FCS verleiht Eigengewächs Köhl zu Rot-Weiß Koblenz

Am letzten Tag der Transferperiode hat der FCS einen weiteren Spieler aus der Trainingsgruppe 2 abgegeben. Marius Köhl wechselt auf Leihbasis zum Regionalligisten Rot-Weir Koblenz. Beim FCS besitzt der 19-Jährige noch einen Vertrag bis Sommer 2022.


Marius Köhl wechselte im Sommer 2018 aus der Nachwuchsabteilung der SV Elversberg zum FCS und spielte in den folgenden eineinhalb Jahren in der U19 der Malstätter. Dort wurde er auf Anhieb zum Stammspieler uns erzielte elf Saisontore. In seinem zweiten Jahr war er dann ein Schlüsselspieler in der U19 und hatte einen großen Anteil am Aufstieg in die Bundesliga. Bis zum Saisonabbruch hatte er 18 Tore in 14 Spielen erzielt. Außerdem durfte er die Wintervorbereitung mit den Profis absolvieren und saß im Pokalspiel gegen Karlsruhe auch auf der Bank. Im Saarlandpokal hatte er zuvor schon in Schaffhausen sein Aktivendebüt gegeben. Auch im Viertelfinale gegen Diefflen kam er eine Halbzeit zum Einsatz. Ansonsten spielte Köhl keine wirkliche Rolle. Obwohl U23-Spieler setzte man teilweise lieber Lukas Hoffmann aus der U19 als zweiten Torwart auf die Bank. Er stand nur gegen Türkgücü München (kein Einsatz) und gegen Viktoria Köln im Kader. Gegen Köln durfte er auch für zwei Minuten sein Drittligadebüt feiern. Nebenbei wurde Köhl einige Male in der Landesliga eingesetzt, ragte dort jedoch nicht heraus.


Als "Eigengewächs" war die Entscheidung Anfang Januar ein Kritikpunkt. Aus Sicht des FCS ist sie jedoch durchaus nachvollziehbar. Er spielte in den Planungen überhaupt keine Rolle und mit den Einsätzen in der zweiten Mannschaft hat er sich keinen Gefallen sein. Er ist in dieser Liga nicht aufgefallen und hatte auch in der Sommervorbereitung wenige Ansätze in Richtung 3.Liga gezeigt. Möglicherweise ändert sich dies und er kann mittelfristig auf diesem Niveau spielen. Momentan schlägt er jedoch eher den Weg der meisten FCS-Jugendspieler in den letzten Jahren ein und spielt seine Karriere in den saarländischen Amateurligen. Sofern dieser Weg für die sportlichen Verantwortlichen offensichtlich ist, muss man auch nach einem halben Jahr reagieren. Mit der Ausleihe zu einem Regionalligisten bekommt er die Chance zur Weiterentwicklung. In der Regionalliga Südwest stehen noch etliche Spieltage an und er wird größere Chancen auf Einsätze haben als beim FCS.


Von den ehemals sechs aussortierten Spielern zu Jahresbeginn bleibt damit nach aktuellen Stand nur noch Rasim Bulic übrig.

Kommentare 7

  • Ich finde es gut, dass er jetzt eine Chance in Koblenz erhält. Mal schauen, wie er sich in diesem halben Jahr entwickelt und was es anschließend für Chancen oder Pläne von ihm und für ihn gibt.


    Ich finde es auch äußerst schade, dass er so gut wie nicht zum Zuge gekommen ist. Hier fehlt aus meiner Sicht eine 2. Mannschaft im Spielbetrieb einer Oberliga.


    Zu Bulic meine LK in der Pressekonferenz, dass sich intern am STatus wohl erst einmal nichts ändert.

    • Der trainiert alleine mit sich selbst? Oder unsterstützt der Seifert im Stadion und macht Löcher in den Rasen? Gut das wir keinen wegschicken.

    • Ja, das habe ich mir auch gedacht... Dem Jungen sollte man jetzt wenigstens die Möglichkeit geben, regulär mit zu trainieren. Habe die Aussage von LK das auch nicht verstanden

    • Aber 20:45 ist er Geschichte, dann kann Bulic wieder mit trainieren!

  • Was ist jetzt mit Bulic?

  • Die Einschätzung von Spielern ist eben nicht die große Stärke von LK. Anführer der TG2 wäre sont Vungu gewesen. Golley zum Stammspieler zu machen ist der nächste Klops. Hacke, Spitze Fehlpass eins, zwei, drei. Warum hat man Köhl überhaupt nen Vertrag gegeben? Wieso Schleimer ausgeliehen? Wollte die Kwasniok nicht?

  • Wo soll auch die Motivation her kommen wenn man noch nichtmal Kurzeinsätze bekommt? Das ist lächerlich, jede Minute die man auf Vungu gesetzt hat hätte man auch auf Köhl setzen können, weniger wäre mit Sicherheit nicht rausgekommen. Ein Mega schlechtes Signal für das NLZ, Kerber war nach Meppen auch nicht mehr gesehen obwohl auf seiner Position keiner nur im Ansatz überzeugte.