Wie könnte Duisburg spielen?

Unter Torsten Lieberknecht spielten die Duisburger zu Saisonbeginn in einem 4-1-4-1-System. Unter Lettieri ist man von dieser Ausrichtung leicht abgegangen und hat sich auch zu einem 4-2-3-1-System gewandelt, teilweise auch mit Hang zu einem 4-4-2-System. Zuletzt Gegen Lübeck wurde unter Schubert mit einer Doppelspitze agiert und zuletzt ist man in beiden Spielen unter Dotchev zu einem 4-2-3-1-System zurückgekehrt. Dieses System ist auch das bevorzugte Mittel des Trainers. Angesichts der englischen Woche könnte auch der MSV den großen Kader nutzen um die ein oder andere personelle Änderungen vorzunehmen und frische Kräfte ins Spiel zu schicken. Im Tor der Duisburger ist wie in der Vorsaison Leo Weinkauf gesetzt, in der Regel ist er ein sehr sicherer Rückhalt. Weinkauf (24) ist von Hannover 96 ausgeliehen und hat bisher alle Spiele bestritten. Sein Vertreter ist normal Steven Deana, der Schweizer ist ein erfahrener Mann. Als U23-Keeper hat man noch Jonas Brendieck (21) dabei.


Auf der rechten Abwehrseiten ist Sommerneuzugang Maximilian Sauer über den größten Teil der Saison die Stammkraft gewesen. Der 26-Jährige kam vor der Saison aus Fürth. Der zweitligaerfahrene Spieler war zuletzt leicht angeschlagen und stand die letzten beiden Spiele nicht im Kader. Den Platz eingenommen hat jeweils Joshua Bitter (24). Der letztjährige Stammspieler hat seine Verletzung überwunden und kam in den letzten neun Spielen immer zum Einsatz, die letzten beiden Spiele jeweils über 90 Minuten. Links fehlt Niko Bretschneider seit längerer Zeit verletzungsbedingt Stammspieler war Bretschneider jedoch nicht. Diese Rolle übernimmt normal Arne Sicker. Er verpasst in dieser Saison eigentlich nur Spielminuten durch Sperren und war bereits in der Vorsaison die Stammkraft auf der linken Abwehrseite. In der Abwehrzentrale muss man den Ausfall von Stefan Velkov verkraften. Der Winterneuzugang hatte die ersten drei Spiele nach seiner Verpflichtungüber 90 Minuten absolviert, fehlte jedoch schon in den letzten beiden Spielen verletzungsbedingt. Fest gesetzt in der Duisburger Abwehr ist Dominik Schmidt. Der Routinier hat seit dem 15.Spieltag nur ein Spiel verpasst (Gelbsperrre) und kann für Stabilität in der Abwehr sorgen. An seiner Seite dürfte wohl wieder Vincent Gembalies (21) verteidigen. In den letzten beiden Spielen spielte er jeweils über 90 Minuten, auch zuvor war er der zweite Stammspieler gewesen. Mit Tobias Fleckstein (zuletzt immer spät von der Bank gekommen) und Dominic Volkmer (vier Spiele nicht im Kader) stehen zwei weitere Alternativen parat.


Im defensiven Mittelfeld hat sich in Marlon Frey ein Winterneuzugang fest in die Mannschaft gespielt und in allen fünf Spielen von Beginn an gespielt. Der 24-Jährige hat für eine stabilere Defensive beim MSV gesorgt. Zudem kann er von dieser Position aus offensive Impulse setzen. Maximilian Jansen stand nach einer Verletzung in diesem Jahr noch nie im Kader, soll aber wieder fit sein. In Uerdingen hatte auch Wilson Kamavuaka gefehlt. Der 30-Jährige hatte sich zuvor auf dieser Position etabliert und war ein wichtiger Abräumer vor der Abwehr. Ob er Mittwoch zur Verfügung steht, ist nicht bekannt. Beim KFC übernahm Connor Krempicki diese Rolle. Nach langer Verletzung wurde in den letzten beiden Spielen zudem jeweils Mirnes Pepic eingewechselt. Für die drei offensiven Außenbahnen im Mittelfeld stehen einige starke Spieler zur Verfügung. Die rechte Seite gehörte in den letzten drei Spielen Ahmet Engin. Er hat seine Verletzungen nun schon seit einiger Zeit überwunden und ist wieder Stammspieler. Letzte Saison lag er bei 12 Scorerpunkten, in der aktuellen Spielzeit steht er schon wieder bei sechs Torbeteiligungen. Die andere Seite ist die Position von Kapitän Moritz Stoppelkamp. Auch der 34-Jährige ist in einem deutlich besseren Zustand als direkt nach seiner Rückkehr und ähnlich wie Engin ein Spieler mit sehr hoher individueller Qualität. Zentral hinter der Spitze ist Federico Palacios die erste Wahl. Der Winterneuzugang hat in den letzten fünf Spielen immer begonnen und hat seinen Anteil am Aufschwung beim MSV. Dahinter hat man einen Spieler wie Leroy Mickels. Er saß in Uerdingen zum ersten Mal wieder auf der Bank, kam jedoch nicht zum Einsatz. Lucas Scepanik - zu Saisonbeginn gesetzt - ist ebenfalls eine Option. David Tomic (23) war die meiste Zeit der Saison außen vor, unter Dotchev blüht er jedoch auf und war zuletzt erste Einwechseloption für die Flügel. Ein Simon Karweina und Eigengewächs Darius Ghindovean standen zuletzt nicht im Aufgebot.


Im Angriff war der Ausfall von Top-Stürmer Vermeij (11 Scorerpunkte) ein schwerer Schlag. Sein ursprünglicher Back-Up Ademi stand in diesem Jahr ebenfalls noch nicht im Kader, auch wenn er nach Verletzung wieder fit sein soll. Die Position des Mittelstürmers nahm in den letzten beiden Spielen Aziz Bouhaddouz ein. Der Routinier kam spät im Winter, spielte jedoch jeweils über 90 Minuten und hat auch schon ein Mal getroffen. Der 17-Jährige Julian Hettwer (9 Einsätze) ist eine weitere Option, zuletzt kam er in Uerdingen zu keinem Einsatz.



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