aus der 2.Liga zum FCS und unterschrieb einen Vertrag bis zum Sommer 2019. Schon 2018 verlängerte er dann bis 2021. In Sandhausen kam er durch zahlreiche Verletzungen nicht mehr zum Zuge. Beim FCS war Zellner schon im ersten Halbjahr Stammspieler und gehörte nach einer für ihn schwierigen Anfangsphase in der Saison 2017/18 auch die restliche Saison wieder zum Stammpersonal. Diese Position hat er seither nicht mehr abgegeben und hat sich längst zum Abwehrchef der Malstätter einwickelt. Er tritt in der Regel als einer der stärksten und konstantesten Spieler in Erscheinung. Eine Rolle die er auch in dieser Saison einnimmt und dabei als einer der stärksten FCS-Spieler in Erscheinung tritt. Seine Schnelligkeit, seine Abgeklärtheit und seine Fähigkeiten im Aufbauspiel sind für den FCS kaum zu ersetzen und lassen auch die gelegentlich riskanteren Dribblings verzeihen. Daher gilt auch unter Lukas Kwasniok: Ist Steven Zellner fit, so spielt er und so spielt er auch über 90 Minuten. Bis dato kommt Zellner beim FCS auf 103 Ligaspiele, fünf Einsätze im DFB-Pokal und 12 Einsätze im Saarlandpokal. Zellner erzielte zehn Tore (alle in der Liga).


Sportdirektor Jürgen Luginger gelingt es einen absoluten Leistungsträger zu binden. Die Vertragsverlängerung ist ähnlich bedeutend wie in der Vorsaison der Erhalt von Sebastian Jacob. Zellner befindet sich im besten Fußballeralter und wird im März 30 Jahre alt. Aus sportlicher Sicht steht Zellner eine Stufe über den anderen Defensivspielern im Kader und ist ein Komplettpaket. Seine schwierige Zeit mit Verletzungen hat er längst überwunden und er wirkt so fit wie noch nie beim FCS. Seine saarländischen Wurzeln sind ein Bonus. Spieler aus der eigenen Region bleiben im Fußball wichtig. Sie schaffen Identifikation und sie kennen den Verein. Dazu ist er über vier Jahre beim FCS und ist eine Kontinuität im Kader. Erfüllt er seinen Vertrag bis 2023 hat er sechseinhalb Jahre für den FC gekickt.

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