Kwasniok geht spätestens am Saisonende

Der 1.FCS und Cheftrainer Lukas Kwasniok gehen spätestens im Sommer getrennte Wege. Der auslaufende Vertrag der 39-Jährigen wird im "beiderseitigen Einvernehmen" nicht verlängert. Über diese Entscheidung informierte der FCS am Freitag (und damit genau ein Jahr nach dem ersten Pflichtspiel unter der Leitung von Lukas Kwasniok). Demnach führen unterschiedliche Sichtweisen und Einschätzungen über die künftige Ausrichtung des Vereins zur Trennung. Laut eigener Aussage hätte Kwasniok seinen Vertrag nur bei einem Aufstieg in die 2.Bundesliga verlängert. Sein Wunsch ist zu respektieren, ein solches Risiko bei den weiteren Planungen konnten die Vereinsführung jedoch nicht eingehen. Die Trennung im Sommer ist die logische Folge. Der Trainer soll allerdings seinen aktuellen Vertrag erfüllen und den Aufsteiger zum Klassenerhalt führen. Ob dieser gewagte Plan bis Saisonende umzusetzen ist, bleibt abzuwarten. Bleiben Siege auch in den kommenden Woche aus werden Diskussionen um eine vorzeitige Trennung kaum ausbleiben können.


Lukas Kwasniok übernahm den FCS zum Jahresanfang 2020 und war Nachfolger von Dirk Lottner. Als Trainer erreichte er den Aufstieg in die 3.Liga (allerdings mit nur drei Spielen bis zum Abbruch der Saison) und den sensationellen Einzug bis ins Halbfinale des DFB-Pokal. Seine Mannschaft bezwang dabei in zwei packenden Krimis den Karlsruher SC und Fortuna Düsseldorf. In der 3.Liga startete der FCS sensationell und setzte sich im vorderen Tabellendrittel fest. Zuletzt gab es zu wenige Siege, die Mannschaft rutschte in der Tabelle auf Platz 9 ab. Am Montag steht für Kwasniok sein 30.Pflichtspiel und sein 25.Ligaspiel als FCS-Trainer an. Die Trennung kommt nicht auf dem Nichts. Schon in den vergangenen Wochen und Monaten war eine Vertragsverlängerung nicht gewiss. Der Trainer selbst eckte immer wieder mit den Bedingungen beim FCS an und hatte auch seine Schwierigkeiten polarisierenden Umfeld im Verein. Auf der anderen Seite ist die Entwicklung der Mannschaft in den vergangenen Wochen zum Stillstand gekommen.


Wir sagen Lukas Kwasniok bereits jetzt vielen Dank für die geleistete Arbeit in den vergangenen 13 Monaten und wünschen ihm für seine nächsten Stationen den gewünschten Erfolg. Der 1.FC Saarbrücken hat nun viel Zeit um sich nach einem neuen Trainer für die Saison 2021/22 umzusehen und die Weichen für die kommende Saison zu stellen. Sportdirektor Jürgen Luginger steht hier - mit Vizepräsident Dieter Ferner im Rücken - aktuell in der alleinigen Verantwortung.

Kommentare 32

  • Die wichtigste und schwerste Aufgabe wird jetzt sein dieses Thema bestmöglich zu deckeln, am besten kann man das durch Siege tun. Zwei, drei Siege würden die Gemüter in alle Richtungen besänftigen.

  • Bis auf den Zeitpunkt ist das alles nicht dramatisch. Wir halten die Klasse und suchen uns einen passenden Trainer. Wo ist der Skandal?

    • Hast Du noch irgendein Vertrauen in den Blender und Lust dir sein Geschwätz in der nächsten PK anzuhören ?

    • Ich will gesichert und rechnerisch nicht mehr absteigen können! Wenn die Mannschaft jetzt Siege holt kann ich das Geblubber ertragen. Die Alternative (außer man hätte schon jemanden in der Hinterhand) wäre Luginger was die Situation außer meiner Sicht nicht besser machen würde. Ruhe wäre auch so nicht erreicht.

      Das wird alles an den nächsten Spielen und den Ergebnissen liegen.

  • Das kannst du dir nicht denken. Trainer und Mannschaft heulen Wochenlang rum das das Umfeld überhöhte Forderungen hat, man redet sich teilweise selber Schlecht (viel Spiele glücklich gelaufen etc.) und dann kommt Kwasniok um die Ecke und möchte nur für die 2 Liga verlängern und Batz stellt sich hin, ist doch gut wenn jemand ambitioniert ist. Haben die alles was falschen gegessen, bin ich im falschen Film?

  • Unn Tschüss,ein Blender weniger!

    Eijo 2
  • Text Trennung beim KSC:

    „Wir haben deshalb gemeinsam entschieden, die Zusammenarbeit bereits jetzt zu beenden, um für beide Parteien frühzeitig und langfristig Planungssicherheit zu ermöglichen“, erklärte KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer.


