KFC Uerdingen

Stenogram


Offizieller Name:Krefelder Fußball-Club Uerdingen 05 e. V.
Unternehmensform:KFC Uerdingen 05 Fußball GmbH
seit 2017
Gründung:17. November 1905
Vereinsfarben:Blau-Rot
Mitglieder:ca. 750
Ort:Krefeld
Bundesland:Nordrhein-Westfalen
Einwohner:ca. 227.000
Entfernung:298 KM
Stadion:Merkur Spiel-Arena
Düsseldorf
Kapazität:51.500
ZS-Schnitt 2019/20:3.289

ZS-Schnitt 2018/19:4.164

Bilanz:3/3/4
Letzte Duelle:Saison 1999/2000
Regionalliga West/Südwest
Platzierung 2019/20:13.Platz
Platzierung 2018/19:11.Platz

Größter Erfolg:DFB-Pokalsieger
1985
Ewige Tabelle 3L:44.Platz



Beschreibung

Der KFC Uerdingen wurde 1905 als FC Uerdingen 05 gegründet. Vor dem Krieg gab es überschaubare Erfolge bis man sich 1953 mit der Betriebssportgruppe von Bayer zusammenschloss. Es folgte ein langsamer Aufstieg und 1974 wurde man in die 2.Bundesliga Nord aufgenommen. Dort folgte direkt der Aufstieg, doch die Premiensaison in der Bundesliga schloss man als Tabellenletzter ab. Bis 1983 spielte man fünf Jahre in der zweiten und zwei weitere Jahre in der Bundesliga. Mit dem Aufstieg 1983 etablierte man sich für einige Zeit in der Bundesliga. 1984/85 spielte man eine der beste Saisons der Vereinsgeschichte. Neben dem siebten Platz in der Bundesliga gewann man auch den DFB-Pokal (und schaltete im Halbfinale den FCS aus). 1986 zog man bis ins Halbfinale des Europapokals der Pokalsieger ein, in der Bundesliga wurde man Dritter. Anschließend sank der Stern des Vereins langsam. Man stieg zwei Mal aus der Bundesliga ab, 1995 zog sich Bayer trotz Klassenerhalt in der 1.Liga zurück. Der Verein kämpfte nun mit finanziellen Problemen und rutschte in den folgenden Jahren immer weiter ab. Ab 2005 spielte man in der Oberliga, von 2008 bis 2011 war man sogar in der sechstklassigen Verbandsliga unterwegs. Der Verein pendelte von 2011 bis 2016 zwischen der vierten und fünften Spielklasse, der Einstieg eines Investors sorgte anschließend für den Durchmarsch bis in die 3.Liga. Dort spielt Uerdingen seit 2018.


In der letzten Saison lag man meist im Mittelfeld und hatte mal eher den Kontakt nach oben und dann mal wieder nach unten. Nach dem Conora-Restart zeichnete man sich dann als erstes richtiges Mittelfeldteam der Liga ab und ließ die Saison dann auch gemütlich austrudeln. Unter dem Strich konnte man sich 48 Punkte erspielen und landete damit auf Platz 13. Für die hohen Ambitionen des Clubs sicher zu wenig.


In Sachen Stadion teilt der KFC ein Leid mit dem FCS. Man kann über viele Monate und Jahre nicht in der eigenen Spielstätte antreten. Im Falle von Uerdingen ist dies die Grotenburgarena mit einem Fassungsvermögen von 34.500 Zuschauern. Allerdings ist das Stadion stark sanierungsbedürftig und wurde nicht für die 3.Liga zugelassen. Pläne zur Sanierung der Anlage gibt es zwar, begonnen hat der Umbau jedoch immer noch nicht. Das Völklingen Uerdingens war in der Saison 2018/19 das Stadion des MSV Duisburg. Anschließend zog man in die Merkur-Spiel-Arena in Düsseldorf um. Dieses Stadion fasst insgesamt 54.600 Zuschauern. Vom KFC genutzt wird ausschließlich der Unterrang des Stadions (Stehplätze auf der Südtribüne überhaupt nicht). Bei normalen Spielen öffnet man für die Heimfans nur die Haupttribüne. Der dauerhafte Umzug nach Düsseldorf macht sich auch in den Zuschauerzahlen bemerkbar. Der Zuschauerschnitt in der Saison 2018/19 lag bei 4.164 Zuschauer. Zu den normalen Heimspielen lockte man zwischen 2.700 und 3.500 Zuschauer in die große Arena. In der Saison 2019/20 sank der Schnitt (vor Geisterspielen) auf 3.239 herab. Gegen Großaspach und Zwickau kamen sogar nur rund 2.100 Zuschauer.


Aus finanzieller Sicht sind die Uerdingen seit dem Einstieg von Ponomarew sehr gut aufgestellt, möglicherweise haben sie sogar trotz des dauernden Umzugs nach Düsseldorf und der Miete dort die besten Voraussetzungen der gesamten Liga. Der Spieleretat der Uerdinger ist nicht bekannt, soll aber bei rund acht Millionen Euro liegen.

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