    Text FC:

    Beide Seiten wollten jedoch frühzeitig eine Entscheidung, so dass Planungssicherheit vorherrscht, mit der alle Beteiligten professionell umgehen können.“

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  • Wenn Shipnoski neben dem Platz eine ähnlich empfindlich ist wie auf dem Platz wird es das mit seiner Motivationen jetzt auch gewesen sein. Wenn das alles nicht komplett in die Hose geht.

  • Kwasniok glaubt immer noch an den Aufstieg. Da ist das viel gescholtene Umfeld weitaus realistischer.

    Eijo 1
  • Unn Tschüss.

  • Freistellen und in Trainergruppe 2 stecken.

    Eijo 2
  • Der FCS ist wieder da. Um es perfekt zu machen sollte man Dirk Lottner wieder einstellen...

    Eijo 1
  • Vernünftig nur 6 Wochen zu spät. Sportlich gut, bei allen anderen Dsziplinen ein Luftikus. Denke das mit der Liga 2 ist Vorwand, er dürfte auch Ferne auf den Nerv gegangen sein.

  • Naja, wenn wir um den Aufstieg mitspielen würden, hätte doch keiner gesagt, ich will lieber in Liga 3 bleiben.

    Er hat seine klaren Vorstellungen und der Verein hat seine.

    Was ist daran falsch?

    Ich finde es gut von Seiten des Vereins so zu handeln, ob das allerdings mit Kwassi gut geht, glaube ich auch nicht.

    • Umfeld und Presse sind Deppen wenn sie vom Aufstieg "Träumen" und er selbst will einen Vertrag für 2 Liga. Passt nicht. Ab Dienstag sitzt Luginger auf der Bank, ich hoffe es.

    • Diese Träumer gibt es leider überall.

      Für den Verein zählt jetzt nur der Klassenerhalt & für die nächste Saison zu planen.

      Eijo 1
    • Ich denke auch, unser Ferner hat da den besten Durchblick, der KWASI wird sowas von schnell weg sein. Wie soll der denn auch als selbsternannter 2.Liga (oder sogar höher) Trainer die nur unterklassige Mannschaft des FCS noch richtig adressieren können? Ich käme mir als Spieler ziemlich veräppelt vor. Und Lugi wär für den Übergang sicher ideal.

  • Super Timing, Bravo!

  • Entlassen. Montag fällt eh aus hat ein neuer Mann genug Zeit. Fühlt sich zu höheren Dingen befähigt der Kwasniok, der Nachweis das er Nachhaltig 3 Liga kann fehlt nur noch. Ein Spinner weg mit ihm.

  • Der Typ ist ein noch schlimmerer Jockel als ich dachte. Aber dem Verein (Dieter) wird da auch anderes nicht abgegangen sein.

  • Ritt auf der Rasierklinge. Der Trainer sagte schon vor dem Jahreswechsel das er nur für die 2 Liga verlängern möchte weil er an sein Team glaubt? Da kann man seine Einschätzugen wieder super bewerten. Für mich muss der sofort weg.

  • War klar. Wäre man sich einig gewesen hätte man es langer vorher vermeldet. Es wird Luginger als andere wäre der Wahnsinn. Vertragsgespräche, Kaderplanung für nächste Saison ohne einen Trainer?

  • Hängen wir finanziell so in den Seilen das wir uns keine Entlassung leisten können? Wie kann man sich in der Phase erklären und denken das es gut geht?

    Eijo 2
    • Wird wohl Luginger werden und auf dieses Echo hat man mitten in der Saison keine Lust. Es wird immer klarer, der schmerzlichste Abschied der letzten Jahre ist Markus Mann. Das jetzt so zu lösen ist ein hohes Risiko.

  • Er wollte nur einen Vertrag für die 2 Liga unterschreiben?

    • Den Satz habe ich auch nicht verstanden...

    • Ja. Der Trainer wollte seinen Vertrag verlängern. Allerdings nur Gültig bei einem Aufstieg in die 2.Liga. Bei einem Verbleib in der 3.Liga hätte man dann einen neuen Trainer suchen müssen oder neue Gespräche führen müssen.

    • Das geht bei uns niemals gut. Der wird bei der nächsten Möglichkeit von Presse und Umfeld in alle Einzelteile zerlegt. Das geht niemals gut. Luginger halte ich für wahrscheinlich und ehrlich gesagt konnte ich mir noch nie vorstellen das der von einem Tag vom Trainer zum Sportdirektor wechselt auf Dauer das sind sehr verschiedene Aufgabe.

    • Dann hoffe ich das die Meldung so eine Typische Meldung im Fußballgeschäft ist die übersetzt lautet: Suchen einen Nachfolger und wenn der gefunden ist geht Kwasniok.

  • Wundert mich kein Stück. Halt abenteuerlich das bis Saisonende durchzuziehen, ich gehe davon aus das es nach einer Niederlage gegen Duisburg weg vom Fenster ist.